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	<title>Hallo Welt! Blog</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Eindrücke von der Wikimania 2010</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/07/20/eindrucke-von-der-wikimania-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[New]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur Wikimania. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_466" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-09-gdansk-by-RalfR-0291.jpg"><img class="size-full wp-image-466" title="2010-07-09-gdansk-by-RalfR-029" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-09-gdansk-by-RalfR-0291.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Main_Page">Wikimania</a>. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher (die <a href="http://www.wikisym.org/ws2010/tiki-index.php">WikiSym </a>Konferenz der ACM war direkt vor der Wikimania) und Anwender die Ehre und disktuieren über Stand und Entwicklung des bedeutendsten Wiki Projekts. Da konnte Hallo Welt! selbstredend nicht fehlen.</p>
<p>Ich machte mich also Freitag nachmittag gespannt auf nach Polen, und, um eins schon vorweg zu nehmen, die Reise hat sich definitv gelohnt. Die drei Tage waren voll mit intensiven Gesprächen, interessanten Erkenntnissen und netten Kontakten.</p>
<div id="attachment_465" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-10-gdansk-by-RalfR-0231.jpg"><img class="size-full wp-image-465" title="2010-07-10-gdansk-by-RalfR-023" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-10-gdansk-by-RalfR-0231.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Am Samstag hatte ich einen <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/A_Selenium_testing_framework_for_MediaWiki">Workshop</a> zum Thema <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/SeleniumFramework">Selenium Framework</a>, das es Core- und Extension-Entwicklern erleichtern soll, automatisierte Softwaretests zu schreiben. Mittlerweile ist das Framework sogar Bestandteil des MediaWiki-Kerns. Die Veranstaltung war gut besucht und ich hoffe auf einige Einsatzfälle. Für den Einsatz von Selenium bei der Wikimedia Foundation hat sich eine <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/Project:Selenium_deployment">Projektgruppe</a> formiert, die sich ebenfalls auf der Wikimania getroffen hat. Eine gute Gelegenheit, um sich mal face-to-face kennen zu lernen und so die Gesichter hinter den Stimmen aus Skype-Konferenzen zu sehen. Ich habe mich sehr über die konstruktive Atmosphäre gefreut, man fühlt sich sofort integriert, auch wenn man noch keine zehn Jahre aktiver Arbeit in der WMF auf den Buckel hat.</p>
<p>In einem <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Blue_note_-_MediaWiki_for_enterprises">Kurzvortrag</a> durfte ich auch unser neues Projekt, blue note, vorstellen. Ich hatte den Eindruck, dass wir damit einen Nerv treffen. So hat ein Teilnehmer richtig bemerkt, dass eine Out-of-the-box-Installation von MediaWiki nicht die Funktionalität mit sich bringt, die man bei Wikipedia etc. findet. Eine Distribution mit den gängigen (funktionierenden) Erweiterungen würde den Betreibern hier viel Arbeit abnehmen.</p>
<p>Die Entwicklung des MediaWikis geht weiter, so viel steht fest, und es ist einiges Interessantes in der Queue. Ein paar Schlaglichter:</p>
<ul>
<li> Jeroen De Dauw stellte seine <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Extension_Management_Platform">Ideen für ein automatisches Extension-Management</a> a la WordPress vor.</li>
<li> Victor Vasiliev möchte das MediaWiki weiter dynamisieren und eine Art <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Template_scripting">Programmiersprache für WikiCode</a> entwickeln.</li>
<li> Daniel Kinzler gab einen umfassenden <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Wikimedia_Germany%27s_Software_and_Infrastructure_Projects">Überblick über die aktuellen Projekte der deutschen Wikimedia e.V.</a>, unter anderem eine Bildersuche und das Einbinden externen Datenquellen sowie die <a href="http://blog.hallowelt.biz/2010/04/21/eine-mediawiki-erweiterung-fur-tiff-bilder/" target="_blank">Erweiterung für TIFF-Bilder</a>.</li>
</ul>
<p>Großes Interesse fand das <a href="http://semantic-mediawiki.org/wiki/Semantic_MediaWiki">Semantic MediaWiki</a>-Projekt. Markus Krötzsch wies in einem sehr sehenswerten <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Five_years_of_structured_wiki_data_with_SMW:_experiences_and_directions">Vortrag</a> darauf hin, dass &#8220;Semantic&#8221; hier nicht zu hoch zu bewerten ist. Es geht im Wesentlichen darum, strukturierte Daten im MediaWiki zu hinterlegen und auszuwerten. Der akademische Diskurs zu semantischen Technologien führt immer wieder zu Ängsten bezüglich der Komplexität der Erweiterung. SMW geht hier aber einen schönen pragmatischen Weg, mit dem es &#8220;normalen&#8221; Benutzern durchaus möglich ist, Daten im Wiki zu pflegen, ohne sich viele Gedanken über Ontologien und komplexe Beziehungen machen zu müssen. Ein spannender Showcase für das SMW ist die <a href="http://www.snpedia.com/index.php/SNPedia">SNPedia</a>, in der das menschliche Genom hinterlegt ist. Mit den Entwicklern des SMW hatte ich einige nette Begegnungen und wir haben viele Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte in unseren Projekten festgestellt.</p>
