Hallo Welt! Blog
21Nov/140

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 3/3: Kommunikation, Wikidata, Übersetzungen

von

Kommunikation und Benachrichtigung – das Ende der klassischen Diskussionsseiten

Gute Nachrichten kommen von einer anderen Baustelle: dem MediaWiki-Kommunikationssystem. Dieses beruht bislang auf den Diskussionsseiten. Doch diese werden, so wie wir sie heute kennen, schon bald verschwunden sein. Genauer: Die Diskussionsseiten werden sich grundlegend verändern und mit dem Benachrichtigungssystem verschmelzen.

Der Umbau des MediaWiki-Kommunikationssystems geschieht nämlich über zwei Erweiterungen:

  •  Echo ermöglicht die individuelle Verfolgung von Änderungen, erleichtert den Überblick über das gesamte System und ist ein Rahmen für verschiedene Kommunikationsservices. Echo ist als neues Benachrichtigungssystem bereits in der Wikipedia implementiert.
  • Flow erleichtert die Diskussionen. Man kann einfacher Diskussionsverläufe verfolgen; Antworten werden über Echo angezeigt. Und anderes mehr. Ziel dieser Entwicklung ist der Aufbau eines modernen Diskussions- und Kollaborationssystems für alle Wikimedia Projekte. Ein interaktiver Prototyp ist bereits online.
Screenshot der Flow-Prototyp-Seite

Screenshot der Flow-Prototyp-Seite

Am Ende wird MediaWiki über einen neuen Kommunikationslayer verfügen, der längst überfällig war. Wichtig ist noch der Hinweis, dass die Kombination von Artikel und Diskussion – ein Wesensmerkmal und Erfolgsprinzip von MediaWiki – erhalten bleibt. Die Artikel werden nicht von den dazugehörigen Diskussionen getrennt. Denn die Verbindung von Artikel und Diskussion ist ein Ordnungsprinzip, das MediaWiki einzigartig und gegenüber vielen anderen Lösungen überlegen macht. Flow und Echo können dieses MediaWiki-Grundprinzip erst richtig zur Entfaltung bringen.
Dennoch sind viele in der Wikimedia-Community skeptisch. weiterlesen...

20Nov/140

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 2/3: Visueller Editor und simultanes Bearbeiten

von

Visueller Editor – der Wikicode wird abgelöst

Wer in den letzten Jahren einen Wikipedia-Artikel geschrieben oder verbessert hat, kennt bereits den Visuellen Editor, der nun einen gewissen Reifestatus erreicht hat. (Siehe auch den Beitrag von Nathalie Köpff zum Thema). Die Aufgabe, einen solchen Editor zu schreiben, ist ein Großprojekt. Im Unterschied zu anderen Web-Anwendungen muss ein Editor für die Wikipedia nicht nur mit unterschiedlichen Sprachen (zum Beispiel mit Rechts-Links-Ausrichtung) zurechtkommen, sondern auch noch die vielen Funktionen des Wikis, das Vorlagensystem, die Magic Words u.a.m. verarbeiten. Dazu musste mit dem Wikitextparser Parsoid eine ganz neue technologische Grundlage gelegt werden. Und da sich die Wikipedia, aber auch die Webstandards (Browser, Protokolle, Sprachen) weiterentwickeln, bleibt die Aufgabe für lange Zeit ein komplexes Projekt. Aber auch ein lohnendes Projekt, das Bedeutung für die gesamte Webcommunity hat – da zum Beispiel kein kommerzieller Anbieter einen Editor für über 100 Sprachen entwickeln und frei zur Verfügung stellen würde.

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen

Aktueller Stand (September 2014) des "VisualEditor" auf mediawiki.org zu sehen

Dennoch ist das Projekt bis heute in der Wikimedia-Community sehr umstritten. Dazu trug bei, dass die Einführung des Editors zu großen Komplikationen geführt hat. Der Editor war bei der ersten Implementierung einfach noch nicht einsatzbereit.

Die Skepsis in der Community gegenüber dem Editor hat aber auch damit zu tun, dass mit dessen zunehmender Nutzung der Wikitext weitgehend entfallen dürfte. Was für den einen eine tolle Möglichkeit ist, bedeutet für den anderen den Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten. Denn bislang kann man mit Bordmitteln des Wikis viele kleine Tools bauen (zum Beispiel Vorlagen oder Überblickslisten). Auch das Setzen einfacher Formatierungen ist für geübte Wikitext-Kenner wesentlich effektiver.

