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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Veranstaltung</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Eindrücke von der Froscon 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 19:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die FrOSCon ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für deutsche Open-Source Entwickler-Communities. Und schon im Eingangsbereich wird die thematische Bandbreite der Veranstaltung deutlich. Da steht neben dem Stand der Free Software Foundation Europe ganz selbstverständlich der schnell wachsende Open-Source Dienstleister tarent solutions GmbH. Ein Kennzeichen der FrOSCon ist die offene Atmosphäre. Hier treffen sich Leute, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FrOSCon ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für deutsche Open-Source Entwickler-Communities. Und schon im Eingangsbereich wird die thematische Bandbreite der Veranstaltung deutlich. Da steht neben dem Stand der <a href="http://fsfe.org/" target="_blank">Free Software Foundation Europe</a> ganz selbstverständlich der schnell wachsende Open-Source Dienstleister <a href="http://www.tarent.de" target="_blank">tarent solutions GmbH</a>.</p>
<p>Ein Kennzeichen der FrOSCon ist die offene Atmosphäre. Hier treffen sich Leute, die voneinander lernen wollen. Und so war dann auch das Social Event am Samstag weit mehr als nur ein kollektives Essen-Fassen. Die Bierbänke im Forum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg waren gerammelt voll mit anregend diskutierenden Teilnehmern.  Das Wetter spielte auch noch mit - perfekt.<span id="more-1112"></span></p>
<h2>Livestreaming</h2>
<p>Mich interessierten vor allem die Aussteller der FrOSCon. Viele Aussteller suchten hier neue Mitarbeiter. Die IT-Branche wächst unstet, aber sie wächst.</p>
<p>Was fürs Auge bot der Livestreaming-Anbieter <a href="http://make.tv/de/" target="_blank">Make.TV</a>. Mit Make TV lassen sich eigene Live-TV-Shows im Internet realisieren – vergleichbar zu Anbietern wie USTREAM oder Livestream. Make.TV ist speziell ein Livestreaming-Angebot für Unternehmen mit einer neuartigen Technologie. Interessant finde ich unter anderem, dass man mehrere Streams zusammenführen kann. So sendet man beispielsweise aus dem München und schaltet einen Stream aus den USA dazu. Das macht insgesamt alles einen sehr guten und professionellen Eindruck. Und hinter dem Projekt stecken die Leute von <a href="http://www.papaya-cms.com/" target="_blank">papaya Software</a> aus Köln, die seit 1998 Internetapplikationen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entwickeln; in erster Linie das Open Source papaya-CMS.</p>
<h2>Admin-Welten</h2>
<p>Die FroSCon ist aber in erster Linie was für Techies, die mit IT-Infrastrukturen zu kämpfen haben und hier nach brauchbaren Alternativen suchen. So bietet beispielsweise <a href="http://www.zarafa.com/" target="_blank">Zarafa</a> die Open-Source Alternative zu MS Exchange. Oder vielleicht wäre es korrekter, wenn man sagt, dass man mit Zarafa einen „Exchange-Server“ auf Linux betreiben und Microsoft Outlook darüber laufen lassen kann.</p>
<p>Die Firma <a href="http://www.genua.de" target="_blank">GeNUA</a>, ein Spezialist für Firewalls, bewirbt die umfangreiche Sicherheitssuite <a href="http://www.anoubis.org/" target="_blank">Anoubis</a>. Weil beispielsweise Trojaner unbemerkt die Rechte von Nutzern verwenden, um an bestimmte Daten heranzukommen, kombiniert das Sandbox-Modul Nutzerrechte mit den Rechten von Anwendungen. Der Nutzer hätte zwar die vollen Zugriffsrechte, die ein Trojaner ausnutzen würde, der Zugriff bestimmter Anwendungen auf das Netzwerk kann aber allgemein unterbunden werden, ohne bei jedem Nutzer einzeln die Rechte ändern zu müssen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Module, die das Leben von Admins leichter machen.</p>
<p>Erstaunt war ich über die Vitalität des Datenbank-Seniors <a href="http://www.postgresql.org/" target="_blank">PostgreSQL</a> - eindeutig ein Favourit der freien Software-Szene. Seit dem Kauf von MySQL durch Oracle gibt es innerhalb der freien Software Community Vorbehalte gegenüber dem MySQL. Und so wurde PostgreSQL ganz unvermeidlich wieder populärer. Tatsache ist aber auch, dass PostgreSQL (noch) keine große Verbreitung hat und auch von großen Hostern kaum angeboten wird. PostgreSQL als realistische Alternative zu MySQL erscheint mir aus ökonomischen Gründen als nicht besonders wahrscheinlich. Mehr Chancen hätten Forks wie MariaDB. Da könnten Unternehmen ihre Datenbanken behalten. Ein nicht unwesentliches Argument.</p>
<p>Ein sehr nettes Gespräch hatte ich dann noch mit den Gründern von <a href="http://www.dimq.de/" target="_blank">DIMQ</a>. Von ihnen war zu erfahren, dass <a href="http://www.informatica.com/DE/Pages/index.aspx" target="_blank">informatica</a>, der Platzhirsch beim Thema Daten- und Anwendungsintegration, mittlerweile kräftige Konkurrenz durch die Open-Source Middleware <a href="http://de.talend.com/index.php" target="_blank">talend</a> bekommen hat. Hier könnten mittlerweile große Datenmengen "near realtime" zusammengezogen werden. Wie immer ist auch hier die Software nur die eine Häfte des Projekts. Beratung und Anpassung bleiben weiterhin notwendig. Aber dafür gibt es ja dann die entsprechenden Spezialisten.</p>
<h2>Red Hats Community</h2>
<p>Immer wieder beeindruckend ist, wie gut die führenden Open Source Unternehmen ihr sogenanntes Eco-System organisiert haben. Gerade <a href="http://www.de.redhat.com/" target="_blank">Red Hat Enterprise Linux</a> ist für Open Source-Unternehmen immer wieder ein interessanter Beispielfall.</p>
<p>Um das Softwarepaket <a href="http://fedoraproject.org/" target="_blank">Fedora</a> gruppiert sich gewissermaßen die von Red Hat gesponserte Entwickler- Community. Sie entwickeln am „bleeding edge“. Das heißt, hier werden neue Komponenten entwickelt und ausprobiert. Red Hat Enterprise übernimmt diese Entwicklungen, lässt seine Qualitätssicherungsmaßnahmen darüber laufen und bietet den Service für Geschäftskunden.</p>
