Hallo Welt! Blog
10Jun/140

Der BlueSpice Shop – Erweiterungen, Themes und Module für MediaWiki in Unternehmen zum selber Installieren

von

Heute gab es den Startschuss für den neuen BlueSpice Webshop. Damit sind die stark nachgefragten Module und Lösungen auch für kleinere Geldbeutel verfügbar. Im Shop findet man Erweiterungen für Bewertungen, Advertising und mehr.

Der BlueSpice Shop

Der BlueSpice Shop

Und so läuft das Ganze ab: im Webshop erwirbt der Kunde die Software samt Installationsanleitung. Bei kostenpflichtigen Produkten ist eine Supportstunde inklusive, falls man Unterstützung bei der Installation benötigt. Damit ansonsten keine zusätzlichen Services enthalten sind, sind die Webangebote auch über die Hälfte günstiger. weiterlesen...

4Jun/140

Technische Handbücher in einem Enterprise Wiki erstellen – Das Beispiel TenneT TSO

von

tennet-logo-180pxDokumentationen und Handbücher sind inzwischen eine der häufigsten Anwendungsfälle von Wikis in Unternehmen. Doch wie kann eine solche Plattform konkret aussehen?
Wir stellen Ihnen daher das unternehmensinterne Wiki „transpedia“ der TenneT TSO GmbH vor.

Die TenneT TSO GmbH ist ein deutsches Tochterunternehmen des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT und betreibt in Deutschland ein Höchstspannungsnetz (220 kV und 380 kV) mit einer Gesamtlänge von rund 10.700 Kilometern. Damit deckt sie 40 Prozent (140.000 km²) der Fläche in Deutschland ab und versorgt rund 20 Millionen Menschen indirekt mit Strom. TenneT errichtet und betreibt eine Infrastruktur zur Übertragung elektrischer Energie auf dem Festland und auf See. Um diese weitreichenden Netze zu errichten und zu unterhalten bedarf es festgelegten Richtlinien. TenneT nutzt seit 2009 ein Wiki der Hallo Welt!, um Technische Regelwerke zu verwalten und aktuell zu halten. 2014 wurde das System auf die neueste BlueSpice Version geupgraded.

Im Wesentlichen geht es um die Handbücher Bauen und Errichten (BuE) sowie Netzführung & Arbeiten im Netz (NAN), die hausinterne Richtlinien zur Errichtung und zum Betrieb der technischen Anlagen beinhalten und welche seit 2010 in der „transpedia“ abgebildet werden.

Wie kam es zu der Entscheidung die Handbücher mit einem Wiki zu verwalten?

Im Zuge der Aufteilung in zwei Teilbetriebe „Hoch und Höchstspannungsnetz“ wurde es notwendig die Online-Handbücher, die damals im Intranet lagen, neu zu gestalten. Das heißt teils fielen thematische Blöcke weg, andere Wissensbestände mussten überarbeitet und auf ähnliche Weise wie zuvor bereitgestellt werden. Mit dem Wiki sollten nun, ohne externe Dienstleister und ohne umständliche Arbeitsprozesse, die technischen Regelwerke innerhalb kürzester Zeit aktualisiert werden können. Die Freigabe von Änderungen und Erweiterungen werden nun dezentral organisiert und dem fachlich verantwortlichen Autor zugeordnet. Das Wiki bietet zusätzlich die Möglichkeit das allgemeine Wissensmanagement durch ein Glossar zu verbessern.

Welche Themen beinhaltet das Wiki?

Das Wiki enthält zwei maßgebliche Bereiche, zum einen das technische Regelwerk, zum anderen dient es als firmenweites Nachschlagewerk.

Die Betriebshandbücher enthalten Anleitungen zum Umgang mit einer technischen Anlage, einer Software o.ä. Die Handbücher stellen maßgeblich die Informationen zu den Themen Instandhaltung, Erneuerung, Neubau, Netzführung, Arbeiten im Netz, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsschutz zur Verfügung. Diese technischen Regelwerke werden regelmäßig von den Mitarbeitern aktualisiert und sind in der freigegebenen Version bindend.

