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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Web 2.0</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Peter Kruse: Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Systemtheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Psychologe und Unternehmensberater Prof.Dr. Peter Kruse in einem kurzen Statement bei der 4.Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen Bundestag. Seine Zusammenfassung: 1) Ein hochvernetztes System mit hoher Spontanaktivität und mit kreisenden Erregungen führt zu Selbstaufschaukelungen, die nicht vorhersagbar sind. 2) Die Macht verschiebt sich zum Nachfrager: extrem starke Kunden, extrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/e_94-CH6h-o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Psychologe und Unternehmensberater Prof.Dr. Peter Kruse in einem kurzen Statement bei der 4.Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen Bundestag. Seine Zusammenfassung:</p>
<p>1) Ein hochvernetztes System mit hoher Spontanaktivität und mit kreisenden Erregungen führt zu Selbstaufschaukelungen, die nicht vorhersagbar sind.</p>
<p>2) Die Macht verschiebt sich zum Nachfrager: extrem starke Kunden, extrem starke Mitarbeiter, extrem starke Bürger sind die Folgen.</p>
<p>Grundsätzlich sehr knackig präsentiert, argumentiert Kruse als Systemtheoretiker. Für meine Begriffe führt das zu gewissen Verkürzungen, die man einrechnen muss, allerdings ist in einer so kurzen Zeit auch unmöglich ein komplexerer Zusammenhang zu entwickeln. Auf jeden Fall hörenswert.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Google+ Ein Social Network auf der Überholspur</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/10/15/google-ein-social-network-auf-der-uberholspur/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 10:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radovan Kubani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google+]]></category>
		<category><![CDATA[online games]]></category>
		<category><![CDATA[social network]]></category>
		<category><![CDATA[videokonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Überblick Zur Liste der Social Networks hat sich in den letzten Wochen das lang erwartete Google+ gesellt. Wieder einmal in Google Manier, war es zunächst nur einem ausgewählten Benutzerkreis zugänglich. Per Einladung konnte man, unabhängig davon, ob man einen Google-Account besitzt, darauf hoffen, zu den Auserwählten zu gehören. Man musste sich lediglich auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span class="Apple-style-span" style="font-size: 20px;">Ein Überblick</span></h2>
<p>Zur Liste der Social Networks hat sich in den letzten Wochen das lang erwartete Google+ gesellt. Wieder einmal in Google Manier, war es zunächst nur einem ausgewählten Benutzerkreis zugänglich. Per Einladung konnte man, unabhängig davon, ob man einen Google-Account besitzt, darauf hoffen, zu den Auserwählten zu gehören. <a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/FireShot-capture-091-Willkommen-bei-Google+.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1230" title="Willkommen bei Google+" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/FireShot-capture-091-Willkommen-bei-Google+-300x281.png" alt="Startseite Google+ Account" width="300" height="281" /></a>Man musste sich lediglich auf der Projektseite registrieren. Selbst jetzt erhält man noch den Hinweis auf der Startseite, dass man zu einem eingeschränkten Nutzerkreis zählt, da sich das Projekt noch in der Testphase befindet. Mit bereits 15Mio angemeldeten Nutzern klingt das allerdings schon etwas witzig - wobei das im weltweiten Vergleich tatsächlich nicht viele sind (Facebook besitzt angeblich weltweit 750Mio registrierte Nutzer). Wurde man also erfolgreich in den Kreis der Auserwählten aufgenommen, findet man sich dank der leichtgewichtigen und übersichtlichen Oberfläche schnell zu recht. Das hat in den ersten Tagen sicherlich zu der hohen Akzeptanz der Plattform beigetragen und die Nutzerzahlen hochgetrieben.</p>
<p>Werfen wir gleich einen Blick auf die verschiedenen Bereiche:<span id="more-1225"></span></p>
<ul>
<li><strong>Profil</strong>: Keine große Überraschung… auch bei Google+ gibt es einen Bereich für die Nutzer, in dem Sie strukturierte Informationen zur Person, Interessen und Werdegang hinterlegen können. Im Unterschied zu anderen Social Networks muss man jedoch seinen realen Namen verwenden. Aliase werden nicht unterstützt. Das Thema hat viele Diskussionen ausgelöst und einige Nutzer mussten sich über gelöschte Accounts ärgern. Es gibt aber zumindest die Erkenntnis, dass die Umgangsformen in diesem Netzwerk dadurch besser geworden sind.<br />
Hat man endlich die wichtigsten Daten eingetragen, muss man sich bei dieser Gelegenheit auch gleich entscheiden, welche Informationen öffentlich verfügbar sein sollen oder worauf nur Freunde zugreifen können. Die entsprechende Einstellung kann man sich zur Überprüfung simulieren lassen, damit man auch im öffentlichen WWW auf der sicheren Seite ist.</li>
<li><strong>Stream: </strong>Auf der Übersichtsseite findet man prominent den Posting Stream. Hier erscheinen alle Beiträge samt Kommentaren, die gepostet oder geteilt wurden. Beiträge können außerdem über den +1-Button bewertet werden. Der Stream beinhaltet grundsätzlich Beiträge von Freunden. Die Kommentare können von Freunden der Freunde erstellt worden sein. Hat man sich erst einmal mit einigen Personen vernetzt, kann man auch zwischen unterschiedlichen Streams hin- und herschalten, um den Informationsstrom gezielt zu filtern.</li>
<li><strong>Kreise:</strong> Das "Freunde"-Konzept von Google möchte die Organisation von Kontakten in Gruppen intuitiver und einfacher gestalten. Man zieht sich die vorhandenen Kontakte einfach in "Freundes-Kreise" - Circles - ein wenig, wie im wahren Leben. Neue Kreise lassen sich bei der Zuordnung eines Kontaktes auch spontan anlegen. Ansonsten bereitet man einfach die gewünschten Kreise vor und benennt diese nach Belieben - diese Kreise stellen auch die bereits angesprochenen Streams dar. Personen können mehreren Kreisen zugeordnet werden. So lassen sich also auch Schnittmengen, z.B. zwischen beruflichen und privaten Kontakten generieren. Die Kreise stellen die wichtigste Komponente der Google+ Kommunikation dar. Aber dazu komme ich später.</li>
<li><strong>Fotos:</strong> Die Bildergalerie generiert Fotozusammenstellungen aus den hochgeladenen Bildern der gecircelten Kontakte oder der eigenen Bildersammlung. Fotos lassen sich einfach kommentieren und erscheinen im Google+ Stream. Über eine Picassa Anbindung, die man beim Einstieg zu Google+ zwingend bestätigen muss, lassen sich freigegebene Webalben direkt in Google+ verfügbar machen. Das ist sehr komfortabel, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass diese Bilder schnell für das ganze Web verfügbar sind, wenn man nicht die richtige Berechtigung eingestellt hat. Das Szenario wird noch etwas erschreckender, wenn man die Gesichtererkennung von Picassa genutzt hat und Personen auf den Bildern markiert wurden. Durch unvorsichtiges Handeln, könnten so Informationen über Dritte in das Internet gelangen, die man dort so vielleicht nicht wieder finden sollte. Diese Diskussion gab es bereits bei der Facebook Gesichtererkennung.<br />
Für Smartphone-Nutzer gibt es beim entsprechenden App sogar einen Direktupload für Bilder, die mit dem Telephon geschossen wurden. Diese werden direkt (abhängig von der aktiven Internetanbindung) für Google+ bereitgestellt, ohne dass man als Nutzer aktiv werden muss.</li>
<li><strong>Games</strong> (nicht als App verfügbar): Zum Schrecken der Google+ Gemeinde wurden bereits ca. vier Wochen nach der Eröffnung der Plattform die ersten Spiele angekündigt. Die leidigen Erfahrungen, die man zu diesen Social Games á la Farmville auf Facebook sammeln musste, wollte man als Google+ Nutzer eigentlich nicht wieder erleben. Die Ankündigung von <a href="http://plus.google.com/113116318008017777871/posts/YyT7NPvE5v3">Bradley Horovitz</a> und <a href="http://plus.google.com/109895887909967698705/posts/ctqoV949zy2">Natalie Villalobos</a>ließen allerdings hoffen, dass sich das Konzept klar von Facebook abheben würde. Zwei Tage nach der Einführung der Spiele hatte auch ich bereits meinen Button erhalten. Tatsächlich stören die Spiele den Informationsstream nicht weiter, da sie einen eigenen Spielestream erhalten haben. Ich entscheide als Nutzer, ob ich ein Spiel starten möchte und die Meldungen der anderen Spieler zu den jeweiligen Games sehen möchte. Auch die Spiele unterscheiden sich von den üblichen Sammelspielen. So finden wir hier z.B. Angry Birds, Sudoku, Diamond Dash und weitere Jump’n’Run oder Arcade-Spiele.<br />
<a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Google-Hangouts.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1236" title="Google Hangouts" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Google-Hangouts-215x300.png" alt="Videokonferenzen und Screensharing bei Google" width="151" height="210" /></a></li>
<li><strong>Hangouts</strong> (nicht als App verfügbar): Die große technische Konkurrenz zu Skype und Facebook stellt der Videokanal dar. Hangouts sind schnell startbare Videokonferenzen mit bis zu zehn Teilnehmern. Google tummelt sich ja schon seit einiger Zeit mit Chat und Telefonie (Google Voice soll jetzt auch nach Europa kommen <a href="http://www.golem.de/1109/86610.html">http://www.golem.de/1109/86610.html</a>) im Kommunikationsbereich. Videokonferenzen runden das Angebot nun völlig ab. Nicht zu letzt, weil die Videoübertragung und Performanz wirklich gut sind. Reizvoll ist auch die Möglichkeit, spontan Nutzer zu einer Konferenz einzuladen oder diese komplett öffentlich, bzw. für bestimmte Freundeskreise zu starten und den Zugang für weitere Teilnehmer einfach offen zu halten.</li>
<li><strong>Sparks</strong> (nicht als App verfügbar): Google stellt eigene Informationsstreams zur Verfügung. Suchen Sie einfach nach einem Schlagwort. Das Suchergebnis können Sie als Spark abonnieren und Sie erhalten über die linke Navigationsleiste einen schnellen Zugriff zu aktuellen Meldungen zu diesem Thema. Sparks können Sie teilen und so Ihren Kreisen verfügbar machen.</li>
<li><strong>Huddles</strong> (nur als App verfügbar): Die Instant Messanger Variante im Rahmen von Google+. Schicken Sie Schnellnachrichten an Kontakte oder Kreise.</li>
<li><strong>Konfiguration und Kopfleiste</strong>: Google+ ist fester Bestandteil des Google-Angebots. Während der Einführungsphase wurde auch das Google-Design umgestellt. Hat man das neue Design aktiviert, erscheint über allen Google-Anwendungen eine schwarze Kopfleiste, die am rechten Ende den direkten Zugang zu Google+ ermöglicht und den Nutzer auch über neue Kommentare, etc. informiert. Dort befindet sich auch der Zugang zur Google+ Konfiguration.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Besondere</h2>
<p>Das übersichtliche Design wird auch in der Funktionalität unterstützt. Neue Posts lassen sich schnell und einfach erstellen. Beiträge können sogar per Drag&amp;Drop von Bildern angereichert werden. Man zieht dazu das gewünschte Bild einfach vom lokalen Speicherort in die Post-Box. Natürlich können auch Videos, Links oder Standorte hinzugefügt werden.</p>
<p>Beim Posten findet man auch die nächste Auffälligkeit. Die Beiträge kann man an verschiedene Kreise posten und damit den Leserkreis einschränken. Es lassen sich auch nur einzelne Personen adressieren. Man kann sogar auch an Personen posten, die noch nicht Mitglied bei Google+ sind. Diese erhalten dann eine E-Mail.</p>