<p><a href="http://www.centos.org/" target="_blank">centOS</a> baut schließlich die Red Hat-Entwicklungen nach und stellt sie frei zur Verfügung. centOS hat zwar einen geringeren Leistungsumfang, als die Red Hat Enterprise Distribution. Dafür sind alle Komponenten umfassend getestet und laufen stabil. Red Hat-Interessenten können so das kostenlose und stabile centOS ausprobieren, bevor sie sich für Red Hat Enterprise Angebote entscheiden. Fedora wäre für den Produktiv- und Testbetrieb viel zu unsicher. Und so schließt sich der Kreis.</p>
<p>Im Detail ist das noch wesentlich differenzierter. So unterscheiden sich Fedora, Red Hat Enterprise und centOS auch bewusst in den Releasezyklen. Linux-Leuten erzählt man hier sicher nichts Neues, aber der Welt außerhalb sind Open-Source Strategien immer noch fremd. Und auch die Profis lernen von den großen Vorreiter-Projekten immer wieder dazu.</p>
<h2>Monitoring Systeme</h2>
<p>Unter den Ausstellern fand ich dann auch noch zwei Anbieter für Monitoring-Systeme. Aufgabe dieser Lösungen ist es, Netzwerke und Netzwerkressourcen wie Server zu überwachen. <a href="https://www.icinga.org/" target="_blank">Icinga</a> und <a href="http://www.open-itcockpit.com" target="_blank">openITCOCKPIT</a> bieten hier freie Alternativen zu IBMs Tivoli oder zu OpenView von Hewlett-Packard. Das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit: beide basieren auch auf der freien Software <a href="http://www.nagios.org/" target="_blank">Nagios</a>.</p>
<p>Icinga, ein freies Softwareprojekt mit Enterprise-Komponenten, bietet keine kommerziellen Support-Services. Open ITCOCKPIT gibt es seit 2003 und wurde 2010 von in eine freie Software umgewandelt. Hier gibt es bereits wichtige Konnektoren etwa zu SugarCRM und OTRS, um beispielsweise die Vertragsdaten abzubilden. Konsequenterweise bietet der Hersteller it-novum GmbH mit openATTIC auch ein offenes Storage Management an. Sollte man sich ansehen.</p>
<p>Unterm Strich brachte die FrOSCon viele neue Einblicke und Ideen. Vor allem aber die Bestätigung, dass die Integration und Zusammenarbeit der verschiedenen Open Source-Lösungen untereinander, aber auch das Zusammenspiel mit proprietären Produkten eine große, wenn nicht die zentrale Aufgabe der Open-Source-Welt in den nächsten Jahren sein wird.</p>
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		<title>&#8220;Making fun of Wikipedia is so 2007&#8243;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 12:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sagte ein französischer Journalist im Jahr 2010. Und tatsächlich sind die Projekte der Wikimedia Foundation, allen voran die Wikipedia, nach wie vor die aktuell spannendsten Webprojekte weltweit. Das zeigte auch die Wikimania, die Tagung der Foundation, die letzte Woche in Haifa stattfand. Ein paar Eindrücke von dieser Konferenz. Wer glaubt, Wikipedia und ihre Schwesterprojekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das sagte ein französischer Journalist im Jahr 2010. Und tatsächlich sind die Projekte der Wikimedia Foundation, allen voran die Wikipedia, nach wie vor die aktuell spannendsten Webprojekte weltweit. Das zeigte auch die Wikimania, die Tagung der Foundation, die letzte Woche in Haifa stattfand. Ein paar Eindrücke von dieser Konferenz.</strong></p>
<p>Wer glaubt, Wikipedia und ihre Schwesterprojekte hätten Ihren Zenit bereits erreicht, täuscht sich gewaltig. Die 500 Teilnehmer der <a href="http://wikimania2011.wikimedia.org/wiki/Main_Page" target="_blank">Wikimania in Haifa</a> lassen auch keinen Zweifel an der Zukunft des Projekts aufkommen. Ungebremster Elan produziert immer wieder neue und spannende Projekte.</p>
<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/sue-gardner-web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1071" title="sue gardner-web" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/sue-gardner-web.jpg" alt="Sue Gardner Eröffnungsrede" width="512" height="384" /></a></p>
<h2>Privatinteressen versus Weltwissen</h2>
<p>Da gibt es zum Beispiel "Wiki loves Monuments". Ziel dieses Projekts ist es, Denkmäler zu fotografieren und auf Wikimedia Commons hochzuladen. Nun ist "Wiki loves Monuments" ist ein sehr großer Erfolg, hat aber mit Problemen zu kämpfen, die weniger mit Wikimedia Commons als mit rechtlichen Rahmenbedingungen zu tun haben. So unterstehen Baudenkmäler und Skulpturen in einigen Ländern einem Copyright. Dieses Copyright bedeutet irrwitzigerweise nicht, dass Gebäude nicht nur nicht nachgebaut werden dürfen. Man darf sie auch nicht fotografieren.<span id="more-1052"></span></p>
<p>Kopierrechte und das Ziel, Wissen verfügbar zu machen, gehen am Ende nicht zusammen. Schon deshalb ist die Veranstaltung "Fighting the property rights regime" auf der Wikimania sehr gut gefüllt. Und so waren sich die Kongressteilnehmer  einig, dass man weltweit auf die rechtliche Gestaltung der <em>Intellectual Property Rights</em> Einfluss nehmen muss.</p>
<p>Ungemach gibt es auch im Bereich Meinungs- und Pressefreiheit. So gibt es kein "Chapter" (so heißen die lokalen Wikimedia Organisationen), das nicht verklagt oder dem gerade eine Klage angedroht worden ist. Sei es von Politikern, von Unternehmen, Starlets oder Privatpersonen, die sich nicht korrekt in der Wikipedia dargestellt sehen.</p>
<p>Die Chapter sind für die Inhalte der Wikipedia nicht verantwortlich zu machen. Sie sind organisatorisch nicht viel mehr als lokale "Fanclubs", die lediglich eine wichtige Rolle beim Aufbau der Wikimedia-Projekte haben. Doch die Klagen fressen Energie und bringen einzelne Mitglieder in schwierige Situationen. So sah sich beispielsweise die Vorsitzende von Wikimedia Italien einer Klage ausgesetzt. Nach italienischem Recht steht sie in der Haftung für den gesamten Verein und das in einem Verfahren mit einem Streitwert von gut 2 Millionen Euro. Auch wenn sie das Verfahren gewinnt, ist sie in zur Laufzeit des Verfahrens für Banken nicht kreditwürdig. Und solche Beispiele gibt es viele.</p>
<h2>MediaWiki Relaunch</h2>
