Neue Geschäftsmodelle entwickeln mit der OSBF
von Richard HeiglDie Hallo Welt! hatte vor kurzem die Coaches der Open Source Business Foundation (OSBF) im Haus. Genauer gesagt, Stefan Probst (entresol), Benno Leßler (Insight Innovation) und Christian Stürmer (Netzwerk Nordbayern). Hintergrund war, dass wir für die Weiterentwicklung des Software-Wikis BlueForge externen Rat einholen wollten.
Die OSBF bietet seit kurzem einen neuen Workshop an, der konzeptionell auf dem Buch „Business Model Generation“ aufsetzt. Der dort verfolgte Ansatz passt sehr gut in einen längerfristigen Trend, Geschäftsmodelle aus Sicht von Kunden zu entwickeln. Und er passt ganz gut zur Entwicklung, die Erfahrungen der Open-Source-Welt in andere Branchen zu übertragen.
Die Geschichte des Buches „Business Model Generation“ ist an sich schon eine spannende Story. Die Autoren haben das Buch zusammen mit 470 Beiträgern erarbeitet, die das Projekt auch noch vorfinanzieret haben. Aber das lässt man sich am besten im Workshop erklären.
Wichtig ist, dass die Methode auf dem Grundprinzip aufbaut, ein Geschäftsmodell entlang von neun Themenblöcken zu entwickeln.
Da werden natürlich die klassischen Fragen aufgeworfen: Was ist das Wertangebot? Wer der Kunde? Welche Einnahmequellen gibt es und welche Kosten entstehen? Der Fokus ist aber auf die Beziehung zwischen Kunden und den Anbietern gerichtet. Denn der Kunde will ja nicht nur einfach Waren oder Dienstleistungen einkaufen. Die Form der Kundenbeziehung ist mindestens genauso wichtig. Das weiß man zwar, aber im Alltag rückt die Pflege der Kundenbeziehungen oft in den Hintergrund. weiterlesen...
re:publica 2013: Anja Ebersbach on stage
von Richard HeiglWie weiter mit der Wikipedia? Anja Ebersbach war auf der re:publica 2013 in ihrer Eigenschaft als Präsidiumsmitglied von Wikimedia Deutschland unterwegs. Im Interview mit Philip Banse von dctp.tv gibt unter anderem einen Rückblick auf den Beitrag vom Vortag. Außerdem gehts um neue Projekte wie Wikidata, Qualitätskriterien und das Selbstverständnis der Wikipedia-Community.
Die Session mit Pavel Richter und Dirk Franke ist auf YouTube zu sehen:
Es gab auch noch ein Interview mit Brand Eins, das aber leider nicht aufgezeichnet und online verfügbar gemacht wurde.
re:publica 2013: Gunter Dueck Interviews
von Richard HeiglGunter Dueck war viel gefragt auf der diesjährigen re:publica. In seiner Keynote forderte er einen Diskurs, der sich nicht in den Detailfragen zerstreitet. Wichtiger sei, sich über ein gemeinsames Menschenbild und eine anzustrebende Gesellschaft zu verständigen. Der ganze Beitrag ist auf YouTube zu sehen.
Wer weniger Zeit hat, kann sich an die vielen kleinen Interviews halten, die das Thema beleuchten. weiterlesen...
Cloud Wiki: BlueSpice im Fujitsu Cloud Store in nur 4 Schritten buchen
von Nathalie KöpffDer Fujitsu Cloud Store erweitert sein Angebot für Collaboration-Software um ein Enterprise Wiki.
BlueSpice ist die Wikipedia für Ihr Unternehmen. Ob Produktinformationen, Arbeitsprozesse, Projekterfahrungen oder technische Dokumentationen, das BlueSpice Enterprise Wiki ist der zentrale Ort für alles, was man über Ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse wissen muss.
In Zusammenarbeit mit der Hallo Welt! – Medienwerkstatt hat die Fujitsu Technology Solutions nun ein Angebot für ein Wiki in der Cloud zusammengestellt, das vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv ist.