Das Glossar im Wiki dient als zentrales Register  bzw. Enzyklopädie. Die dort zugehörigen Inhalte befinden sich im Hauptnamensraum. Die in diesen Artikeln enthaltenen Informationen sind nicht bindend.

Startseite der transpedia

Startseite der transpedia

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14Mai/140

JugendWiki – Die Plattform für Jugendarbeit und Mitglieder-Homepages

von

Immer wieder lassen wir uns von unseren Kunden überraschen, die, was die Nutzung des Wikis angeht, unglaublich kreativ sein können. So beispielsweise der Kreisjugendring Göppingen und der Kreisjugendring Rems-Murr, die die Idee für eine völlig neue Art des gemeinsamen Internetauftritts und der Öffentlichkeitsarbeit hatten.
BMFSFJ_Web_deDas JugendWiki wurde Im Rahmen eines Projektes erstellt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde. Es ist landes- bzw. bundesweit angelegt und unterstützt den fachlichen Austausch in der Jugendarbeit.

Konkretes Ziel war es, eine zentrale Plattform für die Mitgliedsorganisationen und andere zu schaffen. Dabei sollten die bestehenden Websites der Mitglieder aufgelöst und in das Wiki überführt werden. Darüber hinaus wurden bereits bestehende Wikis zusammengeführt. Am Ende ist das Wiki eine Wissensplattform, Austauschplattform und Homepagebasis für Verbände, Vereine und Einrichtungen und zwar auf Landesebene Baden-Württemberg.

Startseite des Jugendwikis

Startseite des Jugendwikis

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7Mai/140

Qualitätssicherung mit BlueSpice for MediaWiki – [teamwork]

von

Oft reicht es, wenn man einem Wiki-Artikel einen festen Ansprechpartner gibt, dies lässt sich mit der Funktion „verantwortliche Redakteure“ in BlueSpice realisieren. Um jedoch im Team das Bearbeiten und Freigaben von Artikeln, Bildern und Dateien zu organisieren und vorzunehmen, gibt es das Paket [teamwork].

Begutachtungen im Team organisieren

Begutachtungen im Team organisieren

Die Qualitätssicherung im Wiki betrifft hier also explizit nicht nur einen Redakteur, sondern das koordinierte Zusammenspiel von mehreren Verantwortlichen. Es können Zeiträume und Abläufe definiert werden, in denen die Gutachter agieren sollen.

Das dahinterstehende System von wenn-dann-Beziehungen ist komplex, kann aber eben auch auf das jeweilige Unternehmensumfeld angepasst werden.

Nehmen wir als Standardprozess, es gibt eine Änderung in einem Artikel, die im Anschluss von Mitarbeitern der verschiedenen Fachabteilungen begutachtet und entweder angenommen, abgelehnt oder delegiert werden kann. Wir gehen davon aus, dass am Ende eine Begutachtungs-Workflows immer noch eine letzte Freigabe erfolgen muss, um der Arbeitsanweisung den Status „freigegeben“ und damit Gültigkeit zu verleihen.

Diesen Standardprozess gehen wir nun anhand eines Beispiels durch:

Zu Beginn des Jahres 2013 hat Frau Mehring die Seite „Reisekostenabrechnung“ für das Organisationshandbuch erstellt. Sie hat über die Reminder-Funktion den Artikel in die Schleife der Wiedervorlage gesetzt, weil sie wusste, dass Mitte des Jahres über eine neue Regelung entschieden werden soll. Nach fünf Monaten erscheint der Hinweis „veraltet“ beim Aufrufen des Artikels. Frau Mehring ist allerdings gerade in Mutterschutz. weiterlesen...

