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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Richard Heigl</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Neue Wiki-App: BlueSpice wird mobil</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2012/02/03/neue-wiki-app-bluespice-wird-mobil/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben läuft die interne Abnahme unserer neuen App für die MediaWiki-Distribution BlueSpice. Ich präsentiere hier schon einmal die ersten Screenshots. Wozu braucht man eine Wiki-App? Beispielsweise für Dokumentationen die über das Netz entweder öffentlich oder passwortgeschützt verfügbar sind. Mit der App lassen sich Wiki-Inhalte schnell suchen und anzeigen. Und das auch bei Wikis, die noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben läuft die interne Abnahme unserer neuen App für die MediaWiki-Distribution BlueSpice. Ich präsentiere hier schon einmal die ersten Screenshots.</p>
<div id="attachment_1367" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/bsp-app-login.jpg"><img class="size-full wp-image-1366      " title="bsp-app-login" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/bsp-app-login.jpg" alt="" width="150" /></a><p class="wp-caption-text">Login</p></div>
<div id="attachment_1367" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/bsp-app-start_extended.jpg"><img class="size-full wp-image-1367     " title="bsp-app-start_extended" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/bsp-app-start_extended.jpg" alt="" width="150" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel einer Startseite</p></div>
<p>Wozu braucht man eine Wiki-App? Beispielsweise für Dokumentationen die über das Netz entweder öffentlich oder passwortgeschützt verfügbar sind. Mit der App lassen sich Wiki-Inhalte schnell suchen und anzeigen. Und das auch bei Wikis, die noch über keinen eigenen Mobile-Skin verfügen.</p>
<p>Die erste Fassung wird bis Anfang März als kostenloser Download auf der <a href="http://www.blue-spice.org" target="_blank">BlueSpice-Seite</a> zur Verfügung gestellt. Um sie zu nutzen, muss das MediaWiki mit BlueSpice erweitert sein.</p>
<p>Doch schon bald wird man mit der App auch in normalen MediaWikis arbeiten können. Arbeiten bedeutet dann auch: Seiten editieren, Bilder hochladen oder Seiten begutachten.</p>
<p>Als unterstützte Betriebssysteme sind Android, iOS, Blackberry, WindowsPhone, webOS und Symbian geplant.</p>
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		<title>MediaWiki für Unternehmen: BlueSpice ist 2012 wieder auf der Cebit</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2012/01/19/mediawiki-fur-unternehmen-bluespice-ist-2012-wieder-auf-der-cebit/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 16:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionalität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich für den professionellen Einsatz von MediaWiki im Unternehmen interessiert, ist auf unserem Cebit-Stand gut aufgehoben. Wir präsentieren die neuesten Entwicklungen der  freien MediaWiki-Distribution BlueSpice. Bereits im ersten Jahr verzeichnete BlueSpice über 3.400 Downloads. Für das kommende Jahr erwarten wir einen deutlichen Zuwachs, weil wir für die zweite Jahreshälfte planen, die Distribution noch stärker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/bluespice-icon-600x600px.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1358" title="bluespice icon 600x600px" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/bluespice-icon-600x600px-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer sich für den professionellen Einsatz von MediaWiki im Unternehmen interessiert, ist auf unserem Cebit-Stand gut aufgehoben. Wir präsentieren die neuesten Entwicklungen der  freien MediaWiki-Distribution BlueSpice.</p>
<p>Bereits im ersten Jahr verzeichnete BlueSpice über 3.400 Downloads. Für das kommende Jahr erwarten wir einen deutlichen Zuwachs, weil wir für die zweite Jahreshälfte planen, die Distribution noch stärker in die englischsprachige Welt hinauszutragen.</p>
<h2>Ein neuer Release</h2>
<p>Zur Cebit werden wir den neuesten Release BlueSpice 1.1 zum Download bereitstellen. Und natürlich kriegt diesen Release in Hannover jeder zu sehen, der auf unseren Stand kommt. Geplant ist außerdem, dass BlueSpice 1.1 auch in einer Virtuellen Maschine verfügbar ist. So kann man BlueSpice noch leichter installieren und ausprobieren.</p>
<p>Die wesentlichen technischen Neuerungen des Releases 1.1 in Spiegelstrichen:<span id="more-1357"></span></p>
<ul>
<li>Performanzverbesserung</li>
<li>BlueSpice läuft auch auf neuen Datenbanken: PostgreSQL, Oracle</li>
<li>Verbesserte Cache-Kontrolle</li>
<li>Erweiterungen: Kategorien können im Lesemodus vergeben werden, Tokens funktionieren auch in E-Mails (um beispielsweise RSS-Feeds des Wikis auch in Outlook anzeigen zu lassen).</li>
<li>Code-Quality Verbesserungen und viele Bugs gefixt</li>
</ul>
<p>Außerdem wird BlueSpice demnächst auch Solr 3.5 supporten und kann dann Linkstrunkierungen.</p>
<h2>Neue Lösungen und Module</h2>
<p>Ebenfalls zur Cebit gibt es neue, kostenpflichtige Lösungen zu bestaunen.</p>
