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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Corporate Blogging</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>McKinsey-Studie: Wikis und Blogs bringen Unternehmen voran</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 08:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen managen]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir 2007 die ersten Unternehmenswikis für Kunden installierten, mussten unsere Projektpartner noch harte Überzeugungsarbeit bei der Unternehmensleitung leisten. Return of Investment blieb das magische Wort, um das die Debatten kreisten. Die Bewertung von Wissensmanagement-Projekten konnte eigentlich nur qualitativ erfolgen, indem man sich Ziele setzte und dann das Erreichen dieser Ziele ein Jahr später abfragte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir 2007 die ersten Unternehmenswikis für Kunden installierten, mussten unsere Projektpartner noch harte Überzeugungsarbeit bei der Unternehmensleitung leisten. <em>Return of Investment</em> blieb das magische Wort, um das die Debatten kreisten. Die Bewertung von Wissensmanagement-Projekten konnte eigentlich nur qualitativ erfolgen, indem man sich Ziele setzte und dann das Erreichen dieser Ziele ein Jahr später abfragte. Insofern blieb die Einführung von Wikis durchsetzungsstarken Innovatoren vorbehalten.<span id="more-923"></span></p>
<p>Heute verfügen wir auf breiter Fläche über Erfahrungen und Studien. McKinsey hat bereits Anfang des Jahres Ergebnisse einer Befragung von 3.249 Unternehmen veröffentlicht. Interessant sind hier die Aussagen zum internen Einsatz von Web 2.0. <a href="http://www.unternehmenswelt.de/news/onlinewelt/studie-unternehmen-profitieren-von-social-media" target="_blank">Unternehmenswelt.de</a> fasst das Ergebnis zusammen:</p>
<blockquote><p>Auch die interne Verwendung durch das Personal selbst, beispielsweise über Unternehmens-Wikis oder Blogs macht sich bemerkbar. Hier sehen 77 % der Web 2.0-nutzenden Unternehmen einen besseren Zugang zu Informationen, 60 % sinkende Kommunikationskosten und 52 % einen schnelleren Zugang zu Experten. 44 % berichten von sinkenden Reisekosten, 41 %  von einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit. 29 % sehen ihre Produkte schneller an den Markt gebracht und 18 % bemerken einen steigenden Umsatz.</p></blockquote>
<p>Eine Umsatzsteigerung kann über den internen Web 2.0-Tools erreicht werden, wenn zum Beispiel die Informationen über Produkte, Kampagnen und Kundenprojekte verbessert wird. Letztlich unterstützen diese Tools die Organisation von Unternehmen als Communities. Dazu reicht aber - ceterum censeo - nach unserer Erfahrung eine technische Umstellung alleine nicht aus. Auch eine freiere und lebendigere interne Kommunikation muss organisatorisch gut vorbereitet werden.</p>
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		<title>Corporate Blogs</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen managen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Fallstudie]]></category>

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		<description><![CDATA[Corporate Blogs haben im WWW einen schweren Stand. Nicht zuletzt, weil dort oft nur aus PR-Gründen gebloggt wird und die dort gebotene Information und Motivation die Leserinnen und Leser kalt lässt. Anders sieht es in den Unternehmen selbst aus.  So wissen wir aus Fallstudien aber auch aus eigenen Erfahrungen, dass Weblogs im Intranet eine wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Corporate Blogs haben im WWW einen schweren Stand. Nicht zuletzt, weil dort oft nur aus PR-Gründen gebloggt wird und die dort gebotene Information und Motivation die Leserinnen und Leser kalt lässt.</p>
<p>Anders sieht es in den Unternehmen selbst aus.  So wissen wir aus Fallstudien aber auch aus eigenen Erfahrungen, dass Weblogs im Intranet eine wichtige kommunikative Funktion erfüllen. Beispielsweise werden dort Erfahrungen einzelner Unternehmenbereiche ausgetauscht.</p>
<p>Der Vorteil liegt auf der Hand: Wie Wikis und andere Web 2.0 Anwendungen bewegen sich Blogs an der Grenze zwischen implizitem und explizitem Wissen. Hier werden neue Ideen formuliert, Probleme besprochen und Lösungsvorschläge eingebracht.  Firmeninterne Trends werden erkennbar.<span id="more-85"></span>Es bilden sich nicht zuletzt virtuelle Fach-Communities, die hier einen  Weg haben, Wissen erarbeiten und zielgenau verbreiten zu können. Kurz gesagt: Die Blogs in den Unternehmen finden ihre Leser und ihre Schreiber.</p>
<p>Dabei schreiben nicht alle und nicht auch die Intensität der Beteiligung ist unterschiedlich. Eine Fallstudie bei Siemens zeigt, dass etwa ein Drittel der Mitarbeiter, die ein persönliches Weblog angelegt haben, gar keinen Beitrag schreiben. Ein Drittel der Mitarbeiter arbeitet sehr intensiv mit dem Blog. Ein weiteres Drittel der Blogs wird als Gruppenblog mit mehreren, verteilten Autoren genutzt. Auch spannend: bei Siemens sind etwa 2/3 der Beiträge Kommentare. So findet jeder seinen Weg, das Medium zu nutzen und das ist in der Gesamtsicht auch die effizienteste Nutzung des Mediums.</p>
<p>Zentral bleibt hier die Freiwilligkeit. Zwar kann sich eine Arbeitsgruppe oder eine Abteilung darauf einigen, dass ein Blog als zentrales Medium genutzt wird. Denkbar sind auch Zielvereinbarungen. Starre Direktiven laufen jedoch der Grundidee des Bloggens völlig zuwider.</p>
<p>Im Unterschied zu Siemens verpflichtete ein anderes Unternehmen seine Mitarbeiter dazu, dass jeder Mitarbeiter einmal die Woche bloggen muss, aber nicht mehr als zehn Zeilen schreiben darf. Das Ganze begründet sich dann mit der Steigerung der Effizienz und de  Effektivität der Weblog-Kommunkation. Leider bleibt unklar, welche Gründe und welche Ziele zu diesem Zwangsblogging führen. Zwang zur Reflexion? Zwang zum Berichten? Das kann im jeweiligen Kontext sinnvoll sein. Klar ist aber auch, dass auf diese Weise auch viel überflüssige Information produziert wird. Die Überlegung, ob mir ein Thema wirklich so wichtig ist, dass ich einen Beitrag schreibe, hat auch eine sehr angenehme Filterfunktion.</p>
<p>Die Chance von Corporate Blogs liegt in den gewonnenen Freiräumen. Diese gilt es zu nutzen.</p>
<p>Lit.: Dominik Fröhlin: Corporate Blogs bei der Siemens AG, in: Koch/Richter (Hg.): Enterprise 2.0, Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen, 2009, 97ff.</p>
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