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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Design</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Eine neue Website und die Frage: Was wollten wir eigentlich tun?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 17:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Typo3]]></category>
		<category><![CDATA[Webpublishing]]></category>

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		<description><![CDATA[Man fragt sich ja, ob es irgendjemanden interessiert, warum wir eine neue Webseite kriegen. Andererseits habe ich mich schon oft gefragt, was sich Leute bei Ihrer Webseite so alles gedacht haben und wie sie vorgegangen sind. Das wird ja gern als Firmengeheimnis gehandhabt. Abschied vom Provisorium Für uns war die neue Website, die in wenigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man fragt sich ja, ob es irgendjemanden interessiert, warum wir eine neue Webseite kriegen. Andererseits habe ich mich schon oft gefragt, was sich Leute bei Ihrer Webseite so alles gedacht haben und wie sie vorgegangen sind. Das wird ja gern als Firmengeheimnis gehandhabt.</p>
<h3>Abschied vom Provisorium</h3>
<p>Für uns war die <a href="http://www.hallowelt.biz" target="_blank">neue Website</a>, die in wenigen Tagen online geht, zunächst nur ein großer Meilenstein in unserem Redesign. Die alte Seite war gut, aber eben eins der berühmten Provisorien, die ewig halten. Vor unserer ersten Cebit 2007 musste einfach schnell eine zweisprachige Seite her. Über Nacht. Jaja. Mit Unternehmerromantik hat das nichts zu tun. Mit Typo3 wurde in wenigen Tagen ein Entwurf von Radovan Kubani aus dem Boden gestampft.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-alt.jpg"><img class="size-large wp-image-417 " style="margin: 10px;" title="hallowelt-page-alt" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-alt-1024x681.jpg" alt="hallowelt.biz - noch" width="512" /></a><p class="wp-caption-text">hallowelt.biz - noch</p></div>
<p>Zweifellos eine originelle und schöne Seite, aber auf Dauer nicht sinnvoll erweiterbar. Alles sehr bunt. Die Navigation blieb unübersichtlich und man konnte keine Kampagnen organisieren. Die Seite spiegelte uns nicht mehr wieder. Wir hatten uns verändert, die Webseite, unser wichtigstes Aushängeschild, aber nicht. Es war ein Elend.</p>
<p>Naja, so ein wenig in mich hineingeärgert habe ich mich dann doch, weil die augenfällige Ironie unseres Slogans "Einfach alles besser wissen" immer wieder auf Missverständnisse stieß. Die Businesswelt kann schamlos humorfrei sein.</p>
<h3>Planungen</h3>
<p>Also wurde neu angesetzt. Die Themen für die Webpage wurden erfasst. Michaela Hanke schrieb ein Storyboard. In heißen Diskussionen an der Kneipen-Theke wurden dann radikale Ideen gesponnen. Aber sie fielen unter den Tisch, weil die unsere Kapazitäten begrenzt sind und mit den radikalen Ansätzen die wesentlichen Verbesserungen nicht erreicht wurden. Wir wollten auf jeden Fall:</p>
<ul>
<li>Eine Schärfung unseres Auftritts und die Reduktion der Stilelemente</li>
<li>Einige Stil-Elemente von Hallo Welt! weiterführen (man glaub nicht wie lange man um einen braunen Streifen herumdenkt)</li>
<li>Eine einfache und intuitive Navigation</li>
<li>So wenig Text wie möglich - die detaillierten Informationen sollen nur noch als PDF zum Download bereitstehen</li>
</ul>
<p>Nun hatte unsere Hallowiki-Webseite ein geniales Design. Leider konnten wir es nicht weiterführen, weil plötzlich alle Softwareanbieter ungefragt mit Gras daherkamen (wir waren früher dran - ehrlich). Mit Grausen denk ich an den Cebit Stand von SAP, die ernsthaft auf ihren lackweißen und monströsen Messestand mit Gras-Streifen beklebt hatten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_418" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowiki-page.jpg"><img class="size-full wp-image-418 " style="margin: 10px;" title="hallowiki-page" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowiki-page.jpg" alt="hallowiki.de" width="512" /></a><p class="wp-caption-text">hallowiki.de</p></div>
<p>Und wie das so ist, wenn man an einer Ecke zupft, stürzt auf einmal alles auf einen ein. Wir mussten feststellen, dass Webauftritt und Vertriebspublikationen miteinander harmonisiert werden mussten. Wir brauchten eine neue Verschränkung von innen und außen; also auch hier ein neues Konzept. Dann sollte die Anbindung an die Web 2.0-Welt neu organisiert werden – übrigens keine schlechte Idee für eine Web 2.0 Firma. Und so kamen dann Broschüren mit einem neuen Text- und Designkonzept, das auch auf der Webseite verwendet wurde.</p>
