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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Facebook</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 13:38:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum Facebook stirbt</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist der Titel meines Vortrags morgen auf den Münchner Medientagen. Ich will kurz skizzieren, was ich morgen sagen will und bin natürlich gespannt auf Ihr Feedback, auf Kritik und Kommentare. Wer es besonders eilig hat, kann ans Ende des Beitrags scrollen... Facebook: Meilenstein in der Mediengeschichte Ich bin nicht Pro oder Contra Facebook. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist der Titel meines Vortrags morgen auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medientage_M%C3%BCnchen" target="_blank">Münchner Medientagen</a>. Ich will kurz skizzieren, was ich morgen sagen will und bin natürlich gespannt auf Ihr Feedback, auf Kritik und Kommentare. Wer es besonders eilig hat, kann ans Ende des Beitrags scrollen...<span id="more-1254"></span></p>
<h2>Facebook: Meilenstein in der Mediengeschichte</h2>
<p>Ich bin nicht Pro oder Contra Facebook. Ich möchte lediglich, dass wir einen anderen Blick für Phänomene wie Facebook gewinnen. Das brauchen wir dringend - weg vom Spektakel. Wir unterhalten uns nur über Features, Datenschutz und das große Geld. Und das unzusammenhängend. Unter Community verstehen viele nur eine homogene Masse.</p>
<p>Dagegen lohnt es sich, Facebook und andere Medien als "Ecosysteme" zu verstehen. Den Begriff mag ich, weil er sowohl die ökonomische Dimension, als auch die sozio-kulturelle anspricht, weil unterschiedliche Funktionen und Bedürfnisse mitgedacht werden müssen. Wir brauchen auch eine klarere Einschätzung, wo wir Facebook mediengeschichtlich einordnen und wie Facebook in unsere heutige Gesellschaft passt.</p>
<p>Soviel ist klar: Facebook machte Social Networks in Deutschland populär. Das lag sicher auch an der Software selbst, die Standards setzte. Aber im Wesentlichen machte es die meisten von uns mit einer neuen Art der Kommunikation vertraut, die es jetzt ermöglichte, am Leben und an Gedanken von Freunden und Bekannten besser teilzuhaben. So oder so. Wir lernten nicht zuletzt über Facebook, was Mehr-Ebenen-Networking real bedeuten kann. Wie ich meine nichtdigitale Netzwerke digital unterstütze.</p>
<p>Wir haben es auch mit einem Medium zu tun, das viel besser in unsere Arbeits- und Lebensweisen passt als die klassischen Massenmedien. Es ist ein Medium für Menschen, die biographisch ständig neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze haben und so ihr soziales Netzwerk permanent umbauen. Es ist ein Medium für ein paar Minuten Flucht aus einer langweiligen Arbeit oder aus abendlicher Einsamkeit. Und wir haben jetzt endlich die Möglichkeit, Themen und Sichtweisen zu präsentieren, die andere bei uns vielleicht nicht erwartet haben und die uns nun besser verstehen. Und gleichzeitig bedient Facebook viele Illusionen. Etwa die, dass man bereits gleichberechtigt ist in dieser Welt. Dass alle erreichbar sind. Meine Lieblingsschauspielerin ist gefühlt nur einen Klick entfernt.  Natürlich passt Facebook sehr gut diese Gesellschaft mit ihrem enormen Konkurrenzdruck. Dort kann man sich inszenieren, dort kann man seine Subkultur aufbauen. Nicht zuletzt kann man sich über Facebook hervorragend politisch organisieren, wenn man will.</p>
<p>Es ist das Medium für das globale Dorf. Es antwortet auf bestimmte Bedürfnisse der Menschen besser als die bekannten Massenmedien, in denen ich nur Empfänger von Botschaften bin. Hier kann man selbst gestalten, selbst beitragen. Man zeigt sich gegenseitig die Welt, diskutiert über Filme. Und eine Plattform wie Facebook wird erst interessant, wenn ich persönlich etwas investiere,  wenn man sich mit-teilt, Feedback gibt, neue Freunde gewinnt. Ja, auch das gibts.</p>
<p>Bei aller Kritik, wir haben von Facebook viel gelernt. Unser Kommunikationsverhalten ist vielfach anders, unser Aktionsradius größer geworden. Es ist das Verdienst des Teams um Mark Zuckerberg, dass sie es wie kein anderer verstanden haben, die heutigen Kommunikationsbedürfnisse von Menschen in Software zu übersetzen.</p>
<h2>Community-Dynamiken</h2>
<p>Doch es gibt Probleme. Ich will in meinem Vortrag ein Beispiel bringen, wo sich ein Nutzer beklagt, dass Facebook trotzdem "langweilig" wird. Dafür gibt es viele Gründe. Das hat zum Beispiel damit zu tun, dass wir zwischenzeitlich gelernt haben mit dem Medium umzugehen. Wir sind ganz sicher vorsichtiger geworden, was wir wem posten. Schon deshalb, weil sich die soziale Zusammensetzung der Facebook-Community und die Zusammensetzung meiner "Freundesliste" über die Zeit verändert haben. Plötzlich habe ich auch Kunden in meinem Freundeskreis: Poste ich dann noch was über Stress in der Firma? Ein anderes Beispiel: Der Sohn will eigentlich nicht, dass seine Mutter mitbekommt, dass er eben das  Mädchen aus der Nachbarklasse anbaggert. Oder: Die Lehrerin möchte nicht, dass ihre Schüler mitkriegen, was sie privat so umtreibt.</p>
<p>Wir werden nunmal sensibler, wie wir mit dem Medium umgehen. Wir erarbeiten uns gerade die Kulturtechnik "Kommunizieren in Social Networks" - im globalen Großgruppenversuch. Und in diesem Großgruppenversuch ist Facebook zunehmend ein von den Nutzern getriebener, weil ein kontinuierlicher Anreiz geschaffen werden müsste.</p>
<p>Kurzer Wechsel der Ebene. Es gibt einfach Community-Lebenszyklen. Nichts Neues. Nur ganz typische Großgruppenphänomene. Es gibt Momente, in denen die Menschen zeitweise an einem Ort zusammenlaufen um sich hinterher wieder in ihre Einzelgruppen aufzusplitten. Im Politischen ist "1968" so ein Beispiel.<br />