<div id="attachment_467" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-2851.jpg"><img class="size-full wp-image-467  " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-285" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-2851.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Die Veranstaltung selbst war von einem außergewöhlichen Rahmenprogramm flankiert. Am Freitag wurde, dem Veranstaltungsort (der Baltischen Philharmonie) angemessen, ein klassisches Konzert gegeben. Die Wikipedianer rufen schon nach einer neuen Tradition&#8230; Samstag wurde &#8220;<a href="http://truthinnumbersthemovie.com/">Truth in Numbers? Everything, According to Wikipedia</a>&#8221; vorgestellt. Obwohl nach der Aufführung einige kritische Stimmen zu hören waren, denke ich, man bekommt durch den Film einen Einblick in die Debatten und Fragestellungen, die sich um die Wikipedia formieren. Das Filmteam Jimmy Wales auf seinen Reisen begleitet und zahlreiche Wikipedianer und auch prominente Kritiker interviewt. Ein Kritikpunkt aus der Diskussion war, dass die Meinungen  weitestgehend unkommentiert nebeneinander gestellt werden. Das Filmteam stellt dem entgegen, dass sich das Publikum selbst ein Bild machen soll. Zugegeben, ein wenig Kontext oder auch die eine oder andere Erwiderung auf zu banale Vorwürfe hätte gut getan. Auch fehlen viele Bereiche komplett, beispielsweise die Organisation oder die Technik. Aber 90 Minuten sind nicht viel, wenn es darum geht, die Komplexität der Wikipedia darzustellen. So ist es insgesamt ein gelungenes Werk.</p>
<div id="attachment_468" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-1831.jpg"><img class="size-medium wp-image-468" title="800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-183" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-1831-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Ich komme mit neuem Elan von der Wikimania zurück. Die Atmosphäre war durchweg sehr angenehm und man hat das Gefühl, Teil von etwas ganz Großem zu sein. Die Wikipedianer haben ein starkes Sendungsbewusstsein in Bezug auf Freies Wissen entwickelt, ohne dabei den Realismus und die Fähigkeit zur Selbstkritik zu verlieren. Das macht sie als Community einzigartig.</p>
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		</item>
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		<title>PDF-Export für MediaWiki</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/07/20/pdf-export-fur-mediawiki/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[blue note]]></category>
		<category><![CDATA[Extension]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[PDF-Export]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissen im Wiki ist wunderbar – aber in einigen Anwendungsfällen ist eine Offline-Version vonnöten. Da ist der Außendienstmitarbeiter, der einen Überblick im ansprechenden Layout präsentieren will, oder der Support-Mitarbeiter, der vor Ort schnell im Handbuch etwas nachschlagen muss, oder aber der Firmenneuling, der sich schon mal in die Firmenprinzipien einlesen soll, während an seinem Arbeitsplatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen im Wiki ist wunderbar – aber in einigen Anwendungsfällen ist eine Offline-Version vonnöten. Da ist der Außendienstmitarbeiter, der einen Überblick im ansprechenden Layout präsentieren will, oder der Support-Mitarbeiter, der vor Ort schnell im Handbuch etwas nachschlagen muss, oder aber der Firmenneuling, der sich schon mal in die Firmenprinzipien einlesen soll, während an seinem Arbeitsplatz der Computer aufgesetzt wird.</p>
<p>Sie alle profitieren vom PDF-Export für MediaWiki. Ist diese Funktion installiert, findet sich in der Navigationsleiste unter „Werkzeuge“ der Punkt „Als PDF ausgeben“. Klickt man diesen an, kann man sich die aktuelle Wiki-Seite ganz einfach als PDF-Dokument herunterladen.</p>
<h3>Anhänge einbetten</h3>
<p>Aber der PDF-Export kann noch mehr: Haben Sie Dateien (z.B. Word- oder Excell-Dokumente) in die Seite integriert, ist es möglich, diese der PDF-Datei als Anhang hinzuzufügen. Eingebettete PDF-Dokumente können automatisch als Anlage in das Dokument  eingefügt werden, sie werden also nicht in den Anhang verbannt.</p>
<p>Doch nicht nur einzelne Wiki-Seiten lassen sich im PDF-Format ausgeben. Hallo Welt! bietet auch die Möglichkeit ein sogenanntes PDF-Buch zu erstellen. Dabei wird eine Startseite definiert, von der aus alle gewünschten Wiki-Artikel verlinkt werden. Alternativ können Sie auch eine Auswahl ganzer Kategorien und ihrer Artikel für den Export bestimmen. Enthält einer dieser Artikel einen Teilbereich, der nicht in das PDF-Buch integriert werden soll, kann man diesen ausschließen. Auch Seitenumbrüche können im Wiki festgelegt werden.</p>
<h3>Ausgeben</h3>
<p>Ist das Buch fertig erstellt, kann man es sich über die Menüleiste „als PDF-Buch ausgeben“ lassen. Das fertige PDF Buch beinhaltet ein automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis, über das Sie direkt zu den jeweiligen Seiten springen können. Auch ein Deckblatt, eine Kopf- oder Fußzeile in Ihrem Firmen-CI sind möglich.</p>
<p>So erhalten Sie eine ordentliche Offline-Variante der Wiki-Inhalte, die Sie sich auf dem Computer oder Ihrem Smartphone abspeichern können. Oder aber Sie drucken sich die PDF-Version aus und haben damit Ihr Wiki-Wissen buchstäblich in der Hand.</p>