25Feb/140

Dokumentation mit BlueSpice for MediaWiki erstellen – Hinweise und Tipps für Online-Handbücher

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Inzwischen sind Dokumentationen mit Wikis kein Neuland mehr. Auf der Suche nach Online-Dokumentationen, die auf einer Wiki-Engine beruhen, findet man so einiges. Vor allem die Softwareschmieden selbst scheinen hier eine Vorreiterrolle zu besitzen. Viele der Dokumentationsplattformen machen sich den kollaborativen Charakter des Wikis zu nutze und beziehen die Community mit ein. Aber nicht nur öffentliche Dokumentationen, auch interne Dokumentationen setzen vermehrt auf die spezifischen Wikistrukturen, um beispielsweise Handbücher zu erstellen. BlueSpice (for MediaWiki) bietet spezifische Werkzeuge, um Sie bei der Erstellung von Dokumentationen zu unterstützen. Vorneweg sei bemerkt, dass viele Funktionen bereits in der kostenlosen Version BlueSpice free enthalten sind, andere wiederum können Sie sich kostenpflichtig als Paket dazuschalten lassen. Der Unterschied zu vergleichbaren proprietären Systemen besteht in der Flexibilität: Sie bekommen nur das, was Sie wirklich brauchen und zahlen auch nur für die Funktionen, die Sie auch bestellt haben. Zudem gibt es bei BlueSpice keine Bepreisung nach Nutzern, die Autorenschaft wächst einfach automatisch und kostenlos mit. Auch gibt es bei BlueSpice keinen Vendor-Lock-in, das heißt Ihre Daten bleiben bei Ihnen und sind weiterhin verfügbar, auch wenn Sie sich dazu entschließen sollten den Vertrag zu kündigen.

Nun aber zurück zu den eher inhaltlichen Aspekten einer Dokumentation, die vor allem in der Planungs- und Entscheidungsphase die Argumentation beeinflussen. Wir hangeln uns an verschiedenen Fragestellungen entlang: weiterlesen...

6Jan/140

Über BlueSpice, MediaWiki und die Perspektiven des freien Wissens

von

BlueSpice for MediaWiki ist ein kommerzielles Projekt. Der Plan, eine Enterprise Distribution für MediaWiki zu entwickeln wird ganz wesentlich von dem Gedanken getrieben, Gewinne zu erzielen und Jobs zu schaffen.

Dennoch ist es an der Zeit, ein paar Worte über andere Aspekte des BlueSpice-Projekts sprechen. Denn BlueSpice ist auch ein Projekt, das die Entwicklung von MediaWiki und den Aufbau freier Wissensplattformen im Web anschieben soll.

Ich greife einmal drei Aspekte heraus.

1. Wikis sind die künftigen Wissensspeicher der Gesellschaft und BlueSpice soll einen Beitrag dazu leisten

Eine offene Gesellschaft braucht Orte, an denen sie ihr Wissen sammelt, ordnet und kartographiert. Das Gedächtnis einer Gesellschaft wird man künftig im Web finden. Wie wichtig dieses Gedächtnis ist, zeigen die politischen Wikis. Lobbypedia und ihr englisches Vorbild powerbase von spinwatch sind da zwei gute Beispiele. Dort sammeln NGOs Informationen über Lobbyisten, Politiker und Organisationen, um Netzwerke und Strategien transparent zu machen und für Recherchen zur Verfügung zu stellen. Auch Think Tank Network Research ist ein dazu vergleichbares Forschungsprojekt. Die Liste könnte ich beliebig verlängern. weiterlesen...

veröffentlicht unter: BlueSpice, Ecosysteme, Freies Wissen, MediaWiki, Wiki
21Nov/130

Wiki-Maintainer unter sich: Rückblick auf das BlueSpice Come Together 2013

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Das Come Together ist die wichtigste jährliche Veranstaltung der Medienwerkstatt.
Jeden Herbst fahren Wiki-Maintainer zum BlueSpice Come Together. Poweruser mit viel Energie, Ideen und Interesse an der Wissensvermittlung in Unternehmen. Und die Teilnehmer sind sehr gemischt: Einsteiger und fortgeschrittene Betreiber von Wikis sind gleichermaßen vertreten.

CT 2013 Gruppe 2

Das jährliche BlueSpice Come Together fand dieses Jahr in Darmstadt statt.