<p>Andere Projekte sind auf den ersten Blick unscheinbarer, aber deshalb nicht weniger wichtig. So wird beispielsweise die Software der Wikipedia, MediaWiki, in den kommenden Jahren erheblich weiterentwickelt. MediaWiki soll viel nutzerfreundlicher werden, von jedem Handy aus bearbeitbar sein und wird nicht zuletzt einen visuellen Editor bieten, mit dem mehrere Nutzer synchron editieren können, wie man das auch schon von <a href="http://etherpad.org/" target="_blank">EtherPad</a> her kennt. Und ja: Die berühmten Wikitags werden über kurz oder lang Geschichte sein.</p>
<div id="attachment_1070" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Developerdays-web.jpg"><img class="size-full wp-image-1070" title="Developerdays-web" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Developerdays-web.jpg" alt="" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Wikimania 2011 Developer Days</p></div>
<p>Gleichzeitig muss die globale Expansion der Wikimedia-Projekte technisch unterstützt werden. Wenn Wikipedia ihr "Global South"-Projekt startet, um Afrika und nicht zuletzt Indien zu erschließen, stellen sich komplexe Fragen. Wie schreibt man zum Beispiel eine Wikipedia in Malayalam, wenn man nur eine englische Tastatur hat? Die Entwickler der Foundation, eine ganz eigene Community, können jetzt MediaWiki entsprechend konfigurieren. Und so leistet vor allem das Wikipedia-Projekt konzeptionelle und praktische Entwicklungsarbeit für das gesamte Web. Hier werden Kompetenzen aufgebaut, die kein Unternehmen der Welt finanzieren könnte oder auch nur wollte.</p>
<h2>Strategien im globalen Babel</h2>
<p>Anders gesagt: Kein anderes Webprojekt verfügt soviel Praxiswissen über Wissensaustausch zwischen unterschiedlichen Kulturen, Denkweisen und Identitäten wie die Wikimedia-Projekte. In der Blogosphäre kann man sich gemütlich in einer Nische einrichten, die Wikimedia-Projekte sind dagegen auf intensive inhaltliche Kooperation angewiesen.</p>
<p>Dabei muss auch die große Wikipedia Community ihre Kräfte immer wieder konzentrieren. Allein Indien hat 100 Sprachen unterschiedlicher Sprachfamilien. Es kann also nicht nur eine "indische" Wikipedia geben, vielmehr eine in Hindi und eine in Malayalam... und welche noch? Wann ist die Zeit reif, ein neues Chapter zu gründen und ein Büro zu finanzieren? Und wann verzettelt sich das Gesamtprojekt? Hat Wikipedia überhaupt die Funktion, den Erhalt einer seltenen Sprache zu unterstützen?</p>
<div id="attachment_1072" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/markus-glaser-web.jpg"><img class="size-full wp-image-1072" title="markus-glaser-web" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/markus-glaser-web.jpg" alt="" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Eines von vielen Pausengesprächen</p></div>
<p>Dabei müssen auch Antworten auf widersprüchliche Bewegungen gefunden werden. Einerseits wird die Wikimedia-Family immer vielsprachiger, gleichzeitig konzentriert sich die Community auf zentrale Knoten. So schreiben auf den Phillipinen viele Nutzer lieber gleich in der englischen Wikipedia, weil diese eine größere Relevanz und Sichtbarkeit hat. Auch weil man den Anschluss an eine internationale Community sucht. Dagegen schreiben wieder andere Artikel in "kleinen" Sprachen, die sie selbst erst gelernt haben und deren Ursprungskultur sie für andere erschließen wollen. Man versteht, dass die Inhalte der Wikimedia-Projekte immer Ergebnisse individueller Entdeckungsreisen sind. Und diese Entdeckungsreisen benötigen die Unterstützung in der jeweiligen lokalen Sprache: Guides, Ambassadors oder beispielsweise News in Digest-Form, die auf Projekte und Inhalte hinweisen.</p>
<h2>Organisationsprofis</h2>
<p>Nach über zehn Jahren gehen die Wikimedia-Projekte sehr professionell an ihre Herausforderungen heran. Das zeigte schon der Kongress in Haifa, der ausgesprochen gut organisiert war. Vor allem die Proconference hatte viele partizipative Formate wie Lightning Talks oder Fishbowls zu bieten. Die Dokumentation erfolgte natürlich kollaborativ mit Etherpad und wenn es das Netz zuließ, war das für alle über einen Beamer sichtbar. Conferencing 2.0, wenn man so will.</p>
<div id="attachment_1074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/working-with-etherpad.jpg"><img class="size-full wp-image-1074" title="working with etherpad" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/working-with-etherpad.jpg" alt="" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Kollaborative Live-Dokumentation mit EtherPad</p></div>
<p>Auch wenn die Organisatoren versuchen, möglichst viele Community-Mitglieder auf die Konferenz zu bringen, ist die Wikimania ein Treffpunkt für die offiziellen Repräsentanten der Organisation. Spätestens seit dieser Wikimania ist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sue_Gardner" target="_blank">Sue Gardner</a> der neue Star neben Jimmy Wales. Sue ist Executive Director der Foundation. Integrativ, intelligent und sympathisch. Sie scheint mir die ideale Besetzung zu sein, um das Projekt strategisch voran zu bringen.</p>
<p>Die Professionalisierung ist zugleich eins der großen Probleme des Projekts. Das richtige Verhältnis zwischen der "Community", also den freiwilligen Beiträgern, und Chapter-Mitgliedern, war ein Dauerthema auf dieser Wikimania. Um die Distanz zwischen Community und Chapter nicht zu groß werden zu lassen, verfolgen beispielsweise die Argentinier den Ansatz, dass man nur Chapter-Mitglied sein kann, wenn man ein Minimum an inhaltlichen Beiträgen in einem der Projekte liefert.</p>
<p>Trotz der Professionalität und der großen Aufmerksamkeit für das Projekt ist allen klar, dass man nicht alles kann. Jimmy Wales meinte auf der Eröffnungskonferenz, dass sich die Wikimedia-Projekte auf die Projekte konzentrieren sollten, in denen sie gut sind. WikiNews sei beispielsweise ein Projekt, das nicht so gut lief, weil ihm die Foundation zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe. Hier wäre es besser, mit bereits bestehenden Projekten wie der <a href="http://www.huffingtonpost.co.uk/" target="_blank">Huffington Post</a> zu kooperieren.</p>