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		<title>Eine neue Website und die Frage: Was wollten wir eigentlich tun?</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/06/17/eine-neue-website-und-die-frage-was-wollten-wir-eigentlich-tun/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 17:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Typo3]]></category>
		<category><![CDATA[Webpublishing]]></category>

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		<description><![CDATA[Man fragt sich ja, ob es irgendjemanden interessiert, warum wir eine neue Webseite kriegen. Andererseits habe ich mich schon oft gefragt, was sich Leute bei Ihrer Webseite so alles gedacht haben und wie sie vorgegangen sind. Das wird ja gern als Firmengeheimnis gehandhabt. Abschied vom Provisorium Für uns war die neue Website, die in wenigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man fragt sich ja, ob es irgendjemanden interessiert, warum wir eine neue Webseite kriegen. Andererseits habe ich mich schon oft gefragt, was sich Leute bei Ihrer Webseite so alles gedacht haben und wie sie vorgegangen sind. Das wird ja gern als Firmengeheimnis gehandhabt.</p>
<h3>Abschied vom Provisorium</h3>
<p>Für uns war die <a href="http://www.hallowelt.biz" target="_blank">neue Website</a>, die in wenigen Tagen online geht, zunächst nur ein großer Meilenstein in unserem Redesign. Die alte Seite war gut, aber eben eins der berühmten Provisorien, die ewig halten. Vor unserer ersten Cebit 2007 musste einfach schnell eine zweisprachige Seite her. Über Nacht. Jaja. Mit Unternehmerromantik hat dass nichts zu tun. Mit Typo3 wurde in wenigen Tagen ein Entwurf von Radovan Kubani aus dem Boden gestampft.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-alt.jpg"><img class="size-large wp-image-417 " style="margin: 10px;" title="hallowelt-page-alt" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-alt-1024x681.jpg" alt="hallowelt.biz - noch" width="512" /></a><p class="wp-caption-text">hallowelt.biz - noch</p></div>
<p>Zweifellos eine originelle und schöne Seite, aber auf Dauer nicht sinnvoll erweiterbar. Alles sehr bunt. Die Navigation blieb unübersichtlich und man konnte keine Kampagnen organisieren. Die Seite spiegelte uns nicht mehr wieder. Wir hatten uns verändert, die Webseite, unser wichtigstes Aushängeschild, aber nicht. Es war ein Elend.</p>
<p>Naja, so ein wenig in mich hineingeärgert habe ich mich dann doch, weil die augenfällige Ironie unseres Slogans &#8220;Einfach alles besser wissen&#8221; immer wieder auf Missverständnisse stieß. Die Businesswelt kann schamlos humorfrei sein.</p>
<h3>Planungen</h3>
<p>Also wurde neu angesetzt. Die Themen für die Webpage wurden erfasst. Michaela Hanke schrieb ein Storyboard. In heißen Diskussionen an der Kneipen-Theke wurden dann radikale Ideen gesponnen. Aber sie fielen unter den Tisch, weil die unsere Kapazitäten begrenzt sind und mit den radikalen Ansätzen die wesentlichen Verbesserungen nicht erreicht wurden. Wir wollten auf jeden Fall:</p>
<ul>
<li>Eine Schärfung unseres Auftritts und die Reduktion der Stilelemente</li>
<li>Einige Stil-Elemente von Hallo Welt! weiterführen (man glaub nicht wie lange man um einen braunen Streifen herumdenkt)</li>
<li>Eine einfache und intuitive Navigation</li>
<li>So wenig Text wie möglich &#8211; die detaillierten Informationen sollen nur noch als PDF zum Download bereitstehen</li>
</ul>
<p>Nun hatte unsere Hallowiki-Webseite ein geniales Design. Leider konnten wir es nicht weiterführen, weil plötzlich alle Softwareanbieter ungefragt mit Gras daherkamen (wir waren früher dran &#8211; ehrlich). Mit Grausen denk ich an den Cebit Stand von SAP, die ernsthaft auf ihren lackweißen und monströsen Messestand mit Gras-Streifen beklebt hatten.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_418" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowiki-page.jpg"><img class="size-full wp-image-418 " style="margin: 10px;" title="hallowiki-page" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowiki-page.jpg" alt="hallowiki.de" width="512" /></a><p class="wp-caption-text">hallowiki.de</p></div>
<p>Und wie das so ist, wenn man an einer Ecke zupft, stürzt auf einmal alles auf einen ein. Wir mussten feststellen, dass Webauftritt und Vertriebspublikationen miteinander harmonisiert werden mussten. Wir brauchten eine neue Verschränkung von innen und außen; also auch hier ein neues Konzept. Dann sollte die Anbindung an die Web 2.0-Welt neu organisiert werden – übrigens keine schlechte Idee für eine Web 2.0 Firma. Und so kamen dann Broschüren mit einem neuen Text- und Designkonzept, das auch auf der Webseite verwendet wurde.</p>
<h3>Finale, endlich</h3>
<p>Schließlich hat sich Radovan hinter sein Indesign geklemmt. Thomas Lorenz hat ein neues Typo3 aufgesetzt, mit Layout und Funktionalität bestückt; Nathalie Köpff die Inhalte übertragen und Texte geschrieben. Radovan machte den Feinschliff und ich selbst kämpf hier noch mit den letzten Texten. Es ist wirklich schön, in dem Format zu schreiben. Aber es zieht sich, weil die Hallo Welt ja auch ihren inhaltlichen Schwerpunkt verlagert und wir unsere Beratungskompetenzen in den Vordergrund stellen wollen. Das soll alles irgendwie da rein, wo bewusst kein Platz mehr ist. Denn die Nutzer sollen nicht mehr scrollen müssen.</p>
