Hallo Welt! Blog
17Sep/140

BlueSpice [service center] – die Search Extension für schnelleres Finden von relevanten Inhalten im Wiki

von

document_searchDie Aufgabe des Supports oder eines Service Centers (Call-Centers) ist, schnelle Antworten auf Kundenanfragen zu finden. Das setzt natürlich zunächst eine gute Dokumentation voraus, die später von den Servicemitarbeitern durchsucht werden kann.

Wird ein solches Dokumentations- und Suchportal mit einem Wiki umgesetzt, so reicht meist die Standardsuche nicht aus. Die Verwendung von Wildcards, Kategorien und Facetten zur Definition des Suchbegriffes bzw. zur Einschränkung des Suchergebnisses führt zwar meist zum gewünschten Ergebnis kostet aber viel Zeit. Im Falle von Servicemitarbeitern muss es aber schnell gehen. weiterlesen...

1Sep/140

Wiki Editor unter der Lupe – visuelle Editoren (WYSIWYG) für MediaWiki im Vergleich

von

WYSIWYG (What You See Is What You Get): Der Visuelle Editor ermöglicht das Schreiben und Formatieren im Wiki ohne Wikicode-Zeichen. In Marktingtexten liest man hin und wieder "Schreiben wie in Word", doch das weckt ehrlicherweise oft falsche Erwartungen seitens der Nutzer. Schließlich darf man nicht vergessen, dass es sich nach wie vor um ein browserbasiertes System handelt. Dennoch erleichtern die Visuellen Editoren das Schreiben und Formatieren im Wiki ungemein.

So warteten die Schreiberlinge in der Wikipedia (die ja mit der Wiki Engine "MediaWiki" läuft) schon lange auf ein solches Angebot. Trotz vieler Initiativen mussten Wikipedianer bis vor Kurzem ohne visuellen Editor ihr Wissen in die Artikel hacken. Doch nun steht in den Wikimedia Projekten der visuelle Editor (Extension: VisualEditor) als Beta zur Verfügung. Dieser wird wöchentlich aktualisiert und kann meist optional von den Nutzern aktiviert werden.

Im Folgenden werden drei Editoren vorgestellt. Es sind zwar weitere Editorerweiterungen z.B. auf mediawiki.org verzeichnet, allerdings sind die meisten abgebrochen oder zumindest nicht mehr aktiv weiterverfolgt worden. (Für eine vergrößerte Darstellung der Screenshots, bitte einfach auf das jeweilige Bild klicken).

Extension: Wiki Editor

Der aktuelle Editor in der Wikipedia (MediaWiki) - Stand September 2014

Der aktuelle Editor in der Wikipedia (MediaWiki) - Stand September 2014

Diese Erweiterung wird derzeit noch in den Wikipedias eingesetzt und ab MediaWiki 1.18 und höher ausgeliefert, um das Editieren etwas zu erleichtern. Die wesentliche Funktionalität ist, dass per Knopfdruck Wikicode-Zeichen eingefügt werden, die dann nur noch angepasst werden müssen. Man muss sich zwar dann den Code nicht merken, aber man muss ihn trotzdem verstehen. Es ist also nur eine bedingte Erleichterung und eigentlich kein echter WYSIWYG.

Extension: Visual Editor

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen

In MediaWiki gibt es also derzeit keinen visuellen Editor, der mitgeliefert wird. Doch auf der Entwicklerplattform "mediawiki.org" gibt es eine Entwicklerinitiative für einen Rich-Text-Editor für MediaWiki. Auf dieser Plattform selbst läuft auch seit 2013 eine erste Beta-Version mit einigen wesentlichen Funktionen, die allerdings auf den spezifischen Nutzen des Wikimedia-Projektes "Wikipedia" ausgerichtet ist. Dieser Editor ist nun auch auf allen Wikipedia als Beta-Feature für angemeldete Nutzer verfügbar.
Der Editor macht soweit einen ganz guten Eindruck, auch wenn das "Beta" doch noch stark bemerkbar ist und auch wesentliche Funktionen wie  z.B.  die Tabellenfunktionen fehlen – für mich ein Hauptargument für einen WYSIWYG-Editor. Hier ein kurzer Einblick in ein paar ausgewählte Funktionen, die ich in meiner alltäglichen Arbeit brauche: weiterlesen...