<p>Blickt man dann auf die allgemeine Berichterstattung zur Wikimania, so wundert man sich, dass sich diese vielfach noch an den Debatten der Vergangenheit abarbeitet. Den Spirit des Projekts und die Herausforderung der Idee einer freien Wissens-Almende erfassen sie nicht. Und Debatten über Relevanzkriterien  und Qualitätssicherung, das ist so ... naja ... 2007.</p>
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		<title>Living documents &#8211; Die Einführung eines Wikisystems für Online-Betriebshandbücher auf dem IOM SUMMIT 2011</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/07/29/living-documents-die-einfuhrung-eines-wikisystems-fur-online-betriebshandbucher-iom-summit-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 11:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 28. - 29. September 2011 findet in Köln das IOM SUMMIT von Kongress Media statt. Der führende Fachkongress für Intranet, Dokumentenportale und Enterprise 2.0 wartet diesmal mit 17 Erfahrungsberichten und 4 Seminaren auf. Mehr als 20 Referenten aus verschiedenen Unternehmen stellen ihre Projekte vor. Man erfährt aus erster Hand Hintergründe über Intranet-Governance von Airbus, Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1019" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/590px-Windpark1.jpg"><img class="size-full wp-image-1019" title="590px-Windpark" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/590px-Windpark1.jpg" alt="" width="590" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Den Betrieb großtechnsicher Anlagen sichern heute Online-Handbücher auf MediaWiki-Basis.Foto: Philipp Hertzog, (Lizenz: CC)</p></div>
<p>Vom 28. - 29. September 2011 findet in Köln das<a href="http://www.iom-summit.de" target="_blank"> IOM SUMMIT </a>von <a href="http://www.kongressmedia.de/" target="_blank">Kongress Media</a> statt. Der führende Fachkongress für Intranet, Dokumentenportale und Enterprise 2.0 wartet diesmal mit 17 Erfahrungsberichten und 4 Seminaren auf.</p>
<p>Mehr als <a href="http://kongressmedia.us2.list-manage.com/track/click?u=502abc06db53d508fa796a4d1&amp;id=61331bbfed&amp;e=474b6ee050">20 Referenten</a> aus verschiedenen Unternehmen stellen ihre Projekte vor. Man erfährt aus erster Hand Hintergründe über Intranet-Governance von Airbus, Social Networking bei Bigpoint, Micro-Blogging bei der Deutschen Bank, Kollaborationsmanagement bei Celesio oder Wissensmanagement bei Bilfinger Berger.</p>
<h2>Case: TenneT TSO</h2>
<div id="attachment_1017" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Carsten-Walsch-Web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1017" title="Carsten Walsch-Web" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Carsten-Walsch-Web-300x255.jpg" alt="" width="150" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">MediaWiki in der Praxis: Carsten Walsch zieht Bilanz</p></div>
<p>Nicht verpassen sollte man den Slot mit Carsten Walsch (<a href="http://www.tennettso.de" target="_blank">TenneT TSO GmbH)</a>. Auch wenn der Vortragstitel leider etwas fad wirkt: "Unterstützung der Arbeit an lebendigen Dokumeten bei der Tennet TSO". Vorgeschlagen hatten wir eigentlich den Titel dieses Blogbeitrags: "Living Documents". Das trifft es!</p>
<p>Worum gehts? Als einer der vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland betreibt TenneT TSO ein Höchstspannungsnetz mit einer Leitungslänge von 10.700 km und 115 Umspannwerken. Das Unternehmen betreibt Spitzen-Technik, bündelt Experten-Know-How und hat höchste Anforderungen an die Qualitätssicherung. Der effiziente</p>
<p>Netzbetrieb basiert auf hausinternen Standards und Regelungen für die Errichtung und den Betrieb der Netzanlagen. Diese Standards sind in verschiedenen Handbüchern dokumentiert, die Handbücher werden ständig weiterentwickelt.</p>
<p>Im Jahr 2010 stellte TenneT TSO seine Handbücher auf ein ausgebautes MediaWiki um und konnte so u.a. den redaktionellen Aufwand erheblich reduzieren. Carsten Walsch zieht auf dem IOM SUMMIT Bilanz. Doch man kann schon jetzt sagen, dass man professionelle Online-Handbücher auf MediaWiki-Basis weit mehr können und können müssen, als das MediaWiki, das man von der Wikipedia her kennt. Lassen Sie sich überraschen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kostenlose Webinare</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/07/08/kostenlose-webinare/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 07:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Köpff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Webinar]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH bietet zwei kostenlose Webinare an. 12.07.11, 15 Uhr: BlueCraft - Anlagenbeschreibungen, Betriebshandbücher, Qualitätshandbücher u.v.m. lassen sich mit Wikis schnell und einfach aktuell halten. BlueCraft bietet Ihnen eine komfortable und schnelle einsetzbare Komplettlösung. Erfahren Sie mehr darüber. 13.07.11, 15 Uhr: BlueSpice - Wir machen mit Ihnen einen Rundgang durch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH bietet zwei kostenlose Webinare an.</div>
<ul>
<li>12.07.11, 15 Uhr: BlueCraft - Anlagenbeschreibungen, Betriebshandbücher, Qualitätshandbücher u.v.m. lassen sich mit Wikis schnell und einfach aktuell halten. BlueCraft bietet Ihnen eine komfortable und schnelle einsetzbare Komplettlösung. Erfahren Sie mehr darüber.</li>
<li>13.07.11, 15 Uhr: BlueSpice - Wir machen mit Ihnen einen Rundgang durch das Open Source Firmenwiki "BlueSpice" und stellen Ihnen einige Highlights vor.</li>
</ul>
<p>Wir freuen uns über Ihre <a href="mailto:koepff@hallowelt.biz">Anmeldung. </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>5. Juli, 10 Uhr Virtuelle Pressekonferenz</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/07/04/5-juli-10-uhr-virtuelle-pressekonferenz/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 13:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Köpff</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlueSpice]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.hallowelt.biz/?p=955</guid>