<p>Die erstellten Beiträge werden übrigens auch von Google als Suchmaschine berücksichtigt. Damit sollte man Google+ auf jeden Fall in einem Gesamt-Social-Media-Konzept berücksichtigen.</p>
<p>Das wird auch vom +1-Button unterstützt. Diesen findet man an allen Beiträgen, Kommentaren, Suchergebnissen und mittlerweile bei den meisten Websites. Plus1 erhöht das Ranking von Websites, zählt allerdings „nur“ bis 9.999. Auch bei den Circles gibt es Einschränkungen. Man kann maximal 5.000 Personen zu einem Kreis hinzufügen, Beiträge können maximal 500 mal kommentiert werden und 1.000 mal geteilt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wenn Google+ wüsste, was Google+ weiß - Auffällige Themen</h2>
<p>Trotz Beta-Phase war es schon etwas überraschend, dass ausgerechnet der Google+ Stream nur über Browser-Hacks durchsuchbar war.<a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Suche-%E2%80%93-Google+.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1234" title="Suche – Google+" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Suche-%E2%80%93-Google+-268x300.png" alt="Die Suchfunktion bei Google+ mit Facetten" width="268" height="300" /></a> Zunächst war ich unsicher, ob ich etwas übersehen habe, aber tatsächlich wurde die Suche erst am 20.9. ausgebaut. Jetzt ist es möglich die Suchergebnisse über Facetten auf Personen, Beiträge und Sparks einzuschränken. Suchanfragen lassen sich sogar abspeichern. Das wird interessant, wenn man Anfragen über Operatoren (AND, "+", OR, NOT und "-") kombiniert.</p>
<p>Die Verzahnung mit anderen Google Anwendungen, wie Docs oder Kalender gibt es derzeit auch noch nicht. Vielleicht würde das auch zu weit führen und es wäre irgendwann sehr unübersichtlich, wo welche Informationen tatsächlich landen. Immerhin findet man in seinem Profil den Buzz Stream. Allerdings ist hier der Mehrwert auch nicht wirklich erkennbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie geht es weiter?</h2>
<p>Die nächsten Themen und Anwendungen zeichnen sich auch schon deutlich ab. Die Entwicklung der Plattform geht zügig voran, auch dank des hervorragenden Feedback-Tools, das man rechts unten auf jeder Google+ Seite finden kann. Mittlerweile haben sich z.B. die Freigabemöglichkeiten für Fotos verbessert; diese können nun individuell kontrolliert werden. So kann man Bilder posten, aber gleichzeitig verhindern, dass sie weiter geteilt werden.</p>
<p>Technisch lässt die Plattform kaum noch Wünsche offen. Inhaltlich gibt es allerdings einige Konflikte. Schwerwiegende Probleme bereitet den Nutzern die Tatsache, dass keine Pseudonyme zugelassen werden. Die Situation spitzt sich derzeit zu, nachdem Google Künstlernamen für „Stars“ zulässt und sich gleichzeitig nicht auf Diskussionen mit Bloggern und sonstigen Nutzern einlässt. Die ersten Blogger verlassen diese Zweiklassen-Gesellschaft und wechseln z.B. zu <a href="http://diasp.org/">Diaspora*</a>. Konkrete Fälle findet man u.a. bei <a href="http://plus.google.com/u/0/101509481216311946430/posts/jfiKnpSep6i">Herr Breitenbach</a> und <a href="http://plus.google.com/u/0/106187383760898046252/posts/aVo3FbeZKEb">Marcus John Henry Brown</a> („The Kaiser“).</p>
<p>Die Reaktion von Google lässt noch auf sich warten und das Thema bleibt weiterhin spannend.</p>
<p>Im diesem Zusammenhang gibt es noch ein anderes „Profil-Thema“. Derzeit sind nur private Accounts zulässig. Unternehmen und Verlage, die sich schon zu einer frühen Phase bei Google+ positionieren wollten, wurden rausgeworfen. Hier bahnt sich aber eine Veränderung an (vgl. <a href="https://plus.google.com/116805285176805120365/posts/3h2UZnnez17">http://plus.google.com/116805285176805120365/posts/3h2UZnnez17</a> und <a href="https://plus.google.com/109895887909967698705/posts/3ytMmBAtrR7">http://plus.google.com/109895887909967698705/posts/3ytMmBAtrR7</a>). Man sollte also ein Firmenprofil und eine erweiterte Social Media Kampagne vorbereiten, damit man schon etwas in der Tasche hat, wenn es los geht ;o)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S. ach so... wer zu Google+ möchte, kann sich <a href="https://plus.google.com/i/cNb2RivTbvA:z7nzkEYSxto">hier </a>anmelden</p>
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		<item>
		<title>Multi Channel Integration: Ein Konzept aus dem Vertrieb hilft bei der Umsetzung von Enterprise 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 15:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Scherm</dc:creator>
				<category><![CDATA[New]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen managen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[In den 1990er Jahren fingen Firmen verstärkt an, über „Multi Channel“ Vertriebs- und Marketingstrategien nachzudenken. Dabei ging es um die Frage, wie die Vielzahl an neuen Vertriebswegen („Channels“), die sich zum Beispiel im Internet herausgebildet hatten, in bestehende Vertriebsstrukturen integriert werden kann, um Umsatz, Profit und Kundenzufriedenheit zu steigern und gleichzeitig die Vertriebs- und Marketingkosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In den 1990er Jahren fingen Firmen verstärkt an, über „Multi Channel“ Vertriebs- und Marketingstrategien nachzudenken. Dabei ging es um die Frage, wie die Vielzahl an neuen Vertriebswegen („Channels“), die sich zum Beispiel im Internet herausgebildet hatten, in bestehende Vertriebsstrukturen integriert werden kann, um Umsatz, Profit und Kundenzufriedenheit zu steigern und gleichzeitig die Vertriebs- und Marketingkosten zu senken.<span id="more-1045"></span></p>
<p style="text-align: left;">Ein Kernproblem, das im Zusammenhang mit Mehrkanalstrategien immer wieder auftaucht, ist „Channel Conflict“. Damit gemeint sind die Fälle, in denen verschiedene Vertriebs- und Marketingkanäle sich nicht gegenseitig nützen und unterstützen, sondern sich schaden und sich unter Umständen sogar vollständig blockieren.</p>
<p style="text-align: left;">„Multi Channel Integration“ und „Channel Conflict“ werden auch in zunehmendem Maße relevant, wenn man die internen Abläufe in Unternehmen betrachtet. Denn die Fragestellungen und Probleme, die im Zusammenhang mit der Multi Channel Integration in Marketing und Vertrieb diskutiert wurden, erinnern stark an diejenigen, die heute im Zusammenhang mit der Nutzbarmachung von Web 2.0-Technologien für Unternehmen auftauchen. Der Blick darauf, wie Multi Channel-Strategien in Vertrieb und Marketing umgesetzt werden, lohnt sich deshalb nicht nur für die einschlägigen Zielgruppen, sondern auch für den Wissens-, Prozess-, Produkt- und Qualitätsmanager.</p>
<p>Lesen Sie hier das Whitepaper zum Thema: <a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/HalloWelt_Multichannel.pdf">HalloWelt_Multichannel</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Web-Monitoring: eine Rezension zu P. Brauckmanns Buch</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 11:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Monitoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweise dürfte es für viele ein Gemeinplatz sein, dass es unerlässlich ist, die eigene Wirkung im Widerhall der sozialen Medien zu reflektieren. Neue Aktualität hat das Thema nun bekommen, da mit Google+ ein weiteres intensiv zu beobachtendes Medium aus der Taufe gehoben wurde. So manchem wird sich hier erneut die Frage stellen, wie man denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweise dürfte es für viele ein Gemeinplatz sein, dass es unerlässlich ist, die eigene Wirkung im Widerhall der sozialen Medien zu reflektieren. Neue Aktualität hat das Thema nun bekommen, da mit Google+ ein weiteres intensiv zu beobachtendes Medium aus der Taufe gehoben wurde. So manchem wird sich hier erneut die Frage stellen, wie man denn nun dieses Netzwerk effektiv beobachten sollte.</p>
<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/web-monitoring-buch-brauckmann.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-981" title="web-monitoring-buch-brauckmann" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/web-monitoring-buch-brauckmann-206x300.gif" alt="" width="206" height="300" /></a>Wichtige Anregungen dazu kann das Buch "Web-Monitoring - Gewinnung und Analyse von Daten über das Kommunikationsverhalten im Internet" von Patrick Brauckmann (Hg.) geben. Der Sammelband mit 22 Einzelbeiträgen von über 30 Autoren zeichnet einen Querschnitt der Thematik aus den verschiedensten Blickwinkeln.</p>
<p>Der erste Teil beschäftigt sich mit den Grundlagen, der Notwendigkeit und den Aufgaben von Web Monitoring. Sehr schön ist hier die empirische Studie von Alexander Plum, die einen systematischen Überblick mit empirischen Daten untermauert und so ein gutes Gefühl für die eigentliche Anwendung vermittelt. In weiteren Beiträgen wird der Sinn von Web-Monitoring in den Feldern Politik und Wirtschaft eingehend diskutiert.</p>
<p>Ausführlich beschreibt der zweite Teil unterschiedliche Methoden, um die Situation im Netz zu beobachten. <span id="more-979"></span>Dabei wird auf die Tatsache Wert gelegt, dass Web-Monitoring nicht allein mit automatisierten Tools zu bewältigen ist. Diese können nur unterstützen und vorfiltern, die Interpretation muss aber von Menschen kommen. Schade ist hier, dass gerade der Beitrag über manuelles Web-Monitoring Substanz vermissen lässt.</p>
<p>Im dritten Teil geht es um die Analyse der erhobenen Daten. Hier ist Oliver Schiffers Beitrag über Tools und Kennzahlen sehr anregend, liefert er doch viele Hinweise, auf was man bei der Auswertung von Beiträgen im Netz achten kann und welche Schlüsse man daraus ziehen kann.</p>
<p>Abgerundet wird das Buch mit einer Sammlung von Best Practices aus Politik und Wirtschaft sowie der Frage nach den Konsequenzen, die Julia Fuhrmann und Christian Wewezow in ihrem Beitrag über Reputationsmanagement stellen und beantworten.</p>
<p>Wenngleich die Qualität der Beiträge, wie bei Sammelbänden zu erwarten, nicht durchgehend gleich hoch ist, kann ich die Lektüre des Buches nur empfehlen. Am Ende hat man eine solide Grundlage, um sich dem Thema qualifiziert und praktisch zu nähern.</p>
<p>Brauckmann, Patrick (Hg.): Web-Monitoring - Gewinnung und Analyse von Daten über das Kommunikationsverhalten im Internet. UVK, Konstanz 2010.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie zu Enterprise 2.0 &#8211; Microblogging und Social Messaging im Unternehmen</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/04/07/studie-zu-enterprise-2-0-microblogging-und-social-messaging-im-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 08:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Microblogging hat in den letzten Jahren verstärkt den Weg in die externe und interne Unternehmenskommunikation gefunden. Der Twitter-Dienst wird gerne dazu genutzt, Informationen nach außen weiterzugeben, aber auch um Stimmungen von außen einzufangen.  Microblogging eröffnet also die Möglichkeit schnell und prägnant Informationen zu verbreiten. Mehr als Twitter Innerhalb von Unternehmen ist der Einsatz von Microbloggingsystemen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microblogging hat in den letzten Jahren verstärkt den Weg in die externe und interne Unternehmenskommunikation gefunden. Der Twitter-Dienst wird gerne dazu genutzt, Informationen nach außen weiterzugeben, aber auch um Stimmungen von außen einzufangen.  Microblogging eröffnet also die Möglichkeit schnell und prägnant Informationen zu verbreiten.<br />