Produktive Atmosphäre

Dabei werden sehr schnell die Ähnlichkeiten zwischen BlueSpice-Community und der Wikipedia-Community deutlich. Die Projekte werden von Menschen vorangetrieben, die einen großen Drang zur Veränderung und Verbesserung haben und einfach loslegen, um den Weg zu ebnen. Während andere über Social Media nur reden, setzen diese die Konzepte um.

Und so verlassen auch die Debatten auf dem Come Together schnell die Oberfläche. Diskutiert werden Fragen der Mitarbeiter-Motivation. Es geht um Kategorisierungen und den Einsatz von Vorlagen. Die Chance zum vertieften Austausch ist der Grund, warum man beim Come Together dabei ist. Hier trifft man im besten Sinn auf Gleichgesinnte, denen man sein Projekt vorstellen kann, um Tipps zu bekommen - aber auch um welche zu geben. Das Come Together ist, wenn man so will, eine Mini-Mini-Wikimania für Wikis in Organisationen.

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25Okt/130

Die Wissensplattform der DESERTEC Foundation – ein Wiki zur Unterstützung von Wissenstransfer und Kooperation einer NGO

von

Öffentliche Wikis stellen die Betreiber vor viele Herausforderungen. Aktive Mitglieder zu rekrutieren oder für eine neue Plattform zu begeistern gehört ebenso zu den Aufgaben wie auf der rein technischen Seite der Umgang mit Spam. Die DESERTEC Knowledge Platform gehört zu den öffentlichen Wikis, die die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen sollen. Ein weltweites Projekt der DESERTEC Foundation, das zusammen mit der Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH umgesetzt wurde.

Doch lesen Sie mehr über das Projekt von Andreas Huber, Mitglied des Management Teams der DESERTEC Foundation. Er schreibt über seine Erfahrungen mit der Wissensplattform:

Nachhaltige Zukunft gestalten - Die DESERTEC Foundation

deserteclogo_02Die DESERTEC Foundation ist eine zivilgesellschaftliche globale Initiative zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Sie wurde am 20. Januar 2009 als gemeinnützige Stiftung gegründet und ging hervor aus einem Netzwerk von Wissenschaftlern, Politikern und Ökonomen aus der Mittelmeerregion, die gemeinsam das DESERTEC-Konzept entwickelten. Wir arbeiten an der schnellen weltweiten Umsetzung des DESERTEC-Konzepts, einer Lösung, die Klimaschutz und Energiesicherheit mit Entwicklungs- und Sicherheitspolitik verbindet. Mit rund 30 Mitarbeitern und regionalen Netzwerk-Koordinatoren sowie einer großen Gemeinschaft von Unterstützern sind wir rund um den Globus aktiv.

Die Knowledge Platform - Wissen möglichst einfach zur Verfügung stellen

Startseite der DESERTEC Knowledge Platform

Startseite der DESERTEC Knowledge Platform

Eine Herausforderung ist die Sammlung und Bereitstellung des Wissens der Menschen aus den einzelnen Disziplinen verteilt auf dem ganzen Globus. Da das DESERTEC-Konzept die Nutzung aller Arten von erneuerbaren Energien zum Ziel hat und gleichzeitig politische, ökologische, ökonomische und zivilgesellschaftliche Bereiche berührt, ist es wichtig, den Menschen eine einfache Möglichkeit zu schaffen, der Gemeinschaft ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck wurde die DESERTEC Knowledge Platform gegründet. Verschiedene Plattformen und Software wurden anhand der identifizierten Anforderungen analysiert. Für uns am wichtigsten, war der weltweite Support bzw. die weltweite Verbreitung der Software. Die später ausgewählte Software MediaWiki stellt dies mit der Umsetzung der Wikipedia eindeutig unter Beweis. Da wir uns jedoch Verbesserungen in der Nutzerfreundlichkeit wünschten und auch einige zusätzliche Funktionen benötigten basiert die  DESERTEC Knowledge Plattform auf BlueSpice for Mediawiki und wurde mit der Unterstützung von Partnern wie Hallo Welt! realisiert.

