Hallo Welt! Blog
27Aug/140

MediaWiki Templates: Boxen zur Hervorhebung von Inhalten und Textbausteine zum Aktionsaufruf

von

Wikis sind oft sehr textlastig und Inhalte wirken für Leser daher oft unübersichtlich. Zudem sind Wikigärtner meist diejenigen, die für die Wartung der Inhalte hauptverantwortlich sind und die Aufgabe haben, ihre Kollegen zum Mitmachen zu motivieren. Um etwas an diesen Zuständen zu ändern und Wikigärtner zu unterstützen, können nun Boxenvorlagen in jedem Mediawiki und BlueSpice eingesetzt werden:

1. Wiki Gärtner Boxen für Aktionsaufrufe: So werden Nutzer gezielt auf Arbeitsschritte hingewiesen und Qualität lässt sich so gemeinsam verbessern. Sie werden am Kopf des Artikels eingefügt.

2. Content Highlight Boxen für die Hervorhebung von Inhalten: Mit den farbigen Elementen lassen sich Inhalte besser strukturieren, sehen ansprechender aus und heben Wichtiges hervor. Diese Boxen sind Inhaltselemente und werden passend im Artikel platziert.

Wikigärtner Box am Kopf des Artikel mit Aufruf den Artikel zu aktualisieren und die Hervorhebung eines Tipps im Text mit einer Content Highlight Box.

Wikigärtner Box am Kopf des Artikel mit Aufruf den Artikel zu aktualisieren und die Hervorhebung eines Tipps im Text mit einer Content Highlight Box.

Templates für Wiki Gärtner - so aktivieren Sie Ihre Kollegen

In der Wikipedia gibt es sie schon lange  - die Textbausteine für die Qualitätssicherung und Wartung. Administratoren und andere Wikipedianer kennzeichnen damit Mängel, aber heben auch gute Artikel hervor. weiterlesen...

10Jun/140

Der BlueSpice Shop – Erweiterungen, Themes und Module für MediaWiki in Unternehmen zum selber Installieren

von

Heute gab es den Startschuss für den neuen BlueSpice Webshop. Damit sind die stark nachgefragten Module und Lösungen auch für kleinere Geldbeutel verfügbar. Im Shop findet man Erweiterungen für Bewertungen, Advertising und mehr.

Der BlueSpice Shop

Der BlueSpice Shop

Und so läuft das Ganze ab: im Webshop erwirbt der Kunde die Software samt Installationsanleitung. Bei kostenpflichtigen Produkten ist eine Supportstunde inklusive, falls man Unterstützung bei der Installation benötigt. Damit ansonsten keine zusätzlichen Services enthalten sind, sind die Webangebote auch über die Hälfte günstiger. weiterlesen...

10Jun/140

Open Culture? – Die rechtlichen Möglichkeiten digitalisierter Noten

von
Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Auf dem Symposion „Freie Noten im Internet!?“ sprach der Münchner Fachanwalt für Urheber- u. Medienrecht Dr. Christian Kuntze (Kanzlei Kuntze Mayer & Partner) über die rechtliche Situation im Umgang mit Musiknoten und bewertete die Chancen eines Musikwikis.

Kuntze skizzierte die allgemeinen urheberrechtlichen Grundlagen und machte dann deutlich, dass Musiknoten oft noch stärkeren Restriktionen unterworfen sind, als Musikaufnahmen. Musiknoten dürfen zwar aufgeschrieben, aber nicht kopiert werden. Konkret dürfe man Musiknoten nicht einmal zu Hause auf dem eigenen Drucker für private Zwecke ausdrucken, während bei Tonquellen private Kopien erlaubt seien: „Alle Änderungen und Vervielfältigungen benötigen die Zustimmung des Verlags und der Komponisten“, so Kuntze.

Dahinter stecke natürlich die Angst der Verlage, deren Notenbücher auch durch den privaten Ausdruck völlig entwertet werden. Und diese machten politischen Druck, der dann zu entsprechenden Gesetzen führte. Wenn Musiknoten nun auch noch auf öffentlichen Wikiplattformen zu finden sind, werde die Lage für Verlage zwangsläufig noch schwieriger und es sei mit entsprechendem Widerstand zu rechnen.

Umgekehrt sei auch klar:

  • Ein strenges Copyright begünstigt Medienunternehmen und benachteilige Urheber und Kreative.
  • Ein strenges Copyright verhindert die Entwicklung freier Kultur.

Die Lösung dieses Dilemmas sei hier nur ein neuer, fairer Umgang miteinander. Hier setzt Christian Kuntze vor allem auf eine neue Generation junger und vertraglich noch ungebundener Musikerinnen und Musiker.