Doch über die Zeit bewirkte der Wiki-Code, der das Bearbeiten einfacher machen sollte, das schiere Gegenteil. weiterlesen...

19Nov/140

MediaWiki – Eine Software auf dem Sprung in die Zukunft. Teil 1/3: Skinning, Mobile, Dialoge

von

Es tut sich viel, rund um MediaWiki. Seit über einem Jahr wird die Weiterentwicklung der Software erkennbar mutiger. Es wird spannend! Gerade in 2015 werden wir viele der Veränderungen sehen, an denen bislang im Hintergrund gearbeitet wurde. Und in nur wenigen Jahren wird das System mit dem MediaWiki von heute nicht mehr vergleichbar sein. Sowohl die technische Architektur als auch die Benutzerführung wird neu überdacht und den neuen Erwartungen der Nutzer angepasst. Wir wollen kurz die wichtigsten Entwicklungsprojekte vorstellen.

Die neuen Impulse in der MediaWiki-Entwicklung kommen in erster Linie von der Wikimedia Foundation (WMF), also der Betreiberin von Wikipedia und ihren Schwesterprojekten. Die Foundation sieht ihre künftige Kernaufgabe in der Softwareentwicklung und will diesen Bereich personell stark ausbauen. Die neue Geschäftsführerin der Foundation, Lila Tretikov, kündigte im Oktober 2014 an, dass der große Teil der Investitionen in die Produktentwicklung und Softwareentwicklung fließen wird. Und hier hat vor allem der Ausbau der mobilen Funktionalitäten Priorität (siehe hierzu den Beitrag von James Temple).

Skinning – Mehr Überblick

Für den normalen Nutzer werden die Änderungen vor allem beim Design der Wikipedia sichtbar. In naher Zukunft wird der neue Skin „Winter“ implementiert. Man kann sich bereits einen interaktiven Prototyp im Web anschauen.

 

Das Vector Interface Design "Winter" (Version 0.6, Stand 10/2014)

Das Vector Interface Design "Winter" (Version 0.6, Stand 10/2014)

 

Ein großes Redesign, wie es noch mit der Studie zum Skin Athena angedacht war, wird offenbar nicht mehr angestrebt. Aber das Erscheinungsbild der Wikipedia und damit auch der Standardsoftware MediaWiki wird trotzdem wesentlich übersichtlicher, moderner und konsistenter. Das neue Design soll zum Mitmachen einladen, Abläufe vereinfachen und mehr Orientierung schaffen. Die klassischen Funktionen - editieren, diskutieren, unterschiedliche Versionen vergleichen u.a.m. - treten stärker in den Vordergrund und werden übersichtlicher. Und viele bisher eher versteckte Funktionen werden eleganter in den Skin eingebunden.

Visuell attraktiver wird die Wikipedia, und damit auch MediaWiki, durch die Erweiterung MediaViewer. Damit lassen sich Bildquellen besser und größer darstellen. Außerdem kann man sich nun durch die Bilder eines Artikels klicken.

Mobiles Frontend

Die MediaWiki-Entwickler setzen beim Skinning nicht auf Responsive Design, sondern bieten eine eigene Oberfläche mit dem Namen MobileFrontend an, die ständig weiterentwickelt wird. Wohin die Entwicklungen im Bereich Mobile gehen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ersichtlich. Zu erwarten ist jedoch, dass die Bearbeitung und Wartung von Texten, Uploads und Kommunikation der Nutzer untereinander ausgebaut werden.

Artikelansicht über den Mobile Skin

Artikelansicht über den Mobile Skin

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10Jun/140

Open Culture? – Die rechtlichen Möglichkeiten digitalisierter Noten

von
Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Dr. Christian Kuntze auf dem Symposion "Freie Noten im Internet!?"

Auf dem Symposion „Freie Noten im Internet!?“ sprach der Münchner Fachanwalt für Urheber- u. Medienrecht Dr. Christian Kuntze (Kanzlei Kuntze Mayer & Partner) über die rechtliche Situation im Umgang mit Musiknoten und bewertete die Chancen eines Musikwikis.