29Aug/140

ISO 9001 und AZAV Zertifizierung mit einem Wiki – Qualitätsmanagement im Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg

von

BFWBB-LogoAnke Berkemeier ist stellvertretende Abteilungsleiterin in der Abteilung Integration und Qualifizierung. Zudem betreut und entwickelt sie als Qualitätsmanagementbeauftragte das Wiki, das im Berufsförderungswerk (BFW) Berlin-Brandenburg e.V. im Rahmen des Qualitätsmanagements und der ISO 9001:2008 bzw. AZAV-Zertifizierung eingesetzt wird.

Frau Berkemeier, Sie sind nicht umsonst Qualitätsmanagementbeauftragte des BFW Berlin-Brandenburg, denn durch Ihre vielfältigen Aufgaben haben Sie Überblick über die wichtigsten Prozesse. Was genau sind denn Ihre Tätigkeiten?

Ich kümmere mich um die Qualifizierung (Umschulung) von Erwachsenen, d.h. die Entwicklung von Maßnahmen sowie die Ressourcenverwaltung. Außerdem arbeite ich in verschiedenen Arbeitskreisen (z.B. Öffentlichkeitsarbeit) mit. Eine Hauptaufgabe besteht darin, neue Berufsbilder zu recherchieren, die wir in unser Portfolio mit aufnehmen können. Darunter fallen nicht nur Qualifizierungen, die in der verkürzten Regelzeit von 24 Monaten absolviert und mit einer IHK-Prüfung beendet werden, sondern auch besondere, auf die speziellen Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtete kürzere, Qualifizierungen. Ganz neu bieten wir in Kooperation mit einem externen Träger die Ausbildung zur Medizinischen Schreibkraft an. Vorhandene Maßnahmen zu überprüfen und weiterzuentwickeln fällt ebenfalls in meinen Tätigkeitsbereich. In der Ressourcenverwaltung geht es dann um Beschaffung, aber auch um Projektplanung und Koordinierung von Umbaumaßnahmen in der Abteilung. Zusätzlich zu diesen Aufgaben wurde mir vom Geschäftsführer des Vereins das Qualitätsmanagement übertragen, denn durch die anderen Aufgaben und meine Mitwirkung in der Unternehmensleitung des Vereins kann ich dieses gut informiert weiterentwickeln.

Seit wann wird das BFW Berlin-Brandenburg e.V. QM-zertifiziert und welche Rolle spielt das Wiki dabei?

Seit 2006 sind wir ISO-zertifiziert und seit 2013 auch nach AZAV-zertifiziert. Die ISO-Zertifizierung belegt, dass wir unsere internen Vorgehensweisen und Verfahren ständig überprüfen und überarbeiten um unsere Ziele weiterentwickeln und unsere Qualitätsstandards zu verbessern.
Die AZAV-Zertifizierung bescheinigt, dass wir als BFW Berlin-Brandenburg e.V. zugelassener Träger für Maßnahmen der Weiterbildung im Auftrag der Agentur für Arbeit gemäß § 178 SGB III sind. Dies bedeutet aber auch, dass wir jederzeit von den Prüfstellen der Arbeitsagenturen (AMDL) überprüft werden können, ob wir nach wie vor die festgeschriebenen Anforderungen erfüllen. Das bedeutet, neben vielen anderen Dingen, dass wir z.B. verpflichtet sind, Nachweise über Fortbildungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter und Praktikumsbesuche unserer Teilnehmer zu erbringen. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Dokumentation und Verbesserung von Verfahren und dergleichen im Qualitätsmanagement eine so wichtige Rolle spielt.

Seit 2010 nutzen wir zur Unterstützung des Qualitätsmanagements und der Dokumentation ein Wiki der Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH . Da das System browserbasiert ist, ist es einfach und für jedermann zugänglich. Das wurde seit der Einführung auch so kommuniziert, daher ist die Akzeptanz hoch. Seit März 2014 haben wir nun eine neue Version - das BlueSpice-Wiki, welches wir über ein Cloud-Angebot nutzen.