Ein Musikwiki könnte eine ideale Plattform für jene Musiker sein, die ihre Werke selbst verwerten möchten, und die ihre Rechte nicht komplett abgeben wollen oder müssen.  Ein Musikwiki könnte zusammen mit den Verlagen - und angestoßen von den Komponisten - neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Kuntze ermutigte am Ende die Anwesenden: Alle Rechte sind ja frei verhandelbar. „Und wenn wir ein vernünftiges Umgehen miteinander haben, dann ist die Welt wieder gut.“

Open Culture. Die Möglichkeiten digitalisierter Noten. Wege zu mehr Rechtssicherheit und einfacheren Prozessen - Dr. Christian Kuntze from Hallo Welt! Medienwerkstatt GmbH
4Jun/140

Technische Handbücher in einem Enterprise Wiki erstellen – Das Beispiel TenneT TSO

von

tennet-logo-180pxDokumentationen und Handbücher sind inzwischen eine der häufigsten Anwendungsfälle von Wikis in Unternehmen. Doch wie kann eine solche Plattform konkret aussehen?
Wir stellen Ihnen daher das unternehmensinterne Wiki „transpedia“ der TenneT TSO GmbH vor.

Die TenneT TSO GmbH ist ein deutsches Tochterunternehmen des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT und betreibt in Deutschland ein Höchstspannungsnetz (220 kV und 380 kV) mit einer Gesamtlänge von rund 10.700 Kilometern. Damit deckt sie 40 Prozent (140.000 km²) der Fläche in Deutschland ab und versorgt rund 20 Millionen Menschen indirekt mit Strom. TenneT errichtet und betreibt eine Infrastruktur zur Übertragung elektrischer Energie auf dem Festland und auf See. Um diese weitreichenden Netze zu errichten und zu unterhalten bedarf es festgelegten Richtlinien. TenneT nutzt seit 2009 ein Wiki der Hallo Welt!, um Technische Regelwerke zu verwalten und aktuell zu halten. 2014 wurde das System auf die neueste BlueSpice Version geupgraded.

Im Wesentlichen geht es um die Handbücher Bauen und Errichten (BuE) sowie Netzführung & Arbeiten im Netz (NAN), die hausinterne Richtlinien zur Errichtung und zum Betrieb der technischen Anlagen beinhalten und welche seit 2010 in der „transpedia“ abgebildet werden.

Wie kam es zu der Entscheidung die Handbücher mit einem Wiki zu verwalten?

Im Zuge der Aufteilung in zwei Teilbetriebe „Hoch und Höchstspannungsnetz“ wurde es notwendig die Online-Handbücher, die damals im Intranet lagen, neu zu gestalten. Das heißt teils fielen thematische Blöcke weg, andere Wissensbestände mussten überarbeitet und auf ähnliche Weise wie zuvor bereitgestellt werden. Mit dem Wiki sollten nun, ohne externe Dienstleister und ohne umständliche Arbeitsprozesse, die technischen Regelwerke innerhalb kürzester Zeit aktualisiert werden können. Die Freigabe von Änderungen und Erweiterungen werden nun dezentral organisiert und dem fachlich verantwortlichen Autor zugeordnet. Das Wiki bietet zusätzlich die Möglichkeit das allgemeine Wissensmanagement durch ein Glossar zu verbessern.

Welche Themen beinhaltet das Wiki?

Das Wiki enthält zwei maßgebliche Bereiche, zum einen das technische Regelwerk, zum anderen dient es als firmenweites Nachschlagewerk.

Die Betriebshandbücher enthalten Anleitungen zum Umgang mit einer technischen Anlage, einer Software o.ä. Die Handbücher stellen maßgeblich die Informationen zu den Themen Instandhaltung, Erneuerung, Neubau, Netzführung, Arbeiten im Netz, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsschutz zur Verfügung. Diese technischen Regelwerke werden regelmäßig von den Mitarbeitern aktualisiert und sind in der freigegebenen Version bindend.

Das Glossar im Wiki dient als zentrales Register  bzw. Enzyklopädie. Die dort zugehörigen Inhalte befinden sich im Hauptnamensraum. Die in diesen Artikeln enthaltenen Informationen sind nicht bindend.

Startseite der transpedia

Startseite der transpedia

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2Jun/140

Entstehung und Entwicklung des Prozessmanagements – einige Grundlagen

von

Hans VogelDieser Gastbeitrag stammt von Hans Vogel. Er ist Franchise-Handbuch-Spezialist und beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufbau und der Einführung von QM- und TQM-Systemen. Herr Vogel ist Partner der Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH im Bereich der Franchise-Handbücher. In diesem Beitrag stellt Herr Vogel einen Überblick über Entstehung und Entwicklung des Prozessmanagements vor.