<br class="clear" /></p>
<h3>Mehr als Twitter</h3>
<p>Innerhalb von Unternehmen ist der Einsatz von Microbloggingsystemen noch nicht verbreitet. Viele fürchten einen Informations-Overflow. Dabei lässt sich mit Microblogs - in Abstimmung mit anderen Kommunikationskanälen - das Vertteilen von Wissen besser organisieren. So werden beispielsweise viele Newsletter und Rundmails überflüssig, die lediglich Linkhinweise enthalten. Über Statusmeldungen bleibt man über Projektfortschritte auf dem Laufenden u.v.a.m.</p>
<p>Die Handhabung von Micro-Blogging-Systemen ist genauso einfach, wie man es von Twitter kennt. An die Anwendungen selbst werden jedoch andere Anforderungen gestellt. Beispielsweise sollen manche Blogs nur für bestimmte Nutzergruppen sichtbar sein. Deshalb gibt es eine Vielzahl an Microblogging-Systemen, die speziell für das Unternehmensumfeld entwickelt wurden. Vom vergleichsweise einfachen „Enterprise Microblogging“ zu einem umfangreicheren „Micro Sharing“-Konzept, sind verschiedenste Varianten vertreten.  Dazu zählen u.a. Systeme wie Lotus connections, Jive, Socialtext, BlueKiwi, Communote, Yammer...<br />
<br class="clear" /></p>
<h3>Studie von n:sight</h3>
<p>Die Studie „<a href="http://blog.n-sight.de/2011/03/14/social-messaging-vendor-study">Social Messaging Vendor</a>“ untersucht insgesamt 17 Microblogging-Systeme.  Verglichen und bewertet werden:</p>
<ul>
<li> User management,</li>
<li>Content management,</li>
<li>Application management sowie</li>
<li>Analysis und Controlling.</li>
</ul>
<p>Die Basis der Bewertung sind 145 Fragen eines speziell entwickelten Funktionsmodells, das eine Lösung als ein Input-Prozess-Output System begreift und es dahingehend überprüft.</p>
<p>Die Studie ist darauf ausgelegt, eine Marktanalyse zu betreiben, also die bestehende Micro-Blogging Landschaft theoretisch zu beschreiben und je nach Funktion und Angebotskonzept zu differenzieren.  Sie enthält weiterhin eine ausführliche theoretische Grundlage zum Thema Social Messaging in Unternehmen.</p>
<p>Durchführung der Studie im Herbst 2010 von n: sight (Joachim Lindner und Björn Negelmann)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eigenschaften, Unterschiede und Grundfunktionen von sozialen Online-Netzwerken</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/02/15/eigenschaften-unterschiede-und-grundfunktionen-von-sozialen-online-netzwerken/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 08:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Ebersbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Netzwerke unterscheiden sich vor allem anhand der Realisierung der Grundfunktionen und dem zusätzlichen Featureangebot. Vor allem Freundschafts- oder Businessnetzwerken können so unterschieden werden. Eine alternative Einteilung der Grundfunktionen finden Sie bei Richter und Koch (2008). 1. Zugang zum Netzwerk Interessierte können sich über eine einfache Online-Registrierung anmelden. Sie benötigen dazu lediglich eine E-Mail-Adresse, die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Netzwerke unterscheiden sich vor allem anhand der Realisierung der Grundfunktionen und dem zusätzlichen Featureangebot. Vor allem Freundschafts- oder Businessnetzwerken können so unterschieden werden. Eine alternative Einteilung der Grundfunktionen finden Sie bei Richter und Koch (2008).</p>
<h3>1. Zugang zum Netzwerk</h3>
<div id="attachment_763" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/registrieren-fb.jpg"><img class="size-medium wp-image-763 " style="border: 1px solid black;" title="Anmeldeformular bei facebook" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/registrieren-fb-300x275.jpg" alt="" width="250" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Registrierungsformular bei facebook</p></div>
<p>Interessierte können sich über eine einfache Online-Registrierung anmelden. Sie benötigen dazu lediglich eine E-Mail-Adresse, die es dann zu verifizieren gilt. Aber auch durch die Empfehlung oder Einladung eines bereits registrierten Nutzers, kann man auf das Netzwerk aufmerksam gemacht werden. Möglich ist weiterhin, dass der Betreiber des Netzwerkes eine spezielle Einladung verschickt, dies gilt z. B. für Expertennetzwerke. Um große Mitgliederzahlen zu erreichen, sollen die Einstiegshürden so gering wie möglich gehalten werden. Viele Nutzer werden von bereits registrierten Mitgliedern geworben, deshalb versucht man diese Art der Rekrutierung durch besondere Angebote, etwa bequeme Einladungsfunktionen, zu unterstützen. Die Nutzung der freundschaftlichen Netzwerke ist meistens kostenlos, Business Networks bewerben kostenpflichtige Premiummitgliedschaften die besondere Privilegien bei der Nutzung von Funktionen (Suchfunktion) genießen.<span id="more-759"></span></p>
<h3>2.  Das Mitgliederprofil</h3>
<p>Das Mitgliederprofil kann schon beim Anmelden mit Informationen gefüllt werden. Die Angaben können später ergänzt und/oder korrigiert werden. Die vom Nutzer bereitgestellten Informationen werden nicht überprüft, von daher sind die Profildaten subjektive Selbstpräsentationen.</p>
<div id="attachment_765" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Profil-studivz.jpg"><img class="size-medium wp-image-765 " style="border: 1px solid black;" title="Profil-studivz" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Profil-studivz-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mögliche Profilinformationen bei studivz</p></div>
<p>Natürlich geben die Plattformen mit dem Formular schon ein jeweiliges Setting vor: Während bei Xing großer Wert auf Informationen zu Ausbildung, Karriere und Expertise gelegt wird, werden bei studiVZ eher private Angaben zu Lieblingsbüchern und Hobbys abgefragt. Dies würde beim beruflichen Networking von den Mitgliedern wahrscheinlich als zu starke Offenlegung der Privatsphäre interpretiert. Große Unterschiede gibt es auch bei der Sichtbarkeit der Daten: Während die Kontaktdaten bei studiVZ standardmäßig offen, die Einstellungen aber konfigurierbar sind, kann man bei Xing bei jedem einzelnen Kontakt individuell aussuchen, ob und welche Daten dieser zu Gesicht bekommt.<br />
Viele Informationen von sich preiszugeben hat den Vorteil, dass man über erweiterte Suchfunktionen die Möglichkeit erhält, Personen mit denselben Interessen suchen und finden zu können. Dies wird insbesondere bei Businessnetzwerken interessant, wenn es darum geht z. B. nach einem bestimmten Bewerberprofil zu suchen. Wichtige Informationen werden deshalb schon strukturiert über Formulare abgefragt.</p>
<p>Neben Dateninformationen kann auch ein Profilbil hochgladen werden. Wird kein eigenes Bild hochgeladen, erscheint ein Dummy das den User daran erinnert, dass sein individuelles Foto noch fehlt. Die Profilfotos von Freundes- und Businessnetzwerken unterscheiden sich im Charakter deutlich: Findet man auf Xing eher die seriösen Bewerbungsfotos, dürfen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im studiVZ wesentlich kreativer präsentieren. Im Fotoalbum können bei letzteren außerdem zusätzliche Bilder von Partys, Freunden und Bekannten, und was einem sonst so wichtig ist, angezeigt werden.<br />
Das Profilfoto wird meist als Icon angezeigt und dazu genutzt schneller zu erfassen, wer beispielsweise in einem Forum eine Nachricht gepostet hat.</p>
<h3>3. Ausgereifte Suchfunktionen</h3>
<p>Die Besonderheit der sozialen Online-Netzwerke liegt in ihrer ausgeklügelten Suche und den Funktionen zum Vernetzen und Verwalten der Kontakte. Neben der einfachen Suche sind oft weitere Suchen implementiert. So kann über die erweiterte Suche gezielt nach Anfragekombinationen wie z. B. „suche nach allen Mitarbeitern in der Baubranche im Bundesland Hessen“ gesucht werden.</p>
<div id="attachment_766" class="wp-caption alignnone" style="width: 517px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Suche-Xing.jpg"><img class="size-full wp-image-766   " style="border: 1px solid black;" title="Suche Xing" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Suche-Xing.jpg" alt="" width="507" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Suchfunktionen bei einer Xing-Premiummitgliedschaft</p></div>
<p>Xing bietet des Weiteren die Powersuche an, mit der auf die Statistiken des Programms zugegriffen werden kann. Hier können »Direkte Kontakte, deren Firma/Position sich kürzlich geändert hat«, oder »Mitglieder, die kürzlich eingeloggt waren«, eingetragen und gesucht werden. Um dann zu einer ausgewählten Person Kontakt aufzunehmen, genügen meist ein Mausklick und ein paar begleitende Worte.</p>
<p>In Freundschaftsnetzwerken sind ebenfalls verschiedene Suchkriterien anwendbar. Hier beziehen sie sich jedoch eher auf persönliche Daten wie beispielsweise welche Schule oder Universität jemand besucht hat, Heimatort u.ä.</p>
<h3>4. Kontakte</h3>
<p><strong>a) differenzieren</strong></p>
<p>Die Verknüpfungen zu anderen Mitgliedern werden auf den Plattformen unterschiedlich realisiert. Folgende Aspekte sind zu unterscheiden (vgl. Donath/Boyd 2004):</p>
<ul>
<li><em>Wechsel- bzw. Einseitigkeit.</em> Beide Seiten müssen eingewilligt haben, wenn zwischen zwei Kontakten eine Verbindung angezeigt wird. Eine Verknüpfung, die nur in eine Richtung funktioniert, gibt es zum Beispiel bei Facebook oder bei StumbleUpon, wo es Star-/Fanbeziehungen gibt, damit die einseitige emotionale Verbindung zu einer verehrten Person angezeigt werden kann, ohne dass diese bestätigt werden muss.</li>
<li><em>(Un)Sichtbarkeit.</em> Die Verknüpfungen sind in vielen Netzwerken standardmäßig öffentlich und dauerhaft für alle anderen Mitglieder zu sehen. Es können also nicht nach Belieben einige Kontakte versteckt werden. Es gibt bei manchen Angeboten die Einschränkung, dass nur die Verbindungen direkter Kontakte eingesehen oder die eigenen Kontakte insgesamt versteckt werden können (LinkedIn).</li>
<li><em>Beziehungsgrad.</em> Alle Vernetzungen sagen nur etwas über die gegenseitige Einwilligung als Kontakt aus, nicht jedoch etwas überdie Intensität und die Inhalte der Bekanntschaft. Eine Ausnahme war das Google-Netzwerk Orkut, bei dem man nach dem Freundschaftsgrad differenzieren konnte. Diese Option wurde mittlerweile entfernt. Die Differenzierung wird jedoch gerade von Datenschützern sehr gewünscht, um intimere Daten von allgemeiner verfügbaren trennen zu können. Sie wird bei informelleren Netzwerken als wichtiger erachtet als bei formalen Netzwerken, bei denen allein die Tatsache zählt, ob ein Kontakt besteht oder nicht (vgl. Wildbit 2005).</li>
<li><em>Kontext.</em> Normalerweise werden die Kontakte auch nicht in den Kontexten angezeigt, in denen sie stehen. So kann man den Kontakt zwar zur eigenen Organisation mit Tags, wie »Geschäftlich«, »Schulfreund« oder »Urlaub_2010« versehen, dieses Ordnungssystem ist jedoch für die anderen nicht einzusehen.</li>
</ul>
<p><strong>b) pflegen</strong></p>
<p>Kontakte werden nach der Bestätigung von der anderen Seite in der eigenen Freundes-/Kontaktliste angezeigt.</p>
<div id="attachment_769" class="wp-caption alignright" style="width: 283px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-einstellungen1.jpg"><img class="size-medium wp-image-769 " style="border: 1px solid black;" title="studivz-einstellungen" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-einstellungen1-273x300.jpg" alt="" width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Privatsphäreeinstellungen bei studivz</p></div>
