Bekannte Theorien zu sozialen Netzwerken – von Milgram bis McAfee
von Anja EbersbachSoziale Netzwerke waren bereits vor dem Web 2.0 und sogar schon vor der Erfindung des Internets von wissenschaftlichem Interesse. Da die damals erworbenen Erkenntnisse zum Teil heute noch relevant sind, beschränken wir uns bei der hier vorgestellten Auswahl an Netzwerktheorien nicht auf aktuelle Ansätze sondern greifen ein paar Jahre zurück:
Das Kleine Welt-Phänomen
(Stanley Milgram , Sozialpsychologe)
Milgram fand 1967 in einem klassischen Experiment heraus, dass jeder Mensch über durchschnittlich sechs Personen mit jedem anderen Menschen bekannt ist und nannte diese Erkenntnis das Small World Phenomenon oder das Kleine Welt-Phänomen. Für das Experiment verschickte Milgram ein Informationspaket an 60 zufällig ausgewählte Testpersonen in den USA. Diese sollten das Päckchen an eine vorher bestimmte Zielperson (ebenfalls aus den USA) weiterleiten. Dazu sollte eine „Zwischenperson“ aus dem Bekanntenkreis ausgewählt werden, von der die Testpersonen annahmen, sie könnte der Zielperson näher stehen. Diese leiteten das Päckchen wiederum unter derselben Vorgabe weiter. Die Daten über die verschiedenen Stationen wurden festgehalten und ausgewertet. Tatsächlich ergab sich eine zufällige Pfadlänge von sechs Personen.
2003 bestätigten Dodds et al. mit einem Experiment die »Kleine-Welt«-Hypothese auch für das Internet. Dafür wurde der E-Mail-Verkehr von 60.000 Testpersonen aus 166 Ländern ausgewertet. Auch wenn Kritiker aufgrund mangelnder Datenmengen bei der Erhebung Zweifel an der Übertragung dieser These auf die Weltbevölkerung anbringen konnten, wird die Hypothese gerade im Bereich der OSN gerne wieder aufgewärmt und als eine Art »urban legend« weitergegeben.
Und in der Tat ist es so, dass man bei Onlinenetzwerken das Gefühl hat, genau dieses Phänomen zu beobachten: Nimmt man sich wahllos eine Person aus dem Netzwerk heraus, wird immer der direkteste Weg von einem selbst zu eben dieser Person angezeigt.
The Strength of the Weak Ties
(Mark Granovetter, Soziologe)
Granovetter ist vor allem durch seine Studien zu „weak“ und „strong ties“ in sozialen Netzwerken bekannt geworden. Beinahe revolutionär waren seine Ausführungen über die Macht von schwachen Beziehungen (1973), also weak ties.
Die Beziehungen werden nach Zeitumfang, emotionaler Intensität, Intimität (Vertrautheit) und Leistungen (Gegenseitigkeit), die die Personen innerhalb einer Beziehung austauschen, definiert. Weak ties entsprechen somit eher flüchtigen Bekannten und strong ties guten Freunden, Lebenspartnern u. ä.
Granovetter geht davon aus, dass die Qualität von Beziehungen in Netzwerken eine große Rolle spielt.
Ganz unzweifelhaft hat die wissenschaftliche Forschung bewiesen, dass jeder Mensch starke Bindungen zu einer beschränkten Anzahl von Menschen hat, die ihrerseits durch ein dichtes Beziehungs geflecht miteinander verknüpft sind. Zusätzlich zu diesen weitgehend geschlossenen Gesellschaften gibt es auf schwachen Bindungen basierende Zufallsbekanntschaften. Für die Bildung von beruflich-orientierten Netzwerken sind dabei die weak ties extrem wichtig, da sie auf Informationsaustausch und ökonomische Chancen ausgerichtet sind. Denn schwache Beziehungen stellen Brücken zu anderen Netzwerken dar. Dadurch gelangt das Individuum zu Informationen aus anderen Netzwerken, die großen Neuigkeitswert für das Individuum und damit auch für seine „strong ties“ haben. Weak ties sind es also, die das gesellschaftliche Universum in ein Global Village verwandeln.
Strukturelle Löcher
(Ronald S. Burt, Soziologe )
Burt baut mit seinem Konzept der strukturellen Löcher (structural holes, 1992) auf Granovetters Theorie auf. Er fokussiert sich dabei nicht auf die Beziehungen in einem Netzwerk an sich, sondern auf deren Abwesenheit.