In den kommenden Wochen wird ein zweiter Teil veröffentlicht, der die Anwendung des Prozessmanagements in der Praxis beschreibt - ganz konkret - Prozessmanagement mit der Verwendung von MediaWiki mit Upgrade auf BlueSpice.

Entstehung und Entwicklung des Prozess-Managements

In den Wirtschaftsteilen von Zeitungen wird immer wieder über der Notwendigkeit geschrieben, dass die Unternehmen ihre Prozesse beherrschen müssen.  Auch wird häufig von einer erfolgreichen Neuorganisation, der Optimierung der Strukturen, Reorganisation zur Steigerung von Rentabilität und Wachstum etc. in Unternehmen berichtet. Doch was ist mit der Beherrschung von Prozessen, Neuorganisation, Optimierung, Reorganisation etc. eigentlich gemeint?

Diese Begriffe stehen in enger Verbindung mit dem Thema Organisation in Unternehmen, die als überaus wichtiges Instrument zur Erreichung der Unternehmens-Ziele angesehen wird. Organisation in einer Organisation also. Bei der Lösung der Aufgaben eines Unternehmens spielen offenbar strukturelle Fragen immer wieder eine besonders wichtige Rolle. Dabei ist es eher untergeordnet, ob es sich um Kunden-Orientierung, Markt-Ausrichtung, Strategie-Umsetzung oder Risiko-Management etc. handelt. weiterlesen...

28Mai/140

Musikwiki – Neue Möglichkeiten für Verlage und Komponisten

von
Dr. Markus Neuschäfer auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Markus Neuschäfer auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Markus Neuschäfer ist Business Development Manager bei epubli GmbH, einer Selfpublishing-Plattform. Er nahm am Musikwiki-Symposion am 17.März 2014 in Alteglofsheim teil und hielt einen Vortrag über "eBooks and Friends. Neue Verwertungsmöglichkeiten für Verlage und Komponisten". Wir baten ihn nach der Veranstaltung seinen Standpunkt noch einmal zusammenzufassen.

"Ich habe einige Verwertungsmöglichkeiten vorgestellt, die u.a. aus Chris Andersons Buch "Free - Kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets." entnommen sind. Ich denke, Musiker können von Musikwikis wie von anderen kostenlosen Verwertungsmöglichkeiten profitieren, indem sie einen Teil ihrer Angebote freistellen und ihre Musik kostenlos anbieten. Es wäre als Subventionierung zu verstehen, wenn ein kleiner Teil freigegeben wird.

Von unseren Selbstpublishing-Autoren beobachten wir, dass es vor allem ein Marathon ist und kein Sprint, dass es vor allen Dingen darauf ankommt, als selbstständiger Künstler ein Publikum zu schaffen und im Kontakt mit dem Publikum die eigene Marke zu entwickeln. Das sehen wir bei eBook-Autoren, bei Print-Autoren und auch bei Musikern. weiterlesen...

18Mai/140

Von Musiklehrern, Chorleitern, Bands und Musikensembles: Die Hürden im Umgang mit freien Noten

von
Markus Dankesreiter vom Heartchor in Regensburg

Markus Dankesreiter vom Heart Chor in Regensburg

Der Heart Chor in Regensburg hat viele kleinere Veranstaltungen und alle zwei bis drei Jahre größere Veranstaltungen, bei denen auch Schauspieler vom Theater Regensburg mitmachen. Das Heart Chor Ensemble singt auch auf Hochzeiten.  Das Repertoire ist vielfältig und reicht von Pop-Balladen über geistliche Gesänge, romantische Stücke bis hin zu jazzigen Arrangements. Der Heart Chor ist als Verein organisiert.

Richard Heigl führte beim Symposion "Freie Noten im Internet!?" ein Interview mit Chorleiter Markus Dankesreiter über die bisherigen Hürden und zukünftige Wünsche von Chorleitern im Umgang mit Noten. weiterlesen...

16Mai/140

Zürich Hackathon 2014 – Resümee

von

MediaWiki – die mächtige Software hinter den Wikipedia-Projekten – wird erwachsen und professionalisiert sich weiter.  Auf dem diesjährigen Hackathon der Wikimedia Foundation gab es wieder jede Menge wertvolle Informationen für Softwareentwickler, die sich in das Projekt einbringen wollen oder einfach nur die Plattform für eigene Zwecke nutzen möchten. Viele der Hauptentwickler von MediaWiki und anderen WMF Projekten waren persönlich anwesend und standen mit Rat und Tat zur Seite.