<p>So, und was jetzt dann in den nächsten Tagen zu sehen sein wird, wirkt dann vielleicht sogar unspektakulär. Aber für uns war es ein wichtiger Schritt in der Konzentration auf das Wesentliche. Das können nämlich neue Webprojekte &#8211; ob nun Wiki oder Webauftritt &#8211; auch sein: Katalysatoren für eine Neuausrichtung und Besinnung auf die Frage: Was wollten wir eigentlich tun?</p>
<div id="attachment_419" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-neu.jpg"><img class="size-large wp-image-419 " style="margin: 10px;" title="hallowelt-page-neu" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hallowelt-page-neu-1024x576.jpg" alt="hallowelt.biz - bald" width="512" /></a><p class="wp-caption-text">hallowelt.biz - bald</p></div>
<p>Aber im Ernst: Ist doch cool geworden, oder?</p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Suchergebnisse mit der Facettensuche filtern</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen managen]]></category>
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		<category><![CDATA[Facettensuche]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
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		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Suchergebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer suchet, der findet … … doch was tun, wenn man sich nicht durch eine schier unendliche Liste von Suchergebnissen durcharbeiten will? Oder wenn man noch nicht ganz genau weiß, was man sucht? – Dafür gibt es eine professionelle Lösung, die nun auch Hallo Welt! für MediaWikis anbietet: Die Facettensuche. Mit diesem Suchmechanismus engt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Wer suchet, der findet …</strong></p>
<p style="text-align: left;">… doch was tun, wenn man<strong> </strong> sich nicht durch eine schier unendliche  Liste von Suchergebnissen durcharbeiten will? Oder wenn man noch nicht  ganz genau weiß, was man sucht? – Dafür gibt es eine professionelle  Lösung, die nun auch Hallo Welt! für MediaWikis anbietet: Die  Facettensuche. Mit diesem Suchmechanismus engt man die Ergebnisse nach  und nach ein.</p>
<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facettensuche2.png"><img class="wp-image-378      " style="margin: 10px;" title="Facettensuche" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facettensuche2.png" alt="Facettensuche" width="600" /></a><p class="wp-caption-text">Erweiterte Suche in blue note for MediaWiki. Neben den Ergebnissen der Titelsuche ist links die Facettensuche.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_343" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facetten1.png"><img class="size-full wp-image-343   " title="Facetten" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facetten1.png" alt="Facetten" width="90" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Facetten filtern Ergebnisse</p></div>
<p style="text-align: left;">Oft führt der Weg zur Facettensuche über die <strong>einfache bzw. die Direktsuche</strong>. Hier wird der Suchbegriff in ein Eingabefeld geschrieben. Gelangt man dann zur <strong>Facettensuche </strong>kann man das Suchergebnis eingrenzen indem man beispielsweise eine Kategorie und/oder einen Autor usw. wählt. Schon wird die Ergebnisliste kürzer und genauer. Per Klick nähert man sich also an das optimale Suchresultat an.</p>
<p>Interessant ist die Facettensuche sowohl für eine effektive schnelle Suche, als auch für das Bummeln durch die Resultate. Sie bringt das Suchergebnis einerseits schnell auf den Punkt, andererseits lädt sie aber auch zum stöbern ein, da sie verschiedene Kombinationen der einzelnen Facetten zulässt, die sich jederzeit verändern lassen.</p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/erweiterte-suche_cr1.png"><img class=" " style="margin: 10px;" title="Erweiterte Suche" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/erweiterte-suche_cr1-300x203.png" alt="Erweiterte Suche" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Die klassische erweiterte Suche spezifiziert die Anfrage</p></div>
<p>Die Facettensuche schließt aber andere Suchtypen keineswegs aus. In manchen Fällen ist es eine <strong>erweiterte Suche</strong> die der Facettensuche vorangestellt. Die erweiterte Suche ist die klassische Form, um die Fülle von Suchergebnissen zu reduzieren. In der erweiterten Suche gibt es Eingabefelder und Drop-Down-Menüs, die die Ermittlung auf bestimmte Rubriken, Orte, Branchen, etc. beschränkt. Gerade für eine detailreiche Suche ergänzen sich diese beiden Suchvarianten optimal.</p>
<p style="text-align: left;">Natürlich gibt es noch weitere Suchmechanismen, die sich mehr oder weniger gut mit der Facettensuche verbinden lassen. Ein Beispiel dafür ist die <strong>Powersuche</strong>, wie sie das Netzwerk Xing anbietet. Hier ist eine Facettensuche überflüssig, weil sich die Powersuche gezielt auf ein bestimmtes, vordefiniertes Detail bezieht, welches zumeist in einem direkten Zusammenhang mit dem Benutzer steht, wie „Mitglieder, die Sie kennen könnten“.</p>
<div id="attachment_407" class="wp-caption aligncenter" style="width: 572px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/powersuche-in-xing.png"><img class="wp-image-407 " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="powersuche in xing" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/powersuche-in-xing.png" alt="xing powersuche" width="562" height="423" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Powersuche liefert Ergebnisse für vordefinierte Anfragen. Hier das Beispiel bei Xing</p></div>
