SEO Tipp zum CMS Joomla!
von Radovan KubaniIch denke für Suchmaschinenoptimierer(Innen) könnte die folgende Anleitung zur Optimierung von Joomla! ganz hilfreich sein. Alle die Joomla! bereits etwas genauer angeschaut haben, konnten bestimmt schon feststellen, dass der <h1>-Tag bisher ausschließlich für das Logo (!) reserviert war. Überschriften von Komponenten fangen mit <h2> an.
Mit einer kleinen Ergänzung im Joomla! Code lassen sich die <componentheading> Formatierungen mit <h1> erweitern.
Wechseln Sie in das Verzeichnis Ihrer Joomla! Installation und suchen Sie den Ordner:
WEBSITE-NAME\components\com_content\views\category\tmpl
In der Datei default.php ergänzen Sie den Eintrag <?php echo $this->escape($this->params->get('page_title')); ?> mit <h1> -->> <h1><?php echo $this->escape($this->params->get('page_title')); ?></h1>
Der Ordner Views beinhaltet Unterordner für weitere Seitendarstellungen... also einfach mal durchschauen, ob es noch weitere default.php Dateien gibt, die überarbeitet werden sollten. Noch wichtiger ist ein Blick auf das aktive Template. Einige Templates überschreiben diese Einstellungen (z.B. ja purity). Also auf jeden Fall im Templateverzeichnis prüfen, ob sich hier auch default.php Dateien befinden (z.B. WEBSITE-NAME\templates\ja_purity\html\com_content\article )
Und natürlich noch zwei wichtige Hinweise zum Schluss:
- Alle Änderungen nehmen Sie auf eigene Verantwortung vor ;o)
- ...und nicht vergessen: beim nächsten Joomla! Update (und die sind nicht selten) sollten man darauf achten, dass diese Einstellungen nicht überschrieben werden
Viel Erfolg.
Enterprise 2.0 Summit
von Richard Heigl
Nächste Woche ist es wieder soweit: Das Enterprise 2.0 Summit tagt im Frankfurter Le Méridien Parkhotel. Das Team von Björn Negelmann und Thomas Koch hat ein spannendes Programm mit renommierten Referenten zusammengestellt.
Darin zeichnen sich die aktuellen Tendenzen der Diskussionen um Wissensmanagement mit Web 2.0-Technologien ab: Standen vor ein/ zwei Jahren noch technologische Fragen im Vordergrund, so tauschen heute die Unternehmen ihre Erfahrungen aus. Vor allem die Frage nach der Motivation der Nutzer steht heute ganz oben auf der Agenda. Und nicht zuletzt die Kommunikation in Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Teilkulturen und Sprachen. Themen, die Hallo Welt! seit Beginn an adressiert. Nun aber lassen sich theoretische Konzepte und unserer Erfahrungen mit der betrieblichen Praxis in den unterschiedlichsten Branchen abgleichen.
Es referiert ein Ensemble internationaler Referentinnen und Referenten. Ich werde auch hinfahren und in diesem Blog darüber berichten. Nicht zuletzt bin ich auf den Block "E2.0 beyond blogs & wikis: BPM 2.0 & CRM 2.0" gespannt. Auch für mich ein kleiner Blick über den Tellerrand.
Übrigens mit dem Promoschlüssel e20srh kommen Leser dieses Blogs um 200 Euro günstiger rein
Die Beschaffenheit eines Wiki Pilot Teams
von Anja Ebersbach
Q: U.S. Navy, Wikimedia Commons, Lizenz: CC
Plaudern wir ein wenig aus dem Web 2.0-Nähkästchen: Der Erfolg eines Projekts hängt nicht zuletzt vom "Pilot Team" ab, das, um im Bild zu bleiben, die Plattform "zum Fliegen" bringen soll.
Ein Wiki zum Beispiel. Geht man von einer typischen Wiki-Implementation innerhalb eines Unternehmens aus, so läuft diese in Phasen ab, d.h. die Unternehmensmitarbeiter werden zu bestimmten Projektabschnitten in Gruppen in das Wiki eingeführt, die man wie folgt benennen kann:
Innovators: Hierbei handelt es sich um die Projektinitiatoren, die mit der Untersuchung der Mitarbeiteranforderungen, mit der Auswahl der Software, mit der Beantragung und Freigabe des entsprechenden Budgets und der Projektplanung betraut sind. Abhängig von der Unternehmensgröße, der Reichweite des geplanten Wikis und der Methode des Projektmanagements sind fünf bis zehn Mitarbeiter mit den betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aufgaben des sogenannten Pre-Pilots für ca. ein halbes Jahr (mit unterschiedlicher Arbeitsbelastung) beschäftigt. Die „Haupt“-Verantwortlichen für den Betrieb des Wikis, also die Wissensmanager und ggfs. ihre Assistenten werden essentieller Teil des Pilot Teams.