<p>Es gibt die Möglichkeit, denjenigen wieder zu entfernen. Jedoch geschieht dies in der Praxis sehr selten – und wenn, dann eher bei den Freundschaftsnetzwerken. Weiterhin gibt es dort die Möglichkeit über die Einstellungen der Privatsphäre Unterschiede innerhalb der Kontakte festzulegen, d.h. zu bestimmen, welche Kontakte welche Informationen sehen und kommentieren können oder über eine Weiterleitung erhalten. Personen von außen sehen diesen »Qualitätsunterschied« jedoch nicht, sie sehen lediglich, dass eine Verbindung zwischen diesen zwei Personen besteht. Deshalb sagen »Kontakte« auch nichts über die Aktualität der Beziehung aus.<br />
In den Social Networks gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, mit seinen Kontakten zu kommunizieren:</p>
<ul>
<li><em>Persönliche Nachrichten versenden:</em> In informalen Netzwerken kann jeder Nutzer Nachrichtenan andere verschicken. In manchen Business-Netzwerken ist diese Funktion eingeschränkt. So besitzen bei Xing nur Premiummitglieder das Privileg, andere persönlich zu benachrichtigen</li>
<li>»<em>Gruscheln</em>«<em>:</em> Auf studiVZ kann man ein anderes Mitglied »gruscheln« (wahrscheinlich von »grüßen« und »kuscheln«). Derjenige bekommt daraufhin lediglich per automatischer E-Mail und auf seiner Seite mitgeteilt, wer ihn gegruschelt hat. Niemand kann den Begriff genau erklären, aber das scheint gerade zum Kultstatus der Funktion beizutragen. Eine ähnliche Funktion gibt es bei Facebook. Hier kann man einen anderen »anstupsen«. In Businessnetzwerken ist eine solche Funktion unüblich.</li>
<li><em>Pinnwand/Gästebuch: </em>Zusätzlich zu den gezielten persönlichen Nachrichten sind noch Funktionen wie die »Pinnwand« bei StudiVZ oder das Gästebuch bei Xing erwähnenswert. Hier können andere Nutzer öffentlich Nachrichten auf der Seite eines Bekannten hinterlassen, was z. B. sehr gerne für Geburtstagsgrüße oder Danksagungen eingesetzt wird.</li>
<li><em>Statusmeldungen:</em> Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die Statusmeldungen in den Social Networks. Diese funktionieren ähnlich wie Microblogging-Dienste: Man postet eine Meldung, die allen Kontakten in einer Art Timeline (ein Begriff aus Twitter, gemeint ist die zeitlich sortierte Anordnung untereinander) angezeigt wird.<br />
In den meisten Fällen werden dann Funktionen angeboten um direkt auf die Nachricht zu antworten oder über »Gefällt mir /Gefällt mir nicht«-Schalter seine Meinung dazu kundzutun.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5. Indirekte Zusatzinformationen</h3>
<p>Sehr viele Details werden beiläufig über Funktionen geliefert, die kleine aber wichtige Bestandteile der Social Networks geworden sind und meistens von ihren Nutzern individuell eingestellt werden können, z. B. die »Neues aus meinem Netzwerk«-Funktion bei Xing. Die »nebensächliche“ Aufmerksamkeit, die die besagten Informationen erfordern, bezeichnen Richter und Koch (2008) als Awareness. Sie unterscheiden folgende zwei Awareness-Typen:</p>
<ul>
<li><em>Netzwerk-Awareness.</em> Darunter versteht man das Gewahrsein über die Aktivitäten und den (veränderten) Status seiner Netzwerkkontakte. Hierzu gehören sowohl die Meldung über neue Kontakte und veränderte Profilangaben als auch die automatische Erinnerung an die Geburtstage der Kontakte. Es hat sich herausgestellt, dass eine hohe Netzwerk-Awareness die Bindung der Nutzer an das Social Network und damit die Verweildauer auf der Plattform erhöht.</li>
<li><em>Kontext-Awareness. </em>Das Besondere an Social Networks ist, dass man nicht nur seine unmittelbaren Bekanntschaften sieht – was mit einem einfachen Adressbuch auch zu bewerkstelligen wäre –, sondern auch die Bekanntschaften x-ten Grades einschließlich der gemeinsamen Kontakte. Wenn man z. B. das Profil eines unbekannten (also nicht bestätigten Kontaktes) betrachtet, wird z. B. durch die Visualisierung der Bekannten als »Brückenelemente« angezeigt, über wie viele und vor allem über welche Kontakte der andere zu erreichen wäre. Solche Funktionen fördern die Herstellung eines gemeinsamen Kontexts und tragen damit positiv zur Vertrauensbildung bei.</li>
</ul>
<div id="attachment_770" class="wp-caption alignnone" style="width: 327px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-Verbindung.jpg"><img class="size-full wp-image-770  " style="border: 1px solid black;" title="studivz-Verbindung" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-Verbindung.jpg" alt="" width="317" height="98" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel für Brückenverbindung (Kontext-Awareness)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6. Gruppenbildung</h3>
<p>Obwohl es den Teilnehmern in sozialen Netzwerken hauptsächlich darum geht, wahrgenommen zu werden, braucht es zum Networking doch auch inhaltliche Anknüpfungspunkte. Diese zeigen sich in den großen Communitys durch das Herausbilden von Gruppen, wobei eine Gruppe aus Mitgliedern mit denselben Interessen besteht. Interessen und Gemeinsamkeiten betreffen dabei z.B. Hobby (Sport, Musik), gemeinsame Vergangenheit (Alumni), Lebenssituation (Mütter) u.v.a.m. Jedes Mitglied hat generell die Möglichkeit, eine eigene Gruppe zu eröffnen. Die Gruppen sind meistens eigene kleine Plattformen, die über eine Mitgliederverwaltung, über Foren, Blogs und Umfragetools verfügen. In den lokalen Gruppen werden auch regelmäßige Stammtische und Veranstaltungen in der realen Welt angeboten.<br />
Umgekehrt werden auch viele Gruppen aus dem sogenannten »First Life« in das Netzwerk übertragen. So gibt es den Lions Club in Xing oder AIESEC im studiVZ.</p>
<p>Man sieht: Bestehende Sozialstrukturen werden oft ganz bewusst im Social Web abgebildet. Strategien, Habitus, kulturelle Ausdrucksformen und Denkweisen werden über das Social Web weiter vermittelt. Vor diesem Hintergrund sind Online Social Networks auch als exklusive Medien zu verstehen, über die sich soziale Gruppen nicht nur gegenüber anderen Netzmitgliedern, sondern auch generell gegenüber Personen ohne Onlinezugang oder mit anderen Karrieren, Arbeits- und Lebensweisen abgrenzen.</p>
<h3>7. Mitgliederreputation</h3>
<p>Angaben, die Rückschlüsse über die Reputation eines Mitglieds erlauben, sind wichtige Indizien, ob man mit einer bisher unbekannten Person digital in Kontakt treten soll oder nicht. Entscheidungshilfe bietet hierbei bei Freundschafts- wie bei Businessnetzwerken, die vom Netzwerk gelieferte Information, ob man gemeinsame Bekannte hat. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Anzahl der Kontakte ersten, zweiten und dritten Grades, da diese das soziale Kapital des Mitglieds präsentieren. Sowohl bei Business-Netzwerken als auch bei Freundschaftnetzwerken werden einem gemeinsame Bekannte oder die „Kette“ der Verbindung zu einer anderen Person angezeigt.</p>
<div id="attachment_771" class="wp-caption alignnone" style="width: 288px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/xing-gemeinsame-Kontakte.jpg"><img class="size-full wp-image-771 " style="border: 1px solid black;" title="xing-gemeinsame Kontakte" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/xing-gemeinsame-Kontakte.jpg" alt="" width="278" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Anzeige gemeinsamer Kontakte bei Xing</p></div>
<p>Während es bei Netzwerken im geschäftlichen Umfeld um Reputation eines Mitgliedes geht, ist in Freundschaftnetzwerken eher Beliebtheit entscheidend. Beliebtheit entsteht beispielsweise durch die Aktivität einer Person im Netzwerk. Das heißt jemand, der regelmäßig die Beiträge seiner Kontakte kommentiert und relevante Informationen weitergibt, ist tendenziell im Netzwerk beliebter als völlig inaktive Kontakte. Die Aktivität kann in zu hohem Maße jedoch auch ins Gegenteil umschlagen. Kontakte, die ständig und für andere sichtbar aktiv im Netzwerk agieren, und vor allem irrelevante Informationen weitergeben, bekommen schnell den Ruf als »Spamer« oder »Nervensäge«. Möchte man die Aktivitäten einer solchen Nervensäge nicht mehr im Informationsbereich (z.B. Pinnwand oder Buschfunk u.ä.) angezeigt bekommen, so kann man die Beiträge dieses Kontaktes sperren.<br />
Beliebtheit  zeigt sich  in Freundesnetzwerken ebenfalls anhand der Freundeszahl einer Person. Einer Person, die nur sehr wenige Kontakte aufweist, wird daher eher skeptisch begegnet. Meist wird ein »Fake«-Profil, das lediglich dazu generiert wird, um anonym andere Personen zu beobachten, oder eine Person mit wenig Sozialleben in der realen Welt, vermutet. Allerdings wird einer Person, die auffällig viele Kontakte (Freunde) aufweist, zwar einerseits große Beliebtheit, andererseits aber auch schnell Oberflächlichkeit zugeschrieben.</p>
<p>Über die Aussagekraft dieser Angaben lässt sich natürlich streiten, wenn man bedenkt, wie einfach ein Bekanntenkreis über die Plattform erweitert werden kann. Ein kleines, feines Netzwerk von tatsächlich bestehenden, fruchtbaren Kontakten ist an sich positiver zu bewerten als eine Ansammlung von hunderten »Karteileichen«, mit denen möglicherweise noch nicht einmal ein Wort gewechselt wurde.</p>
<p>Bei Businessnetzwerken wird daher beispielsweise auf persönliche Beurteilungen zurückgegriffen. Bei LinkedIn kann man andere Mitglieder empfehlen. Die Anzahl der Empfehlungen, die man erhalten hat, werden im Profil angezeigt.<br />
Etwas individueller geht es bei Xing zu: Hier kann man sich von anderen Mitgliedern vorstellen lassen.</p>
<p><strong>Weitere Funktionen:</strong></p>
<p>Jede Plattform verfügt neben den genannten Grundfunktionen und Eigenschaften über eigene Features, wie zum Beispiel Möglichkeiten der Terminplanung, Benachrichtigungsformen oder einer Liste für gemerkte Kontakte u.v.a.m.</p>
<h3><strong>Literatur:</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Donath, Judith/Boyd, Dana (2004): Public displays of connection. In: BT Technology Journal, Vol. 22, Nr. 4, 71-82.</p>
<p style="text-align: left;">Richter, Alexander/Koch, Michael (2008): <a href="http://twiki.informatik.unibw-muenchen.de/pub/Main/SocialNetworkingServices/MKWI-RichterKoch-Funktionen_von_Social_Networking_Services_final.pdf">http://twiki.informatik.unibw-muenchen.de/pub/Main/SocialNetworkingServices/MKWI-RichterKoch-Funktionen_von_Social_Networking_Services_final.pdf</a></p>
<p style="text-align: left;">Wildbit (2005): Social Networks Research Report. <a title="http://www.wildbit.com/wildbit-sn-report.pdf" href="http://www.wildbit.com/wildbit-sn-report.pdf">http://www.wildbit.com/wildbit-sn-report.pdf</a></p>
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		</item>
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		<title>Facebook – Ein exemplarischer Sonderfall</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/11/15/facebook-%e2%80%93-ein-exemplarischer-sonderfall/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 11:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionen]]></category>
		<category><![CDATA[OSN]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Aufstieg von Facebook zum weltweit größten Social-Network-Anbieter ist ein interessantes Phänomen. Frühjahr 2004 kann als die Geburtsstunde von facebook angesehen werden. Ursprünglich wurde es von Studenten für Studenten an der Harvard University entwickelt. Mark Zuckerberg als Initiator des Projektes, das seit Mitte 2006 Verbreitung über die ganze Welt und in mehreren Sprachen fand, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufstieg von Facebook zum weltweit größten Social-Network-Anbieter ist ein interessantes Phänomen.</p>