Seite aus dem QMH mit Formular (für detaillierte Ansicht bitte klicken)

Seite aus dem QMH mit Formular (für detaillierte Ansicht bitte klicken)

Wie laufen die Audits bei Ihnen ab?
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27Aug/140

MediaWiki Templates: Boxen zur Hervorhebung von Inhalten und Textbausteine zum Aktionsaufruf

von

Wikis sind oft sehr textlastig und Inhalte wirken für Leser daher oft unübersichtlich. Zudem sind Wikigärtner meist diejenigen, die für die Wartung der Inhalte hauptverantwortlich sind und die Aufgabe haben, ihre Kollegen zum Mitmachen zu motivieren. Um etwas an diesen Zuständen zu ändern und Wikigärtner zu unterstützen, können nun Boxenvorlagen in jedem Mediawiki und BlueSpice eingesetzt werden:

1. Wiki Gärtner Boxen für Aktionsaufrufe: So werden Nutzer gezielt auf Arbeitsschritte hingewiesen und Qualität lässt sich so gemeinsam verbessern. Sie werden am Kopf des Artikels eingefügt.

2. Content Highlight Boxen für die Hervorhebung von Inhalten: Mit den farbigen Elementen lassen sich Inhalte besser strukturieren, sehen ansprechender aus und heben Wichtiges hervor. Diese Boxen sind Inhaltselemente und werden passend im Artikel platziert.

Wikigärtner Box am Kopf des Artikel mit Aufruf den Artikel zu aktualisieren und die Hervorhebung eines Tipps im Text mit einer Content Highlight Box.

Wikigärtner Box am Kopf des Artikel mit Aufruf den Artikel zu aktualisieren und die Hervorhebung eines Tipps im Text mit einer Content Highlight Box.

Templates für Wiki Gärtner - so aktivieren Sie Ihre Kollegen

In der Wikipedia gibt es sie schon lange  - die Textbausteine für die Qualitätssicherung und Wartung. Administratoren und andere Wikipedianer kennzeichnen damit Mängel, aber heben auch gute Artikel hervor. weiterlesen...

10Jun/140

Der BlueSpice Shop – Erweiterungen, Themes und Module für MediaWiki in Unternehmen zum selber Installieren

von

Heute gab es den Startschuss für den neuen BlueSpice Webshop. Damit sind die stark nachgefragten Module und Lösungen auch für kleinere Geldbeutel verfügbar. Im Shop findet man Erweiterungen für Bewertungen, Advertising und mehr.

Der BlueSpice Shop

Der BlueSpice Shop

Und so läuft das Ganze ab: im Webshop erwirbt der Kunde die Software samt Installationsanleitung. Bei kostenpflichtigen Produkten ist eine Supportstunde inklusive, falls man Unterstützung bei der Installation benötigt. Damit ansonsten keine zusätzlichen Services enthalten sind, sind die Webangebote auch über die Hälfte günstiger. weiterlesen...

10Jun/140

Open Culture? – Die rechtlichen Möglichkeiten digitalisierter Noten

von
Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Auf dem Symposion „Freie Noten im Internet!?“ sprach der Münchner Fachanwalt für Urheber- u. Medienrecht Dr. Christian Kuntze (Kanzlei Kuntze Mayer & Partner) über die rechtliche Situation im Umgang mit Musiknoten und bewertete die Chancen eines Musikwikis.

Kuntze skizzierte die allgemeinen urheberrechtlichen Grundlagen und machte dann deutlich, dass Musiknoten oft noch stärkeren Restriktionen unterworfen sind, als Musikaufnahmen. Musiknoten dürfen zwar aufgeschrieben, aber nicht kopiert werden. Konkret dürfe man Musiknoten nicht einmal zu Hause auf dem eigenen Drucker für private Zwecke ausdrucken, während bei Tonquellen private Kopien erlaubt seien: „Alle Änderungen und Vervielfältigungen benötigen die Zustimmung des Verlags und der Komponisten“, so Kuntze.

Dahinter stecke natürlich die Angst der Verlage, deren Notenbücher auch durch den privaten Ausdruck völlig entwertet werden. Und diese machten politischen Druck, der dann zu entsprechenden Gesetzen führte. Wenn Musiknoten nun auch noch auf öffentlichen Wikiplattformen zu finden sind, werde die Lage für Verlage zwangsläufig noch schwieriger und es sei mit entsprechendem Widerstand zu rechnen.

Umgekehrt sei auch klar:

  • Ein strenges Copyright begünstigt Medienunternehmen und benachteilige Urheber und Kreative.
  • Ein strenges Copyright verhindert die Entwicklung freier Kultur.

Die Lösung dieses Dilemmas sei hier nur ein neuer, fairer Umgang miteinander. Hier setzt Christian Kuntze vor allem auf eine neue Generation junger und vertraglich noch ungebundener Musikerinnen und Musiker.