<ul>
<li><strong>BlueSpice docu</strong> ist die erfolgreiche Handbuchlösung  für MediaWiki. Der Nachfolger unserer Lösung BlueCraft, die wir letztes Jahr gezeigt haben, hat neue BlueSpice Look&amp;Feel und auch zahlreiche Verbesserungen in der Usability.</li>
<li><strong>BlueSpice public</strong> ist eine spezielle Lösung für öffentliche Wikis. Hier müssen beispielsweise bei der Anbindung von Social Web Anwendungen (YouTube, facebook) und  hinsichtlich der Sicherheitseinstellungen spezielle Komponenten verfügbar sein.</li>
</ul>
<h2>Packages</h2>
<p>Wer sein BlueSpice schrittweise erweitern möchte, kann das über neue neuen Packages erledigen:</p>
<ul>
<li><strong>Teamwork</strong>:  Enthält umfangreiche Freigabe- und Workflow-Funktionen. So gibt es beispielsweise im Workflow Vorlagen für immer wiederkehrende Begutachtungsprozesse.</li>
<li><strong>Bookmaker</strong>: Seiten in Bücher einbinden, Anzeigen der Kapitelnavigation auf jeder Wiki-Seite, professionelle Ausgabe der Inhalte als PDF-Buch im Firmen-CI. Das macht Bookmaker.</li>
<li><strong>SharePoint Connect</strong>: Wiki im SharePoint 2010 anzeigen? Dokumente im SharePoint über das Wiki verfügbar machen? Mit SharePoint Connect kein Thema.</li>
<li><strong>Mobile</strong>: Inhalte in einem BlueSpice MediaWiki lassen sich nun auch über das Smartphone abrufen.</li>
</ul>
<h2>Service-Packages</h2>
<p>Außerdem wird zur Cebit unser Serviceangebot noch modularer. Wartung (Maintenance), Support, Trainings und Installationen können indivuell zusammengestellt werden.</p>
<p>Vereinbaren Sie einen Termin!</p>
<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/cebit2012.png"><img title="cebit2012" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/cebit2012.png" alt="" width="234" height="60" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Peter Kruse: Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2012/01/12/peter-kruse-revolutionare-netze-durch-kollektive-bewegungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Systemtheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Psychologe und Unternehmensberater Prof.Dr. Peter Kruse in einem kurzen Statement bei der 4.Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen Bundestag. Seine Zusammenfassung: 1) Ein hochvernetztes System mit hoher Spontanaktivität und mit kreisenden Erregungen führt zu Selbstaufschaukelungen, die nicht vorhersagbar sind. 2) Die Macht verschiebt sich zum Nachfrager: extrem starke Kunden, extrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/e_94-CH6h-o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Psychologe und Unternehmensberater Prof.Dr. Peter Kruse in einem kurzen Statement bei der 4.Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen Bundestag. Seine Zusammenfassung:</p>
<p>1) Ein hochvernetztes System mit hoher Spontanaktivität und mit kreisenden Erregungen führt zu Selbstaufschaukelungen, die nicht vorhersagbar sind.</p>
<p>2) Die Macht verschiebt sich zum Nachfrager: extrem starke Kunden, extrem starke Mitarbeiter, extrem starke Bürger sind die Folgen.</p>
<p>Grundsätzlich sehr knackig präsentiert, argumentiert Kruse als Systemtheoretiker. Für meine Begriffe führt das zu gewissen Verkürzungen, die man einrechnen muss, allerdings ist in einer so kurzen Zeit auch unmöglich ein komplexerer Zusammenhang zu entwickeln. Auf jeden Fall hörenswert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Santa Claus is coming to you: Social Media jetzt starten</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Starten Sie noch vor Weihnachten ins Social Web! Egal, aus welcher Branche Sie kommen oder wie groß Sie sind:  An Social Media kommt heute niemand mehr vorbei, der von seinem Geschäftsumfeld wahrgenommen werden  will. Unser Angebot für Sie: Verschicken Sie doch Ihre Weihnachtsgrüße dieses Jahr bereits mit einer erfolgreichen Social-Media-Präsenz. Wir entwickeln mit Ihnen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Starten Sie noch vor Weihnachten ins Social Web!</strong></p>
<div id="attachment_1297" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Social-Media-Package.jpg"><img class="size-full wp-image-1297  " title="Social-Media-Package" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Social-Media-Package.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtsangebot: Social Web Strategie</p></div>
<p>Egal, aus welcher Branche Sie kommen oder wie groß Sie sind:  An Social Media kommt heute niemand mehr vorbei, der von seinem Geschäftsumfeld wahrgenommen werden  will.</p>
<p>Unser Angebot für Sie: Verschicken Sie doch Ihre Weihnachtsgrüße dieses Jahr bereits mit einer erfolgreichen Social-Media-Präsenz. Wir entwickeln mit Ihnen eine individuelle und dauerhafte Marketing-Strategie:</p>
<ul>
<li><strong>Google +  Business Page</strong>: Nutzen Sie diese neue Funktion als eines der ersten Unternehmen.</li>
<li><strong>Facebook Fanpage</strong>: Über Community-Effekte viele Menschen erreichen.</li>
<li><strong>Twitter:</strong> Über Kurznachrichten zwitschern Sie erfolgreich mit Ihren Kunden.</li>
<li><strong>YouTube</strong>: So können sich Ihre Interessenten das richtige Bild machen.</li>