		<description><![CDATA[Am 5. Juli um 10Uhr ist die Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH online: Schauen Sie vorbei, bei unserer virtuellen Pressekonferenz. Richard Heigl und Markus Glaser stellen dort das neue BlueSpice vor und besprechen Themen, die nicht nur für Unternehmen interessant sind: Rechtemanagement, Suche, Qualitätssicherung und Prozessunterstützung. Im Chat können Sie dazu direkt Fragen stellen. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Juli um 10Uhr ist die Hallo Welt! - Medienwerkstatt GmbH  online: Schauen Sie vorbei, bei unserer virtuellen Pressekonferenz.</p>
<p>Richard Heigl und Markus Glaser stellen dort das neue BlueSpice vor  und besprechen Themen, die nicht nur für Unternehmen interessant sind:  Rechtemanagement, Suche, Qualitätssicherung und Prozessunterstützung. Im  Chat können Sie dazu direkt Fragen stellen.</p>
<ul>
<li>Hier schalten Sie sich dazu:  <a href="http://www.livestream.com/bluespice">www.livestream.com/bluespice</a></li>
<li>Und nicht zuletzt: die <a href="http://blog.blue-spice.org/wp-content/uploads/20110630-Pressemitteilung-HalloWelt.pdf">offizielle Pressemitteilung</a> zum Nachlesen</li>
</ul>
<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/BS-Presseschild.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-956" title="BS-Presseschild" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/BS-Presseschild.jpg" alt="Virtuelle Pressekonferenz BlueSpice" width="300" height="233" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Webinare: Online-Handbuch BlueCraft</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/05/31/neue-webinare-online-handbuch-bluecraft/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 11:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Köpff</dc:creator>
				<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[BlueCraft]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Webinar]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlagenbeschreibungen, Betriebshandbücher, Qualitätshandbücher u.v.m. lassen sich mit Wikis schnell und einfach aktuell halten. BlueCraft ist das Online-Betriebshandbuch auf Wikibasis. Erfahren Sie in einer Live-Demonstration (via Netviewer) mehr darüber und auch über praktische Funktionen wie z.B. den PDF-Export. Radovan Kubani und Richard Heigl führen Sie gut gelaunt durch das System. Natürlich haben Sie im Anschluss die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlagenbeschreibungen, Betriebshandbücher, Qualitätshandbücher u.v.m. lassen sich mit Wikis schnell und einfach aktuell halten. BlueCraft ist das Online-Betriebshandbuch auf Wikibasis. Erfahren Sie in einer Live-Demonstration (via Netviewer) mehr darüber und auch über praktische Funktionen wie z.B. den PDF-Export.</p>
<p>Radovan Kubani und Richard Heigl führen Sie gut gelaunt durch das System.<span id="more-926"></span></p>
<p>Natürlich haben Sie im Anschluss die Gelegenheit Fragen zu stellen.</p>
<p>Die nächsten Termine sind:</p>
<p>Do, 16. Juni 2011 - 15 Uhr<br />
Mi, 22. Juni 2011 - 15 Uhr</p>
<p>Ihre Anmeldung senden Sie bitte an: <a href="mailto:koepff@hallowelt.biz">koepff@hallowelt.biz<br />
</a> Wir lassen Ihnen dann die Zugangdaten zukommen.</p>
<p>Hier ein kurzer Überblick über die Themen:</p>
<div id="__ss_8159203" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="BlueCraft - Betriebshandbuch auf Wiki Basis" href="http://www.slideshare.net/HalloWelt/bluecraft-betriebshandbuch-auf-wiki-basis">BlueCraft - Betriebshandbuch auf Wiki Basis</a></strong><object id="__sse8159203" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=neu20110209-bluecraft-final-110531045337-phpapp01&amp;stripped_title=bluecraft-betriebshandbuch-auf-wiki-basis&amp;userName=HalloWelt" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse8159203" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=neu20110209-bluecraft-final-110531045337-phpapp01&amp;stripped_title=bluecraft-betriebshandbuch-auf-wiki-basis&amp;userName=HalloWelt" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/HalloWelt">Hallo Welt! Medienwerkstatt GmbH</a>.</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>CeBIT 2011 &#8211; Gesammelte Eindrücke</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/03/08/cebit-2011-gesammelte-eindrucke/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 14:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Scherm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Cebit]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Firmen-Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Überalterung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Angaben der Deutschen Messe AG kamen 339.000 Besucher aus 90 Nationen zur CeBIT nach Hannover. Gefühlt war mindestens die Hälfte davon bei uns am Hallo Welt!-Stand - jedenfalls waren wir überaus positiv vom guten Besuch bei uns in der Webciety überrascht. Den Nerv der Besucher treffen Positiv war nicht nur die Anzahl an Besuchern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben der Deutschen Messe AG kamen 339.000 Besucher aus 90 Nationen zur CeBIT nach Hannover. Gefühlt war mindestens die Hälfte davon bei uns am Hallo Welt!-Stand - jedenfalls waren wir überaus positiv vom guten Besuch bei uns in der Webciety überrascht.</p>
<h3>Den Nerv der Besucher treffen</h3>
<p>Positiv war nicht nur die Anzahl an Besuchern, die wir bei uns begrüßen durften - positiv war vor allem auch die Qualität der Gespräche. Es ist schwer zu sagen, warum dies in diesem Jahr in besonderer Art und Weise der Fall war. Aber scheinbar haben wir mit unseren Leitthemen den richtigen Nerv getroffen.<span id="more-859"></span></p>
<p>So sagten uns viele unserer Besucher, sie wurden auf uns aufmerksam, als sie das Wort "Betriebshandbücher" auf unserem Stand lasen. BlueCraft scheint in der Tat eine Lücke zu schließen, denn eine belastbare, flexible, revisionssichere und kostengünstige Lösung, wie BlueCraft sie bietet, hatten viele unserer Besucher zuvor vergeblich gesucht.</p>