<p>Für das MediaWiki ist die Facettensuche die ideale Ergänzung. Wie im Wiki selber ist der Benutzer nun auch bei der Suche aktiv beteiligt und kann an der Anordnung der Suchergebnisse genauso einfach mitwirken wie an der Gestaltung von Artikeln.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass die Facettensuche ein tolles Feature ist, mit dem sich die Suchergebnisse aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchten lassen. Wer damit auf der Suche ist, wird gewiss fündig.</p>
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		<title>Facebook Account löschen</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/05/13/facebook-account-loschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzerverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf SPIEGEL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-316" style="border: 0pt none;" title="facebook" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg" alt="facebook Logo" width="168" height="168" /></a>Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,693509,00.html" target="_blank">SPIEGEL online</a>).</p>
<p>Bleibt die Frage wie man seinen Facebook-Account löschen kann. Ich mache mich auf die Suche nach der Antwort …<span id="more-315"></span></p>
<h2>Deaktivieren ≠ Löschen</h2>
<p>… und finde schnell in den Kontoeinstellungen den Punkt Konto deaktivieren. Sogleich werde ich von einigen meiner Freunde vermisst. Unter den Bildern, habe ich eine Liste von Gründen zur Auswahl, warum ich mein Konto deaktivieren will. Diese kann ich näher erklären und ich habe auch die Möglichkeit E-Mails abzubestellen.<br />
Ich wähle einen Grund aus und es erscheint ein Textblock, um meine Bedenken zu zerstreuen und mich aufzuhalten. Fest entschlossen entscheide ich mich trotzdem für die Deaktivierung. Das darauf folgende E-Mail habe ich erwartet. Doch der Inhalt überrascht mich. Mein Profil ist nicht aus Facebook gelöscht. Ich kann mein Konto wann immer ich will reaktivieren, indem ich mich einfach wie gewohnt anmelde. Das probiere ich sofort aus. Und prompt ist mein Account ganz der Alte. Es folgt das E-Mail „Willkommen zurück auf Facebook“.</p>
<h2>Löschen nicht leicht gemacht</h2>
<p>Wenn ich mein Benutzerkonto hier also nur deaktivieren kann, wo kann ich es dann ganz löschen? Nach längerer Suche werde ich letztendlich im <strong>Hilfebereich </strong>unter <strong>Privatsphäre </strong>fündig. Hier gibt es unter „<strong>Datenschutzrichtlinien und Internet-Sicherheit</strong>“ den Punkt „<strong>Konto deaktivieren</strong>, löschen und in den Gedenkzustand versetzen“. Und nun kann ich auf „<strong>Ich möchte mein Konto dauerhaft löschen</strong>“ klicken.<br />
Aber ich bin noch lange nicht am Ziel. Mir wird die Option Konto deaktivieren ans Herz gelegt, dennoch kann ich zum Löschen im Text hier klicken. Hier erhalte ich die Information, dass ich in diesem Fall mein Konto nicht mehr reaktivieren kann. Dessen ungeachtet klicke ich auf Absenden und werde gefragt, ob ich mir sicher bin. Nun muss ich noch mein Passwort und einen Sicherheitscode eintippen und endlich ist mein Konto komplett gelöscht – denke ich…<br />
… bis ich das E-Mail in meinem Posteingang finde, welches mir mitteilt, dass mein Konto vorerst nur deaktiviert ist und ich die „Anfrage auf dauerhafte Löschung“ binnen 14 Tagen widerrufen kann. Erst wenn ich also dem Netzwerk zwei Wochen lang den Rücken kehre, ist mein Facebook-Account endgültig Geschichte.</p>
<p>Und für die ganz Eiligen hat <a href="http://www.josupeit.com/weblog" target="_blank">Manuel Josupeit-Walter</a> sogar einen <strong><a href="https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account" target="_blank">Backlink</a></strong> bereitgestellt.</p>
<h2>Spuren verblassen</h2>
<p>Meine Spuren lassen sich jedoch nicht von jetzt auf gleich komplett verwischen. Ich frage eine Freundin, nach meinen Kommentaren auf ihrer Pinnwand. Und siehe da, ich bin sofort aus ihrer Freundschaftsliste verschwunden und auch meine Kommentare haben sich in Nichts aufgelöst. Doch dann schaut sie genauer und mein Name taucht noch als Neueste Aktivität auf, da sie auf meine Pinnwand geschrieben hatte, bevor ich mich abgemeldet habe. Aber immerhin führt der Link nirgends mehr hin.</p>
<p>Erfolgreicher ist sie jedoch über ein Spiel, das wir beide gespielt hatten. Bevor sie es startet, wird sie über meine letzte Aktion informiert und mein Name ist ein Link. Sie klickt darauf und landet tatsächlich noch auf meinem Profil. Sie findet darauf nur noch ihren Pinnwandeintrag jedoch keine meiner Aktivitäten oder Kommentare. Die Infoseite kann sie aber noch aufrufen. Doch schon am nächsten Tag, führt dieser Link ins Leere.<br />
Ja, und wie ist das außerhalb von Facebook? Da mein Profil in Suchmaschinen indexiert wurde, taucht dieses noch einige Tage auf, wenn ich mich suche. Doch schon bald bin ich nicht mehr zu finden.<br />
Doch in den Datenschutzrichtlinien von Facebook entdecke ich folgende <a href="http://www.facebook.com/policy.php" target="_blank">Passage</a>:</p>