Strukturelle Löcher kennzeichnen Netzwerke, die sich gar nicht oder nur wenig überlappen. Die Netzwerke untereinander sind wiederum gekennzeichnet von starken Bindungen. Dies führt dazu, dass der Informationsfluss zwischen den Netzwerken sehr gering ausfällt, jedoch das Gruppengefühl innerhalb eines Netzwerkes stark ausgeprägt ist. Werden diese Löcher nun anhand von schwachen Beziehungen eines Egos überwunden so birgt dies Vorteile für das Ego. Einerseits erhält er Rückhalt und Sicherheit seitens der starken Beziehungen, gleichzeitig kann er neue Sichtweisen und Informationen in die Gruppe bringen, und somit das Gruppenpotential steigern. Die schwachen Verbindungen bringen ihm also einen Informationsvorsprung und führen gleichzeitig zu erhöhter Sichtbarkeit seiner Person. Im geschäftlichen Umfeld führt dies dazu, dass das Ego, als Verbindungsglied verschiedener Netzwerke, seinen Wert für das Unternehmen steigern kann. Im Gegensatz zu Granovetter betont Burt also vor allem die Position im Netzwerk, und weniger die Beziehungsstärke.
Weitere Informationen: Vortrag über „Strategic network formation with structural holes)“ von Dr. Siddharth Suri (Yahoo! Research) , Jan. 2009
http://www.youtube.com/watch?v=yEY9_HwvnqU
Soziales Kapital
(Pierre Bourdieu, Soziologe)
Leitbegriffe von Bourdieus Kulturtheorie sind Habitus, sozialer Raum, soziales Feld, Kapital und Klasse.
Kapital als das gesamte Potential eines Individuums setzt sich jedoch aus unterschiedlichen Anteilen von ökonomischen, sozialen, symbolischen und kulturellem Kapital zusammen, die sich gegenseitig beeinflussen und sich sogar in ein anderes Kapital verwandeln können.
Als soziales Kapital bezeichnet Pierre Bourdieu (1983) alle aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit der Teilhabe am Netz sozialer Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sein können. Dabei bezieht sich das soziale Kapital nicht auf die Personen an sich, sondern auf die Beziehungen zwischen ihnen. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist also eine entscheidende Ressource. Soziales Kapital ermöglicht es dem Individuum Ressourcen des gesellschaftlichen Lebens zu aktivieren und zu nutzen (z.B. Hilfeleistungen). Soziales Kapital ist also ein Schlüsselmerkmal von Gemeinschaften und kann durch Beziehungsarbeit vergrößert werden.
Verknüpft man Bourdieus Begriff des sozialen Kapitals mit Granovetters Theorie der starken und schwachen Beziehungen so kommt man zu folgendem Ergebnis: Bei den »strong ties ist das soziale Kapital höher, je enger die Beziehungen sind. Bei den »weak ties« – und damit für die Teilnehmer der Online Social Networks – steigt hingegen das soziale Kapital, je mehr Kontakte ein Teilnehmer zu anderen Netzwerkteilnehmern besitzt, die untereinander nicht verbunden sind. Je weniger schwache Verbindungen vorhanden sind, desto isolierter ist das Individuum.
Dunbars Zahl
(Robin Dunbar, Psychologe)
Auf einen ganz anderen Aspekt der Netzwerktheorie geht Dunbar (1993) mit seiner „Dunbar Zahl“ ein. Diese beschreibt generell das Verhältnis von Gehirnaufbau bei Säugetieren zu ihrer Gruppengröße. Demnach gilt für den Menschen als theoretische kognitive Grenze eine Gruppengröße von 150 Mitgliedern, zu denen ein Individuum eine soziale Beziehung unterhalten kann. Auch für die moderne Welt träfe diese Zahl zu, da auf Grund des Zeitaufwandes, der in die Investition in eine Beziehung aufgebracht werden muss, keine größere Anzahl an Kontakten möglich sei.
Da das social grooming (ursprünglich gegenseitiges Lausen) also eine intime Kontaktaufnahme durch Sprache weitestgehend in seiner Funktion als Investition in zwischenmenschliche Beziehungen ersetzt wurde, stellt sich die Frage inwiefern technische Kommunikationshilfen die Kontaktpflege einer Person weiter vereinfachen, und damit Einfluss auf Dunbars Zahl haben können. Sind virtuelle soziale Netzwerke also ebenfalls durch die Zahl 150 beschränkt und wie sind Kontakte zu werten, die über diese Zahl hinaus gehen? Oder ist es gar so, dass Dunbars Zahl durchbrochen wird, weil technische Hilfsmittel die zwischenmenschliche Kommunikation vereinfachen und es ermöglichen eine weitaus größere Zahl an Kontakten zu pflegen? Ganz abgesehen davon ist zu bedenken, dass sich die Zahl auf den Berechnungen von Primatenhirnen bezieht. Inwiefern hat sich unser Gehirn also weiterentwickelt, ist also in der Lage eine weitaus größere Anzahl an Beziehungen zu handhaben?