<div id="attachment_654" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/MarkZuckerberg.jpg"><img class="size-full wp-image-654   " title="MarkZuckerberg" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/MarkZuckerberg.jpg" alt="Mark Zuckerberg (E. und P. Chan, Creative Commons)" width="120" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">Mark Zuckerberg (E. und P. Chan, Creative Commons)</p></div>
<p>Frühjahr 2004 kann als die Geburtsstunde von facebook angesehen werden. Ursprünglich wurde es von Studenten für Studenten an der Harvard University entwickelt. Mark Zuckerberg als Initiator des Projektes, das seit Mitte 2006 Verbreitung über die ganze Welt und in mehreren Sprachen fand, ist heute mehrfacher Milliardär.</p>
<p>Ähnlich der Online-Enzyklopädie Wikipedia nimmt Facebook eine gewisse Sonderrolle ein und dient zugleich als allgemeines Beispiel für Chancen wie Risiken von Social Networks. Grundsätzlich wird mit Facebook die Etablierung von OSN als Massenmedium verbunden – zumindest in Deutschland.</p>
<p>Das liegt nicht zuletzt an der Software selbst.<span id="more-652"></span></p>
<ul>
<li>Der Fokus liegt auf kurzweiliger Unterhaltung und Kommunikation; ausgebaute Gruppenforen für vertiefte Debatten wie etwa bei Xing sind weniger prominent.</li>
<li>Layout und Design der Software sind außerordentlich übersichtlich und benutzerfreundlich. Die Software wurde stilbildend.</li>
<li>Facebook verbindet auf spezifische Weise Kommunikation, Netzwerk und Spiele. Inhaltlich stellt Facebook den microblogartigen Nachrichtendienst in den Mittelpunkt, über den sich die Nutzer über die Aktivitäten ihrer Facebook-Freunde informieren können. Dieser Nachrichtendienst ist funktional mit Twitter vergleichbar, aber zum Teil wesentlich komfortabler.</li>
<li>Über sogenannte „Social Plugins („soziale Erweiterungen“) werden externe Webseiten angebunden. Spezielle Facebook-Clients sind mittlerweile für verschiedene mobile Plattformen (z.B. Blackberry) verfügbar.</li>
</ul>
<p>Facebook antwortet auf einen konkreten Kommunikationsbedarf der Nutzer. Über Facebook kann man sich schnell über Aktivitäten, Meinungen und Eindrücke von Facebook-Freunden informieren. Das vertieft besonders den Kontakt zu Freunden, die man außerhalb der virtuellen Welt eher selten sieht. Facebook ermöglicht kurzzeitige Abwechslung von Schule und Arbeit oder ist willkommen, wenn man allein zu Hause oder in einem Zug sitzt. Manche Unternehmen und Schulen sperren jedoch den Zugang zu Facebook, um die Ablenkung zu unterbinden.</p>
<p>Und so ist auch die Expansion von Facebook – das Momentum für den Erfolg der Plattform - von großer Bedeutung. In Deutschland war Facebook bis 2008 ein akademisch geprägtes Netzwerk für die Pflege überregionaler Kontakte im Ausland oder in anderen Städten. Nach der Facebook-Welle von 2009/2010 finden sich immer mehr Bekannte und Freunde in Facebook. Facebook wurde zu einem zentralen und führenden Netzknotenpunkt.</p>
<div id="attachment_655" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/fb-nutzer-de-09-10.jpg"><img class="size-medium wp-image-655      " title="fb-nutzer-de-09-10" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/fb-nutzer-de-09-10-300x184.jpg" alt="facebook Nutzerentwicklung in Deutschland August 09 bis Juni 10" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">facebook Nutzerentwicklung in Deutschland August 09 bis Juni 10 (Jens Wiese, facebookmarketing.de, CC)</p></div>
<p>Aufgrund der spezifischen Schwerpunktbildung des Netzwerkes und der großen Nutzerzahl wird das Netzwerk auch zunehmend als PR-Plattform für Organisationen und Unternehmen (z. B. Buchverlage) interessant. Virales Marketing ist stark im Kommen, und von Kleinstunternehmen bis zu Großkonzernen, von Restaurants, über Kleider- oder Lebensmittelmarken, bis hin zu politischen Organisationen oder gar der Kanzlerin selbst, viele sind präsent in facebook und versuchen ihr Anliegen an den Mann zu bringen.</p>
<ul>
<li>Unternehmen haben die Möglichkeit sich oder ihren Produkten eigene Profilseiten zu erstellen. Andere Nutzer können dann Fan der Seite werden, dies wird dann in dem jeweiligen Nutzerprofil angezeigt. Sie können auch ihren Freunden vorschlagen Fan der Seite zu werden. Wenn sich Fans zusätzlich an Interaktionen beteiligen erscheint die Interaktion (z.B. Kommentar) wiederum im Profil des Nutzers. Fans tragen also enorm zur Verbreitung der Marke oder eines Produktes bei.</li>
<li>Das Firmenprofil bzw. die Fanseite beinhaltet also auch die Möglichkeit mit den Fans in Interaktion zu treten, d.h. Informationen über den aktuellen Produktionsstand, aber auch z.B. Werbekampagnen, Gewinnspiele, aber auch Aufrufe zum Protest u.ä. werden so bekannt gemacht und Nutzer werden zur Aktion aufgefordert. Dazu werden meist die Tabs genutzt, um verschiedene Funktionen zu trennen z.B. Pinnwand, Profil, Veranstaltungen, Videos, Diskussionen. So können gezielt Informationen weitergegeben, aber auch Feedback eingeholt werden.</li>
<li>Um verschiedene Informationen voneinander zu trennen, stehen dem Unternehmen Tabs zur Verfügung, die sie selbst definieren können z.B. nutzt Greenpeace International die facebook-Tabs ihres Profils als Diskussionsplattform, um Veranstaltungen anzukündigen, als Vernetzung von anderen Online-Aktivitäten (z.B. youtube)</li>
<li>Neben diesen sogenannten Fanpages (Unternehmensprofilen) können Nutzer selbst eine Seite für ein bestimmtes Produkt o.ä. erstellen. Solche Seiten nennen sich dann Community pages, werden also von der Community selbst verwaltet und die betreffenden Unternehmen haben dann keine Einflussmöglichkeiten.</li>
<li>Man muss aber nicht unbedingt eine Fanpage anlegen, um Verbreitung in Facebook zu erfahren. Ein simpler „Gefällt mir“ oder auch „Like“-Button, eingebaut auf der eigenen Website, kann zu Verbreitung der Firmenwebsite führen.</li>
<li>Besonders kleine Unternehmen verzichten sogar auf eine eigene Webpages zugunsten einer facebook Fanpage.</li>
</ul>
<p>Umfangreiche und fundierte Informationen rund um das Thema facebook, Unternehmen und Marketing finden sich unter: <a href="http://facebookmarketing.de/">http://facebookmarketing.de</a></p>
<p>Speziell Facebook geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik, teilweise steht es aber auch stellvertretend für eine Auseinandersetzung mit Social Networks generell.</p>
<ul>
<li><em>Nutzerdaten</em>: Im Februar 2009 änderte Facebook die Nutzungsbedingungen. Das Unternehmen wollte damit rechtlich sicherstellen, die Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt auch nach Löschung bzw. Deaktivierung eines Nutzerkontos verwenden zu dürfen. Nach massiven Protesten von Nutzern, Daten- und Verbraucherschützern wurden die Nutzungsbedingungen wieder auf den alten Stand zurückgesetzt. Obwohl die Inhalte (z. B. Fotos) im Besitz der Nutzer bleiben, behält Facebook aber das Recht, alle Inhalte kommerziell zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben.Dazu speichert das Unternehmen zum Beispiel über ein App auf dem Handy bei einer Synchronisation alle hinterlegten Kontaktdaten aus dem Adressbuch. Nicht nur hier sind die Daten von Nicht-Mitgliedern vor Facebook nicht sicher: Mitglieder können ihre Email-Accounts freigeben, so dass das System auch Zugriff auf die Daten noch nicht bekannter Personen erhält. Wenn Sie sich also das erste Mal bei Facebook anmelden, kennt Sie das Netzwerk möglicherweise schon.Im November 2009 veränderte Facebook die Standardeinstellungen zur Privatsphäre. Über die Voreinstellungen sind nun möglichst viele Informationen öffentlich sichtbar, so auch die „Liste der Freunde“. Zeitweise konnte diese Einstellung nicht zurückgenommen worden. Daher löschten z. B. Iranische Dissidenten ihre Accounts, um nicht von der Regierung verfolgt zu werden.Doch selbst das Löschen eines Accounts ist eher ein schwieriges Unterfangen. So bleiben z. B. der Account und damit die Daten auf alle Fälle noch 14 Tage nach dem Löschmoment für den Fall eines Widerrufs bestehen.</li>
<li><em>Überwachung und Datamining</em>. Weiter machte Facebook Schlagzeilen, weil Nachrichtendienste und Polizei die Datenbanken von Facebook auswerten. So ist eine an Facebook beteiligte Risikokapitalfirma eine Gründung der CIA. Mitte 2009 wurde bekannt, dass die iranische Polizei Facebook-Profile benutzt, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern und Demonstranten auszumachen und namentlich zu identifizieren. Aber – wie gleich noch gezeigt wird – können nicht nur staatliche Stellen, sondern auch Privatpersonen die Daten der Plattform auslesen.</li>
<li><em>Personalisierte Werbung </em>(Targeting). Im Oktober 2007 kündigte Facebook an, in allen vorhandenen Nutzerprofilen personalisierte Werbung zuzulassen. Dabei sollen den bislang interessierten 60 Konzernen und Unternehmen persönliche Daten der Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Neben Alter, Geschlecht, Hobbys, Wohnort, politischer Überzeugung, Lieblingsbüchern und Lieblingsfilmen umfassen die bereitgestellten Informationen auch den Bildungsstand und Hinweise auf persönliche Beziehungen.</li>
<li><em>Virales Marketing</em>. Nicht nur für Nutzer, sondern auch für Unternehmen ist facebook nicht immer die eierlegende Wollmilchsau. Der Effekt von viralem Marketing in facebook ist stark umstritten, da u.a. ein durchdachtes Konzept erforderlich ist und stete Aktualisierung von Nöten, um den Nutzern einen Mehrwert ergänzend zur Firmenwebsite zu bieten. Zudem kann der Schuss auch nach hinten losgehen, z.B. als Nestlé durch Klage erst recht die Verbreitung eines youtube Videos vorantrieb, das auf die Vernichtung des Regenswaldes hinwies.</li>
</ul>
<p>Diese Vorgänge illustrieren die Problematik von Social Networks, vor allem, wenn sie als gewinnmaximierende Unternehmen verfasst sind. Trotz seiner großen Nutzerbasis konnte Facebook bis heute kein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln. Das Unternehmen experimentiert mit verschiedenen Formen von Werbung.</p>
<p>Dabei zeigt sich auch die Abhängigkeit von den Nutzern. Diese können in kürzester Zeit über die Plattform Widerstand gegen Veränderungen der Geschäftsbedingungen organisieren. Zudem führen tiefgreifende Änderungen zur Abwanderung vieler Nutzer.</p>
<p>So sind die gegenwärtigen Auseinandersetzungen um Facebook notwendige gesellschaftliche Klärungs- und Lernprozesse im Umgang mit der OSN-Technologie.</p>
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		<item>
		<title>Online Social Networks: Merkmale und prominente Beispiele</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Ebersbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Soziale Online-Netzwerke, auch als Social-Network-Dienste (SND) oder Online Social Networks (OSN) bekannt, haben es sich zum Ziel gesetzt, Freundes- und Bekanntenkreise ebenso wie Geschäftspartner miteinander zu verbinden. Der Mensch und seine Beziehungen sind zentral und so sind bei Social Networks Menschen gleichzeitig Mittel und Inhalt der Anwendung. Die meisten unterscheiden sich untereinander durch „Class“, „Age“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Online-Netzwerke, auch als Social-Network-Dienste (SND) oder Online Social Networks (OSN) bekannt, haben es sich zum Ziel gesetzt, Freundes- und Bekanntenkreise ebenso wie Geschäftspartner miteinander zu verbinden. Der Mensch und seine Beziehungen sind zentral und so sind bei Social Networks Menschen gleichzeitig Mittel und Inhalt der Anwendung. Die meisten unterscheiden sich untereinander durch „Class“, „Age“ oder „Culture“.</p>
<h3>Merkmale:</h3>
<ul>