<p>Auch das Wort "Firmen-Wikis" wurde immer wieder von unseren Besuchern aufgegriffen. Deutlich war auf dieser CeBIT zu sehen, dass Wikis als flexible Instrumente für Wissens-, Projekt- und Prozessmanagement sowie für Dokumentation und Qualitätssicherung nun im Bewusstsein der Geschäftsleitungen und Firmen-ITs angekommen sind.</p>
<p>Entsprechend gut kam BlueSpice beim Publikum an. Während MediaWiki schon seit langem ein Renner bei Wiki-affinen Nutzern war, zeigten sich unsere Besucher von den Erweiterungen angetan, die BlueSpice in Bezug auf die Bedienbarkeit, Administrierbarkeit, Analysierbarkeit  und Ausgabemöglichkeiten bietet. Entsprechend stieg das <a href="http://sourceforge.net/projects/bluespice/" target="_blank">Download</a>-Volumen für BlueSpice in der Messewoche um das Fünffache im Vergleich zu den Wochen davor an - da hat sich die Messe wahrlich gelohnt...</p>
<h3>Expertenwissen bewahren</h3>
<p>Ein Grund, warum Firmen immer mehr über die Möglichkeiten von Firmen-Wikis nachdenken, ist die sich abzeichnende Überalterung der Arbeitnehmerschaft. Der Anteil der über 50-Jährigen wird von 31,1 Prozent im Jahr 2009 auf knapp 45 Prozent im Jahr 2050 ansteigen;<sup class='footnote'><a href='#fn-859-1' id='fnref-859-1'>1</a></sup> die Folgen für die Betriebe sind absehbar. Deshalb haben Firmen wie BMW und Siemens inzwischen damit begonnen, sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie sie dem Problem einer immer knapper und immer älter werdenden Arbeiterschaft entgegentreten können. Ein Hauptproblem ist das Know-How, das verloren geht, wenn Arbeitnehmer in Pension gehen oder versterben. Wikis werden immer mehr als die idealen Lösungen erkannt, um das Wissen aus den Köpfen der Arbeitnehmer in das institutionelle Gedächtnis der Firma zu bringen. Ein mittelständischer BlueSpice-Kunde brachte es auf den Punkt: "Letztes Jahr starben zwei Arbeitnehmer in unserer Firma innerhalb einer Woche - und die Produktion stand mehrere Tage still, weil niemand wusste, wie genau die Prozesse zu laufen hatten."</p>
<h3>Der geeignete Ort für ein neues Geschäftsmodell</h3>
<p>Als Glücksgriff stellte sich wieder unser Standort in der Webciety heraus: die zahlreichen interessanten Vorträge auf dem nahegelegenen Panel waren gut besucht, und die Atmosphäre in der "Wabenstadt" war angenehm und konstruktiv.</p>
<p>Unsere Kunden bestätigten, dass OpenSource-Software - vor allem MediaWiki - riesige Entwicklerreserven mobilisieren kann und deshalb eine enorme Wertschöpfung repräsentiert. Dieses Thema könnte man im Rahmen der CeBIT evtl. noch mehr thematisieren.</p>
<p>In diesem Sinne freuen wir uns und warten gespannt auf das nächste Jahr...</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-859-1'>BMWI, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik, Monatsbericht März 2009, S. 46 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-859-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Bericht KnowTech 2010</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/09/28/bericht-knowtech-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 09:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radovan Kubani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo Welt]]></category>
		<category><![CDATA[knowtech 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsor]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Hallo Welt! war es dieses Jahr vom 15.-16.09.2010  in Bad Homburg die erste KnowTech. Wir haben uns gleich mal als Sponsor probiert und konnten neben etwa zehn weiteren Ausstellern uns selbst als Coaching-Team für Enterprise 2.0 -Projekte und unser blue spice for MediaWiki als Wissenstool präsentieren. Leider traten gleich zu Beginn die üblichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Hallo Welt! war es dieses Jahr vom 15.-16.09.2010  in Bad Homburg die erste KnowTech.<a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/DSC_07142.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-560" title="Hallo Welt! auf der KnowTech 2010" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/DSC_07142-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wir haben uns gleich mal als Sponsor probiert und konnten neben etwa zehn weiteren Ausstellern uns selbst als Coaching-Team für Enterprise 2.0 -Projekte und unser blue spice for MediaWiki als Wissenstool präsentieren. Leider traten gleich zu Beginn die üblichen WLAN-Probleme auf. Zu wenige offene Ports verhinderten zunächst den Zugang ins Internet, aber nach einigen Stunden konnte das behoben werden.</p>
<p>Von den etwa 400 Besuchern waren bestimmt 70% direkt mit dem Thema Wissensmanagement beschäftigt oder intensiv vertraut. So ergaben sich einige interessante Gespräche mit zahlreichen Facetten rund um das Gebiet Wissensorganisation und Umgang mit Informationen.<span id="more-548"></span></p>
<p>Die begleitenden Vorträge konnte ich kaum wahrnehmen, da sich einige Leute nicht nur während der Kaffeepausen an den Ausstellertisch verirrten. Bei den Vorträgen, die ich besuchen konnte, hatte ich allerdings nicht das Gefühl, ich hätte bisher viel verpasst. Meist wurden von den Referenten bekannte Thesen und Vorgehensweisen anhand von eigenen Use Cases vorgestellt. Hier wurde nur selten ein neuer oder innovativer Ansatz geschildert. Auch bei den Keynotes kam nicht gerade Stimmung auf. Die Keynotes von Peter Kruse und Sebastian Krause sind ausgefallen und David Gurteen zeichnete ein düsteres Bild von KM-Projekten.</p>
<p>Seiner Ansicht nach sind 80% dieser Projekte zum Scheitern verurteilt. Diese Aussage berücksichtigt allerdings nicht einfachere Dokumentationsthemen, die meiner Ansicht nach deutlich besser laufen. Gurteens Kernaussagen (man soll sich stärker mit den Mitarbeitern beschäftigen und KM mit ihnen zusammen entwickeln) brachten auch nicht neue Themen auf den Plan. Lediglich die Aussage, dass man nicht mit Belohnungen arbeiten soll, war vielleicht zunächst überraschend. Aus der Sicht des Community Building ist das aber verständlich. Belohnung findet indirekt statt und wird in Form von Rollen und Außenwirkung gepflegt.</p>