Weitere Informationen: Vortrag von Robin Dunbar (Februar 2010) „Dunbar's Number: Why We Can't Have More Than 150 Friends“
http://fora.tv/2010/02/18/Robin_Dunbar_How_Many_Friends_Does_One_Person_Need
Gesetz von Metcalfe
(Robert Metcalfe, Elektrotechniker)
Auf den rein quantitativen Verlauf einer Community mit Blick auf die Gruppengröße geht Metcalfes Gesetz ein.
Metcalfe gilt als Entwickler des Ethernets. Dieses ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen den an ein lokales Datennetzwerk angeschlossenen Geräten (auch als LAN-Technik bekannt).
Das Metcalfsche Gesetz beschreibt nun zunächst auf einer rein technischen Basis, wie sich ein Kommunikationssystem allein auf Grund der Anzahl der Teilnehmer vergrößert, bzw. verdichtet. Der Nutzen eines Kommunikationssystems steigt demnach mit dem Quadrat der Teilnehmeranzahl.
Die Berechnung von möglichen Zweierverbindungen erfolgt dabei wie folgt:
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Auf soziale Netzwerke angewandt, bedeutet dies: je größer die Teilnehmeranzahl, desto mehr Interaktionen , desto größer der Nutzen. Denn mit der steigenden Zahl an Interaktionsmöglichkeiten, entwickelt sich auch eine erhöhte Motivation , sich an der Community zu beteiligen und beizutragen.
Weitere Informationen: Vortrag von Bob Metcalfe “Toward Terabit Ethernet at OFC/NFOEC”, Jan. 2009
http://www.youtube.com/watch?v=X7BUybVbefg&playnext=1&list=PLD4D908C392C882B7&index=5
Enterprise 2.0 Bull’s Eye
(Andrew McAfee; derzeit Forscher an der MIT School of Management.)
Mc Afee prägte 2006 dem Begriff „Enterprise 2.0“. Er vertritt die Meinung, dass das Thema “Enterprise 2.0” keine Modeerscheinung oder gar Eintagsfliege ist, vielmehr sieht er in dem Phänomen ein Potential, das in jedem Unternehmen neu gedacht werden muss, auch wenn es einige gemeinsame Basispunkte gibt.
Die unterschiedlichen Level von Beziehungen stellt er als vier Ringe einer Zielscheibe dar (Enterprise 2.0 Bull’s Eye), die es Entscheidern ermöglichen soll spezifische Ziele für die Bedürfnisse an Social Software des jeweiligen Unternehmens herauszukristallisieren.
Der innerste Ring entspricht dem kleinen Kreis von starken, engen (beruflichen) Beziehungen eines Arbeiters. Der zweite Ring wiederum repräsentiert die schwachen Geschäftsbeziehungen einer Person, also beispielsweise all diejenigen, mit denen sie in einem früheren Projekt zusammengearbeitet hat u.ä. Der dritte Ring sind nun Leute, die einer Person entscheidenden Wissensvorsprung liefern könnten, wenn diese Person von ihnen wüsste. Genau hier liegt das Problem, es handelt sich bei Ring drei nämlich um potentielle, und nicht wie in Ring eins und zwei um tatsächliche Bekanntschaften. Ring drei liegt zwar im Dunstkreis einer Person, jedoch sind die Kontakte nicht aktiviert worden, es gibt also keine Bücken um diese „strukturellen Löcher“ zu überwinden. Brücken zu bauen ist nicht so leicht, da hierzu einerseits eine gute Position im Netzwerk erforderlich ist und andererseits die Motivation Mitglied eines neuen Netzwerkes zu werden. Der vierte Ring kommt dann ins Spiel, wenn es sich um weltweite Wirtschaftsmechanismen dreht. Die Leute die sich in diesem äußersten Ring befinden, werden von McAfee als „keiner“ bezeichnet.
McAfee beschreibt verschiedene Technologien, die die Schwächen der unterschiedlichen Ringe, ausgleichen helfen sollen:
Der innerste Ring (starke Beziehungen) betrifft vor allem die Zusammenarbeit von Kollegen. Heutzutage wird in vielen Aufgabenbereichen kollaborativ gearbeitet. Das führt oft zu mehreren Versionen eines Dokuments oder doppelter Bearbeitung u.v.m. McAfee sieht hier das Wiki als das Werkzeug, das die besten Vorteile bringt um kollaboratives Arbeiten und Wissensweitergabe sinnvoll und effektiv zu unterstützen. In einem zweiten Schritt ermöglichen Tools wie Wikis und Blogs zudem über die Autorenliste Wissensträger zu identifizieren und unterstützen somit den Prozess neue Kontakte aufzubauen.