Wikimedia Hackathon WMCH A900 231

Teilnehmer des Wikimedia Hackathon 2014 in Zürich, By Christian Meixner [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

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14Mai/140

JugendWiki – Die Plattform für Jugendarbeit und Mitglieder-Homepages

von

Immer wieder lassen wir uns von unseren Kunden überraschen, die, was die Nutzung des Wikis angeht, unglaublich kreativ sein können. So beispielsweise der Kreisjugendring Göppingen und der Kreisjugendring Rems-Murr, die die Idee für eine völlig neue Art des gemeinsamen Internetauftritts und der Öffentlichkeitsarbeit hatten.
BMFSFJ_Web_deDas JugendWiki wurde Im Rahmen eines Projektes erstellt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde. Es ist landes- bzw. bundesweit angelegt und unterstützt den fachlichen Austausch in der Jugendarbeit.

Konkretes Ziel war es, eine zentrale Plattform für die Mitgliedsorganisationen und andere zu schaffen. Dabei sollten die bestehenden Websites der Mitglieder aufgelöst und in das Wiki überführt werden. Darüber hinaus wurden bereits bestehende Wikis zusammengeführt. Am Ende ist das Wiki eine Wissensplattform, Austauschplattform und Homepagebasis für Verbände, Vereine und Einrichtungen und zwar auf Landesebene Baden-Württemberg.

Startseite des Jugendwikis

Startseite des Jugendwikis

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13Mai/140

Die 9 wichtigsten Instant Messenger

von

Als es Hallo Welt! noch nicht gab, gabs schon unseren Instant Messenger. Über ICQ haben wir aus verschiedenen Büros und Wohnungen die ersten Kundenprojekte koordiniert. Heute geht das alles wesentlich bequemer. Das ganze Team sitzt in den Büroräumen in der Regensburger Residenzstraße. Man kann einfach rüber gehen und unmittelbar miteinander reden.

ICQ blieb uns allerdings erhalten. Nicht nur aus Bequemlichkeit oder liebgewonnener Gewohnheit, sondern weil es im Alltag oft effizenter ist, über den Instant Messenger Nachfragen zu stellen, Links oder Dateien zu schicken. Irgendwie kann ich mir bis heute nicht vorstellen, wie sich Unternehmen und Organisationen ohne Instant Messenger koordinieren können. Denn gerade wenn man viel unterwegs ist, im Zug oder vor Ort beim Kunden, bleibt man über Internet und Smartphone im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern, ohne telefonieren zu müssen. Man sieht auch, ob der Mitarbeiter überhaupt verfügbar und gesprächsbereit ist.

Man muss allerdings auch mit diesem Medium umgehen lernen. Probleme, die nicht so dringend, aber wichtig sind, organisiert man besser per E-Mail. Man sollte Kollegen nicht wegen jeder Kleinigkeit aus der Arbeit reißen. Das ist oft gar nicht einfach, weil man die Information ja jetzt sofort haben will. Eine Lösung bieten hier Messenger mit Gruppenchats. Hier kann man Nachrichten, Stausmeldungen und Fragen in die Arbeitsgruppe oder in die Abteilung geben.

Letztes Jahr haben wir uns aus Fragen des Datenschutzes nach einer neuen, firmeninternen Messenger-Lösung umgesehen. Denn ICQ ist sehr auf den privaten Nutzer hin orientiert. Erstaunlicherweise gibt es wenige unternehmenstaugliche Lösungen. BitWise, ein Xabber-Server oder Brosix boten sich für uns als Alternativen an.

Die Ergebnisse unserer Recherchen haben wir in unserem Software-Wiki BlueForge zusammengetragen und auch kleine Überblicksartikel geschrieben:

Instant Messenger

Multi-Messenger

Enterprise Instant Messenger

Es gibt sicher noch ein paar mehr Messenger, die Unternehmen sinnvoll nutzen können. Vor allem gibt es noch mehr zu sagen. Blueforge ist ein Wiki: Ergänzungen und Erfahrungen sind dort jederzeit möglich und erwünscht. Einfach anmelden und mitschreiben.

Und natürlich sagen jetzt sicher einige: Was ist mit WhatsApp und Threema? Haben wir uns natürlich auch angesehen, aber ab einem bestimmten Moment für uns nicht weiterverfolgt. Für das Thema Instant Messaging bleiben die populären Lösungen sicher auch "wichtig".