Single-Sign-On am Active Directory mit Apache und mod_auth_kerb
von mreymannViele Netzbürger kennen das Problem: Jede ihrer Lieblingsseiten verlangt von neuem nach ihrer Benutzername-Passwort-Kombination.
Dies gilt analog auch in kleineren Intranets. Bekommt das Netzwerk Zuwachs in Form von neuen Benutzern, wird die Menge an Passwörtern auf den verschiedenen Servern schnell unübersichtlich. Viele Firmen setzen daher auf eine zentrale Benutzerverwaltung mittels Microsofts Active Directory. Das spart nicht nur dem Administrator Zeit und Nerven. Auch der Benutzer muss nicht mehr mit Passwörtern jonglieren, und ist wie durch Zauberhand netzinternen Webseiten und Diensten automatisch mit Namen bekannt.
Administratoren, die den "hauseigenen" Webserver von Microsoft einsetzen sind hier fein raus: Der IIS arbeitet per Mausklick mit dem Active Directory zusammen. Unsere kurze Anleitung zeigt Ihnen, wie Single-Sign-On auch mit dem Apachen unter Unix klappt.
Kennen Sie Wikibu?
von Anja Ebersbach
Screenshot Wikibu
Bei meinem letzten Aufenthalt an der PH Bern habe ich von der Homepage Wikibu erfahren. Mit dem Projekt von Werner Hartmann vom Zentrum für Bildungsinformatik der PHBern kann man deutsche Wikipedia-Seiten auf ihre Qualität hin prüfen und bewerten lassen.
Die Handhabung ist kinderleicht: Geben Sie einfach den Namen des gewünschten Wikipedia-Artikels in dem angezeigten Formularfeld an. Auf der Basis bestimmter Bewertungskriterien, die man auch auf der Homepage von wikibu selbst nachvollziehen kann, wird dem Artikel eine bestimmte Anzahl an Punkten – maximal 10 – verliehen. Zudem „errechnet“ Wikibu die fünf Hauptautoren des Artikels und zeigt andere Artikel an, an denen sie ebenfalls mitgewirkt haben.
Die Entwickler des Tools, Nando Stöcklin und Michael Hielscher, betonen, dass die Wertung auf rein statistischen Erhebungen beruht und daher eine zusätzliche inhaltliche Prüfung unumgänglich ist. Dennoch ein sehr interessanter Ansatz für das erste Monitoring eines Artikels!
@ Tom Messerli: Danke für den Tipp! ;o)
Seiten beleben mit Frequenzbringern
von Richard Heigl
Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons
In ihrem Supermarkt gibt es eine Fleisch- und Käsetheke oder ein Kühlregal. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie zu diesen Orten, an denen verderbliche Ware verkauft werden, immer durch den ganzen Laden rennen müssen? Ja? Das ist natürlich Absicht. Im Wirtschaftsjargon nennt man das „Frequenzbringer“. Gemeint sind Waren im Sortiment, die besonders günstig sind ("Lockangebote") oder täglich neu eingekauft werden müssen. Sie werden so platziert, dass man an allen Regalen vorbei muss, und dann auf den ganzen anderen Kram stößt, dessen Kauf eigentlich nicht beabsichtigt war. Ein Frequenzbringer kann aber auch ein Bereich sein, in dem es immer Sonderangebote gibt, denken Sie an die bekannten Discounter. weiterlesen...
No Wiki is perfect
von Anja Ebersbach… und das ist gut so.
Nach zahlreichen Wiki-Anwenderschulungen, die ich im Firmenkontext veranstaltet habe, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass sich diese Software für Anfänger alles andere als intuitiv erweist. Zwar kennen viele User die Wikipedia, aber eben nur vom „Anschauen“ und „Lesen“. Wenn es darum geht, die aktive Mitarbeit im Wiki zu vermitteln, wird es für den Trainer zum Spießrutenlauf. Kommentare wie „Ich kann meine Seite nicht mehr finden!“, „Meine Änderungen sind verschwunden!“, „Warum muss ich denn so umständlich Tabellen programmieren?“ „In Word geht das viel einfacher!“ stehen auf der Tagesordnung. weiterlesen...