<li><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/socialnetwork-struktur-farbig.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-620" title="socialnetwork-struktur-farbig" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/socialnetwork-struktur-farbig-300x272.jpg" alt="" width="300" /></a>Registrierung erforderlich,</li>
<li>Profilseiten mit Interessen und Tätigkeiten,</li>
<li>Daten liegen hauptsächlich in strukturierter Form vor,</li>
<li>Beziehungen zu anderen Menschen werden dargestellt,</li>
<li>Bekanntschaften über die sprichwörtlichen »fünf Ecken« werden nachvollziehbar gemacht und</li>
<li>starker Bezug zu realen Sozialbindungen.</li>
</ul>
<p>Social Networking Dienste sind eigentlich schon lange bekannt. Bereits 1997 kam Sixdegrees als erstes Social Networking Angebot auf den Markt, wurde aber nach vier Jahren verkauft und stellte seinen Dienst im Jahre 2001 ein.<br />
Kurz danach starteten die großen, erfolgreichen Netzwerke wie Tribe und LinkedIn und sammelten in Kürze Millionen von Mitgliedern.</p>
<p>Doch wie entstehen digitale soziale Netzwerke? Das Schneeballsystem kann Erklärung bieten: <span id="more-597"></span>Ein Nutzer wird geworben und meldet sich an, erstellt ein Profil und lädt dann Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner zur Teilnahme am Netzwerk ein. Wenn dann die Freunde wiederum ihre Freunde einladen, so werden diese für den ersten Nutzer Bekannte zweiten Grades, und deren Bekannte sind dann die Kontakte dritten Grades und so weiter. Mir nichts dir nichts kommen Netzwerke mit Hunderten oder Tausenden von Kontakten zustande.</p>
<p>Die weite Vernetzung bleibt nicht ohne Folgen. Kleinanzeigen-Märkte von traditionellen Medien, aber auch Stellenmarkt-Portale wie monster.de und sogar Partnervermittlungen wie neu.de werden überflüssig. Bei Jugendlichen werden teilweise sogar EMail, Twitter und SMS u.a. durch die neuen Funktionen von Statusmeldungen ersetzt.</p>
<h3>Prominente Beispiele</h3>
<p>Inzwischen haben sich einige Netzwerke als Marktführer herauskristallisiert. Wir teilen dabei grob in geschäftlich und freundschaftlich orientierte Netzwerke ein.</p>
<p>Zu den bekanntesten Businessnetzwerken zählen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/linkedin1.png"><img class="size-full wp-image-601 alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 20px;" title="linkedin" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/linkedin1.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Linked in</strong></p>
<ul>
<li>Professionelles Werkzeug, das von zahlreichen Managern und Geschäftsleuten genutzt wird, um an neue Aufträge zu kommen, Businesspartner zu. informieren oder neue Mitarbeiter zu finden.</li>
<li>weltweit über 75 Millionen Mitglieder</li>
<li>genutzt wird das Programm auf Englisch</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/xing-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-602" style="margin-left: 4px; margin-right: 20px;" title="xing-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/xing-logo.png" alt="" width="90" height="93" /></a></td>
<td><strong>Xing</strong></p>
<ul>
<li>europäische Version von LinkedIn, im deutschsprachigen Raum einer der erfolgreichsten Anbieter.</li>
<li>Suche nach geschäftlichen Kontakten</li>
<li>weltweit über neun Millionen Mitglieder</li>
<li>Oberfläche in 16 verschiedenen Sprachen</li>
<li>zusätzliche Funktionen des Programms kann man ab 4,95 Euro pro Monat Form einer Premiummitgliedschaft nutzen.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Daneben existieren zahlreiche privat-freundschaftliche Netzwerke, so zum Beispiel:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-603" style="margin-left: 4px; margin-right: 20px;" title="facebook-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>facebook</strong></p>
<ul>
<li>Kontakt zu Freunden, Kommilitonen und Kollegen. Dazu unzählige spielerische Anwendungen.</li>
<li>Mit über 400 Millionen offiziell registrierten Nutzer weltweit populärstes Netzwerk der Welt (seit 2008)</li>
<li>Registrierung kostenlos</li>
<li>Facebook ist aber durch den Umgang mit sensiblen Daten auch das umstrittenste OSN.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/myspace-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-609" title="myspace-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/myspace-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>myspace</strong></p>
<ul>
<li>mehrsprachige Website mit kostenlosen Benutzerprofile mit Fotos, Videos, Blogs, Gruppen usw.</li>
<li>mit über 130 Millionen Mitgliedern eine der größten Communitys im WWW</li>
<li>Bei der Gründung 2003, lag der Schwerpunkt von MySpace auf Musik. Tom Anderson (Gründer) nutzte seine Kontakte zu Künstlern und Bands und überzeugte sie davon, sich »ihren MySpace« einzurichten. So konnten Bands und Fans miteinander in Kontakt treten, was zu Beginn der größte Erfolgsfaktor der Website war.</li>
<li>der ehemalige Marktführer MySpace verlor im Vergleich zu Facebook an Bedeutung, deshalb soll das Netzwerk in den kommenden Jahren zu einer Entertainment-Plattform weiterentwickelt werden.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/habbo-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-610" title="habbo-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/habbo-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Habbo</strong></p>
<ul>
<li>Virtuelles Hotel, mit Räumen, in denen man vertreten durch eine virtuelle Figur, mit anderen chatten und online spielen kann. Aber auch Räume ausstatten und Gegenstände tauschen ist möglich (ähnlich der 3D-Online-Community <em>Second Life)</em></li>
<li>162 Millionen Accounts, vor allem Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren.</li>
<li>Teilnahme ist kostenlos. Premium-Features des Spiels, wie virtuelle Möbel oder Habbo Club Mitgliedschaften müssen gekauft werden.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-608" title="studivz-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>StudiVZ</strong></p>
<ul>
<li>Studenten, Alumni und Abiturienten vernetzen sich mit Kommilitonen, tauschen Informationen aus und knüpfen Kontakte. Die Profile enthalten neben den Hobbys und Interessen auch den Namen der Hochschule und die besuchten Veranstaltungen. Gleichgesinnte können sich somit finden, eine Lerngruppe bilden und sogar geschlossene Diskussionsforen einrichten.</li>
<li>über sechs Millionen registrierte Mitglieder</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/werkenntwen_logo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-611" title="werkenntwen_logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/werkenntwen_logo-150x58.jpg" alt="" width="84" height="32" /></a></td>
<td><strong>Wer kennt wen</strong></p>
<ul>
<li>Keine spezielle Nutzergruppe, aber vor allem von nicht-akademischen Berufstätigen genutzt</li>
<li>von RTL aufgekauft</li>
<li>acht Millionen Accounts (bis zur Facebook-Welle 2009/2010 größtes Netzwerk in Deutschland)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Neben diesen in Deutschland bekannten Netzwerken gibt es zahlreiche Communities, die in anderen Ländern und Kulturkreisen heimisch sind.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/orkut-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-612" title="orkut-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/orkut-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Orkut</strong></p>
<ul>
<li>Von Google gegründet</li>
<li>Anfangs nur für Google-Mitarbeiter und ausgewählte Stars, heute komplett offen.</li>
<li>Verbreitet in Brasilien und Indien</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/friendster-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-613" title="friendster-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/friendster-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>friendster</strong></p>
<ul>
<li>Kalifornisches Unternehmen</li>
<li>2009 von MOL Global aufgekauft</li>
<li>Inhaber eines Patentes zur Berechnung und Darstellung von Freundschaftsbeziehungen in sozialen Netzwerken</li>
<li>Verbreitung: Asien (90%)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Qzone-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-614" title="Qzone-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Qzone-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>QQ</strong></p>
<ul>
<li>1998 gegründet</li>
<li>mehr als 200Mio. Mitglieder</li>
<li>China</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hi5-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-615" title="hi5-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hi5-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>high5</strong></p>
<ul>
<li>gegründet 2003</li>
<li>Beliebt in: Indien, Portugal, Mongolei, Thailand</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Vkontakte-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-616" title="Vkontakte-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Vkontakte-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Kontakte</strong></p>
<ul>
<li>trotz Ähnlichkeit zu facebook, kein wirtschaftlicher Zusammenhang der Seiten</li>
<li>seit 2006, ca. 89 Mio. Mitglieder</li>
<li>Zu hause in Russland und andere GUS Staaten</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zu guter letzt gibt es zwei kleine, bemerkenswerte Außenseiter, denen wir kurze Aufmerksamkeit schenken wollen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/kaioo-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="kaioo-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/kaioo-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>kaioo</strong></p>
<ul>
<li>Kostenloser Zugang vor allem für Bildungsinstitutionen und gemeinnützigen Organisationen.</li>
<li>2007 von deutschen Topmanagern gegründet.</li>
<li>Gemeinnützige non-profit Community, die plante ihre Werbeeinnahmen zu spenden. Seit 2008 wird das Projekt über Spenden und die gemeinnützige OpenNetworkX Stiftung finanziert.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/smallworld-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-618" title="smallworld-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/smallworld-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>a small world</strong></p>
<ul>
<li>Nicht viele, sondern exklusive Mitglieder sind das Ziel.</li>
<li>Nur von »trusted members« eingeladene Personen dürfen sich anmelden.</li>
<li>Kurz gesagt: eine Plattform für die Reichen, Schönen und Berühmten, oder diejenigen, die es werden wollen.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise Social Network – ein vergleichender Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/09/17/enterprise-social-network-%e2%80%93-ein-vergleichender-erfahrungsbericht/</link>
		<comments>http://blog.hallowelt.biz/2010/09/17/enterprise-social-network-%e2%80%93-ein-vergleichender-erfahrungsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 08:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[ELGG, Just Software, Jive Social Networks in Unternehmen, das ist häufig noch ein Thema für große Unternehmen. Doch auch mittelständische Unternehmen denken zunehmend darüber nach, mit einem Social Network die Kommunikation im Unternehmen zu beleben und das bisherige „Intranet“, also in der Regel ein Content-Management-System durch eine dynamischere Software abzulösen. Ihr Ziel ist die Schaffung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>ELGG, Just Sof</strong><strong>tware, Jive</strong></h3>