<li><strong>XING</strong> und <strong>LinkedIn</strong>:  Wie Sie wichtige Gruppen und Kontakte identifizieren und ansprechen.</li>
<li><strong>FlickR</strong>,  <strong>Foursquare</strong> etc.: Finden Sie weitere interessante Plattformen für Ihre Angebote.</li>
</ul>
<p>Workshop plus Einrichtung von Profilen und Pages ab 2.400,- Euro <a href="mailto:scherm@hallowelt.biz?subject=Ich%20will%20mein%20Social%20Media-Paket%20zu%20Weihnachten%21">Jetzt sichern</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihr Ansprechpartner:<br />
Dr. Michael Scherm<br />
+49 (0) 941 - 66080 -197</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die offizielle BlueSpice Webseite ist online!</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/11/13/die-offizielle-bluespice-webseite-ist-online/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist geschafft. Wir haben am Freitag die neue Webseite für die MediaWiki Enterprise Distribution veröffentlicht. Ab jetzt gibt es dort alle Informationen über das Projekt zentral an einem Ort. Wir hoffen, dass Ihnen die Webseite gefällt. Wenn Sie Inhalte oder Funktionen vermissen, lassen Sie es uns unbedingt wissen! Wir werden die Seite in jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.blue-spice.org"><img class="size-full wp-image-1286 aligncenter" title="BlueSpice Website 2011" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/BlueSpice-Website-2011.jpg" alt="BlueSpice Website 2011" width="440" height="235" /></a></p>
<p>Es ist geschafft. Wir haben am Freitag die neue <a href="http://www.blue-spice.org" target="_blank">Webseite für die MediaWiki Enterprise Distribution</a> veröffentlicht. Ab jetzt gibt es dort alle Informationen über das Projekt zentral an einem Ort. Wir hoffen, dass Ihnen die Webseite gefällt. Wenn Sie Inhalte oder Funktionen vermissen, lassen Sie es uns unbedingt wissen! Wir werden die Seite in jedem Fall weiter ausbauen. Das war jetzt nur ein erster Schritt.</p>
<p>Und bitte helfen Sie uns, die Seite auch im Social Web bekannt zu machen! Immer noch wissen viel zu wenige, dass es BlueSpice gibt. Für Ihre Unterstützung sagen wir schon jetzt herzlichen Dank.</p>
<p>Ich wünsche allen eine großartige und produktive Woche!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Facebook stirbt</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/10/19/warum-facebook-stirbt/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist der Titel meines Vortrags morgen auf den Münchner Medientagen. Ich will kurz skizzieren, was ich morgen sagen will und bin natürlich gespannt auf Ihr Feedback, auf Kritik und Kommentare. Wer es besonders eilig hat, kann ans Ende des Beitrags scrollen... Facebook: Meilenstein in der Mediengeschichte Ich bin nicht Pro oder Contra Facebook. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist der Titel meines Vortrags morgen auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medientage_M%C3%BCnchen" target="_blank">Münchner Medientagen</a>. Ich will kurz skizzieren, was ich morgen sagen will und bin natürlich gespannt auf Ihr Feedback, auf Kritik und Kommentare. Wer es besonders eilig hat, kann ans Ende des Beitrags scrollen...<span id="more-1254"></span></p>
<h2>Facebook: Meilenstein in der Mediengeschichte</h2>
<p>Ich bin nicht Pro oder Contra Facebook. Ich möchte lediglich, dass wir einen anderen Blick für Phänomene wie Facebook gewinnen. Das brauchen wir dringend - weg vom Spektakel. Wir unterhalten uns nur über Features, Datenschutz und das große Geld. Und das unzusammenhängend. Unter Community verstehen viele nur eine homogene Masse.</p>
<p>Dagegen lohnt es sich, Facebook und andere Medien als "Ecosysteme" zu verstehen. Den Begriff mag ich, weil er sowohl die ökonomische Dimension, als auch die sozio-kulturelle anspricht, weil unterschiedliche Funktionen und Bedürfnisse mitgedacht werden müssen. Wir brauchen auch eine klarere Einschätzung, wo wir Facebook mediengeschichtlich einordnen und wie Facebook in unsere heutige Gesellschaft passt.</p>
<p>Soviel ist klar: Facebook machte Social Networks in Deutschland populär. Das lag sicher auch an der Software selbst, die Standards setzte. Aber im Wesentlichen machte es die meisten von uns mit einer neuen Art der Kommunikation vertraut, die es jetzt ermöglichte, am Leben und an Gedanken von Freunden und Bekannten besser teilzuhaben. So oder so. Wir lernten nicht zuletzt über Facebook, was Mehr-Ebenen-Networking real bedeuten kann. Wie ich meine nichtdigitale Netzwerke digital unterstütze.</p>
<p>Wir haben es auch mit einem Medium zu tun, das viel besser in unsere Arbeits- und Lebensweisen passt als die klassischen Massenmedien. Es ist ein Medium für Menschen, die biographisch ständig neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze haben und so ihr soziales Netzwerk permanent umbauen. Es ist ein Medium für ein paar Minuten Flucht aus einer langweiligen Arbeit oder aus abendlicher Einsamkeit. Und wir haben jetzt endlich die Möglichkeit, Themen und Sichtweisen zu präsentieren, die andere bei uns vielleicht nicht erwartet haben und die uns nun besser verstehen. Und gleichzeitig bedient Facebook viele Illusionen. Etwa die, dass man bereits gleichberechtigt ist in dieser Welt. Dass alle erreichbar sind. Meine Lieblingsschauspielerin ist gefühlt nur einen Klick entfernt.  Natürlich passt Facebook sehr gut diese Gesellschaft mit ihrem enormen Konkurrenzdruck. Dort kann man sich inszenieren, dort kann man seine Subkultur aufbauen. Nicht zuletzt kann man sich über Facebook hervorragend politisch organisieren, wenn man will.</p>