BlueSpice kann als Basispaket für nur 3,50€ pro Tag und ohne Nutzerbegrenzung gebucht werden. Weitere Module zur Erweiterung lassen sich jederzeit ergänzen. So wächst das Wiki mit dem konkreten Bedarf, wenn zum Beispiel Handbücher erstellt oder redaktionelle Workflows unterstützt werden sollen.
Hallo Welt! bietet auf Bestellung zusätzlich viele Services an: Daten aus bestehenden MediaWikis lassen sich beispielsweise auf Wunsch in das neue BlueSpice-Wiki migrieren. Ebenso erhalten Kunden dort Support, Trainings und Beratung.
Nutzer des Fujitsu Cloud Stores können das System 30 Tage lang kostenlos testen.
4 Schritte und es kann losgehen!
Schritt 1 - Registrieren: Registrieren Sie sich im Fujitsu Cloud Store. (Achtung, wenn Sie die Seite auf Englisch benötigen, so müssen sie unter "Willkommen" zunächst die Sprache wechseln!). Rufen Sie die BlueSpice Seite im Fujitsu Cloud Store auf. Klicken Sie hier auf abonnieren.
Schritt 2 - Konfigurieren: Unter dem Reiter "Preismodell" finden Sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Füllen Sie dann die Parameter des Buchungsformulars ( Reiter "Konfiguration") nach Ihren Bedürfnissen aus.
Hallo Welt! – Publishing: eine neue Firma für freie Wissensprojekte
von Nathalie KöpffIm Januar 2013 wurde die Hallo Welt! – Publishing GmbH gegründet mit Anja Ebersbach als Geschäftsführerin, Richard Heigl als Prokuristen und Radovan Kubani, Markus Glaser und Gunter Dueck als Gesellschaftern.
Wie kam es zur Firmengründung und was macht die neue Firma?
Ich habe mit Anja Ebersbach gesprochen:
Warum gibt es neben der Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH seit Januar 2013 auch noch eine Hallo Welt! – Publishing GmbH?
Die Hallo Welt! – Medienwerkstatt ist eine Firma, die sehr stark von technischen Hintergründen geprägt ist. Sie befähigt vor allem andere Leute und Firmen, ihre Content-Plattformen zu betreiben. Angefangen von Technik bis zur Beratung, wie man so etwas hochzieht, bekommt man alles bei der Medienwerkstatt. Projekte wie Colab, das Medienwiki oder das Desertec-Wiki sind Wissensprojekte, die zum Ziel haben, Wissen frei zur Verfügung zu stellen und eine Community zu bilden. Solche Projekte haben wir mit der Hallo Welt! – Medienwerkstatt unterstützt und betreut. Doch bisher hatten wir außer unserer Technik-Community für „BlueSpice“ nicht die Chance, eine eigene Community hochzuziehen. Zudem geht die weitergehende Unterstützung solcher Projekte im Contentbereich über die Medienwerkstatt hinaus – deshalb die Neugründung der Hallo Welt! -Publishing.
Womit wird sich die Hallo Welt! – Publishing beschäftigen?
Wir haben Affinitäten zur Wikipedia, sind Autoren und beobachten mit Interesse auch die politische Entwicklung, die sich hin zu freiem Wissen weiter entwickelt - all dies sind Punkte, die uns in der Gründung einer neuen Firma bestärkt haben. Denn in der neu gegründeten Hallo Welt! – Publishing GmbH wird vor allem Wert auf Content gelegt, d. h. freie Inhalte. Wir haben uns aber ganz bewusst gegen eine - beispielsweise spendenfinanzierte - Stiftung und für eine GmbH entschieden, weil wir glauben, dass auch in diesem Bereich ein Geschäftsmodell zu verwirklichen ist. Aber wie gesagt, die Inhalte betrifft das nicht, die bleiben frei. weiterlesen...
CeBIT 2013 – Warum die Hallo Welt! nicht mit einem Stand dabei ist
von Richard HeiglDie Hallo Welt! wird dieses Jahr nicht mit einem eigenen Stand auf der Cebit vertreten sein. Aber eine Cebit ganz ohne Hallo Welt! - das geht natürlich nicht. Deswegen werden mein Kollege Radovan Kubani und ich auch dieses Jahr wieder über das Cebit Gelände laufen. Vielleicht treffen wir uns da?