<p>Social Networks in Unternehmen, das ist häufig noch ein Thema für große Unternehmen. Doch auch mittelständische Unternehmen denken zunehmend darüber nach, mit einem Social Network die Kommunikation im Unternehmen zu beleben und das bisherige „Intranet“, also in der Regel ein Content-Management-System durch eine dynamischere Software abzulösen.</p>
<p>Ihr Ziel ist die Schaffung eines Expertennetzwerkes. Wissen und Informationen sollen schnell im Unternehmen erarbeitet und verteilt werden. Nicht zuletzt will man Unternehmenseinheiten integrieren, Arbeits- und Innovationsprozesse beschleunigen.</p>
<p>Die Anbieter entsprechender Software arbeiten mit dem Versprechen, dass ihre Software natürlich alle Anforderungen des Unternehmens an das „Intranet“ erfüllt werden.  Doch hinter den Lösungen stecken ganz unterschiedliche Philosophien und Zielvorstellungen, die in die Software eingeflossen sind. Das gilt auch für die drei Lösungen, die ich mir systematisch angesehen habe.</p>
<ul>
<li><strong>Jive</strong>: Am weitest fortgeschrittene Enterprise-Lösung, in die sehr viel Erfahrung eingeflossen ist. Sie ist mein Maßstab für den professionellen Entwicklungsfortschritt.</li>
<li><strong>ELGG</strong> ist die führende Open Source Lösung. Ein relativ junges Projekt, das schnell zu einer Art  Standard im freien Bereich wurde.</li>
<li><strong>Just Software</strong>: Eine aufstrebende Software, die für eine richtige Community (kajoo, heute Opennetworx) entwickelt wurde und so schon zig Tausend Fans gewonnen hat.<span id="more-502"></span></li>
</ul>
<h3><strong>Pr</strong><strong>ofile</strong></h3>
<p>Die zentrale Funktion des Social Networks sind die Benutzerprofile. Dabei sind die meisten Unternehmen schon froh, wenn sie irgendwo im Intranet die Arbeitsbereiche, ihre Mitarbeiter und ihre Aufgabengebiete darstellen können. Aber schnell wird klar, dass ein Unternehmen viel Platz für Expertisen, Qualifikationen und Interessen benötigt. Gibt es im Unternehmen Mitarbeiter, die unseren Kunden schon von früher kennen? Welche Erfahrungen und Interessen hat die Belegschaft über die offizielle Stellenbeschreibung hinaus?</p>
<div id="attachment_507" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/justsoftware-profil.jpg"><img class="size-medium wp-image-507" title="justsoftware-profil" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/justsoftware-profil-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schon ein Vergleich der Profilseiten zeigt die unterschiedlichen Philosophien: Hier ein Profil bei Just Software</p></div>
<p>Ein Unterschied zu öffentlichen Social Networks im WWW wie facebook sticht ins Auge: Die Personenprofile sind für alle Mitarbeiter vollständig sichtbar.</p>
<p>Jive hat seine Personen-Profile am umfassendsten an Unternehmensanforderungen angepasst. Bis hin zur Bereitstellung einer vCard zum Download findet der CEO alles, was das Herz begehrt. Leider ist für Hobbies und Privates kein Platz vorgesehen. Damit verschließt sich Jive auf dem ersten Blick einem ganzheitlichen Ansatz und auch der Realität in Unternehmen: Viele Mitarbeiter halten Kontakt über ihre privaten Interessen. Das ist für die Kooperation von enormer Bedeutung.</p>
<p>Mit ihrer Communityerfahrung gewichten deshalb die Macher von Just Software die „privaten“ Aussagen höher. Ihre Profilseite könnte im Bereich Ausbildung und Expertise noch mehr bieten (was sich sicher schnell nachziehen lässt).  Aber hier haben wir eine sehr einladende und übersichtliche Profilseitengestaltung.</p>
<p>ELGG bietet immerhin Plugins, um die Profilseite über den Standard hinaus zu erweitern. Für unsere Kunden mussten wir aber häufig die Profilseiten noch spezifisch anpassen, das eine oder andere Organigramm integrieren oder die Telefonnummern aus einem zentralen Verzeichnis einspielen. Ein herausstechendes Merkmal: In ELGG können die Nutzer Teile der Profilseite mit Widgets selbst gestalten und so ihre Kontakte und Aktivitäten ein- und ausblenden.</p>
<table style="height: 484px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"><strong>Jive</strong></td>
<td valign="top"><strong>Just Software</strong></td>
<td valign="top"><strong>ELGG</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Übersicht</strong></td>
<td valign="top">Einer der größten proprietären Anbieter. Von Beginn an als Unternehmenslösung geplant</td>
<td valign="top">Entstanden als Plattform für eine existierende Community (kajoo) wird die Software heute für Unternehmen optimiert</td>
<td valign="top">Führende Open Source Lösung für Social Networks. Entwickelt für schnelle Anpassung und Erweiterung durch externe Entwickler (z. B. über Widgets)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Stärken</strong></td>
<td valign="top">Unternehmensanforderung am umfangreichsten umgesetzt Spannende Ansätze wie zum Beispiel ein Ideenmanagement oder ein kleines Projektmanagement</td>
<td valign="top">Optimal für dezentrale Strukturen (Bereiche mit eigenem Layout und Berechtigungsschutz)Sehr gute UsabilityExtrem hohe Geschwindigkeit</td>
<td valign="top">Sehr flexibel gestaltbares SystemGute Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Schwächen</strong></td>
<td valign="top">Software ist sehr langsam Mangelhafte Benutzerführung: Nutzer finden sich nicht gut zurecht</td>
<td valign="top">Noch weitere Anpassungen an Unternehmens-anforderungen nötig</td>
<td valign="top">Muss oft noch von erfahrenen Entwicklern angepasst werdenMittlere Geschwindigkeit</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Aufwände</strong></td>
<td valign="top">Lizenz</td>
<td valign="top">Softwaremiete</td>
<td valign="top">Keine Lizenz, dafür einmalige Kosten für Anpassung und Ausbau, ggf. Wartungsvertrag</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Bewertung</strong></td>
<td valign="top">Etablierte Software aber zu sehr optimiert für den Verkauf und nicht aus der Nutzerperspektive heraus entwickelt</td>
<td valign="top">Neuer Shootingstar unter den proprietären Lösungen</td>
<td valign="top">Trotz einiger Mängel die führende Open Source Software</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Gruppen</strong></h3>
<p>Die Gruppenfunktionen sind wichtig für Arbeitsteams, etwa um Protokolle für Projekte bereitzustellen. Über die Gruppenforen können vertieft und nachvollziehbar Fachfragen behandelt werden.</p>
<p>Jive hat hier viele Funktionen und die Gruppen sind auch gut verwaltbar. Die Gruppenseiten von Just Software sind richtig gut designed. Insgesamt gefällt mir hier aber ELGG am besten, weil mich die grundsätzliche Aufteilung des Layouts von der Inhaltsverteilung her überzeugt. Wieder können die Nutzer die Gruppen mit Widgets individueller gestalten und über Plugins erweitern. Allerdings muss Energie in das Design und in die Anpassung gesteckt werden, wenn kein Standard-Design verwendet werden soll.</p>
<p>Bei Just Software und Jive gibt der Kunde die verfügbaren Funktionen für alle Nutzer zentral vor. Das hat Vor- und Nachteile und muss kundenspezifisch entschieden werden.</p>
<h3><strong>Projektverwaltung? Oder zumindest ein Kalender?</strong></h3>
<div id="attachment_508" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Jive-Profil.jpg"><img class="size-medium wp-image-508 " style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Jive Profil" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Jive-Profil-300x195.jpg" alt="... etwas nüchterner das Profil bei Jive ..." width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">... etwas nüchterner das Profil bei Jive ...</p></div>
<p>Für die Ankündigung von Events im Unternehmen oder Planung kleinerer Projekte sind Kalenderfunktionen gut brauchbar. Bei Jive ist dieser Mechanismus entsprechend in einer gesonderten Projektfunktion untergebracht, eine logische Ergänzung der Aufgabenfunktionalität, die auch nur Jive bietet. Jive kommt damit konsequent vielen Kundenanforderungen nach.</p>
<p>Für ELGG gibt es zwischenzeitlich auch einen kleinen Eventkalender als Plugin, der sowohl in den Gruppen als auch auf der ganzen Plattform zu finden ist.</p>
<p>Just Software legt konzeptionell den Schwerpunkt auf die Ankündigung von Ereignissen und klammert Projektmanagement konsequent aus. Das ist tatsächlich einen Gedanken wert. Es klingt ja immer gut, wenn ein Vertriebler sagt: „Und Sie können auch Ihre Projekte managen!“ Strategisch muss sich ein Unternehmen aber gut überlegen, wieweit sie ihre Terminverwaltung in ein Social Network übertragen will.</p>
<p>Dieser Schritt hat weitgehende Konsequenzen für die Unternehmensorganisation. Wie gut ist beispielsweise Ihr E-Mail-System an das Social Network angebunden? Und welche Rolle spielt künftig Ihre Mailsoftware? So kombiniert Outlook bewusst bestimmte Funktionen (Kalender, Aufgaben, Email, Kontakte). Diese Kombination wird durch eine Auslagerung des „kleinen“ Projektmanagements  aufgebrochen. Das kann sinnvoll sein, aber auch Verwirrung der Nutzer und Redundanzen nach sich ziehen. Wieder gilt: Man muss vorab die wichtigsten Kommunikationskanäle und –medien festlegen, auch das grundsätzliche Prozessmanagement im Unternehmen ist von Bedeutung, wenn es auf einmal um Kalender und Aufgabenverwaltung geht.</p>
<h3><strong>Foren</strong></h3>
<p>Eine gewisse Bedeutung haben die Gruppenforen, weil hier Feedbackkanäle zu Spezialthemen geöffnet werden. Wieder gibt es eine inhaltliche Konkurrenz zur klassischen E-Mail. Der Vorteil von Gruppenforen besteht in der gezielten Adressierung eines Expertenkreises und in der Möglichkeit der Zugangskontrolle zu den Foren. Ich möchte hier nicht weiter einsteigen, aber Foren erhalten auf einer anderen Ebene auch eine gewisse Konkurrenz durch Enterprise-Microblogging-Systeme, also wenn ein Unternehmen einen twitterähnlichen Dienst einsetzt.</p>
<p>Grundsätzlich haben alle drei Social Network Lösungen Gruppenforen. Die Funktion ist bei Jive wieder am umfangreichsten (man kann Foren sogar verschieben oder Einzelbeiträge per E-Mail verschicken). Die Foren von Just Software sind noch sehr rudimentär. Die ELGG-Foren sind erwartungskonformer Standard.</p>
<h3><strong>Kontaktaufnahme und Benachrichtigung</strong></h3>
<div id="attachment_509" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/ELGG-Profil.jpg"><img class="size-medium wp-image-509  " title="ELGG-Profil" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/ELGG-Profil-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">...und modularer die Profilseite in ELGG.</p></div>
<p>Andere Kontakte anschreiben können gehört auch zum Standard jedes Social Networks. Die öffentlichen Networks bieten aber abgestufte Möglichkeiten, der Kontaktaufnahme (zum „anstupsen“ bei facebook) und lassen Raum für Freundlichkeiten.</p>
<p>Diese Web 2.0-Philosophie verkörpert Just Software, hier kann man jemanden durchaus mal „ein Lächeln schenken“. Die Anbindung des Mailsystems ist eine eigene Welt. Backlinks in einer E-Mail können Probleme machen, wenn man nicht vom Intranet, sondern über ein Extranet auf das System zugreift u.v.a.m. Die Benachrichtigungen sind oft mehrsprachig und kundenspezifisch. Aber wenn es mal läuft, hat man plötzlich viele lächelnden Gesichter am Tisch sitzen.</p>
<h3><strong>Wiki</strong></h3>
<p>Hier sind wir von Hallo Welt! Partei: Der Begriff Wiki ist dehnbar. Social Networks haben sinnvollerweise eine Wissensdatenbank und Wikis sind ein absolut nutzbringende Ergänzung, wenn verallgemeinerbares Wissen von Arbeitsgruppen zusammengetragen werden soll.</p>