<blockquote><p>Selbst nachdem du Informationen aus deinem Profil entfernt oder dein Konto gelöscht hast, können Kopien dieser Informationen an anderer Stelle noch insoweit sichtbar sein, als diese zuvor anderen zugänglich gemacht, in sonstiger Weise gemäß deiner Privatsphäre-Einstellungen weitergegeben, oder von anderen Nutzern kopiert oder gespeichert wurden.</p></blockquote>
<p>Folglich nagt an meinen Spuren in Facebook zwar der Zahn der Zeit, aber sie gänzlich verschwinden zu lassen, liegt nicht in meiner Macht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine MediaWiki-Erweiterung für TIFF-Bilder</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/04/21/eine-mediawiki-erweiterung-fur-tiff-bilder/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 23:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Archivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[PagedTiffHandler]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Projekt mit Wikimedia Deutschland e.V. trägt erste Früchte: Die Erweiterung PagedTiffHandler steht nun zum Download bereit. Dabei handelt es sich um eine Extension, die es möglich macht, TIFF-Bilder in MediaWiki-Artikel einzubinden und anzeigen zu lassen (bisher geht das nur bei JPG, GIF und PNG). Ein besonderes Feature ist die Darstellung von Dateien, die mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Projekt mit Wikimedia Deutschland e.V. trägt erste Früchte: Die Erweiterung <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:PagedTiffHandler">PagedTiffHandler</a> steht nun zum Download bereit. Dabei handelt es sich um eine Extension, die es möglich macht, TIFF-Bilder in MediaWiki-Artikel einzubinden und anzeigen zu lassen (bisher geht das nur bei JPG, GIF und PNG). Ein besonderes Feature ist die Darstellung von Dateien, die mehrere Bilder enthalten. Manche mögen das aus der Speicherung von Fax-Daten kennen: hier werden die einzelnen Fax-Seiten zu einem TIFF-Bild zusammengefasst. Andere Anwendungsfelder sind Karten der NASA oder Daten aus Archiven. Diese Bilder können mithilfe eines Parameters &#8220;page=n&#8221; in Bild-Links gezielt angesprochen werden. Auf der entsprechenden Dateiseite im Wiki ist es auch möglich, durch die Seiten direkt durchzublättern. Wir freuen uns sehr über diese Veröffentlichung und danken der <a href="http://wikimedia.de/">Wikimedia Deutschland</a> für die überaus gute Zusammenarbeit. Über Feedback zum Einsatz der Erweiterung freuen wir uns natürlich ungemein!</p>
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		<title>Eine Milliarde Edits in den Projekten von Wikimedia</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute um 21:11 Uhr wurde die 1.000.000.000ste Bearbeitung von Artikeln in den Projekten der Wikimedia Foundation gezählt. Gratulation!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute um 21:11 Uhr wurde die 1.000.000.000ste Bearbeitung von Artikeln in den Projekten der Wikimedia Foundation gezählt. Gratulation!</p>
<div id="attachment_304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/wikimedia-1-mrd.png"><img class="size-medium wp-image-304" title="wikimedia-1-mrd" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/wikimedia-1-mrd-300x153.png" alt="Eine Milliarde Bearbeitungen" width="300" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Milliarde Bearbeitungen</p></div>
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		<title>Cebit 2010 Rückblick</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/03/30/cebit-2010-ruckblick/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 14:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nkoepff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Cebit]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 2010 war die Hallo Welt! wieder auf der Cebit. Genauer gesagt auf der Webciety. Anfangs schien es zwar als hätte sich der holprige Weg mit einem etwas zu kleinen Wagen nicht gelohnt, doch schon am zweiten Tag kamen aus allen Ecken Web 2.0 –Interessierte gekrochen, auch wenn es einige Kraft kostete, sie vom Lockruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2010 war die Hallo Welt! wieder auf der Cebit. Genauer gesagt auf der <a href="http://webciety.de/" target="_blank">Webciety</a>.</p>
<p>Anfangs schien es zwar als hätte sich der holprige Weg mit einem etwas zu kleinen Wagen nicht gelohnt, doch schon am zweiten Tag kamen aus allen Ecken Web 2.0 –Interessierte gekrochen, auch wenn es einige Kraft kostete, sie vom Lockruf des Wassers fernzuhalten. Denn neben uns dauerplätscherte  der Wasserfall von T-Systems und ließ Botschaften regnen. Das führte einerseits zwar zu Beinahe-Hypnosen , hatte aber auch sein Gutes: Viele Leute blieben stehen und nahmen sich die Zeit sich auf der Webciety ein wenig umzusehen.</p>
<p>Auffällig war ein Bewusstseinswandel bei den Besuchern. Viele wussten inzwischen was Web 2.0 eigentlich ist, und wie man die Technologien im Unternehmen sinnvoll integrieren kann. Die Basisarbeit der letzten Jahre hat sich also ausgezahlt. Enterprise 2.0 schien ein mit Leben gefüllter Begriff und viele Anfragen gingen in die Richtung „Wir haben bereits Web 2.0-Technologien, aber wie bringen wir sie zum Fliegen“? So entstanden teils sehr interessante Gespräche an unserer Theke.</p>