<p>Es ist das Medium für das globale Dorf. Es antwortet auf bestimmte Bedürfnisse der Menschen besser als die bekannten Massenmedien, in denen ich nur Empfänger von Botschaften bin. Hier kann man selbst gestalten, selbst beitragen. Man zeigt sich gegenseitig die Welt, diskutiert über Filme. Und eine Plattform wie Facebook wird erst interessant, wenn ich persönlich etwas investiere,  wenn man sich mit-teilt, Feedback gibt, neue Freunde gewinnt. Ja, auch das gibts.</p>
<p>Bei aller Kritik, wir haben von Facebook viel gelernt. Unser Kommunikationsverhalten ist vielfach anders, unser Aktionsradius größer geworden. Es ist das Verdienst des Teams um Mark Zuckerberg, dass sie es wie kein anderer verstanden haben, die heutigen Kommunikationsbedürfnisse von Menschen in Software zu übersetzen.</p>
<h2>Community-Dynamiken</h2>
<p>Doch es gibt Probleme. Ich will in meinem Vortrag ein Beispiel bringen, wo sich ein Nutzer beklagt, dass Facebook trotzdem "langweilig" wird. Dafür gibt es viele Gründe. Das hat zum Beispiel damit zu tun, dass wir zwischenzeitlich gelernt haben mit dem Medium umzugehen. Wir sind ganz sicher vorsichtiger geworden, was wir wem posten. Schon deshalb, weil sich die soziale Zusammensetzung der Facebook-Community und die Zusammensetzung meiner "Freundesliste" über die Zeit verändert haben. Plötzlich habe ich auch Kunden in meinem Freundeskreis: Poste ich dann noch was über Stress in der Firma? Ein anderes Beispiel: Der Sohn will eigentlich nicht, dass seine Mutter mitbekommt, dass er eben das  Mädchen aus der Nachbarklasse anbaggert. Oder: Die Lehrerin möchte nicht, dass ihre Schüler mitkriegen, was sie privat so umtreibt.</p>
<p>Wir werden nunmal sensibler, wie wir mit dem Medium umgehen. Wir erarbeiten uns gerade die Kulturtechnik "Kommunizieren in Social Networks" - im globalen Großgruppenversuch. Und in diesem Großgruppenversuch ist Facebook zunehmend ein von den Nutzern getriebener, weil ein kontinuierlicher Anreiz geschaffen werden müsste.</p>
<p>Kurzer Wechsel der Ebene. Es gibt einfach Community-Lebenszyklen. Nichts Neues. Nur ganz typische Großgruppenphänomene. Es gibt Momente, in denen die Menschen zeitweise an einem Ort zusammenlaufen um sich hinterher wieder in ihre Einzelgruppen aufzusplitten. Im Politischen ist "1968" so ein Beispiel.<br />
Facebook kam zu einem Zeitpunkt nach Deutschland, als es den Bedarf gab, gerade nicht in <em>verschiedenen</em> Netzwerken zu sein, sondern in <em>einem</em>. Genauer griff Facebook einen Bedarf auf und gestaltete ihn gleichzeitig mit. Das Nachsehen hatten dann StudiVZ, die Lokalisten und andere Social Networks. Und auf der Facebook kam genau recht, weil dort alle drin sein konnten und wollten.<br />
Heute im Jahr 2011 differenziert sich das wieder aus. Google+ greift diesen Trend mit den Circles auf - Facebook zieht mit Gruppenfunktionalitäten nach. Und Google+ etabliert sich gerade als Plattform für diejenigen, die eher niveauvollere Beiträge suchen. Die aktuellen Nutzer dort sind sehr technikaffin. Andere verlassen Facebook, weil sie merken, dass es nicht ihr Medium ist, oder sie nicht ihre Leute treffen. Es bleiben aber auch viele, weil sie Facebook gut finden, das Medium und der Freundeskreis  passen. Das ist alles völlig normal.</p>
<p>Ich könnte hier noch ein ganzes Kapitel zu Community-Dynamiken schreiben. Das sind sehr komplexe und spannende Abläufe, die wir da als Nutzer vollziehen. Individuelle und kollektive Lernprozesse, die dann wieder die Rahmenbedingungen und Verhältnisse ändern.  Worauf ich aber raus will:</p>
<ul>
<li>Community-Dynamiken sind etwas, worauf Facebook nur sehr begrenzt Einfluss hat.</li>
<li>Facebook muss nach einer rasanten Wachstumsphase versuchen, die Nutzer zu binden. Sie versuchen es über die "Timeline", also Biographien von Nutzern. So hätten die Nutzer ein Tool für die langfristige (!) Organisation des persönlichen Netzwerks.</li>
<li>Aber trotzdem hat Facebook eine viel geringere Bindungskraft als zum Beispiel die Wikipedia. Das werde ich im Vortrag genauer beschreiben. Facebook ist zwar überall aber eigentlich nicht "Mission critical" für Nutzer oder Unternehmen. Das ist alles viel labiler. Und wenn Nutzer zu einem anderen Service wechseln, dann immer in großen Gruppen.</li>
</ul>
<p>Gerade Facebook darf es sich also mit seinen Nutzern nicht verscherzen. Sie tun es dann aber doch und zwar systematisch. Auch aus ökonomischen Zwängen heraus.</p>
<h2>Facebook Ökonomie</h2>