Ein Musikwiki könnte eine ideale Plattform für jene Musiker sein, die ihre Werke selbst verwerten möchten, und die ihre Rechte nicht komplett abgeben wollen oder müssen.  Ein Musikwiki könnte zusammen mit den Verlagen - und angestoßen von den Komponisten - neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Kuntze ermutigte am Ende die Anwesenden: Alle Rechte sind ja frei verhandelbar. „Und wenn wir ein vernünftiges Umgehen miteinander haben, dann ist die Welt wieder gut.“

Open Culture. Die Möglichkeiten digitalisierter Noten. Wege zu mehr Rechtssicherheit und einfacheren Prozessen - Dr. Christian Kuntze from Hallo Welt! Medienwerkstatt GmbH
4Jun/140

Technische Handbücher in einem Enterprise Wiki erstellen – Das Beispiel TenneT TSO

von

tennet-logo-180pxDokumentationen und Handbücher sind inzwischen eine der häufigsten Anwendungsfälle von Wikis in Unternehmen. Doch wie kann eine solche Plattform konkret aussehen?
Wir stellen Ihnen daher das unternehmensinterne Wiki „transpedia“ der TenneT TSO GmbH vor.

Die TenneT TSO GmbH ist ein deutsches Tochterunternehmen des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT und betreibt in Deutschland ein Höchstspannungsnetz (220 kV und 380 kV) mit einer Gesamtlänge von rund 10.700 Kilometern. Damit deckt sie 40 Prozent (140.000 km²) der Fläche in Deutschland ab und versorgt rund 20 Millionen Menschen indirekt mit Strom. TenneT errichtet und betreibt eine Infrastruktur zur Übertragung elektrischer Energie auf dem Festland und auf See. Um diese weitreichenden Netze zu errichten und zu unterhalten bedarf es festgelegten Richtlinien. TenneT nutzt seit 2009 ein Wiki der Hallo Welt!, um Technische Regelwerke zu verwalten und aktuell zu halten. 2014 wurde das System auf die neueste BlueSpice Version geupgraded.

Im Wesentlichen geht es um die Handbücher Bauen und Errichten (BuE) sowie Netzführung & Arbeiten im Netz (NAN), die hausinterne Richtlinien zur Errichtung und zum Betrieb der technischen Anlagen beinhalten und welche seit 2010 in der „transpedia“ abgebildet werden.

Wie kam es zu der Entscheidung die Handbücher mit einem Wiki zu verwalten?

Im Zuge der Aufteilung in zwei Teilbetriebe „Hoch und Höchstspannungsnetz“ wurde es notwendig die Online-Handbücher, die damals im Intranet lagen, neu zu gestalten. Das heißt teils fielen thematische Blöcke weg, andere Wissensbestände mussten überarbeitet und auf ähnliche Weise wie zuvor bereitgestellt werden. Mit dem Wiki sollten nun, ohne externe Dienstleister und ohne umständliche Arbeitsprozesse, die technischen Regelwerke innerhalb kürzester Zeit aktualisiert werden können. Die Freigabe von Änderungen und Erweiterungen werden nun dezentral organisiert und dem fachlich verantwortlichen Autor zugeordnet. Das Wiki bietet zusätzlich die Möglichkeit das allgemeine Wissensmanagement durch ein Glossar zu verbessern.

Welche Themen beinhaltet das Wiki?

Das Wiki enthält zwei maßgebliche Bereiche, zum einen das technische Regelwerk, zum anderen dient es als firmenweites Nachschlagewerk.

Die Betriebshandbücher enthalten Anleitungen zum Umgang mit einer technischen Anlage, einer Software o.ä. Die Handbücher stellen maßgeblich die Informationen zu den Themen Instandhaltung, Erneuerung, Neubau, Netzführung, Arbeiten im Netz, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsschutz zur Verfügung. Diese technischen Regelwerke werden regelmäßig von den Mitarbeitern aktualisiert und sind in der freigegebenen Version bindend.

Das Glossar im Wiki dient als zentrales Register  bzw. Enzyklopädie. Die dort zugehörigen Inhalte befinden sich im Hauptnamensraum. Die in diesen Artikeln enthaltenen Informationen sind nicht bindend.