Facebook kam zu einem Zeitpunkt nach Deutschland, als es den Bedarf gab, gerade nicht in <em>verschiedenen</em> Netzwerken zu sein, sondern in <em>einem</em>. Genauer griff Facebook einen Bedarf auf und gestaltete ihn gleichzeitig mit. Das Nachsehen hatten dann StudiVZ, die Lokalisten und andere Social Networks. Und auf der Facebook kam genau recht, weil dort alle drin sein konnten und wollten.<br />
Heute im Jahr 2011 differenziert sich das wieder aus. Google+ greift diesen Trend mit den Circles auf - Facebook zieht mit Gruppenfunktionalitäten nach. Und Google+ etabliert sich gerade als Plattform für diejenigen, die eher niveauvollere Beiträge suchen. Die aktuellen Nutzer dort sind sehr technikaffin. Andere verlassen Facebook, weil sie merken, dass es nicht ihr Medium ist, oder sie nicht ihre Leute treffen. Es bleiben aber auch viele, weil sie Facebook gut finden, das Medium und der Freundeskreis  passen. Das ist alles völlig normal.</p>
<p>Ich könnte hier noch ein ganzes Kapitel zu Community-Dynamiken schreiben. Das sind sehr komplexe und spannende Abläufe, die wir da als Nutzer vollziehen. Individuelle und kollektive Lernprozesse, die dann wieder die Rahmenbedingungen und Verhältnisse ändern.  Worauf ich aber raus will:</p>
<ul>
<li>Community-Dynamiken sind etwas, worauf Facebook nur sehr begrenzt Einfluss hat.</li>
<li>Facebook muss nach einer rasanten Wachstumsphase versuchen, die Nutzer zu binden. Sie versuchen es über die "Timeline", also Biographien von Nutzern. So hätten die Nutzer ein Tool für die langfristige (!) Organisation des persönlichen Netzwerks.</li>
<li>Aber trotzdem hat Facebook eine viel geringere Bindungskraft als zum Beispiel die Wikipedia. Das werde ich im Vortrag genauer beschreiben. Facebook ist zwar überall aber eigentlich nicht "Mission critical" für Nutzer oder Unternehmen. Das ist alles viel labiler. Und wenn Nutzer zu einem anderen Service wechseln, dann immer in großen Gruppen.</li>
</ul>
<p>Gerade Facebook darf es sich also mit seinen Nutzern nicht verscherzen. Sie tun es dann aber doch und zwar systematisch. Auch aus ökonomischen Zwängen heraus.</p>
<h2>Facebook Ökonomie</h2>
<p>Die eigentliche Gefahr für Facebook geht gar nicht von den Nutzern aus, sondern von den wirtschaftlichen Verhältnissen, in denen sich Facebook bewegt. Ich werde eine <a href="http://www.digitaltrends.com/social-media/goldman-clients-react-to-losing-facebook-investment/">Grafik</a> bringen, die zeigt, wie es um die Eigentumsverhältnisse bei Facebook bestellt ist. Zuckerberg hat natürlich seinen großen Anteil - und erstaunlicherweise sind auch die Mitarbeiter gut beteiligt. Ein gutes Drittel der Eigentümer sind aber Investoren. 1,24 Milliarden Dollar Venture Capital stecken in dem Unternehmen. Ein Investor ist beispielsweise Goldman Sachs. Ein Unternehmen, das unsere derzeitige Wirtschaftskrise mit zu verantworten hat. Sie ahnen wahrscheinlich schon, in welche Richtung ich jetzt argumentiere. Als privates Unternehmen muss Facebook immer wachsen und Gewinne machen. Das Risikokapital erhöht den Druck zu Wachstum und Verwertung noch einmal erheblich. Da unterscheidet sich Facebook von keinem venture-getriebenen Startup. Nur dass es bei Facebook um andere Summen geht.</p>
<p>Nun soll Facebook also diese Investoren bedienen. Das Unternehmen wird derzeit auf einen Wert von <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/facebook/facebook-50-milliarden-fuer-eine-quasselbude-1957.html" target="_blank">50 Milliarden Dollar</a> geschätzt. Das wird zumindest geschickt lanciert. Interessant ist, dass diesen Wert niemand in Frage stellt - und das bei einem <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Facebook-praesentiert-Riesen-Gewinne-id4136458.html" target="_blank">offiziellen Nettogewinn von ca. 400 Millionen Dollar</a> im Jahr. Das steht in keinem Verhältnis. Als Vergleich: Google macht aktuell einen offiziellen <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_7338206.html" target="_blank">Nettogewinn von 2,7 Milliarden Dollar</a> und wird auf einen Wert von 110 Milliarden Dollar geschätzt. Mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit haben diese Zahlen aber alle nicht viel zu tun. Es geht um Gewinnerwartungen und um eine Informationspolitik für die Börse.</p>
<p>Denn für die Investoren gibt es folgende Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Sie bleiben in Facebook drin und refinanzieren sich auf Dauer über die Gewinnbeteiligung.</li>
<li>Sie wollen das Unternehmen verkaufen. Wer könnte das sein? Google eher nicht. Die haben 2006 YouTube mit 1,6 Milliarden Dollar übernommen. Das wäre so die Größenordnung, die man von Google erwarten könnte.  Wenn man zweistelllige Milliardenbeträge haben möchte, kommen eigentlich nur <a href="http://www.finanzen.net/top_ranking/?inRanking=15" target="_blank">Telekommunikationsdienstleiter</a> in Frage. Das ist aber alles eher unwahrschenlich.</li>
<li>Wenn die Investoren schnell die 50 Milliarden haben wollen, muss Facebook an die Börse. Vielleicht kriegt man dort die Summe sogar zusammen. Aber auch die Aktienbesitzer wollen Gewinnraten. Und dann müsste Facebook ziemlich bald 70 bis 100 Milliarden Wert sein, um diese wiederum bedienen zu können.</li>
</ul>
<p>Wenn man diese Zahlen so durchspielt, wird klar, dass hier eine Finanzblase aufgepumpt wird. Es wird mit Zahlen und Gewinnerwartungen hantiert, die Facebook heute sicher nicht und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht erwirtschaften kann. Es könnte sein, aber zumindest zeichnet sich das nicht ab. Durch den Konkurrenten Google+ steigt jetzt aber der Druck, für die Investoren einen Exit zu organisieren.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass Facebook nicht hochprofitabel ist. Es bedeutet, dass es sehr wahrscheinlich im Finanzcasino verzockt wird und am Ende Nutzer wie Mitarbeiter auf der Strecke bleiben. Oder Facebook geht ein, weil Investoren ihr Geld rausziehen, um in die nächste Blase zu investieren. Aber wir werden sehen.</p>