<p>Jive bietet die komfortable Möglichkeit, Seiten zu veröffentlichen. Ebenso gibt es im ELGG die Möglichkeit, Seiten in einer Gruppe zu publizieren und ggf. für alle Nutzer verfügbar zu machen. Mit einem wirklichen Wiki hat das aber nichts zu tun. Die Wikis sind nicht als technischer oder inhaltlicher Zusammenhang erkennbar, sondern als irgendwie verteilte Seitensammlung mit unterschiedlichen Zugriffsmöglichkeiten. Wenn man ein DokuWiki oder ein MediaWiki danebenstellt, wird der Unterschied mit einem Schlag deutlich.</p>
<p>Just Software hat übrigens einen interessanten Ansatz für die „Wiki“-Seitenproduktion, den man genauer beobachten sollte: Zu jeder Wiki-Seite kann ein vollwertiges Diskussionsforum und eine Pinnwand für Kommentare eingerichtet werden. Die Seitenfunktionalitäten in den  Social Networks sind vereinfachte Publikationsmöglichkeiten für ein Firmenportal. Es muss kein Onlineredakteur zentral Wissen bereitstellen: Jeder kann publizieren. Das ist es. Und das ist auch gut.</p>
<p>Wissenssammlungen oder Dokumentationen gehören dann in ein richtiges Wiki oder ggf. in ein Dokumentenmanagementsystem, das jedoch an ein Social Network angebunden sein kann.</p>
<h3><strong>Corporate Blogging</strong></h3>
<p>Viel wichtiger ist die Möglichkeit zu bloggen. Hier können Berichte geschrieben, Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt werden. Die Ideen müssen noch nicht „fertig“ sein, aber sie können vorgestellt und diskutiert werden. Wir haben auf einmal Raum für Hinweise auf Fachartikel und vieles andere. Nicht jeder Mitarbeiter wird bloggen. Aber diese Funktion ist im Unternehmenskontext ausgesprochen hilfreich.</p>
<p>ELGG ermöglicht persönliche Blogs. Jeder Nutzer kann seine Blogbeiträge schreiben. Und Blogs für Abteilungen sind nicht möglich, außer man richtet der Abteilung einen eigenen Account ein. Ein richtiges Weblog sieht bewusst anders aus und kann eine ernsthafte Alternative sein. Dennoch kommt diese Funktion außerordentlich gut bei den Mitarbeitern an. Ausgefuchster ist der Ansatz von Jive, das den Nutzer die Freiheit lässt zu entscheiden, wo der Blogbeitrag publiziert werden soll.</p>
<h3><strong>Suchen und finden </strong></h3>
<p>Eine gute Suche unabdingbar. Und wenn Sie verschiedene Informationsquellen haben, ist es eine interessante Frage, wie Sie damit umgehen. Wieder spielt die Philosophie der Softwarehersteller eine Rolle. Just Software lässt den Nutzer zuerst in „seinem“ Bereich (Abteilungen, Standorten, Filialen o.ä.) suchen, danach kann er den Suchraum ausweiten. Alle Plattformen bieten die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach Medien zu filtern: Die Ergebnisse werden nach Gruppen, Wiki-Seiten, Dokumenten, Blogs oder Veranstaltungen aufgesplittet.  ELGG ist hier noch Nachzügler, aber seit neuestem werden auch dort die Suchergebnisse aufgeteilt dargestellt. Das schafft tatsächlich Übersicht. Bei der Suche ist die Filtermöglichkeit wichtig, das Killerargument ist jedoch, ob die Suche auch schnell ist.</p>
<h3><strong>Usability</strong></h3>
<p>Geschwindigkeit ist ein weiterer zentraler Aspekt für die gesamte Plattform. Jive ist aus meiner Sicht völlig überladen. Zumindest reagierte das Onlinedemo extrem langsam auf jede Aktion. Unausgereift ist auch Jives Benutzerführung. Um die Auflistung aller Gruppen zu finden, klickt man sich schon einmal zehn Minuten durchs Programm. Und das ist kein Einzelfall.</p>
<p>In diesem Punkt ist Just Software um Meilen voraus. Aus den Kajoo-Erfahrungen heraus wird die Oberfläche möglichst einfach und übersichtlich gehalten. Das beginnt damit, dass die Nutzer nicht die ganze Bildschirmbreite absuchen müssen, sondern alle Informationen auf einem übersichtlichen Tableau geliefert bekommen.</p>
<p>Hier hat ELGG zum Teil noch Ausbaubedarf. Die jeweiligen Portalseiten sind rudimentär und auch für Entwickler nicht gut anzupassen. Allerdings teilen Just Software und ELGG eine wesentliche Erkenntnis der Web-Welt: Eine feste Navigation sorgt für Sicherheit und Überblick. Der grundsätzliche Seitenausbau, das Basislayout ändert sich nicht und so können Nutzer immer wieder schnell zurück zu den zentralen Einsprungknoten gelangen (in den eigenen Bereich, in eine andere Funktionalität, an den Anfang).</p>
<h3><strong>Dashboard</strong></h3>
<p>Einer dieser Einsprungknoten ist das Dashboard. Auf diesem findet man Informationen über Veränderungen im System, Neuigkeiten aus meinen Gruppen, Blogs und Kommentare. Oft ist es möglich gezielt bestimmte Seiten oder Themen zu beobachten. Hier ist es wichtig, dass die Nutzer Freiraum zur eigenen Gestaltung erhalten. Das Dashboard bei Just Software  ist noch sehr statisch, das heißt vom Nutzer nicht anpassbar.  Jive geht den Mittelweg und bietet ein allgemeines Dashboard an, das für alle gleich vom Unternehmen festgelegt wird und einem persönlichen Dashboard. ELGG geht hier konsequent den Weg, dass die Nutzer ihr Dashboard mit Widgets selbst zusammenstellen können sollen. Man sieht auch hier wieder die Bandbreite der Philosophien.</p>
<p>Und das ist es auch: Die Plattform muss zu den Anforderungen Ihres Unternehmens, zum realen Bedarf der Nutzer und zur neuen Philosophie im Unternehmen passen. Nehmen Sie sich auch Zeit für die Planung der Intranetarchitektur.</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>In meinem Überblick interessierte mich vor allem die Nutzbarkeit und die Nutzerfreundlichkeit der drei Systeme. Von diesem Gesichtspunkt aus gehören alle drei in die engere Wahl, wenn ein Unternehmen zügig ein Social Network zur Verfügung stellen will.</p>
<p>Jive ist die mächtigste und ausgereifteste Lösung. Sie setzt viele Standards. Persönlich würde ich Jive aber nur als Vergleichspunkt für andere Systeme verwenden. Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit ist für die Akzeptanz einer Software viel wichtiger als eine umfassende Feature-Liste.</p>
<p>ELGG bleibt für mich die Open Source-Lösung für Social Networks. Die Anpassung kann aufwändig sein, aber die ELGG-Entwickler haben schon viele Kinderkrankheiten überwunden. Die Software bietet den Nutzern eine gute Funktionsauswahl und es macht Spaß, damit zu arbeiten. Für viele Unternehmen ist diese Lösung optimal. Nur einen Tick schneller könnte die Anwendung sein.</p>
<p>Auch wenn Just Software in einigen Detailfragen noch am weitesten vom Unternehmensalltag weg ist, bleibt die Software mein Favorit unter den proprietären Lösungen. Gerade in einem wachsenden und heterogenen Unternehmen kann die Software aufgrund seiner Basisarchitektur optimal sein.</p>
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		<title>Facebook Account löschen</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Glaser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf SPIEGEL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-316" style="border: 0pt none;" title="facebook" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg" alt="facebook Logo" width="168" height="168" /></a>Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,693509,00.html" target="_blank">SPIEGEL online</a>).</p>
<p>Bleibt die Frage wie man seinen Facebook-Account löschen kann. Ich mache mich auf die Suche nach der Antwort …<span id="more-315"></span></p>
<h2>Deaktivieren ≠ Löschen</h2>
<p>… und finde schnell in den Kontoeinstellungen den Punkt Konto deaktivieren. Sogleich werde ich von einigen meiner Freunde vermisst. Unter den Bildern, habe ich eine Liste von Gründen zur Auswahl, warum ich mein Konto deaktivieren will. Diese kann ich näher erklären und ich habe auch die Möglichkeit E-Mails abzubestellen.<br />
Ich wähle einen Grund aus und es erscheint ein Textblock, um meine Bedenken zu zerstreuen und mich aufzuhalten. Fest entschlossen entscheide ich mich trotzdem für die Deaktivierung. Das darauf folgende E-Mail habe ich erwartet. Doch der Inhalt überrascht mich. Mein Profil ist nicht aus Facebook gelöscht. Ich kann mein Konto wann immer ich will reaktivieren, indem ich mich einfach wie gewohnt anmelde. Das probiere ich sofort aus. Und prompt ist mein Account ganz der Alte. Es folgt das E-Mail „Willkommen zurück auf Facebook“.</p>
<h2>Löschen nicht leicht gemacht</h2>
<p>Wenn ich mein Benutzerkonto hier also nur deaktivieren kann, wo kann ich es dann ganz löschen? Nach längerer Suche werde ich letztendlich im <strong>Hilfebereich </strong>unter <strong>Privatsphäre </strong>fündig. Hier gibt es unter „<strong>Datenschutzrichtlinien und Internet-Sicherheit</strong>“ den Punkt „<strong>Konto deaktivieren</strong>, löschen und in den Gedenkzustand versetzen“. Und nun kann ich auf „<strong>Ich möchte mein Konto dauerhaft löschen</strong>“ klicken.<br />
Aber ich bin noch lange nicht am Ziel. Mir wird die Option Konto deaktivieren ans Herz gelegt, dennoch kann ich zum Löschen im Text hier klicken. Hier erhalte ich die Information, dass ich in diesem Fall mein Konto nicht mehr reaktivieren kann. Dessen ungeachtet klicke ich auf Absenden und werde gefragt, ob ich mir sicher bin. Nun muss ich noch mein Passwort und einen Sicherheitscode eintippen und endlich ist mein Konto komplett gelöscht – denke ich…<br />
… bis ich das E-Mail in meinem Posteingang finde, welches mir mitteilt, dass mein Konto vorerst nur deaktiviert ist und ich die „Anfrage auf dauerhafte Löschung“ binnen 14 Tagen widerrufen kann. Erst wenn ich also dem Netzwerk zwei Wochen lang den Rücken kehre, ist mein Facebook-Account endgültig Geschichte.</p>
<p>Und für die ganz Eiligen hat <a href="http://www.josupeit.com/weblog" target="_blank">Manuel Josupeit-Walter</a> sogar einen <strong><a href="https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account" target="_blank">Backlink</a></strong> bereitgestellt.</p>
<h2>Spuren verblassen</h2>
<p>Meine Spuren lassen sich jedoch nicht von jetzt auf gleich komplett verwischen. Ich frage eine Freundin, nach meinen Kommentaren auf ihrer Pinnwand. Und siehe da, ich bin sofort aus ihrer Freundschaftsliste verschwunden und auch meine Kommentare haben sich in Nichts aufgelöst. Doch dann schaut sie genauer und mein Name taucht noch als Neueste Aktivität auf, da sie auf meine Pinnwand geschrieben hatte, bevor ich mich abgemeldet habe. Aber immerhin führt der Link nirgends mehr hin.</p>
<p>Erfolgreicher ist sie jedoch über ein Spiel, das wir beide gespielt hatten. Bevor sie es startet, wird sie über meine letzte Aktion informiert und mein Name ist ein Link. Sie klickt darauf und landet tatsächlich noch auf meinem Profil. Sie findet darauf nur noch ihren Pinnwandeintrag jedoch keine meiner Aktivitäten oder Kommentare. Die Infoseite kann sie aber noch aufrufen. Doch schon am nächsten Tag, führt dieser Link ins Leere.<br />
Ja, und wie ist das außerhalb von Facebook? Da mein Profil in Suchmaschinen indexiert wurde, taucht dieses noch einige Tage auf, wenn ich mich suche. Doch schon bald bin ich nicht mehr zu finden.<br />
Doch in den Datenschutzrichtlinien von Facebook entdecke ich folgende <a href="http://www.facebook.com/policy.php" target="_blank">Passage</a>:</p>
<blockquote><p>Selbst nachdem du Informationen aus deinem Profil entfernt oder dein Konto gelöscht hast, können Kopien dieser Informationen an anderer Stelle noch insoweit sichtbar sein, als diese zuvor anderen zugänglich gemacht, in sonstiger Weise gemäß deiner Privatsphäre-Einstellungen weitergegeben, oder von anderen Nutzern kopiert oder gespeichert wurden.</p></blockquote>
<p>Folglich nagt an meinen Spuren in Facebook zwar der Zahn der Zeit, aber sie gänzlich verschwinden zu lassen, liegt nicht in meiner Macht.</p>
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