Wir bauen dieses Jahr unseren digitalen Messestand aus
Kein eigener Stand auf der Cebit. Das war für uns keine einfache, aber eine sehr naheliegende Entscheidung: Das Interesse an der MediaWiki-Distribution BlueSpice wächst weiter. Doch mittlerweile kommt der Großteil aller Interessenten und Kunden nicht mehr über Messen, sondern über das Web zu uns.
Wir haben festgestellt, dass wir allein auf unseren normalen Websites dieses Jahr mindestens 50.000 Besucherinnen und Besucher erwarten können. Die Blogs, Wikis und unsere Social-Media-Kanäle nicht mitgerechnet. Die Zahl steigt gerade bei BlueSpice rasant. Hier hatten wir in den letzten 12 Monaten einen Zuwachs von über 100%. Und auf diese Entwicklung müssen wir antworten. Schnell.
Besseren Überblick, mehr Information und direkte Kommunikation
Wir werden 2013 mehr Energie daran setzen, unsere Webpräsenzen inhaltlich auf den neuesten Stand zu bringen. Wir bauen auch die BlueSpice-Demos aus. Und die dazugehörigen Online-Dokumentationen. Und wir wollen mehr Wissen vermitteln, wie Wikis in Organisationen und Unternehmen optimal eingesetzt werden können. weiterlesen...
BlueSpice 1.20 (beta) – der neue Release mit MediaWiki Versionsnummer
von Nathalie KöpffSeit gestern gibt es das neue BlueSpice 1.20 (beta) Release auf sourceforge.net zum Download.
Moment, 1.20?! Nein, kein Tippfehler! Denn wir haben uns entschieden, die Versionsnummern, denen von MediaWiki anzupassen, um mehr Transparenz zu schaffen.
Zudem profitieren die Nutzer von allen MediaWiki Neuerungen.
In Zukunft werden die Versionsnummern von BlueSpice also wie folgt benannt: Die vorderste Zahl bezeichnet das Major-Release von BlueSpice. Die Zahl nach dem ersten Punkt gibt Hinweis darauf zu welcher MediaWiki Version dieses BlueSpice kompatibel ist. Wobei es so ist: bringt MediaWiki eine neue Version raus, machen wir BlueSpice kompatibel und passen die Versionsnummer entsprechend an. Zudem ist es so, dass BlueSpice 1.20 eine Ausnahme ist, denn dieses ist die einzige BlueSpice Version, die zu MediaWiki abwärtskompatibel ist, also MediaWiki 1.17; 1.18; 1.19 und 1.20 unterstützt. Alle folgenden BlueSpice Releases sind nur zu der MediaWiki Version kompatibel, die sie auch in der Versionsnummer stehen haben. Sollte es also ggf. bald BlueSpice 1.21 geben, so ist diese nur mit einem MediaWiki 1.21 nutzbar.
Nun aber zum Inhalt des BlueSpice 1.20 (beta) Release:
Viele kleine Schmankerl gibt es hier. Zum Beispiel das autocomplete und search-as-you-type in der Suche. weiterlesen...
W3C WebPlatform: HTML 5 und mehr – das wird richtig groß!
von Markus GlaserDas wird was richtig Großes: Gestern ging die WebPlatform.org des W3C an den Start und Hallo Welt! ist mit von der Partie!
Die WebPlatform soll eine zentrale Ressource für Webentwickler werden. Neben einem Referenzteil für HTML, JavaScript, CSS, DOM, Barrierefreiheit und mehr, gibt es Tutorials. Zudem werden in einem speziellen Bereich die wichtigsten Konzepte rund ums Web erklärt. Dass das W3C, das hinter dem Projekt steht, es ernst meint, zeigen die Partner, die mit im Boot sind. Es haben sich die prominentesten Größen des WWW zusammengefunden: Adobe, Apple, facebook, Google, hp, Microsoft, Nokia, mozilla und Opera.