Schwache Beziehungen, die dem zweiten Ring entsprechen, werden vor allem durch Social Software wie beispielsweise facebook in ihrem Nutzen für ein Unternehmen gestärkt. Informationen erreichen so schnell, aktuell und einfach einen weiten Bekanntenkreis. Statusmeldungen liefern so z.B. Anknüpfungspunkte für den nächsten face-to-face small talk.
Was den dritten Ring von potentiellen Kontakten betrifft wurde versucht „Brückenbauer“ in ihrer Arbeit zu unterstützen. Entwickelte Technologien hierfür sind z.B. „White pages“ (Seiten, die eine Art Steckbrief zu verschiedenen Personen darstellen), Dokumentenablage (Hinweise anhand der Ersteller wo welche Beziehungen geknüpft wurden) oder auch automatisierte Verfahren, die die Aktivitäten einer Person auswerten und anhand der Ergebnisse Vorschläge machen, mit wem es sinnvoll sei einen Kontakt zu knüpfen. Neuere Technologien setzen jedoch verstärkt auf die Fähigkeiten von interagierenden, realen Menschen, d.h. Verbindungen entstehen, weil Menschen aus Fleisch und Blut sie für sinnvoll halten; u.a. Blogs unterstützen solche Prozesse, indem sie andere zu Mitarbeit und Austausch auffordern, und so Informationsträger sichtbar machen.
Der äußerste Ring sind Menschen weltweit, die sich eigentlich nicht kennen, aber durch das globale Wirtschaftsystem in Verbindung stehen. Sie interagieren produktiv in Märkten und generieren so wertvolle Informationen in Form von Preisen. Prognosemärkte, wie z.B. „Google Prediction Markets“ schaffen durch link- und tagg -ähnliche Funktionen Vorteile für ganze Gruppen. Individuen arbeiten zusammen waren jedoch Fremde und werden es auch bleiben.
Zusammenfassend eine Tabelle von Andrew McAfee. (aus: Buhse, W.; Sören, S.: Enterprise 2.0 - Die Kunst loszulassen. Berlin 2008. S.34)
| Stärke der Beziehung | potenzieller Nutzen | Beispiel Technologie | Was entsteht? |
| stark | Kollaboration, Produktivität, Agilität | Wiki | Dokument |
| schwach | Innovation, nichtredundante Informationen, Überbrückung von Netzwerken | Social Networking, Software | Informationen |
| potentiell | effiziente Suche, Bildung von Beziehungen | Blogosphäre | Team |
| keine | kollektive Intelligenz | Prognosemarkt | Antwort |
Weitere Informationen: Seminar von Andrew McAfee am Berkman Center for Internet and Society at Harvard University, “Enterprise 2.0”, Jan. 2009
http://www.youtube.com/watch?v=3NN3uej7IMs
Literatur:
Andrew McAfee: Enterprise 2.0. Harvard Business Press. Boston 2009
Burt, Ronald S.: Structural holes - The social structure of competition. Cambridge 1992
Bourdieu, Pierre: Die feinen Unterschiede. Frankfurt am Main 1982
Dunbar, R.I.M. (June 1992). "Neocortex size as a constraint on group size in primates". In: Journal of Human Evolution 22 (6), 1992, 469-493
Dunbar, Robin: Coevolution of neocortical size, group size and language in humans. In: Behavioral and Brain Sciences. 16 (4), 1993, 681-735
Granovetter, Mark S.: The strength of weak ties. In: The American Journal of Sociology. 78 (6) 1973, 1360ff.
Travers, J., & Milgram, S. An experimental study of the small world problem.. In: Sociometry 32, 1969, 425–443
Weitere Quellen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Granovetter
http://www.soz.uni-frankfurt.de/Netzwerktagung/Scheidegger%20Nicoline_%20Frankfurt_Tagung.pdf
http://www.springerlink.com/content/u41h338g3524q368/
http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Bourdieu
http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/methoden/bourdieu.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Kapital
http://www.suz.uzh.ch/ages/pages/PAGES-05.pdf
http://en.wikipedia.org/wiki/Dunbar%27s_number
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Januar 12th, 2011
Das ist eine sehr interessante und komplexe Übersicht über Netzwerk-Forschungen. Sehr gut ist auch die Bereitstellung von Links und den Literaturangaben. Eine sehr gründliche und bemerkenswerte Arbeit. Bestimmt werde ich bald noch einmal darauf zugreifen.
Januar 12th, 2011
Vielen Dank für den Überblick. Dion Hinchcliffe hat noch ein paar weitere Gesetze und Theorien für soziale Netzwerke zusammengefasst.
Januar 12th, 2011
Beim Sozialen Kapital sollte auch James Coleman (1988) nicht fehlen, wobei Bourdieu zu den Kapitalarten natürlich umfassendere Arbeiten durchgeführt hat.
Coleman, J. S. (1988). Social Capital in the Creation of Human Capital. The American Journal of Sociology, 94, S95-S120.