<p>Auch die Rückmeldung zu unserem neuen <a href="http://www.hallowelt.biz/software/blue-note-for-mediawiki/" target="_blank">blue note</a> war durchweg positiv.  Leichte Bedienbarkeit, gepaart mit vielfältiger Funktionalität und ansprechendem Design – so lautete der Tenor.  Das hören wir natürlich gern.<br />
Die verschiedenen Panels an denen wir teilnahmen, zeigten meist zwei Seiten der Medaille. Auf der einen Seite, die Chance sich aktiv an Themen zu beteiligen, auf der anderen Seite Diskussionsteilnehmer, die sich auch durch einen Schlag mit dem Zaunpfahl nicht in ihrem Redefluss hätten unterbrechen lassen.  Schade.</p>
<p>Eine besonders ergiebige Diskussion war allerdings die von Anja Ebersbach moderierte „Medienkompetenz im Web 2.0“. Schon allein die hochkarätige Besetzung mit Prof. Dr. Jean-Paul Martin ist es wert, mal einen Blick in den Videostream zu werfen.<br />
Alles in allem lässt sich sagen, trotz Anlaufschwierigkeiten, war die Cebit 2010 für uns wieder erfolg- und lehrreich.</p>
<p>Merke:<br />
1.	Social Network und Wikis in Unternehmen sind weiterhin ein Trend mit Zukunft.<br />
2.	Mit blue note sind wir auf dem richtigen Weg</p>
<p>Weitere Fotos finden Sie in unserem <a href="http://www.flickr.com/photos/48262773@N07" target="_blank">Flickr-Album</a>.</p>
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		<title>Jugendlichen ist Anerkennung wichtiger als Datenschutz</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/02/11/chancen-und-risiken-sozialer-netzwerke/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitschnitt vom 27.01.2010 auf B5 aktuell: Die Grünen-Fraktion im Landtag hat gestern abend die Chancen aber auch die Risiken sogenannter sozialer Netzwerke im Internet ausgelotet. Im Dialog mit Experten ging es dabei darum, Wege zu finden, wie die Medienkompetenz vor allem junger Nutzer gestärkt werden kann. Twitter, Facebook und StudiVZ &#8211; soziale Netzwerke haben gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mitschnitt vom 27.01.2010 auf B5 aktuell</em>:</p>
<p>Die Grünen-Fraktion im Landtag hat gestern abend die Chancen aber auch die Risiken sogenannter sozialer Netzwerke im Internet ausgelotet. Im Dialog mit Experten ging es dabei darum, Wege zu finden, wie die Medienkompetenz vor allem junger Nutzer gestärkt werden kann.</p>
<p>Twitter, Facebook und StudiVZ &#8211; soziale Netzwerke haben gerade bei Jugendlichen einen hohen Stellenwert. Doch recht sorglos gehen die Nutzer oft mit persönlichen Daten um. Fotos von wilden Partys oder durchzechten Nächten werden für jedermann öffentlich sichtbar ins Netz gestellt. Zwar kennen die jugendlichen Nutzer die Risiken allzu großer Freizügigkeit im Netz besser als früher, aber das eigene Verhalten ändern sie trotzdem nicht.</p>
<p>Der Regensburger IT-Trainer Markus Glaser erklärt, warum: &#8220;Das hängt damit zusammen, dass der Nutzen, den man aus diesen Netzwerken zieht, sehr hoch ist. Das geht um die eigene Reputation, um die eigene Identität, auch um die Möglichkeit über andere mal was rauszufinden, und dafür nimmt man in Kauf, dass man eben diese Privatsphärenverletzungen erleiden muss.&#8221;</p>
<p>Die Medienkompetenz der Nutzer stärken, das ist das Credo der Grünen im Bayerischen Landtag. Denn das Internet vergisst nichts.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Wissen ist eben kein Snapshot&#8221;</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/01/28/das-wissen-ist-eben-kein-snapshot/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen managen]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernende Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie machen sich Wikis in Unternehmen? Bewähren sie sich? Paul Seren, Leiter des Wissensmanagements der Schaeffler Gruppe hat schon vor Jahren ein Unternehmenswiki eingeführt. Es ist heute eines seiner Erfolgsprojekte. Hallo Welt! sprach mit ihm über seine Erfahrungen. Herr Seren, das Unternehmenswiki von Schaeffler ist bereits seit 2007 aktiv, hat ca. 1000 angemeldete Nutzer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_288" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Schaeffler-Forschung.png"><img class="size-medium wp-image-288" title="Schaeffler Forschung" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Schaeffler-Forschung-300x194.png" alt="Schaeffler Gruppe - Forschung und Entwicklung" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Forschung und Entwicklung. Q.: Schaeffler Gruppe</p></div>
<p>Wie machen sich Wikis in Unternehmen? Bewähren sie sich? Paul Seren, Leiter des Wissensmanagements der Schaeffler Gruppe hat schon vor Jahren ein Unternehmenswiki eingeführt. Es ist heute eines seiner Erfolgsprojekte. Hallo Welt! sprach mit ihm über seine Erfahrungen.<span id="more-274"></span></p>
<p><em>Herr Seren, das Unternehmenswiki von Schaeffler ist bereits seit 2007 aktiv, hat ca. 1000 angemeldete Nutzer und ca. 2000  Einträge. Sind Sie wunschlos glücklich?</em></p>
<p>Prinzipiell ja: Ein Wiki im Unternehmen scheint immer mehr dem Informationsbereitstellungsbedürfnis der Mitarbeiter zu entsprechen. Der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz im persönlichen Internet-Einsatz von Wikipedia, sowie die sich verändernde Kommunikation um Internet sind hierzu sicher eine riesige Hilfestellung. Dennoch treffen im Unternehmensgebrauch konventionelle Gedanken-Welten der „gesicherten Ablagen“ mit dieser gemeinsamen Aufbereitung zusammen – hier ist eine intensiver Informations-/Einweisungsbedarf zur Kultur-Anpassung notwendig.</p>