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30Aug/130

BlueSpice 2: Die neue Version kommt noch in diesem Jahr!

von

Vor drei Jahren, im Oktober 2010, sind wir mit BlueSpice gestartet. Seither haben wir die Software immer wieder schrittweise erweitert und verbessert. Im Herbst 2013 wollen wir nun einen größeren Sprung wagen und eine komplett überarbeitete Version publizieren.

Das neue BlueSpice verarbeitet unsere bisherigen Erfahrungen mit öffentlichen Unternehmenswikis, die Wünsche und Vorschläge von Nutzern. Es ist aber auch ein wichtiger Schritt, um BlueSpice für Entwickler und andere Anbieter zu öffnen. Das haben wir bereits in der Planung berücksichtigt, indem wir die Nutzer zum FeaturePoll eingeladen haben. Auch die architektonischen Änderungen im Untergrund zielen darauf ab.

Der Zeitplan: Im Oktober 2013 sollen die Beta und die Stable an den Start gehen. Die gute Nachricht ist, dass die Veränderungen im Maschinenraum bereits weitestgehend abgeschlossen sind. Damit das Release keine Neverending Story wird, haben wir uns für einen Timebox-Ansatz entschieden: Lieber ein Feature weniger, als den Veröffentlichungstermin stark zu gefährden. Nichtsdestotrotz haben wir viel vor. weiterlesen...

10Jul/131

Agile Methoden – Mit Scrum und Wikis IT-Projekte planen

von

Scrum und agile Softwareentwicklung  sind mittlerweile bekannte Alternativen zum klassischen Projektmanagement. Agile Projekte brauchen agile Tools, findet Martin Brüggemann, Technical Writer bei emarsys eMarketing Systems AG, Wien.

Was sind „agile Methoden“?

Das klassische Projektmanagement versucht den Erfolg eines Projekts mit einer möglichst umfassenden Planung sicherzustellen. Doch diese Herangehensweise ist mit dem Problem konfrontiert, dass Planung im Vorfeld ihre Grenzen hat und sich oft im Verlauf des Projekts einiges ändert:

Zu Beginn eines Projektes herrscht viel Unsicherheit (Cone of uncertainty)

Der Cone of Uncertainty visualisiert den Verlauf von Unsicherheiten in einem Projekt.

  • Der Auftraggeber muss schon zu Beginn wissen, was das Gesamtsystem später können muss, sodass es bei allen Eventualitäten funktioniert.  Das heißt, gerade zu Beginn eines Projektes werden von ihm präzise Entscheidungen gefordert, obwohl noch die größte Unsicherheit herrscht. Bei vielen Auftraggebern werden die Vorstellungen erst im Verlauf eines Projektes präziser und die Unsicherheit verringert sich.
  • Auf Projektleiter-Seite entstehen zu Beginn hohe Aufwände für die Aufwandsschätzung, wenn Anforderungen noch nicht genau beschrieben sind. Auch für den Projektleiter sind präzise Planungen schwierig: Es treten unvorhergesehene Probleme auf, Prozesse verzögern sich, Änderungen müssen mit dem bisherigen Plan abgeglichen und ggf. neu beauftragt  werden.

Agile Methoden sehen dagegen Veränderungen als Vorteil und setzen auf möglichst enge Zusammenarbeit der Beteiligten und kürzere Abläufe, um auf Veränderungen flexibel reagieren zu können. Dinge, die man nicht ändern kann, werden hier zunächst akzeptiert und es wird an einem anderen Punkt angesetzt. So entstehen in kurzen Abständen und regelmäßig Teilergebnisse. Dies impliziert, dass Veränderungen früh kommuniziert werden und gemeinsam mit dem Kunden nach Lösungen gesucht wird.  „Das kommt den Ansprüchen vieler Kunden entgegen“, sagt Martin Brüggemann im Gespräch mit Hallo Welt!. weiterlesen...