<h3>Finale, endlich</h3>
<p>Schließlich hat sich Radovan hinter sein Indesign geklemmt. Thomas Lorenz hat ein neues Typo3 aufgesetzt, mit Layout und Funktionalität bestückt; Nathalie Köpff die Inhalte übertragen und Texte geschrieben. Radovan machte den Feinschliff und ich selbst kämpf hier noch mit den letzten Texten. Es ist wirklich schön, in dem Format zu schreiben. Aber es zieht sich, weil die Hallo Welt ja auch ihren inhaltlichen Schwerpunkt verlagert und wir unsere Beratungskompetenzen in den Vordergrund stellen wollen. Das soll alles irgendwie da rein, wo bewusst kein Platz mehr ist. Denn die Nutzer sollen nicht mehr scrollen müssen.</p>
<p>So, und was jetzt dann in den nächsten Tagen zu sehen sein wird, wirkt dann vielleicht sogar unspektakulär. Aber für uns war es ein wichtiger Schritt in der Konzentration auf das Wesentliche. Das können nämlich neue Webprojekte - ob nun Wiki oder Webauftritt - auch sein: Katalysatoren für eine Neuausrichtung und Besinnung auf die Frage: Was wollten wir eigentlich tun?</p>
<div id="attachment_419" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-neu.jpg"><img class="size-large wp-image-419 " style="margin: 10px;" title="hallowelt-page-neu" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-neu-1024x576.jpg" alt="hallowelt.biz - bald" width="512" /></a><p class="wp-caption-text">hallowelt.biz - bald</p></div>
<p>Aber im Ernst: Ist doch cool geworden, oder?</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Seiten beleben mit Frequenzbringern</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2009/09/23/seiten-beleben-mit-frequenzbringern/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 22:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Content Design]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Webpublishing]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrem Supermarkt gibt es eine Fleisch- und Käsetheke oder ein Kühlregal. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie zu diesen Orten, an denen verderbliche Ware verkauft werden, immer durch den ganzen Laden rennen müssen? Ja? Das ist natürlich Absicht. Im Wirtschaftsjargon nennt man das „Frequenzbringer“. Gemeint sind Waren im Sortiment, die besonders günstig sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_198" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-198" title="400px-Kaese-supermarkt" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/400px-Kaese-supermarkt-300x200.jpg" alt="Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons</p></div>
<p>In ihrem Supermarkt gibt es eine Fleisch- und Käsetheke oder ein Kühlregal. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie zu diesen Orten, an denen verderbliche Ware verkauft werden, immer durch den ganzen Laden rennen müssen? Ja? Das ist natürlich Absicht. Im Wirtschaftsjargon nennt man das „Frequenzbringer“. Gemeint sind Waren im Sortiment, die besonders günstig sind ("Lockangebote") oder täglich neu eingekauft werden müssen. Sie werden so platziert, dass man an allen Regalen vorbei muss, und dann auf den ganzen anderen Kram stößt, dessen Kauf eigentlich nicht beabsichtigt war. Ein Frequenzbringer kann aber auch ein Bereich sein, in dem es immer Sonderangebote gibt, denken Sie an die bekannten Discounter. <span id="more-189"></span>Es wird in jedem Laden immer bestimmte Warengruppen geben - verderblich, billig oder beides, die täglich und immer wieder Kunden in den Laden spülen sollen. Städtebaulich können übrigens Cafés, Kaufhäuser oder kulturelle Einrichtungen als Frequenzbringer dienen.</p>
<p>Was hat des mit Web und Web 2.0 zu tun? Web 2.0-Anwendungen sind unter anderem attraktiv, weil man dort aktuelle Veränderungen beobachten kann. In Facebook sehe ich die neuesten Statusmeldungen und Kommentare meiner Freunde, bei Wikipedia die „Letzten Änderungen“, im Weblog den neusten Eintrag.</p>
<p>Wir von Hallo Welt! nennen diese Features auch „Frequenzbringer“, weil sie dazu ermuntern, mindestens einmal täglich auf eine Seite zu sehen. Im Unterschied zu den Frequenzbringern Ihres Supermarkts, sind die Frequenzbringer im Web normalerweise nicht irgendwo „hinten“, sondern "vorne", beim Einstieg oder im Portal, angeordnet.</p>
<p>Frequenzbringer können ganz unterschiedlich sein.</p>
<p>Für passives Medienverhalten gibt es die Neuesten Seiten, Neuesten Dateien und Bilder, häufig wechselnde Artikel,  die neuesten Nutzer, Veränderungen in Profilen, E-Mailbenachrichtigungen wie „Franz X. hat eben Ihren Kommentar gelöscht“, (Video-)Blogeinträge, RSS-Feeds oder ein Microblog à la Twitter.</p>