<p><em>Sie haben den Impuls für das Schaeffler Wiki gegeben. Welche Idee steckt dahinter?</em></p>
<p>Die Grundidee entstammt aus der „Dokumentation“ des Wissen von Mitarbeitern, welche das Unternehmen aufgrund der Erreichung des Rentenalters verlassen (Methode Expert Debriefing): Einerseits sind gerade langjährige Mitarbeiter sehr stark vernetzt: Die eigene Arbeit hat eine Menge an Relationen zu anderen Wissen-und Arbeitsgebieten. Hier bieten Wikis mit seiner einfachen Vernetzungsmöglichkeit (interne und externe Links, Interwikilinks, Kategorisierung) gegenüber allen anderen Dokumentationssystem wesentliche Vorteile und vielfältige Möglichkeiten.</p>
<p>Andererseits: Das Wissen entwickelt sich weiter, Zusammenhänge verschieben sich, auch andere Mitarbeiter wissen etwas zu dem Thema, das Wissen ist eben kein „Snapshot“. Und hier greift der Wiki-Ansatz in einem  besonderen Maße:  Die Inhalte lassen sich ständig aktualisieren und sie werden auch aktualisiert.  Der Wissensschatz eines Experten kann die Initial-Zündung sein, aber sie wird in einem Wiki niemals so verstauben wie z.B. eine eventuell mit dem gleichen Inhalt erstellte Powerpoint-Datei.</p>
<p><em>Auch Wikis altern. Wo sehen Sie die größte Herausforderung mit „reifen“ Wissensportalen?</em></p>
<p>Die Herausforderung liegt in der aktiven Mitarbeit der bei uns als „Wiki-Gärtner“ bezeichneten Wiki-Verantwortlichen aus den Fachbereichen, welche sich um die größeren Themen-Cluster kümmern. Anpassung und Flexibilität sind nötig und letzten Endes auch gemeinsame Initiativen („Aufräumaktionen“) , damit das Unkraut nicht den sinnvollen Inhaltskern überdeckt.</p>
<p><em>Mir scheint, dass bereits etablierte Wiki-Systeme irgendwann vor dem Problem stehen, dass es einen neuen Anfang geben muss, weil neue Mitarbeiter das Wiki inhaltlich anders &#8211; „für sich“ &#8211;  gestalten wollen oder weil mit der ständigen Veränderung in dynamischen Wissensgebieten der Pflegeaufwand so groß wird, dass es einfacher scheint, alles einfach neu schreiben zu dürfen. Liege ich da richtig oder tritt das Problem bei Schaeffler erst gar nicht auf?</em></p>
<p>Ich denke, wir sind noch nicht an diesen Punkt angekommen. Aber: In einem Wiki mit der Verteilung der Pflegeverantwortlichkeit auf viele Schultern ist es wesentlich einfacher, Anpassungen durchzuführen als in klassischen eher hierarchischen Ablagesystemen.  Es geht ja grundsätzlich nichts verloren, es entstehen eher neue „Blickwinkel“ auf die Wissensinhalte. Natürlich muss immer wieder bewusst gemacht  werden, dass nichts abgeschlossen ist. Je abgeschlossener ein Bereich und dann noch mit einer geringen Zahl an mitwirkenden Mitarbeitern, um so mehr wächst die Gefahr, dass unveränderbare Monolithe entstehen, welche schwerfällig für Veränderungen sind.</p>
<p><em>Dokumentieren sie eigentlich bestimmte Zwischenstände des Wikis? Oder gibt es eine Routine für die Archivierung älterer Artikel?</em></p>
<p>Nein!</p>
<p><em>Nun ist ein international aufgestelltes Unternehmen wie Schaeffler ist zwingend mehrsprachig. Wie gehen Sie mit dem Problem im Wiki um? Welchen Lösung haben Sie dafür gefunden?</em></p>
<p>Wir unterstützen das Unterrnehmens-Wiki auf Deutsch und Englisch. Sollte es zu einer deutschsprachigen Wiki-Seite eine vergleichbare Seite im englischen Wiki geben, wird mit Interwiki-Links der Querverweis mit eingebracht. Es gibt nur in den wenigsten Fällen eine 1:1 Übersetzung – welche auch dann nur für den Zeitpunkt der Erstellung so gesehen werden kann. Grundsätzlich sind es eben zwei unabhängige Seiten in zwei unterschiedlichen Wikis – damit ist unser Vorgehen mit der Internet-Wikipedia-Welt vergleichbar.</p>
<p><em>Sie arbeiten für die inhaltliche Organisation des Wikis mit sehr visuellen Hilfsmitteln wie Wissenslandkarten. Hat sich das bewährt? Brauchen wir für Enterprise 2.0-Projekte noch einen eigenen Methodenapparat oder sind aus ihrer Sicht die etablierten Methoden der Gruppenarbeit ausreichend?</em></p>
<p>Die Wissenslandkarte ist generell nur ein Gedankenmodell – diese verändert sich ständig und ist auch daher nicht eine „verbindliches“ Dokument. Die Wissenslandkarte im Moment ist daher eher nur „sichtbar“ in der Auswertung der Kategorien-Zuordnung/Hierarchisierung der Wiki-Seiten. Bewährt hat sich bisher schon der Gedankengang, dass eine Information einer Wiki-Seite nicht zwangsläufig nur in einem Teil-Ast einer Wissenslandkarte steckt, sondern durch die Kategorien mehreren „Sichten“ zugeordnet sein kann. Von daher  reichen die Methoden aus – sie finden in Wiki aber eine anfassbare Umsetzungsmöglichkeit.</p>
<p><em>Herr Seren, vielleicht noch zum Schluss, wo sehen Sie den größten Bedarf  in der Weiterentwicklung des Wissensmanagements mit Wikis?</em></p>
<p>Es ist die Organisation und die Kultur im Unternehmen, welche den Umgang mit dieser Art der gemeinsamen Erstellung  von Inhalten als „selbstverständlich“  zu akzeptieren lernen muss. Dies erfordert Umdenken und das Loslösen von gewohnten Strukturen. Aber es ist auch die große Chance für Unternehmen, welche sich einer dem Idealbild einer „lernenden Organisation“ bewusst nähern wollen!</p>
<p><em>Herr Seren, wir danken Ihnen für das Gespräch!<br />
</em></p>
<p>Das Interview führte Richard Heigl.</p>
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