Obwohl schon viele Inhalte eingepflegt oder aus Quellen wie der MSDN importiert wurden, ist bei so einem großen Anspruch noch enorm viel Arbeit zu tun. Daher ist die WebPlatform auch mit Social Tools gespickt, um Interessierte zum Mitmachen anzuregen:
Die zentrale Seite ist - wie könnte es anders sein - ein MediaWiki. Bearbeiten kann jeder, man muss sich nur einen Account zulegen.
Für schnelle Fragen gibt es einen Chat. Einfach einen Nickname angeben, verbinden und schon ist man live dabei.
Bewährt hat sich daneben für etwas komplexere Problemstellungen eine Frage-Antwort-Seite, die man unter dem Link Forum findet. Hier werden den Fragen Tags zugeordnet, die Anzahl der Antworten ist sichtbar und die Antworten können bewertet werden. Auf der rechten Seite findet sich außerdem die Möglichkeit Fragen und Antworten über unterschiedlichste Abfragen vorzusortieren.
Ein Blog mit Beiträgen der Partner rundet das Angebot ab.
Das BlueSpice-Wiki kommt in die Cloud
von Richard HeiglEin wichtiger Meilenstein für die Firmenwiki-Lösung BlueSpice ist die Entwicklung erster Cloud-Angebote bis Ende 2012. Im vierten Quartal dieses Jahres ist es endlich soweit: BlueSpice wird sowohl im Fujitsu Cloud Store angeboten, als auch im Rahmen der Open-Source-Cloud-Infrastruktur der Deutschen Wolke.
Wozu die Cloud überhaupt gut sein soll, welche Strategie wir damit verfolgen und was das konkret den Unternehmen bringt, erklären wir kurz in diesem Blogbeitrag - und natürlich in diesem Video.
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Ich backe eine Facebook App
von Markus GlaserDamit es in der Hallo Welt! nicht langweilig wird, haben wir uns kürzlich in einem Projekt der wilden Facebook-Welt gestellt. Die Mittelbayerische Zeitung hatte sich und uns die Aufgabe gegeben, zwei Veranstaltungen tagesaktuell zu begleiten und zusätzliche Funktionalität gegenüber der "normalen" Fanpage bereit zu stellen.
Wie funktionieren Facebook Apps?
Grundsätzlich sind Facebook Apps als autonome Webseiten zu verstehen, die innerhalb von Facebook in einem iFrame eingebettet werden. Facebook und die Webseite werden gegenseitig bekannt gemacht, indem man auf Facebook die Adresse der Seite und dort wiederum einen geheimen Zahlencode der App für Facebook hinterlegt. Schon funktioniert die Kommunikation und ich kann von meiner App aus die relevanten Daten lesen. Wie man sowas genau einrichtet, ist vielerorts im Netz beschrieben, z.B. hier im Facebook App Tutorial. Wichtig ist, dass man sich einen Server zulegt, der ein gültiges SSL-Zertifikat besitzt. Facebook besteht auf einer sicheren Verbindung, und selbst gebaute Zertifikate werden hier nicht akzeptiert.
Um das Rad und wichtige Webseitenfunktionen und -standards nicht ständig neu erfinden zu müssen, haben wir uns entschlossen, auf ein Framework zu setzen. Unsere Wahl ist auf CakePHP gefallen. Es ist einigermaßen leichtgewichtig, schnell und intuitiv zu erlernen und bietet mit seinen Plugins einige interessante Features (in unserem Fall die Verbindung zum Facebook-SDK und das einfache Skalieren von Bildern).
Facebook selbst spricht man über die OpenGraph-API an. Die übernimmt z.B. die Authentifizierung des Nutzers oder das Posten auf der Timeline und wird serverseitig über das oben genannte Facebook PHP SDK gesteuert. Die dynamischen Elemente im Browser werden vom JavaScript-SDK übernommen.
Was haben wir gelernt?
Bei der Umsetzung der Apps haben wir einige Erfahrungen gemacht, die ich gerne weitergeben möchte.