<p>In jedem Fall wird es gerade hektisch. Denn völlig unklar ist bislang, woher die Gewinne kommen sollen. Es bleiben aktuell nur Werbeeinnahmen und Einnahmen über Businesspartner, die Facebook als Plattform nutzen, wie zum Beispiel der Social Games-Anbieter Zynga, der das Spiel Farmville anbietet. Die planen aber bereits eine eigene Plattform.</p>
<p>Alle denkbaren Geschäftsmodelle benötigen Nutzerdaten. Und vorallem der personalisierte Werbemarkt benötigt immer mehr Nutzerdaten - man ist im Wettlauf mit einem Konkurrenten wie Google. Aufgrund des Wachstumszwangs müssen immer mehr Produkte und Nutzerdaten erhoben und dann natürlich auch weitergegeben werden.</p>
<h2>Warum Facebook stirbt</h2>
<p>Und jetzt schließt sich der Kreis. Facebook hat bekanntlich den Big Brother Award 2011 bekommen. Und sie werden auch weitere bekommen. Denn Facebook reduziert den Datenschutz für Nutzer nicht, weil sie unsensibel sind, sondern weil sie es aus ökonomischen Gründen heraus müssen. Das führt zu dauernden Konflikten mit den Nutzern. Man verliert Zuspruch  und Bindung. Man kennt solche Auseinandersetzungn auch von anderen Social Networks. Es ist paradox, dass Facebook zu einem digitalen Wandel der Öffentlichkeit beiträgt, der aber auf Dauer nicht mit den Interessen der Facebook-Eigner in Einklang zu bringen ist. Aber das Spiel ist offen. Vielleicht werden die Nutzer auf Dauer diese ständigen Grenzverletzungen akzeptieren?</p>
<p>Zumindest steigt damit die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns: Die Entwicklungspolitik hat sich seit den Gründerjahren von Facebook geändert. Auch sie ist immer weniger nutzer-orientiert, sondern folgt anderen Anforderungen.  Das bedeutet zunehmend größeres Risiko bei den Investitionen. Und das Erfolgsmodell, nah am Nutzer zu entwickeln, fällt zumindest in meiner Wahrnehmung zunehmend weg.</p>
<p>Wie auch immer: Facebook hat in meinen Augen einfach das falsche ökonomische Betriebssystem, wenn man ein langfristig verfügbares Medium haben will. Es hat Facebook schnell wachsen lassen und wird nun zur größten Gefahr. Und jetzt kommt das große Geschütz: Wenn Facebook sich als Plattform nicht halten kann, dann, so meine These, weil Facebook nicht öffentlich ist. Ich denke hier nur weiter, was schon der führende Computersicherheits- und Datenschutzexperten John Callas <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Jon-Callas-ueber-Facebook" target="_blank">neulich in der Zeit schrieb</a>:</p>
<blockquote><p>Ich möchte in diesem Text eine Vorhersage treffen, die Ihnen sehr unwahrscheinlich erscheinen mag, die aber dennoch mit großer Sicherheit eintreffen wird: Google, Facebook und andere große Internetkonzerne wandeln sich gerade von innovativen Vorreitern zu Grundversorgungsunternehmen der Informationsbeschaffung und des Gedankenaustauschs – und sie werden eines Tages unter staatliche Aufsicht gestellt oder gar vom Staat betrieben werden.</p></blockquote>
<p>Staat wäre jetzt nicht meine Lösung. Es gibt gute Gründe, warum wir in Deutschland kein steuerfinanziertes Staatsfernsehen haben. Aber die Grundrichtung halte ich für plausibel und richtig. Wir brauchen öffentliche Alternativen. Ich schieb jetzt noch was nach: Wenn Facebook stirbt, dann auch deshalb, weil wir einfach nicht anfangen wollen neu und sehr grundlegend über öffentliche Medien nachzudenken.</p>
<p>Das heißt wir müssen uns fragen, wie wir Medien (Web, TV, Radio, Print) künftig finanzieren. Zumindest die Grundversorgung. Ansätze gibt es genug. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kennen wir vom Fernsehen schon mal in einer 1.0-Version. Es gibt Debatten über Internet- und Kulturflaterates. Die Open Source-Welt zeigt uns zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten. Man kann da sogar sehr viele Jobs und Einkommen schaffen. Wir könnten über Crowdfunding nachdenken oder schauen einfach mal, wie es die Wikipedia macht. Die fünftgrößte Webseite der Welt benötigt jedes Jahr zwischen 10 bis 15 Millionen Dollar Spendengelder für ihren Betrieb - keine Milliarden.  Da ist viel Ehrenamt dabei. Was ich aber sagen will: das sind volkswirtschaftlich die berühmten Peanuts.</p>
<p>Und wir müssen uns fragen, wie demokratische Beteiligungsmodelle für öffentliche Medien aussehen. Denkbar wären  jährlich Gremien mit Nutzern, die darüber wachen, dass Plattformen ihren Auftrag einhalten, datenschutzrechtlich nicht über die Stränge schlagen u.v.a.m. Wir hatten sowas schon. So wurden beispielsweise vor zehn Jahren in der ICANN (die Organisation, die die Top-Level-Domains verwaltet), fünf Mitglieder als Vertreter der Nutzerschaft eines Kontinents öffentlich gewählt.</p>
<p>Kurz wir müssen nicht nur für Facebook sondern für alle Medien neue demokratietaugliche Ecosysteme entwickeln. Ecosysteme, in denen die Nutzer ihren aktiven Platz haben, ja im Mittelpunkt stehen. Und so müssten wir eigentlich weniger über Facebook als über uns sprechen. Vielleicht ist morgen ja die Gelegenheit dazu.</p>
<p>Update: Beim Deutschlandfunk gibt es ein <a href="http://bit.ly/sYrpLB">Interview über den Vortrag</a> auf den Medientagen 2011 "Warum Facebook stirbt". Ab Minute 4:30 gehts los.</p>
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		</item>