<p>Die eigentliche Gefahr für Facebook geht gar nicht von den Nutzern aus, sondern von den wirtschaftlichen Verhältnissen, in denen sich Facebook bewegt. Ich werde eine <a href="http://www.digitaltrends.com/social-media/goldman-clients-react-to-losing-facebook-investment/">Grafik</a> bringen, die zeigt, wie es um die Eigentumsverhältnisse bei Facebook bestellt ist. Zuckerberg hat natürlich seinen großen Anteil - und erstaunlicherweise sind auch die Mitarbeiter gut beteiligt. Ein gutes Drittel der Eigentümer sind aber Investoren. 1,24 Milliarden Dollar Venture Capital stecken in dem Unternehmen. Ein Investor ist beispielsweise Goldman Sachs. Ein Unternehmen, das unsere derzeitige Wirtschaftskrise mit zu verantworten hat. Sie ahnen wahrscheinlich schon, in welche Richtung ich jetzt argumentiere. Als privates Unternehmen muss Facebook immer wachsen und Gewinne machen. Das Risikokapital erhöht den Druck zu Wachstum und Verwertung noch einmal erheblich. Da unterscheidet sich Facebook von keinem venture-getriebenen Startup. Nur dass es bei Facebook um andere Summen geht.</p>
<p>Nun soll Facebook also diese Investoren bedienen. Das Unternehmen wird derzeit auf einen Wert von <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/facebook/facebook-50-milliarden-fuer-eine-quasselbude-1957.html" target="_blank">50 Milliarden Dollar</a> geschätzt. Das wird zumindest geschickt lanciert. Interessant ist, dass diesen Wert niemand in Frage stellt - und das bei einem <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Facebook-praesentiert-Riesen-Gewinne-id4136458.html" target="_blank">offiziellen Nettogewinn von ca. 400 Millionen Dollar</a> im Jahr. Das steht in keinem Verhältnis. Als Vergleich: Google macht aktuell einen offiziellen <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_7338206.html" target="_blank">Nettogewinn von 2,7 Milliarden Dollar</a> und wird auf einen Wert von 110 Milliarden Dollar geschätzt. Mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit haben diese Zahlen aber alle nicht viel zu tun. Es geht um Gewinnerwartungen und um eine Informationspolitik für die Börse.</p>
<p>Denn für die Investoren gibt es folgende Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Sie bleiben in Facebook drin und refinanzieren sich auf Dauer über die Gewinnbeteiligung.</li>
<li>Sie wollen das Unternehmen verkaufen. Wer könnte das sein? Google eher nicht. Die haben 2006 YouTube mit 1,6 Milliarden Dollar übernommen. Das wäre so die Größenordnung, die man von Google erwarten könnte.  Wenn man zweistelllige Milliardenbeträge haben möchte, kommen eigentlich nur <a href="http://www.finanzen.net/top_ranking/?inRanking=15" target="_blank">Telekommunikationsdienstleiter</a> in Frage. Das ist aber alles eher unwahrschenlich.</li>
<li>Wenn die Investoren schnell die 50 Milliarden haben wollen, muss Facebook an die Börse. Vielleicht kriegt man dort die Summe sogar zusammen. Aber auch die Aktienbesitzer wollen Gewinnraten. Und dann müsste Facebook ziemlich bald 70 bis 100 Milliarden Wert sein, um diese wiederum bedienen zu können.</li>
</ul>
<p>Wenn man diese Zahlen so durchspielt, wird klar, dass hier eine Finanzblase aufgepumpt wird. Es wird mit Zahlen und Gewinnerwartungen hantiert, die Facebook heute sicher nicht und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht erwirtschaften kann. Es könnte sein, aber zumindest zeichnet sich das nicht ab. Durch den Konkurrenten Google+ steigt jetzt aber der Druck, für die Investoren einen Exit zu organisieren.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass Facebook nicht hochprofitabel ist. Es bedeutet, dass es sehr wahrscheinlich im Finanzcasino verzockt wird und am Ende Nutzer wie Mitarbeiter auf der Strecke bleiben. Oder Facebook geht ein, weil Investoren ihr Geld rausziehen, um in die nächste Blase zu investieren. Aber wir werden sehen.</p>
<p>In jedem Fall wird es gerade hektisch. Denn völlig unklar ist bislang, woher die Gewinne kommen sollen. Es bleiben aktuell nur Werbeeinnahmen und Einnahmen über Businesspartner, die Facebook als Plattform nutzen, wie zum Beispiel der Social Games-Anbieter Zynga, der das Spiel Farmville anbietet. Die planen aber bereits eine eigene Plattform.</p>
<p>Alle denkbaren Geschäftsmodelle benötigen Nutzerdaten. Und vorallem der personalisierte Werbemarkt benötigt immer mehr Nutzerdaten - man ist im Wettlauf mit einem Konkurrenten wie Google. Aufgrund des Wachstumszwangs müssen immer mehr Produkte und Nutzerdaten erhoben und dann natürlich auch weitergegeben werden.</p>
<h2>Warum Facebook stirbt</h2>
<p>Und jetzt schließt sich der Kreis. Facebook hat bekanntlich den Big Brother Award 2011 bekommen. Und sie werden auch weitere bekommen. Denn Facebook reduziert den Datenschutz für Nutzer nicht, weil sie unsensibel sind, sondern weil sie es aus ökonomischen Gründen heraus müssen. Das führt zu dauernden Konflikten mit den Nutzern. Man verliert Zuspruch  und Bindung. Man kennt solche Auseinandersetzungn auch von anderen Social Networks. Es ist paradox, dass Facebook zu einem digitalen Wandel der Öffentlichkeit beiträgt, der aber auf Dauer nicht mit den Interessen der Facebook-Eigner in Einklang zu bringen ist. Aber das Spiel ist offen. Vielleicht werden die Nutzer auf Dauer diese ständigen Grenzverletzungen akzeptieren?</p>