Kuntze skizzierte die allgemeinen urheberrechtlichen Grundlagen und machte dann deutlich, dass Musiknoten oft noch stärkeren Restriktionen unterworfen sind, als Musikaufnahmen. Musiknoten dürfen zwar aufgeschrieben, aber nicht kopiert werden. Konkret dürfe man Musiknoten nicht einmal zu Hause auf dem eigenen Drucker für private Zwecke ausdrucken, während bei Tonquellen private Kopien erlaubt seien: „Alle Änderungen und Vervielfältigungen benötigen die Zustimmung des Verlags und der Komponisten“, so Kuntze.

Dahinter stecke natürlich die Angst der Verlage, deren Notenbücher auch durch den privaten Ausdruck völlig entwertet werden. Und diese machten politischen Druck, der dann zu entsprechenden Gesetzen führte. Wenn Musiknoten nun auch noch auf öffentlichen Wikiplattformen zu finden sind, werde die Lage für Verlage zwangsläufig noch schwieriger und es sei mit entsprechendem Widerstand zu rechnen.

Umgekehrt sei auch klar:

  • Ein strenges Copyright begünstigt Medienunternehmen und benachteilige Urheber und Kreative.
  • Ein strenges Copyright verhindert die Entwicklung freier Kultur.

Die Lösung dieses Dilemmas sei hier nur ein neuer, fairer Umgang miteinander. Hier setzt Christian Kuntze vor allem auf eine neue Generation junger und vertraglich noch ungebundener Musikerinnen und Musiker.

Ein Musikwiki könnte eine ideale Plattform für jene Musiker sein, die ihre Werke selbst verwerten möchten, und die ihre Rechte nicht komplett abgeben wollen oder müssen.  Ein Musikwiki könnte zusammen mit den Verlagen - und angestoßen von den Komponisten - neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Kuntze ermutigte am Ende die Anwesenden: Alle Rechte sind ja frei verhandelbar. „Und wenn wir ein vernünftiges Umgehen miteinander haben, dann ist die Welt wieder gut.“

Open Culture. Die Möglichkeiten digitalisierter Noten. Wege zu mehr Rechtssicherheit und einfacheren Prozessen - Dr. Christian Kuntze from Hallo Welt! Medienwerkstatt GmbH
13Mai/140

Die 9 wichtigsten Instant Messenger

von

Als es Hallo Welt! noch nicht gab, gabs schon unseren Instant Messenger. Über ICQ haben wir aus verschiedenen Büros und Wohnungen die ersten Kundenprojekte koordiniert. Heute geht das alles wesentlich bequemer. Das ganze Team sitzt in den Büroräumen in der Regensburger Residenzstraße. Man kann einfach rüber gehen und unmittelbar miteinander reden.

ICQ blieb uns allerdings erhalten. Nicht nur aus Bequemlichkeit oder liebgewonnener Gewohnheit, sondern weil es im Alltag oft effizenter ist, über den Instant Messenger Nachfragen zu stellen, Links oder Dateien zu schicken. Irgendwie kann ich mir bis heute nicht vorstellen, wie sich Unternehmen und Organisationen ohne Instant Messenger koordinieren können. Denn gerade wenn man viel unterwegs ist, im Zug oder vor Ort beim Kunden, bleibt man über Internet und Smartphone im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern, ohne telefonieren zu müssen. Man sieht auch, ob der Mitarbeiter überhaupt verfügbar und gesprächsbereit ist.

Man muss allerdings auch mit diesem Medium umgehen lernen. Probleme, die nicht so dringend, aber wichtig sind, organisiert man besser per E-Mail. Man sollte Kollegen nicht wegen jeder Kleinigkeit aus der Arbeit reißen. Das ist oft gar nicht einfach, weil man die Information ja jetzt sofort haben will. Eine Lösung bieten hier Messenger mit Gruppenchats. Hier kann man Nachrichten, Stausmeldungen und Fragen in die Arbeitsgruppe oder in die Abteilung geben.

Letztes Jahr haben wir uns aus Fragen des Datenschutzes nach einer neuen, firmeninternen Messenger-Lösung umgesehen. Denn ICQ ist sehr auf den privaten Nutzer hin orientiert. Erstaunlicherweise gibt es wenige unternehmenstaugliche Lösungen. BitWise, ein Xabber-Server oder Brosix boten sich für uns als Alternativen an.