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		<title>Google+ Ein Social Network auf der Überholspur</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2011/10/15/google-ein-social-network-auf-der-uberholspur/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 10:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radovan Kubani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Überblick Zur Liste der Social Networks hat sich in den letzten Wochen das lang erwartete Google+ gesellt. Wieder einmal in Google Manier, war es zunächst nur einem ausgewählten Benutzerkreis zugänglich. Per Einladung konnte man, unabhängig davon, ob man einen Google-Account besitzt, darauf hoffen, zu den Auserwählten zu gehören. Man musste sich lediglich auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span class="Apple-style-span" style="font-size: 20px;">Ein Überblick</span></h2>
<p>Zur Liste der Social Networks hat sich in den letzten Wochen das lang erwartete Google+ gesellt. Wieder einmal in Google Manier, war es zunächst nur einem ausgewählten Benutzerkreis zugänglich. Per Einladung konnte man, unabhängig davon, ob man einen Google-Account besitzt, darauf hoffen, zu den Auserwählten zu gehören. <a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/FireShot-capture-091-Willkommen-bei-Google+.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1230" title="Willkommen bei Google+" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/FireShot-capture-091-Willkommen-bei-Google+-300x281.png" alt="Startseite Google+ Account" width="300" height="281" /></a>Man musste sich lediglich auf der Projektseite registrieren. Selbst jetzt erhält man noch den Hinweis auf der Startseite, dass man zu einem eingeschränkten Nutzerkreis zählt, da sich das Projekt noch in der Testphase befindet. Mit bereits 15Mio angemeldeten Nutzern klingt das allerdings schon etwas witzig - wobei das im weltweiten Vergleich tatsächlich nicht viele sind (Facebook besitzt angeblich weltweit 750Mio registrierte Nutzer). Wurde man also erfolgreich in den Kreis der Auserwählten aufgenommen, findet man sich dank der leichtgewichtigen und übersichtlichen Oberfläche schnell zu recht. Das hat in den ersten Tagen sicherlich zu der hohen Akzeptanz der Plattform beigetragen und die Nutzerzahlen hochgetrieben.</p>
<p>Werfen wir gleich einen Blick auf die verschiedenen Bereiche:<span id="more-1225"></span></p>
<ul>
<li><strong>Profil</strong>: Keine große Überraschung… auch bei Google+ gibt es einen Bereich für die Nutzer, in dem Sie strukturierte Informationen zur Person, Interessen und Werdegang hinterlegen können. Im Unterschied zu anderen Social Networks muss man jedoch seinen realen Namen verwenden. Aliase werden nicht unterstützt. Das Thema hat viele Diskussionen ausgelöst und einige Nutzer mussten sich über gelöschte Accounts ärgern. Es gibt aber zumindest die Erkenntnis, dass die Umgangsformen in diesem Netzwerk dadurch besser geworden sind.<br />
Hat man endlich die wichtigsten Daten eingetragen, muss man sich bei dieser Gelegenheit auch gleich entscheiden, welche Informationen öffentlich verfügbar sein sollen oder worauf nur Freunde zugreifen können. Die entsprechende Einstellung kann man sich zur Überprüfung simulieren lassen, damit man auch im öffentlichen WWW auf der sicheren Seite ist.</li>
<li><strong>Stream: </strong>Auf der Übersichtsseite findet man prominent den Posting Stream. Hier erscheinen alle Beiträge samt Kommentaren, die gepostet oder geteilt wurden. Beiträge können außerdem über den +1-Button bewertet werden. Der Stream beinhaltet grundsätzlich Beiträge von Freunden. Die Kommentare können von Freunden der Freunde erstellt worden sein. Hat man sich erst einmal mit einigen Personen vernetzt, kann man auch zwischen unterschiedlichen Streams hin- und herschalten, um den Informationsstrom gezielt zu filtern.</li>
<li><strong>Kreise:</strong> Das "Freunde"-Konzept von Google möchte die Organisation von Kontakten in Gruppen intuitiver und einfacher gestalten. Man zieht sich die vorhandenen Kontakte einfach in "Freundes-Kreise" - Circles - ein wenig, wie im wahren Leben. Neue Kreise lassen sich bei der Zuordnung eines Kontaktes auch spontan anlegen. Ansonsten bereitet man einfach die gewünschten Kreise vor und benennt diese nach Belieben - diese Kreise stellen auch die bereits angesprochenen Streams dar. Personen können mehreren Kreisen zugeordnet werden. So lassen sich also auch Schnittmengen, z.B. zwischen beruflichen und privaten Kontakten generieren. Die Kreise stellen die wichtigste Komponente der Google+ Kommunikation dar. Aber dazu komme ich später.</li>
<li><strong>Fotos:</strong> Die Bildergalerie generiert Fotozusammenstellungen aus den hochgeladenen Bildern der gecircelten Kontakte oder der eigenen Bildersammlung. Fotos lassen sich einfach kommentieren und erscheinen im Google+ Stream. Über eine Picassa Anbindung, die man beim Einstieg zu Google+ zwingend bestätigen muss, lassen sich freigegebene Webalben direkt in Google+ verfügbar machen. Das ist sehr komfortabel, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass diese Bilder schnell für das ganze Web verfügbar sind, wenn man nicht die richtige Berechtigung eingestellt hat. Das Szenario wird noch etwas erschreckender, wenn man die Gesichtererkennung von Picassa genutzt hat und Personen auf den Bildern markiert wurden. Durch unvorsichtiges Handeln, könnten so Informationen über Dritte in das Internet gelangen, die man dort so vielleicht nicht wieder finden sollte. Diese Diskussion gab es bereits bei der Facebook Gesichtererkennung.<br />
Für Smartphone-Nutzer gibt es beim entsprechenden App sogar einen Direktupload für Bilder, die mit dem Telephon geschossen wurden. Diese werden direkt (abhängig von der aktiven Internetanbindung) für Google+ bereitgestellt, ohne dass man als Nutzer aktiv werden muss.</li>