<p>Zumindest steigt damit die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns: Die Entwicklungspolitik hat sich seit den Gründerjahren von Facebook geändert. Auch sie ist immer weniger nutzer-orientiert, sondern folgt anderen Anforderungen.  Das bedeutet zunehmend größeres Risiko bei den Investitionen. Und das Erfolgsmodell, nah am Nutzer zu entwickeln, fällt zumindest in meiner Wahrnehmung zunehmend weg.</p>
<p>Wie auch immer: Facebook hat in meinen Augen einfach das falsche ökonomische Betriebssystem, wenn man ein langfristig verfügbares Medium haben will. Es hat Facebook schnell wachsen lassen und wird nun zur größten Gefahr. Und jetzt kommt das große Geschütz: Wenn Facebook sich als Plattform nicht halten kann, dann, so meine These, weil Facebook nicht öffentlich ist. Ich denke hier nur weiter, was schon der führende Computersicherheits- und Datenschutzexperten John Callas <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Jon-Callas-ueber-Facebook" target="_blank">neulich in der Zeit schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>Ich möchte in diesem Text eine Vorhersage treffen, die Ihnen sehr unwahrscheinlich erscheinen mag, die aber dennoch mit großer Sicherheit eintreffen wird: Google, Facebook und andere große Internetkonzerne wandeln sich gerade von innovativen Vorreitern zu Grundversorgungsunternehmen der Informationsbeschaffung und des Gedankenaustauschs – und sie werden eines Tages unter staatliche Aufsicht gestellt oder gar vom Staat betrieben werden.</p></blockquote>
<p>Staat wäre jetzt nicht meine Lösung. Es gibt gute Gründe, warum wir in Deutschland kein steuerfinanziertes Staatsfernsehen haben. Aber die Grundrichtung halte ich für plausibel und richtig. Wir brauchen öffentliche Alternativen. Ich schieb jetzt noch was nach: Wenn Facebook stirbt, dann auch deshalb, weil wir einfach nicht anfangen wollen neu und sehr grundlegend über öffentliche Medien nachzudenken.</p>
<p>Das heißt wir müssen uns fragen, wie wir Medien (Web, TV, Radio, Print) künftig finanzieren. Zumindest die Grundversorgung. Ansätze gibt es genug. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kennen wir vom Fernsehen schon mal in einer 1.0-Version. Es gibt Debatten über Internet- und Kulturflaterates. Die Open Source-Welt zeigt uns zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten. Man kann da sogar sehr viele Jobs und Einkommen schaffen. Wir könnten über Crowdfunding nachdenken oder schauen einfach mal, wie es die Wikipedia macht. Die fünftgrößte Webseite der Welt benötigt jedes Jahr zwischen 10 bis 15 Millionen Dollar Spendengelder für ihren Betrieb - keine Milliarden.  Da ist viel Ehrenamt dabei. Was ich aber sagen will: das sind volkswirtschaftlich die berühmten Peanuts.</p>
<p>Und wir müssen uns fragen, wie demokratische Beteiligungsmodelle für öffentliche Medien aussehen. Denkbar wären  jährlich Gremien mit Nutzern, die darüber wachen, dass Plattformen ihren Auftrag einhalten, datenschutzrechtlich nicht über die Stränge schlagen u.v.a.m. Wir hatten sowas schon. So wurden beispielsweise vor zehn Jahren in der ICANN (die Organisation, die die Top-Level-Domains verwaltet), fünf Mitglieder als Vertreter der Nutzerschaft eines Kontinents öffentlich gewählt.</p>
<p>Kurz wir müssen nicht nur für Facebook sondern für alle Medien neue demokratietaugliche Ecosysteme entwickeln. Ecosysteme, in denen die Nutzer ihren aktiven Platz haben, ja im Mittelpunkt stehen. Und so müssten wir eigentlich weniger über Facebook als über uns sprechen. Vielleicht ist morgen ja die Gelegenheit dazu.</p>
<p>Update: Beim Deutschlandfunk gibt es ein <a href="http://bit.ly/sYrpLB">Interview über den Vortrag</a> auf den Medientagen 2011 "Warum Facebook stirbt". Ab Minute 4:30 gehts los.</p>
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		<title>MediaWiki sucht Helfer</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/09/22/mediawiki-sucht-helfer/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Coding]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>

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		<description><![CDATA[MediaWiki, die Software der Wikipedia, sucht Helfer. Zum einen sind Coder gefragt. Beispielsweise für ein Tool, mit dem man in der Wikipedia Notenblätter anzeigen und bearbeiten kann. Zur Verbesserung der Software im Umgang mit Recht-nach-links-Sprachen Für die Parseroptimierung und Behebung nerviger Bugs. Weiter kann man beim Testen der Software helfen, Bugs sichten, andere Nutzer Unterstützung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MediaWiki, die Software der Wikipedia, sucht Helfer.</p>
<p>Zum einen sind Coder gefragt.</p>
<ul>
<li>Beispielsweise für ein Tool, mit dem man in der Wikipedia Notenblätter anzeigen und bearbeiten kann.</li>
<li>Zur Verbesserung der Software im Umgang mit Recht-nach-links-Sprachen</li>
<li>Für die Parseroptimierung und Behebung nerviger Bugs.</li>
</ul>
<p>Weiter kann man beim Testen der Software helfen, Bugs sichten, andere Nutzer Unterstützung oder einfach nur MediaWiki bekannter machen und verbreiten.</p>
<p>Mehr Informationen gibts unter:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mediawiki.org" target="_blank">www.mediawiki.org</a></li>