Die Ergebnisse unserer Recherchen haben wir in unserem Software-Wiki BlueForge zusammengetragen und auch kleine Überblicksartikel geschrieben:

Instant Messenger

Multi-Messenger

Enterprise Instant Messenger

Es gibt sicher noch ein paar mehr Messenger, die Unternehmen sinnvoll nutzen können. Vor allem gibt es noch mehr zu sagen. Blueforge ist ein Wiki: Ergänzungen und Erfahrungen sind dort jederzeit möglich und erwünscht. Einfach anmelden und mitschreiben.

Und natürlich sagen jetzt sicher einige: Was ist mit WhatsApp und Threema? Haben wir uns natürlich auch angesehen, aber ab einem bestimmten Moment für uns nicht weiterverfolgt. Für das Thema Instant Messaging bleiben die populären Lösungen sicher auch "wichtig".

11Mai/140

Musikwiki – Drei Gedanken zur Rolle und Strategie des Projekts

von

Auf dem Symposion "Freie Noten im Internet" hatte ich die Aufgabe, kurz das Projekt "Musikwiki" vorzustellen. Hier sind noch einmal meine Folien.

Das Musikwiki stellt sich vor. Idee, Stand der Technik, Ecosystem und Schritte zur beta version - Dr. Richard Heigl from Hallo Welt! Medienwerkstatt GmbH

Auf dem Symposion gewannen die Teilnehmer einen ersten Eindruck vom Prototypen. So dass man ein Musikwiki schon einmal in Aktion sehen konnte. Und im Anschluss ging es um die Darstellung zentraler Ansätze und Annahmen des Musikwiki-Projekts. Und hier sind mir drei Punkte sehr wichtig. weiterlesen...

24Apr/140

Das Web verändert auch die Musikwelt: Gunter Dueck im Interview

von

Vor wenigen Wochen organisierten wir das kleine Symposion "Freie Noten im Internet!?" Wer nicht dabei war, hat echt was verpasst. Wir möchten hier im Blog wenigstens ein paar Eindrücke und Inhalte publizieren.

Als erstes hielt der Ex-IBM-Manager und Vordenker der digitalen Gesellschaft Gunter Dueck die Keynote. Dueck ist Mit-Initiator des Musik-Wiki-Projekts der Hallo Welt! - Publishing. Wir haben ihn im Anschluss interviewed, um eine erste Bilanz zu ziehen.

Dueck betont, dass das Netz fantastische Möglichkeiten für diejenigen bereithält, die es nutzen. Es schafft aber auch große Probleme für diejenigen, die bisher die Inhalte bereitgestellt haben. Diese Probleme werden aber auf Dauer so nicht bestehen bleiben. Alle Beteiligte würden jetzt eine schwierige Mutation durchmachen. "Die Berufe arrangieren sich neu", so Dueck. Und man müsse auch verstehen, dass dieser Wandel für viele schon nicht einfach ist, weil sie ihren Beruf als Heimat verlieren.

Wo die Entwicklung genau hingeht, kann aber auch Gunter Dueck nicht sagen. Wie das Web die Musikwelt genau verändert sei nämlich erst noch herauszukriegen. Dueck sieht darin eine Gestaltungsaufgabe. Und in diesem Gestaltungsprozess gelte es, flexibel zu sein und vor allem die Herangehensweise zu ändern: So würde beispielsweise das Musikwiki zunächst Musiknoten frei ins Internet stellen und die technischen Kinderkrankheiten beseitigen. Dann müsse man aber vor allem schauen, wie das Wiki anderen Leuten weiterhelfen kann. Bereits auf dem Symposion kann man lernen, was gerade gebraucht wird. Es komme jetzt darauf an, ganz genau zuzuhören.

Nur so kann in Duecks Augen ein derartiges Projekt zum Erfolg werden. "Denn letztlich steht und fällt ein Musikwiki mit der Mitarbeit". Ideal wäre eine Plattform, die ein Anlaufspunkt für Enthusiasten sein kann. Dueck hofft, dass es den Initiatoren gelingt, den Ton zu treffen.

6Jan/140

Über BlueSpice, MediaWiki und die Perspektiven des freien Wissens

von

BlueSpice for MediaWiki ist ein kommerzielles Projekt. Der Plan, eine Enterprise Distribution für MediaWiki zu entwickeln wird ganz wesentlich von dem Gedanken getrieben, Gewinne zu erzielen und Jobs zu schaffen.