<p>Am Abend fand der Social Event statt, bei dem sich die neu geknüpften Kontakte in einem lockeren Rahmen etwas besser kennenlernen konnten. Gleichzeitig gab es einen Open Space, der einigen motivierten Teilnehmern noch Raum für eigene Themen und Diskussionen bot. Hier wurden von kleinen Teams im Rahmen von ca. 2 Stunden Ideen zu Themen wie z.B. "Professionelles Vergessen",  erarbeitet. Es war ein äußerst produktives Event, das gleichzeitig die Möglichkeit bot einige Teilnehmer etwas besser kennenzulernen.</p>
<p>Der zweite Tag bot am Nachmittag neben weiteren Vorträgen das MediaWiki Nutzertreffen. Besucher, die MediaWiki als KM-Werkzeug kennenlernen wollten, hatten hier die Möglichkeit mehr über den Use Case der Bundeswehr zu erfahren. Das Treffen bot auch Raum für Fragen und Diskussionen zur Einführung von MediaWiki im Unternehmen.</p>
<p>Für mich ist die KnowTech ein gutes Event um neue Kontakte zu knüpfen und bekannte Themen aus  anderen Perspektiven zu beleuchten. Einen regeren Erfahrungs- und Wissensaustausch verspreche ich mir allerdings vom anstehenden knowledgecamp in Passau. Vom 8.10. - 9.10. findet die "un-"Konferenz an der Uni Passau statt und die Hallo Welt! ist natürlich auch dabei.</p>
<p>(Bericht: RK)</p>
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		<title>Eindrücke von der Wikimania 2010</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/07/20/eindrucke-von-der-wikimania-2010/</link>
		<comments>http://blog.hallowelt.biz/2010/07/20/eindrucke-von-der-wikimania-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Semantic]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur Wikimania. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_466" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-09-gdansk-by-RalfR-0291.jpg"><img class="size-full wp-image-466" title="2010-07-09-gdansk-by-RalfR-029" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-09-gdansk-by-RalfR-0291.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Main_Page">Wikimania</a>. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher (die <a href="http://www.wikisym.org/ws2010/tiki-index.php">WikiSym </a>Konferenz der ACM war direkt vor der Wikimania) und Anwender die Ehre und disktuieren über Stand und Entwicklung des bedeutendsten Wiki Projekts. Da konnte Hallo Welt! selbstredend nicht fehlen.</p>
<p>Ich machte mich also Freitag nachmittag gespannt auf nach Polen, und, um eins schon vorweg zu nehmen, die Reise hat sich definitv gelohnt. Die drei Tage waren voll mit intensiven Gesprächen, interessanten Erkenntnissen und netten Kontakten.<span id="more-449"></span></p>
<div id="attachment_465" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-10-gdansk-by-RalfR-0231.jpg"><img class="size-full wp-image-465" title="2010-07-10-gdansk-by-RalfR-023" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-10-gdansk-by-RalfR-0231.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Am Samstag hatte ich einen <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/A_Selenium_testing_framework_for_MediaWiki">Workshop</a> zum Thema <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/SeleniumFramework">Selenium Framework</a>, das es Core- und Extension-Entwicklern erleichtern soll, automatisierte Softwaretests zu schreiben. Mittlerweile ist das Framework sogar Bestandteil des MediaWiki-Kerns. Die Veranstaltung war gut besucht und ich hoffe auf einige Einsatzfälle. Für den Einsatz von Selenium bei der Wikimedia Foundation hat sich eine <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/Project:Selenium_deployment">Projektgruppe</a> formiert, die sich ebenfalls auf der Wikimania getroffen hat. Eine gute Gelegenheit, um sich mal face-to-face kennen zu lernen und so die Gesichter hinter den Stimmen aus Skype-Konferenzen zu sehen. Ich habe mich sehr über die konstruktive Atmosphäre gefreut, man fühlt sich sofort integriert, auch wenn man noch keine zehn Jahre aktiver Arbeit in der WMF auf den Buckel hat.</p>
<p>In einem <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Blue_note_-_MediaWiki_for_enterprises">Kurzvortrag</a> durfte ich auch unser neues Projekt, blue note, vorstellen. Ich hatte den Eindruck, dass wir damit einen Nerv treffen. So hat ein Teilnehmer richtig bemerkt, dass eine Out-of-the-box-Installation von MediaWiki nicht die Funktionalität mit sich bringt, die man bei Wikipedia etc. findet. Eine Distribution mit den gängigen (funktionierenden) Erweiterungen würde den Betreibern hier viel Arbeit abnehmen.</p>
<p>Die Entwicklung des MediaWikis geht weiter, so viel steht fest, und es ist einiges Interessantes in der Queue. Ein paar Schlaglichter:</p>
<ul>
<li>Jeroen De Dauw stellte seine <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Extension_Management_Platform">Ideen für ein automatisches Extension-Management</a> a la WordPress vor.</li>
<li>Victor Vasiliev möchte das MediaWiki weiter dynamisieren und eine Art <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Template_scripting">Programmiersprache für WikiCode</a> entwickeln.</li>
<li>Daniel Kinzler gab einen umfassenden <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Wikimedia_Germany%27s_Software_and_Infrastructure_Projects">Überblick über die aktuellen Projekte der deutschen Wikimedia e.V.</a>, unter anderem eine Bildersuche und das Einbinden externen Datenquellen sowie die <a href="http://blog.hallowelt.biz/2010/04/21/eine-mediawiki-erweiterung-fur-tiff-bilder/" target="_blank">Erweiterung für TIFF-Bilder</a>.</li>
</ul>