<li><a href="http://techblog.wikimedia.org" target="_blank">techblog.wikimedia.org</a></li>
<li>#mediawiki auf <a href="http://freenode.net/" target="_blank">Freenode IRC</a></li>
</ul>
<p>Ansprechpartnerin für alle freiwilligen Helfer ist übrigens Sumana Harihareswara.</p>
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		<item>
		<title>DOK.magazin über Social Workplace</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/09/15/dok-magazin-uber-social-workplace/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenwikis]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[ICKEWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben halte ich das neue DOK.magazin in den Händen, das sich unter anderem dem Thema "Social Workplace" gewidmet hat. Darin gibts auch einen Artikel von Anja Ebersbach und Nathalie Köpff ("Yes we're open" - die neuen freien Enterprise Wikis). Ganz interessant fand ich dazu den Artikel von Christian Prause vom Frauenhofer-Institut für angewandte Informationstechnik. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben halte ich das neue <a href="http://www.dokmagazin.de/" target="_blank">DOK.magazin</a> in den Händen, das sich unter anderem dem Thema "Social Workplace" gewidmet hat. Darin gibts auch einen Artikel von Anja Ebersbach und Nathalie Köpff ("Yes we're open" - die neuen freien Enterprise Wikis).</p>
<p>Ganz interessant fand ich dazu den Artikel von Christian Prause vom Frauenhofer-Institut für angewandte Informationstechnik. Er berichtet über ein System, das die Reputation von Wiki-Autoren in einem MediaWiki berechnen soll. Seine Überlegungen, wie man über die Qualität eines Artikels, die Verantwortlichkeit der Benutzer und die Wichtigkeit eines Artikels Reputationspunkte errechnen kann, sind einleuchtend. Das Problem dürfte wie immer die Gewichtung innerhalb des Berechnungsalgorithmus liegen.</p>
<p>Wie auch immer: Über derartige Verfahren kann ein spielerischer Anreiz geschaffen werden, sich an Wikis als Bestandteil eines Social Workplace zu beteiligen. Ähnliches wäre dann auch für andere Social-Web-Komponenten wie Blogs denkbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BlueSpice 1.0.1 veröffentlicht</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/09/07/bluespice-1-0-1-veroffentlicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 19:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Distribution]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenwiki]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wurde eben schon im offiiellen BlueSpice-Blog gepostet: Es gibt einen neuen Release von BlueSpice for MediaWiki. Dabei handelt es sich vor allem um einen Patch-Release, der viele Bugs der Version 1.0 behebt. Die wichtigsten Änderungen sind aber: MediaWiki 1.17 wird jetzt unterstützt, BlueSpice arbeitet nun mit öffentlichen Wikis besser zusammen, es gibt vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde eben schon im offiiellen <a href="http://blog.blue-spice.org/?p=267" target="_blank">BlueSpice-Blog</a> gepostet: Es gibt einen neuen Release von BlueSpice for MediaWiki. Dabei handelt es sich vor allem um einen Patch-Release, der viele Bugs der Version 1.0 behebt. Die wichtigsten Änderungen sind aber:</p>
<ul>
<li>MediaWiki 1.17 wird jetzt unterstützt,</li>
<li>BlueSpice arbeitet nun mit öffentlichen Wikis besser zusammen, es gibt vor allem keine Leserechtseinschränkungen mehr für nicht-registrierte Nutzer (zum Beispiel bei Bildern),</li>
<li>RSS Feeds haben jetzt eine Token Authentifizierung (man kann RSS in Outlook abonnieren auch wenn der Lesezugriff allgemein unterbunden ist),</li>
<li>Seitenvorlagen können nun auch für verschiedene Namensräume angelegt werden,</li>
<li>die Funktion "Review" arbeitet jetzt mit den der Freigabeerweiterung "Flagged Revisions" zusammen und</li>
<li>im BlueSpice-Skin wurde der versionsspezifische “Common”-Folder entfernt.</li>
</ul>
<p>Alle weiteren Release Notes <a href="http://blog.blue-spice.org/?p=267" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Die perfekte Ablauforganisation. Wikis als Organisationshandbücher in Banken und Versicherungen.</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/08/29/die-perfekte-ablauforganisation-wikis-als-organisationshandbucher-in-banken-und-versicherungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[BlueCraft]]></category>
		<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationshandbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem im Finanzsektor gelten aus guten Gründen strenge Regeln und Pflichten bei der Dokumentation und bei Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die Prozesse  und Regelungen werden innerhalb des Unternehmens abteilungsübergreifend erarbeitet und in Organisationshandbüchern festgeschrieben. Und Revisoren überwachen ihre Einhaltung. In einem Finanz-Unternehmen scheint zunächst kaum Platz für Web 2.0 oder selbstverantwortliches, kollaboratives Arbeiten. Dennoch hätten viele Mitarbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem im Finanzsektor gelten aus guten Gründen strenge Regeln und Pflichten bei der Dokumentation und bei Qualitätssicherungsmaßnahmen. Die Prozesse  und Regelungen werden innerhalb des Unternehmens abteilungsübergreifend erarbeitet und in Organisationshandbüchern festgeschrieben. Und Revisoren überwachen ihre Einhaltung.</p>