<p>Im aktiven Medienverhalten können Foren und Kommentarfunktionen, aber auch Spiele eine Frequenzbringer-Funktion erfüllen. Frequenzbringer müssen in jedem Fall schnell konsumierbar sein oder dürfen nur einem geringen Arbeitsaufwand nach sich ziehen: bestimmte Votings wären ein weiteres Beispiel.</p>
<p>Keine Frequenzbringer sind natürlich Navigationselemente wie Tagclouds oder Rubriken mit statischem Inhalt.</p>
<p>Soll nun eine Startseite eine größere Aufmerksamkeit erhalten, muss sie ein bestimmtes Maß interessanter oder relevanter Neuigkeiten bereithalten. Und bei erfolgreichen Webprojekten werden diese mit einem erfahrenen journalistischen Blick für Layout und Design zusammengestellt.</p>
<p>Doch Vorsicht: Nicht immer ist der Einsatz von Frequenzbringern sinnvoll. Im Unternehmensumfeld, kann ein relativ statisches Betriebshandbuch eigentlich darauf verzichten. Ein Intranet-Startportal dagegen benötigt relevante News, die dann auch gepflegt werden müssen. Offizielle wie inoffizielle Online-Redakteure übernehmen  hier streckenweise die Funktion von Publishern.  Schon aus Gründen der Zeitersparnis kommen dann oft Dienste zum Einsatz, die Beiträge verschiedener Autoren automatisiert bereitstellen.</p>
<p>Ganz generell sollte man Frequenzbringer unbedingt sparsam und mit Blick auf die gesamte Softwarelandschaft einsetzen, um die eh schon steigenden Informationsflut und Reizüberflutung einzudämmen. Machen Sie es wie ihr Supermarkt: Lassen Sie sich ggf. fachkundig beraten.</p>
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		<title>Eine Frage des Designs</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bedeutung von Design und Benutzerfreundlichkeit einer Web-Anwendung wird in Unternehmen oft unterschätzt.Dabei fielen die ersten Web 2.0- Plattformen im WWW nicht zuletzt durch zwei Merkmale auf. "Rich user experience": Es macht Spaß mit den Anwendungen zu arbeiten, weil sie hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit durchdacht sind. Eine spezifische Web 2.0-Ästhetik (Spiegel-Effekte, leichtere und freundliche Designs etc.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung von Design und Benutzerfreundlichkeit einer Web-Anwendung wird in Unternehmen oft unterschätzt.Dabei fielen die ersten Web 2.0- Plattformen im WWW nicht zuletzt durch zwei Merkmale auf.</p>
<ul>
<li>"Rich user experience": Es macht Spaß mit den Anwendungen zu arbeiten, weil sie hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit durchdacht sind.</li>
<li>Eine spezifische Web 2.0-Ästhetik (Spiegel-Effekte, leichtere und freundliche Designs etc.)</li>
</ul>
<p>Die Seiten sind optisch auf ihre Zielgruppen hin optimiert. Sie bieten oft sogar eigen kleine Tools, die aus der Seite etwas Besonderes machen und den Wiedererkennungswert erhöhen.</p>
<p>Sollen nun aber Wikis oder Social Networks in Unternehmen eingeführt werden, als Erweiterung im Intranet, haben Design und Layout oft gar keinen Stellenwert. Techniker sind da ja generell eher schmerzfrei <img src='http://blog.hallowelt.biz/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und wenn Marketing eingeschalten wird, gleicht die Seite schnell allen anderen Tools im Intranet.</p>
<p><span id="more-8"></span>Dass eine Anwendung ersteinmal funktionieren muss, versteht sich von selbst. Doch deswegen keine Energie in Design und Benutzerführung zu stecken, unterschätzt leider die Bedeutung für Akzeptanz und Beteiligung. In vielen Workshops, die wir mit Nutzern durchführten, war Benutzerführung und Design ein sehr wichtiges Thema. Auch bei so "simplen" Themen wie Dokumentation.</p>
<p>So beklagte sich zum Beispiel neulich ein Teilnehmer, das neue Firmen-Design führe dazu, dass auf den Portalseiten des Intranets riesige Fotos den halben Browser ausfüllen. Er suche jedoch Informationen und müsse jedesmal lange scrollen.<br />
Wieder andere Seiten sind mit Inhalten völlig überladen oder wirken zu bürokratisch. Es sind solche "Kleinigkeiten", die signalisieren, dass die Macher zuwenig an die Nutzer dachten. Zumindest kommt genau diese Botschaft bei den Nutzern an.</p>
<p>Web 2.0 setzt dagegen auf Nutzerorientierung, auf eine Entwicklung "bottom-up". Wieso nicht davon lernen? Arbeiten mit den Tools soll doch auch Spaß machen. Selbstorganisation setzt Benutzerfreundlichkeit und gutes Design voraus.</p>
<p>Und dann gleich noch was: Nichts hält länger als ein Provisorium. Wenn man das Thema Layout und Design in Angriff nimmt. Dann am besten gleich richtig.</p>
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