Startseite der transpedia

Startseite der transpedia

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2Jun/140

Entstehung und Entwicklung des Prozessmanagements – einige Grundlagen

von

Hans VogelDieser Gastbeitrag stammt von Hans Vogel. Er ist Franchise-Handbuch-Spezialist und beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufbau und der Einführung von QM- und TQM-Systemen. Herr Vogel ist Partner der Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH im Bereich der Franchise-Handbücher. In diesem Beitrag stellt Herr Vogel einen Überblick über Entstehung und Entwicklung des Prozessmanagements vor.

In den kommenden Wochen wird ein zweiter Teil veröffentlicht, der die Anwendung des Prozessmanagements in der Praxis beschreibt - ganz konkret - Prozessmanagement mit der Verwendung von MediaWiki mit Upgrade auf BlueSpice.

Entstehung und Entwicklung des Prozess-Managements

In den Wirtschaftsteilen von Zeitungen wird immer wieder über der Notwendigkeit geschrieben, dass die Unternehmen ihre Prozesse beherrschen müssen.  Auch wird häufig von einer erfolgreichen Neuorganisation, der Optimierung der Strukturen, Reorganisation zur Steigerung von Rentabilität und Wachstum etc. in Unternehmen berichtet. Doch was ist mit der Beherrschung von Prozessen, Neuorganisation, Optimierung, Reorganisation etc. eigentlich gemeint?

Diese Begriffe stehen in enger Verbindung mit dem Thema Organisation in Unternehmen, die als überaus wichtiges Instrument zur Erreichung der Unternehmens-Ziele angesehen wird. Organisation in einer Organisation also. Bei der Lösung der Aufgaben eines Unternehmens spielen offenbar strukturelle Fragen immer wieder eine besonders wichtige Rolle. Dabei ist es eher untergeordnet, ob es sich um Kunden-Orientierung, Markt-Ausrichtung, Strategie-Umsetzung oder Risiko-Management etc. handelt. weiterlesen...

28Mai/140

Musikwiki – Neue Möglichkeiten für Verlage und Komponisten

von
Dr. Markus Neuschäfer auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Markus Neuschäfer auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Markus Neuschäfer ist Business Development Manager bei epubli GmbH, einer Selfpublishing-Plattform. Er nahm am Musikwiki-Symposion am 17.März 2014 in Alteglofsheim teil und hielt einen Vortrag über "eBooks and Friends. Neue Verwertungsmöglichkeiten für Verlage und Komponisten". Wir baten ihn nach der Veranstaltung seinen Standpunkt noch einmal zusammenzufassen.

"Ich habe einige Verwertungsmöglichkeiten vorgestellt, die u.a. aus Chris Andersons Buch "Free - Kostenlos. Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets." entnommen sind. Ich denke, Musiker können von Musikwikis wie von anderen kostenlosen Verwertungsmöglichkeiten profitieren, indem sie einen Teil ihrer Angebote freistellen und ihre Musik kostenlos anbieten. Es wäre als Subventionierung zu verstehen, wenn ein kleiner Teil freigegeben wird.

Von unseren Selbstpublishing-Autoren beobachten wir, dass es vor allem ein Marathon ist und kein Sprint, dass es vor allen Dingen darauf ankommt, als selbstständiger Künstler ein Publikum zu schaffen und im Kontakt mit dem Publikum die eigene Marke zu entwickeln. Das sehen wir bei eBook-Autoren, bei Print-Autoren und auch bei Musikern. weiterlesen...

18Mai/140

Von Musiklehrern, Chorleitern, Bands und Musikensembles: Die Hürden im Umgang mit freien Noten

von
Markus Dankesreiter vom Heartchor in Regensburg

Markus Dankesreiter vom Heart Chor in Regensburg

Der Heart Chor in Regensburg hat viele kleinere Veranstaltungen und alle zwei bis drei Jahre größere Veranstaltungen, bei denen auch Schauspieler vom Theater Regensburg mitmachen. Das Heart Chor Ensemble singt auch auf Hochzeiten.  Das Repertoire ist vielfältig und reicht von Pop-Balladen über geistliche Gesänge, romantische Stücke bis hin zu jazzigen Arrangements. Der Heart Chor ist als Verein organisiert.

Richard Heigl führte beim Symposion "Freie Noten im Internet!?" ein Interview mit Chorleiter Markus Dankesreiter über die bisherigen Hürden und zukünftige Wünsche von Chorleitern im Umgang mit Noten. weiterlesen...