<li><strong>Games</strong> (nicht als App verfügbar): Zum Schrecken der Google+ Gemeinde wurden bereits ca. vier Wochen nach der Eröffnung der Plattform die ersten Spiele angekündigt. Die leidigen Erfahrungen, die man zu diesen Social Games á la Farmville auf Facebook sammeln musste, wollte man als Google+ Nutzer eigentlich nicht wieder erleben. Die Ankündigung von <a href="http://plus.google.com/113116318008017777871/posts/YyT7NPvE5v3">Bradley Horovitz</a> und <a href="http://plus.google.com/109895887909967698705/posts/ctqoV949zy2">Natalie Villalobos</a>ließen allerdings hoffen, dass sich das Konzept klar von Facebook abheben würde. Zwei Tage nach der Einführung der Spiele hatte auch ich bereits meinen Button erhalten. Tatsächlich stören die Spiele den Informationsstream nicht weiter, da sie einen eigenen Spielestream erhalten haben. Ich entscheide als Nutzer, ob ich ein Spiel starten möchte und die Meldungen der anderen Spieler zu den jeweiligen Games sehen möchte. Auch die Spiele unterscheiden sich von den üblichen Sammelspielen. So finden wir hier z.B. Angry Birds, Sudoku, Diamond Dash und weitere Jump’n’Run oder Arcade-Spiele.<br />
<a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Google-Hangouts.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1236" title="Google Hangouts" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Google-Hangouts-215x300.png" alt="Videokonferenzen und Screensharing bei Google" width="151" height="210" /></a></li>
<li><strong>Hangouts</strong> (nicht als App verfügbar): Die große technische Konkurrenz zu Skype und Facebook stellt der Videokanal dar. Hangouts sind schnell startbare Videokonferenzen mit bis zu zehn Teilnehmern. Google tummelt sich ja schon seit einiger Zeit mit Chat und Telefonie (Google Voice soll jetzt auch nach Europa kommen <a href="http://www.golem.de/1109/86610.html">http://www.golem.de/1109/86610.html</a>) im Kommunikationsbereich. Videokonferenzen runden das Angebot nun völlig ab. Nicht zu letzt, weil die Videoübertragung und Performanz wirklich gut sind. Reizvoll ist auch die Möglichkeit, spontan Nutzer zu einer Konferenz einzuladen oder diese komplett öffentlich, bzw. für bestimmte Freundeskreise zu starten und den Zugang für weitere Teilnehmer einfach offen zu halten.</li>
<li><strong>Sparks</strong> (nicht als App verfügbar): Google stellt eigene Informationsstreams zur Verfügung. Suchen Sie einfach nach einem Schlagwort. Das Suchergebnis können Sie als Spark abonnieren und Sie erhalten über die linke Navigationsleiste einen schnellen Zugriff zu aktuellen Meldungen zu diesem Thema. Sparks können Sie teilen und so Ihren Kreisen verfügbar machen.</li>
<li><strong>Huddles</strong> (nur als App verfügbar): Die Instant Messanger Variante im Rahmen von Google+. Schicken Sie Schnellnachrichten an Kontakte oder Kreise.</li>
<li><strong>Konfiguration und Kopfleiste</strong>: Google+ ist fester Bestandteil des Google-Angebots. Während der Einführungsphase wurde auch das Google-Design umgestellt. Hat man das neue Design aktiviert, erscheint über allen Google-Anwendungen eine schwarze Kopfleiste, die am rechten Ende den direkten Zugang zu Google+ ermöglicht und den Nutzer auch über neue Kommentare, etc. informiert. Dort befindet sich auch der Zugang zur Google+ Konfiguration.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Besondere</h2>
<p>Das übersichtliche Design wird auch in der Funktionalität unterstützt. Neue Posts lassen sich schnell und einfach erstellen. Beiträge können sogar per Drag&amp;Drop von Bildern angereichert werden. Man zieht dazu das gewünschte Bild einfach vom lokalen Speicherort in die Post-Box. Natürlich können auch Videos, Links oder Standorte hinzugefügt werden.</p>
<p>Beim Posten findet man auch die nächste Auffälligkeit. Die Beiträge kann man an verschiedene Kreise posten und damit den Leserkreis einschränken. Es lassen sich auch nur einzelne Personen adressieren. Man kann sogar auch an Personen posten, die noch nicht Mitglied bei Google+ sind. Diese erhalten dann eine E-Mail.</p>
<p>Die erstellten Beiträge werden übrigens auch von Google als Suchmaschine berücksichtigt. Damit sollte man Google+ auf jeden Fall in einem Gesamt-Social-Media-Konzept berücksichtigen.</p>
<p>Das wird auch vom +1-Button unterstützt. Diesen findet man an allen Beiträgen, Kommentaren, Suchergebnissen und mittlerweile bei den meisten Websites. Plus1 erhöht das Ranking von Websites, zählt allerdings „nur“ bis 9.999. Auch bei den Circles gibt es Einschränkungen. Man kann maximal 5.000 Personen zu einem Kreis hinzufügen, Beiträge können maximal 500 mal kommentiert werden und 1.000 mal geteilt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wenn Google+ wüsste, was Google+ weiß - Auffällige Themen</h2>
<p>Trotz Beta-Phase war es schon etwas überraschend, dass ausgerechnet der Google+ Stream nur über Browser-Hacks durchsuchbar war.<a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Suche-%E2%80%93-Google+.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1234" title="Suche – Google+" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Suche-%E2%80%93-Google+-268x300.png" alt="Die Suchfunktion bei Google+ mit Facetten" width="268" height="300" /></a> Zunächst war ich unsicher, ob ich etwas übersehen habe, aber tatsächlich wurde die Suche erst am 20.9. ausgebaut. Jetzt ist es möglich die Suchergebnisse über Facetten auf Personen, Beiträge und Sparks einzuschränken. Suchanfragen lassen sich sogar abspeichern. Das wird interessant, wenn man Anfragen über Operatoren (AND, "+", OR, NOT und "-") kombiniert.</p>
<p>Die Verzahnung mit anderen Google Anwendungen, wie Docs oder Kalender gibt es derzeit auch noch nicht. Vielleicht würde das auch zu weit führen und es wäre irgendwann sehr unübersichtlich, wo welche Informationen tatsächlich landen. Immerhin findet man in seinem Profil den Buzz Stream. Allerdings ist hier der Mehrwert auch nicht wirklich erkennbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie geht es weiter?</h2>