Dennoch ist es an der Zeit, ein paar Worte über andere Aspekte des BlueSpice-Projekts sprechen. Denn BlueSpice ist auch ein Projekt, das die Entwicklung von MediaWiki und den Aufbau freier Wissensplattformen im Web anschieben soll.

Ich greife einmal drei Aspekte heraus.

1. Wikis sind die künftigen Wissensspeicher der Gesellschaft und BlueSpice soll einen Beitrag dazu leisten

Eine offene Gesellschaft braucht Orte, an denen sie ihr Wissen sammelt, ordnet und kartographiert. Das Gedächtnis einer Gesellschaft wird man künftig im Web finden. Wie wichtig dieses Gedächtnis ist, zeigen die politischen Wikis. Lobbypedia und ihr englisches Vorbild powerbase von spinwatch sind da zwei gute Beispiele. Dort sammeln NGOs Informationen über Lobbyisten, Politiker und Organisationen, um Netzwerke und Strategien transparent zu machen und für Recherchen zur Verfügung zu stellen. Auch Think Tank Network Research ist ein dazu vergleichbares Forschungsprojekt. Die Liste könnte ich beliebig verlängern. weiterlesen...

veröffentlicht unter: BlueSpice, Ecosysteme, Freies Wissen, MediaWiki, Wiki
19Dez/137

Musik, Noten und Wikis – Das Symposion 2014!

von

Matthias-Schriefl-Band gerhard-richter

Jetzt vormerken: Das Symposion "Freie Noten" richtet sich an alle, die sich professionell mit Musik beschäftigen und sich für Innovationen, Web und Musik interessieren.

 

Die Idee ist faszinierend: Was passiert, wenn wir nach dem Vorbild der Wikipedia ein Musik-Wiki aufbauen? Was ist, wenn man auf dieser neuartigen Plattform so gut wie alle Musiknoten der Welt findet und alle Lyrics und Komponisteninformationen bekommt? Und das so umfassend, wie es in der Wikipedia mit Wörtern und Begriffen begann?

Wer etwas spielen, singen oder üben will, soll alles im Musik-Wiki finden. Wer etwas komponiert hat, stellt seine Kompositionen dort vor. Stars ermöglichen ihren Fans, die Texte ihrer Songs zu lernen, nachzusingen, nachzuspielen oder Karaoke aufzuführen. Chorleiter bearbeiten Stücke und stellen ihre Bearbeitungen anderen im Netz zu Verfügung.

Doch auf dem Weg dahin gilt es Hürden zu nehmen: Es geht um Technik, um Rechte und Lizenzen. Aber auch um neue Geschäftsmodelle. weiterlesen...

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21Nov/130

Wiki-Maintainer unter sich: Rückblick auf das BlueSpice Come Together 2013

von

Das Come Together ist die wichtigste jährliche Veranstaltung der Medienwerkstatt.
Jeden Herbst fahren Wiki-Maintainer zum BlueSpice Come Together. Poweruser mit viel Energie, Ideen und Interesse an der Wissensvermittlung in Unternehmen. Und die Teilnehmer sind sehr gemischt: Einsteiger und fortgeschrittene Betreiber von Wikis sind gleichermaßen vertreten.

CT 2013 Gruppe 2

Das jährliche BlueSpice Come Together fand dieses Jahr in Darmstadt statt.

Produktive Atmosphäre

Dabei werden sehr schnell die Ähnlichkeiten zwischen BlueSpice-Community und der Wikipedia-Community deutlich. Die Projekte werden von Menschen vorangetrieben, die einen großen Drang zur Veränderung und Verbesserung haben und einfach loslegen, um den Weg zu ebnen. Während andere über Social Media nur reden, setzen diese die Konzepte um.

Und so verlassen auch die Debatten auf dem Come Together schnell die Oberfläche. Diskutiert werden Fragen der Mitarbeiter-Motivation. Es geht um Kategorisierungen und den Einsatz von Vorlagen. Die Chance zum vertieften Austausch ist der Grund, warum man beim Come Together dabei ist. Hier trifft man im besten Sinn auf Gleichgesinnte, denen man sein Projekt vorstellen kann, um Tipps zu bekommen - aber auch um welche zu geben. Das Come Together ist, wenn man so will, eine Mini-Mini-Wikimania für Wikis in Organisationen.

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