Kostenlos? Open Source ist nicht gleich Freie Software
von Richard HeiglEs ist schon ein Trauerspiel. Da trommelt wieder einmal ein Unternehmen aus der IT-Branche für sein Seminar unter dem Titel "Ökonomischer Nutzen von Open Source". Die Wachsamen werden schon hellhörig. Aber es geht wie schon vermutet weiter:
Immer mehr Unternehmen wenden sich verstärkt Open-Source-Software [...] zu, um Kosten erheblich zu senken und gleichzeitig eine zeitgemäße IT Infrastruktur aufzubauen.
Stopp. Das mit der zeitgemäßen IT-Infrastruktur mag ja stimmen. Aber Open-Source ist nicht automatisch umsonst. Das wird zwar immer wieder suggeriert und oft ist eine Open Source Software zugleich auch eine freie Software. Genaugenommen bedeutet Open Source aber nur, dass der Quellcode offengelegt und bearbeitbar ist. weiterlesen...
Eine Frage des Designs
von Richard HeiglDie Bedeutung von Design und Benutzerfreundlichkeit einer Web-Anwendung wird in Unternehmen oft unterschätzt.Dabei fielen die ersten Web 2.0- Plattformen im WWW nicht zuletzt durch zwei Merkmale auf.
- "Rich user experience": Es macht Spaß mit den Anwendungen zu arbeiten, weil sie hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit durchdacht sind.
- Eine spezifische Web 2.0-Ästhetik (Spiegel-Effekte, leichtere und freundliche Designs etc.)
Die Seiten sind optisch auf ihre Zielgruppen hin optimiert. Sie bieten oft sogar eigen kleine Tools, die aus der Seite etwas Besonderes machen und den Wiedererkennungswert erhöhen.
Sollen nun aber Wikis oder Social Networks in Unternehmen eingeführt werden, als Erweiterung im Intranet, haben Design und Layout oft gar keinen Stellenwert. Techniker sind da ja generell eher schmerzfrei
Und wenn Marketing eingeschalten wird, gleicht die Seite schnell allen anderen Tools im Intranet.