<p>Die nächsten Themen und Anwendungen zeichnen sich auch schon deutlich ab. Die Entwicklung der Plattform geht zügig voran, auch dank des hervorragenden Feedback-Tools, das man rechts unten auf jeder Google+ Seite finden kann. Mittlerweile haben sich z.B. die Freigabemöglichkeiten für Fotos verbessert; diese können nun individuell kontrolliert werden. So kann man Bilder posten, aber gleichzeitig verhindern, dass sie weiter geteilt werden.</p>
<p>Technisch lässt die Plattform kaum noch Wünsche offen. Inhaltlich gibt es allerdings einige Konflikte. Schwerwiegende Probleme bereitet den Nutzern die Tatsache, dass keine Pseudonyme zugelassen werden. Die Situation spitzt sich derzeit zu, nachdem Google Künstlernamen für „Stars“ zulässt und sich gleichzeitig nicht auf Diskussionen mit Bloggern und sonstigen Nutzern einlässt. Die ersten Blogger verlassen diese Zweiklassen-Gesellschaft und wechseln z.B. zu <a href="http://diasp.org/">Diaspora*</a>. Konkrete Fälle findet man u.a. bei <a href="http://plus.google.com/u/0/101509481216311946430/posts/jfiKnpSep6i">Herr Breitenbach</a> und <a href="http://plus.google.com/u/0/106187383760898046252/posts/aVo3FbeZKEb">Marcus John Henry Brown</a> („The Kaiser“).</p>
<p>Die Reaktion von Google lässt noch auf sich warten und das Thema bleibt weiterhin spannend.</p>
<p>Im diesem Zusammenhang gibt es noch ein anderes „Profil-Thema“. Derzeit sind nur private Accounts zulässig. Unternehmen und Verlage, die sich schon zu einer frühen Phase bei Google+ positionieren wollten, wurden rausgeworfen. Hier bahnt sich aber eine Veränderung an (vgl. <a href="https://plus.google.com/116805285176805120365/posts/3h2UZnnez17">http://plus.google.com/116805285176805120365/posts/3h2UZnnez17</a> und <a href="https://plus.google.com/109895887909967698705/posts/3ytMmBAtrR7">http://plus.google.com/109895887909967698705/posts/3ytMmBAtrR7</a>). Man sollte also ein Firmenprofil und eine erweiterte Social Media Kampagne vorbereiten, damit man schon etwas in der Tasche hat, wenn es los geht ;o)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S. ach so... wer zu Google+ möchte, kann sich <a href="https://plus.google.com/i/cNb2RivTbvA:z7nzkEYSxto">hier </a>anmelden</p>
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		<title>Facebook – Ein exemplarischer Sonderfall</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 11:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionen]]></category>
		<category><![CDATA[OSN]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Aufstieg von Facebook zum weltweit größten Social-Network-Anbieter ist ein interessantes Phänomen. Frühjahr 2004 kann als die Geburtsstunde von facebook angesehen werden. Ursprünglich wurde es von Studenten für Studenten an der Harvard University entwickelt. Mark Zuckerberg als Initiator des Projektes, das seit Mitte 2006 Verbreitung über die ganze Welt und in mehreren Sprachen fand, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufstieg von Facebook zum weltweit größten Social-Network-Anbieter ist ein interessantes Phänomen.</p>
<div id="attachment_654" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/MarkZuckerberg.jpg"><img class="size-full wp-image-654   " title="MarkZuckerberg" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/MarkZuckerberg.jpg" alt="Mark Zuckerberg (E. und P. Chan, Creative Commons)" width="120" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">Mark Zuckerberg (E. und P. Chan, Creative Commons)</p></div>
<p>Frühjahr 2004 kann als die Geburtsstunde von facebook angesehen werden. Ursprünglich wurde es von Studenten für Studenten an der Harvard University entwickelt. Mark Zuckerberg als Initiator des Projektes, das seit Mitte 2006 Verbreitung über die ganze Welt und in mehreren Sprachen fand, ist heute mehrfacher Milliardär.</p>
<p>Ähnlich der Online-Enzyklopädie Wikipedia nimmt Facebook eine gewisse Sonderrolle ein und dient zugleich als allgemeines Beispiel für Chancen wie Risiken von Social Networks. Grundsätzlich wird mit Facebook die Etablierung von OSN als Massenmedium verbunden – zumindest in Deutschland.</p>
<p>Das liegt nicht zuletzt an der Software selbst.<span id="more-652"></span></p>
<ul>
<li>Der Fokus liegt auf kurzweiliger Unterhaltung und Kommunikation; ausgebaute Gruppenforen für vertiefte Debatten wie etwa bei Xing sind weniger prominent.</li>
<li>Layout und Design der Software sind außerordentlich übersichtlich und benutzerfreundlich. Die Software wurde stilbildend.</li>
<li>Facebook verbindet auf spezifische Weise Kommunikation, Netzwerk und Spiele. Inhaltlich stellt Facebook den microblogartigen Nachrichtendienst in den Mittelpunkt, über den sich die Nutzer über die Aktivitäten ihrer Facebook-Freunde informieren können. Dieser Nachrichtendienst ist funktional mit Twitter vergleichbar, aber zum Teil wesentlich komfortabler.</li>
<li>Über sogenannte „Social Plugins („soziale Erweiterungen“) werden externe Webseiten angebunden. Spezielle Facebook-Clients sind mittlerweile für verschiedene mobile Plattformen (z.B. Blackberry) verfügbar.</li>
</ul>
<p>Facebook antwortet auf einen konkreten Kommunikationsbedarf der Nutzer. Über Facebook kann man sich schnell über Aktivitäten, Meinungen und Eindrücke von Facebook-Freunden informieren. Das vertieft besonders den Kontakt zu Freunden, die man außerhalb der virtuellen Welt eher selten sieht. Facebook ermöglicht kurzzeitige Abwechslung von Schule und Arbeit oder ist willkommen, wenn man allein zu Hause oder in einem Zug sitzt. Manche Unternehmen und Schulen sperren jedoch den Zugang zu Facebook, um die Ablenkung zu unterbinden.</p>