<p>In einem Finanz-Unternehmen scheint zunächst kaum Platz für Web 2.0 oder selbstverantwortliches, kollaboratives Arbeiten. Dennoch hätten viele Mitarbeiter gerne eine Plattform, die wie die Wikipedia einfach zu bedienen ist.</p>
<p>Deswegen sind speziell konfigurierte Enterprise-Wikis ideale Werkzeuge, um die Inhalte eines Organisationshandbuchs benutzerfreundlich aktuell zu halten und online bereitzustellen.</p>
<div id="attachment_1144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/screenshot-bluecraft.jpg"><img class="size-full wp-image-1144" title="screenshot bluecraft" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/screenshot-bluecraft.jpg" alt="" width="600" /></a><p class="wp-caption-text">Das Online-Handbuch BlueCraft erweitert die Wikipediasoftware MediaWiki</p></div>
<p><span id="more-1141"></span></p>
<h3>Was muss die Software können?</h3>
<p>Wie geht man vor? Am besten nimmt man das weltweit am weitesten verbreitete Open Source Wiki, die Wikipedia-Software MediaWiki. Diese Software ist für Wissensmanagement optimiert und verfügt auch über die lebendigste Entwickler-Community. Das bedeutet, dass die Software permanent weiterentwickelt und auf sehr lange Sicht verfügbar sein wird.</p>
<p>Allerdings ist die Standardsoftware MediaWiki für den Unternehmenseinsatz noch nicht optimiert. Man benötigt ein ausgefeilteres Berechtigungsmanagement mit abtrennbaren Bereichen für verschiedene Themen des Organisationshandbuchs (z.B. Ablauf- und Aufbauorganisation, Unternehmenssteuerung, Personal- und Betriebsorganisation).</p>
<p>Wichtig ist auch ein leicht und komfortabel zu bedienender Editor, eine leistungsfähige Suche im Sinne einer Enterprise Search, vor allem aber prozessunterstützende Elemente wie etwa ein fein differenzierbares Workflow-Tool und einen Freigabemechanismus.</p>
<p>Zudem müssen sich die Wikiseiten hierarchisch als Bücher organisieren und ausgeben lassen. Eine entsprechende Kapitelnavigation schafft Akzeptanz  und vereinfacht die Gewährleistung der inhaltlichen Konsistenz der inhaltlichen Teilbereiche. Die Nutzer werden zwar schnell über eine Suche und individuell zusammengestellte Navigationen direkt auf die Inhalte zugreifen. Aber im ersten Schritt benötigen viele Nutzer die gewohnte hierarchische Ordnung.</p>
<h3>Das Rad nicht neu erfinden</h3>
<p>Hier bringt beispielsweise die Handbuch-Lösung BlueCraft (demnächst: BlueSpice Doku) schon alles mit, was ein Unternehmen benötigt. Anspruchsvolle Lösungen ermöglichen automatisierte Ablauf- und Flussdiagramme, die aus den Artikeln im Wiki heraus automatisiert erstellt werden.</p>
<p>Über den Support- und Wartungsvertrag können sich Finanzdienstleister sicher sein, dass sie stets ein hoch-performantes System haben  und selbst die höchsten Anforderungen an das Supplier- und Service-Level-Management erfüllen.</p>
<p>Die Software bietet vielfältige Anpassungs- und Anbindungsmöglichkeiten an bestehende Systeme. Ob man zum Beispiel bereits bestehende Dokumente wie zum Beispiel Formularvordrucke über Links anbindet oder in das Wiki migriert, erfordert eine IT-strategische Entscheidung, die von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich gefällt wird. Ausgangspunkt ist hier immer die Analyse der vorhandenen Dokumentbestände.</p>
<h3>Inhalte und Prozesse als Ausgangspunkte</h3>
<p>Wir von Hallo Welt! konzipieren Wiki-Projekte immer ausgehend von den Inhalten und den vorhandenen Mitarbeitern und Organisationsstrukturen. Erst dann kommen die technischen Fragen.</p>
<p>Beispielsweise wird ermittelt, wie der laufende Betrieb des Handbuchs, die Dokumentation, die interne Benachrichtigung und Qualitätssicherung organisiert ist. Themen hierbei sind zum Beispiel Verantwortlichkeiten, Editionsprozesse, Archivierungserfordernisse oder der richtige Medienmix. Es kann auch sinnvoll sein, das Wiki um einen Blog zu ergänzen, der tagesaktuelle Nachrichten von der allgemeinen Wissenssammlung trennt.</p>
<p>Doch damit kommen wir bereits in ein Gebiet, das über die reinen Dokumentationen hinausweist. Die großen Chancen in der Einführung eines Wikis liegt darin, auch Platz für die gemeinsame Sammlung allgemeiner Unternehmensinformationen  zu schaffen. Raum für IT-Informationen, einen Ort, um Ansprechpartner mit Kompetenzen zu finden, Notfallroutinen zu beschreiben, Verhaltensregeln zu kommunizieren oder die Erfahrungen mit dem letzten Sommerfest festzuhalten.</p>
<p>Darüber hinausgehend kann ein Wiki vertriebsunterstützend wirken, indem zum Beispiel Kundenfeedback gesammelt wird, um daraus neue Produkte und Marketingstrategien zu entwickeln.</p>
<p>Strategisch dient der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen der Qualifikation der Mitarbeiter. Durch aktive Mitgestaltung sind die Mitarbeiter besser über das Unternehmen informiert und entwickeln als Team ihre Potenziale.</p>
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