<p>Großes Interesse fand das <a href="http://semantic-mediawiki.org/wiki/Semantic_MediaWiki">Semantic MediaWiki</a>-Projekt. Markus Krötzsch wies in einem sehr sehenswerten <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Five_years_of_structured_wiki_data_with_SMW:_experiences_and_directions">Vortrag</a> darauf hin, dass "Semantic" hier nicht zu hoch zu bewerten ist. Es geht im Wesentlichen darum, strukturierte Daten im MediaWiki zu hinterlegen und auszuwerten. Der akademische Diskurs zu semantischen Technologien führt immer wieder zu Ängsten bezüglich der Komplexität der Erweiterung. SMW geht hier aber einen schönen pragmatischen Weg, mit dem es "normalen" Benutzern durchaus möglich ist, Daten im Wiki zu pflegen, ohne sich viele Gedanken über Ontologien und komplexe Beziehungen machen zu müssen. Ein spannender Showcase für das SMW ist die <a href="http://www.snpedia.com/index.php/SNPedia">SNPedia</a>, in der das menschliche Genom hinterlegt ist. Mit den Entwicklern des SMW hatte ich einige nette Begegnungen und wir haben viele Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte in unseren Projekten festgestellt.</p>
<div id="attachment_467" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-2851.jpg"><img class="size-full wp-image-467  " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-285" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-2851.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Die Veranstaltung selbst war von einem außergewöhlichen Rahmenprogramm flankiert. Am Freitag wurde, dem Veranstaltungsort (der Baltischen Philharmonie) angemessen, ein klassisches Konzert gegeben. Die Wikipedianer rufen schon nach einer neuen Tradition... Samstag wurde "<a href="http://truthinnumbersthemovie.com/">Truth in Numbers? Everything, According to Wikipedia</a>" vorgestellt. Obwohl nach der Aufführung einige kritische Stimmen zu hören waren, denke ich, man bekommt durch den Film einen Einblick in die Debatten und Fragestellungen, die sich um die Wikipedia formieren. Das Filmteam Jimmy Wales auf seinen Reisen begleitet und zahlreiche Wikipedianer und auch prominente Kritiker interviewt. Ein Kritikpunkt aus der Diskussion war, dass die Meinungen  weitestgehend unkommentiert nebeneinander gestellt werden. Das Filmteam stellt dem entgegen, dass sich das Publikum selbst ein Bild machen soll. Zugegeben, ein wenig Kontext oder auch die eine oder andere Erwiderung auf zu banale Vorwürfe hätte gut getan. Auch fehlen viele Bereiche komplett, beispielsweise die Organisation oder die Technik. Aber 90 Minuten sind nicht viel, wenn es darum geht, die Komplexität der Wikipedia darzustellen. So ist es insgesamt ein gelungenes Werk.</p>
<div id="attachment_468" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-1831.jpg"><img class="size-medium wp-image-468" title="800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-183" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-1831-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Ich komme mit neuem Elan von der Wikimania zurück. Die Atmosphäre war durchweg sehr angenehm und man hat das Gefühl, Teil von etwas ganz Großem zu sein. Die Wikipedianer haben ein starkes Sendungsbewusstsein in Bezug auf Freies Wissen entwickelt, ohne dabei den Realismus und die Fähigkeit zur Selbstkritik zu verlieren. Das macht sie als Community einzigartig.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cebit 2010 Rückblick</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/03/30/cebit-2010-ruckblick/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 14:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nathalie Köpff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Cebit]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 2010 war die Hallo Welt! wieder auf der Cebit. Genauer gesagt auf der Webciety. Anfangs schien es zwar als hätte sich der holprige Weg mit einem etwas zu kleinen Wagen nicht gelohnt, doch schon am zweiten Tag kamen aus allen Ecken Web 2.0 –Interessierte gekrochen, auch wenn es einige Kraft kostete, sie vom Lockruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2010 war die Hallo Welt! wieder auf der Cebit. Genauer gesagt auf der <a href="http://webciety.de/" target="_blank">Webciety</a>.</p>
<p>Anfangs schien es zwar als hätte sich der holprige Weg mit einem etwas zu kleinen Wagen nicht gelohnt, doch schon am zweiten Tag kamen aus allen Ecken Web 2.0 –Interessierte gekrochen, auch wenn es einige Kraft kostete, sie vom Lockruf des Wassers fernzuhalten. Denn neben uns dauerplätscherte der Wasserfall von T-Systems und ließ Botschaften regnen. Das führte einerseits zwar zu Beinahe-Hypnosen , hatte aber auch sein Gutes: Viele Leute blieben stehen und nahmen sich die Zeit sich auf der Webciety ein wenig umzusehen.<span id="more-299"></span></p>
<p>Auffällig war ein Bewusstseinswandel bei den Besuchern. Viele wussten inzwischen was Web 2.0 eigentlich ist, und wie man die Technologien im Unternehmen sinnvoll integrieren kann. Die Basisarbeit der letzten Jahre hat sich also ausgezahlt. Enterprise 2.0 schien ein mit Leben gefüllter Begriff und viele Anfragen gingen in die Richtung „Wir haben bereits Web 2.0-Technologien, aber wie bringen wir sie zum Fliegen“? So entstanden teils sehr interessante Gespräche an unserer Theke.</p>
<p>Auch die Rückmeldung zu unserem neuen <a href="http://www.hallowelt.biz/software/blue-note-for-mediawiki/" target="_blank">blue note</a> war durchweg positiv. Leichte Bedienbarkeit, gepaart mit vielfältiger Funktionalität und ansprechendem Design – so lautete der Tenor. Das hören wir natürlich gern.<br />
Die verschiedenen Panels an denen wir teilnahmen, zeigten meist zwei Seiten der Medaille. Auf der einen Seite, die Chance sich aktiv an Themen zu beteiligen, auf der anderen Seite Diskussionsteilnehmer, die sich auch durch einen Schlag mit dem Zaunpfahl nicht in ihrem Redefluss hätten unterbrechen lassen. Schade.</p>
<p>Eine besonders ergiebige Diskussion war allerdings die von Anja Ebersbach moderierte „Medienkompetenz im Web 2.0“. Schon allein die hochkarätige Besetzung mit Prof. Dr. Jean-Paul Martin ist es wert, mal einen Blick in den Videostream zu werfen.<br />
Alles in allem lässt sich sagen, trotz Anlaufschwierigkeiten, war die Cebit 2010 für uns wieder erfolg- und lehrreich.</p>
<p>Merke:<br />
1. Social Network und Wikis in Unternehmen sind weiterhin ein Trend mit Zukunft.<br />
2. Mit blue note sind wir auf dem richtigen Weg</p>
<p>Weitere Fotos finden Sie in unserem <a href="http://www.flickr.com/photos/48262773@N07" target="_blank">Flickr-Album</a>.</p>
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