<p>Und so ist auch die Expansion von Facebook – das Momentum für den Erfolg der Plattform - von großer Bedeutung. In Deutschland war Facebook bis 2008 ein akademisch geprägtes Netzwerk für die Pflege überregionaler Kontakte im Ausland oder in anderen Städten. Nach der Facebook-Welle von 2009/2010 finden sich immer mehr Bekannte und Freunde in Facebook. Facebook wurde zu einem zentralen und führenden Netzknotenpunkt.</p>
<div id="attachment_655" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/fb-nutzer-de-09-10.jpg"><img class="size-medium wp-image-655      " title="fb-nutzer-de-09-10" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/fb-nutzer-de-09-10-300x184.jpg" alt="facebook Nutzerentwicklung in Deutschland August 09 bis Juni 10" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">facebook Nutzerentwicklung in Deutschland August 09 bis Juni 10 (Jens Wiese, facebookmarketing.de, CC)</p></div>
<p>Aufgrund der spezifischen Schwerpunktbildung des Netzwerkes und der großen Nutzerzahl wird das Netzwerk auch zunehmend als PR-Plattform für Organisationen und Unternehmen (z. B. Buchverlage) interessant. Virales Marketing ist stark im Kommen, und von Kleinstunternehmen bis zu Großkonzernen, von Restaurants, über Kleider- oder Lebensmittelmarken, bis hin zu politischen Organisationen oder gar der Kanzlerin selbst, viele sind präsent in facebook und versuchen ihr Anliegen an den Mann zu bringen.</p>
<ul>
<li>Unternehmen haben die Möglichkeit sich oder ihren Produkten eigene Profilseiten zu erstellen. Andere Nutzer können dann Fan der Seite werden, dies wird dann in dem jeweiligen Nutzerprofil angezeigt. Sie können auch ihren Freunden vorschlagen Fan der Seite zu werden. Wenn sich Fans zusätzlich an Interaktionen beteiligen erscheint die Interaktion (z.B. Kommentar) wiederum im Profil des Nutzers. Fans tragen also enorm zur Verbreitung der Marke oder eines Produktes bei.</li>
<li>Das Firmenprofil bzw. die Fanseite beinhaltet also auch die Möglichkeit mit den Fans in Interaktion zu treten, d.h. Informationen über den aktuellen Produktionsstand, aber auch z.B. Werbekampagnen, Gewinnspiele, aber auch Aufrufe zum Protest u.ä. werden so bekannt gemacht und Nutzer werden zur Aktion aufgefordert. Dazu werden meist die Tabs genutzt, um verschiedene Funktionen zu trennen z.B. Pinnwand, Profil, Veranstaltungen, Videos, Diskussionen. So können gezielt Informationen weitergegeben, aber auch Feedback eingeholt werden.</li>
<li>Um verschiedene Informationen voneinander zu trennen, stehen dem Unternehmen Tabs zur Verfügung, die sie selbst definieren können z.B. nutzt Greenpeace International die facebook-Tabs ihres Profils als Diskussionsplattform, um Veranstaltungen anzukündigen, als Vernetzung von anderen Online-Aktivitäten (z.B. youtube)</li>
<li>Neben diesen sogenannten Fanpages (Unternehmensprofilen) können Nutzer selbst eine Seite für ein bestimmtes Produkt o.ä. erstellen. Solche Seiten nennen sich dann Community pages, werden also von der Community selbst verwaltet und die betreffenden Unternehmen haben dann keine Einflussmöglichkeiten.</li>
<li>Man muss aber nicht unbedingt eine Fanpage anlegen, um Verbreitung in Facebook zu erfahren. Ein simpler „Gefällt mir“ oder auch „Like“-Button, eingebaut auf der eigenen Website, kann zu Verbreitung der Firmenwebsite führen.</li>
<li>Besonders kleine Unternehmen verzichten sogar auf eine eigene Webpages zugunsten einer facebook Fanpage.</li>
</ul>
<p>Umfangreiche und fundierte Informationen rund um das Thema facebook, Unternehmen und Marketing finden sich unter: <a href="http://facebookmarketing.de/">http://facebookmarketing.de</a></p>
<p>Speziell Facebook geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik, teilweise steht es aber auch stellvertretend für eine Auseinandersetzung mit Social Networks generell.</p>
<ul>
<li><em>Nutzerdaten</em>: Im Februar 2009 änderte Facebook die Nutzungsbedingungen. Das Unternehmen wollte damit rechtlich sicherstellen, die Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt auch nach Löschung bzw. Deaktivierung eines Nutzerkontos verwenden zu dürfen. Nach massiven Protesten von Nutzern, Daten- und Verbraucherschützern wurden die Nutzungsbedingungen wieder auf den alten Stand zurückgesetzt. Obwohl die Inhalte (z. B. Fotos) im Besitz der Nutzer bleiben, behält Facebook aber das Recht, alle Inhalte kommerziell zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben.Dazu speichert das Unternehmen zum Beispiel über ein App auf dem Handy bei einer Synchronisation alle hinterlegten Kontaktdaten aus dem Adressbuch. Nicht nur hier sind die Daten von Nicht-Mitgliedern vor Facebook nicht sicher: Mitglieder können ihre Email-Accounts freigeben, so dass das System auch Zugriff auf die Daten noch nicht bekannter Personen erhält. Wenn Sie sich also das erste Mal bei Facebook anmelden, kennt Sie das Netzwerk möglicherweise schon.Im November 2009 veränderte Facebook die Standardeinstellungen zur Privatsphäre. Über die Voreinstellungen sind nun möglichst viele Informationen öffentlich sichtbar, so auch die „Liste der Freunde“. Zeitweise konnte diese Einstellung nicht zurückgenommen worden. Daher löschten z. B. Iranische Dissidenten ihre Accounts, um nicht von der Regierung verfolgt zu werden.Doch selbst das Löschen eines Accounts ist eher ein schwieriges Unterfangen. So bleiben z. B. der Account und damit die Daten auf alle Fälle noch 14 Tage nach dem Löschmoment für den Fall eines Widerrufs bestehen.</li>
<li><em>Überwachung und Datamining</em>. Weiter machte Facebook Schlagzeilen, weil Nachrichtendienste und Polizei die Datenbanken von Facebook auswerten. So ist eine an Facebook beteiligte Risikokapitalfirma eine Gründung der CIA. Mitte 2009 wurde bekannt, dass die iranische Polizei Facebook-Profile benutzt, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern und Demonstranten auszumachen und namentlich zu identifizieren. Aber – wie gleich noch gezeigt wird – können nicht nur staatliche Stellen, sondern auch Privatpersonen die Daten der Plattform auslesen.</li>
<li><em>Personalisierte Werbung </em>(Targeting). Im Oktober 2007 kündigte Facebook an, in allen vorhandenen Nutzerprofilen personalisierte Werbung zuzulassen. Dabei sollen den bislang interessierten 60 Konzernen und Unternehmen persönliche Daten der Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Neben Alter, Geschlecht, Hobbys, Wohnort, politischer Überzeugung, Lieblingsbüchern und Lieblingsfilmen umfassen die bereitgestellten Informationen auch den Bildungsstand und Hinweise auf persönliche Beziehungen.</li>
<li><em>Virales Marketing</em>. Nicht nur für Nutzer, sondern auch für Unternehmen ist facebook nicht immer die eierlegende Wollmilchsau. Der Effekt von viralem Marketing in facebook ist stark umstritten, da u.a. ein durchdachtes Konzept erforderlich ist und stete Aktualisierung von Nöten, um den Nutzern einen Mehrwert ergänzend zur Firmenwebsite zu bieten. Zudem kann der Schuss auch nach hinten losgehen, z.B. als Nestlé durch Klage erst recht die Verbreitung eines youtube Videos vorantrieb, das auf die Vernichtung des Regenswaldes hinwies.</li>
</ul>
<p>Diese Vorgänge illustrieren die Problematik von Social Networks, vor allem, wenn sie als gewinnmaximierende Unternehmen verfasst sind. Trotz seiner großen Nutzerbasis konnte Facebook bis heute kein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln. Das Unternehmen experimentiert mit verschiedenen Formen von Werbung.</p>
<p>Dabei zeigt sich auch die Abhängigkeit von den Nutzern. Diese können in kürzester Zeit über die Plattform Widerstand gegen Veränderungen der Geschäftsbedingungen organisieren. Zudem führen tiefgreifende Änderungen zur Abwanderung vieler Nutzer.</p>
<p>So sind die gegenwärtigen Auseinandersetzungen um Facebook notwendige gesellschaftliche Klärungs- und Lernprozesse im Umgang mit der OSN-Technologie.</p>
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		<title>Facebook Account löschen</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/05/13/facebook-account-loschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzerverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf SPIEGEL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-316" style="border: 0pt none;" title="facebook" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg" alt="facebook Logo" width="168" height="168" /></a>Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,693509,00.html" target="_blank">SPIEGEL online</a>).</p>
<p>Bleibt die Frage wie man seinen Facebook-Account löschen kann. Ich mache mich auf die Suche nach der Antwort …<span id="more-315"></span></p>
<h2>Deaktivieren ≠ Löschen</h2>
<p>… und finde schnell in den Kontoeinstellungen den Punkt Konto deaktivieren. Sogleich werde ich von einigen meiner Freunde vermisst. Unter den Bildern, habe ich eine Liste von Gründen zur Auswahl, warum ich mein Konto deaktivieren will. Diese kann ich näher erklären und ich habe auch die Möglichkeit E-Mails abzubestellen.<br />
Ich wähle einen Grund aus und es erscheint ein Textblock, um meine Bedenken zu zerstreuen und mich aufzuhalten. Fest entschlossen entscheide ich mich trotzdem für die Deaktivierung. Das darauf folgende E-Mail habe ich erwartet. Doch der Inhalt überrascht mich. Mein Profil ist nicht aus Facebook gelöscht. Ich kann mein Konto wann immer ich will reaktivieren, indem ich mich einfach wie gewohnt anmelde. Das probiere ich sofort aus. Und prompt ist mein Account ganz der Alte. Es folgt das E-Mail „Willkommen zurück auf Facebook“.</p>
<h2>Löschen nicht leicht gemacht</h2>
<p>Wenn ich mein Benutzerkonto hier also nur deaktivieren kann, wo kann ich es dann ganz löschen? Nach längerer Suche werde ich letztendlich im <strong>Hilfebereich </strong>unter <strong>Privatsphäre </strong>fündig. Hier gibt es unter „<strong>Datenschutzrichtlinien und Internet-Sicherheit</strong>“ den Punkt „<strong>Konto deaktivieren</strong>, löschen und in den Gedenkzustand versetzen“. Und nun kann ich auf „<strong>Ich möchte mein Konto dauerhaft löschen</strong>“ klicken.<br />
Aber ich bin noch lange nicht am Ziel. Mir wird die Option Konto deaktivieren ans Herz gelegt, dennoch kann ich zum Löschen im Text hier klicken. Hier erhalte ich die Information, dass ich in diesem Fall mein Konto nicht mehr reaktivieren kann. Dessen ungeachtet klicke ich auf Absenden und werde gefragt, ob ich mir sicher bin. Nun muss ich noch mein Passwort und einen Sicherheitscode eintippen und endlich ist mein Konto komplett gelöscht – denke ich…<br />
… bis ich das E-Mail in meinem Posteingang finde, welches mir mitteilt, dass mein Konto vorerst nur deaktiviert ist und ich die „Anfrage auf dauerhafte Löschung“ binnen 14 Tagen widerrufen kann. Erst wenn ich also dem Netzwerk zwei Wochen lang den Rücken kehre, ist mein Facebook-Account endgültig Geschichte.</p>
<p>Und für die ganz Eiligen hat <a href="http://www.josupeit.com/weblog" target="_blank">Manuel Josupeit-Walter</a> sogar einen <strong><a href="https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account" target="_blank">Backlink</a></strong> bereitgestellt.</p>
<h2>Spuren verblassen</h2>
<p>Meine Spuren lassen sich jedoch nicht von jetzt auf gleich komplett verwischen. Ich frage eine Freundin, nach meinen Kommentaren auf ihrer Pinnwand. Und siehe da, ich bin sofort aus ihrer Freundschaftsliste verschwunden und auch meine Kommentare haben sich in Nichts aufgelöst. Doch dann schaut sie genauer und mein Name taucht noch als Neueste Aktivität auf, da sie auf meine Pinnwand geschrieben hatte, bevor ich mich abgemeldet habe. Aber immerhin führt der Link nirgends mehr hin.</p>
<p>Erfolgreicher ist sie jedoch über ein Spiel, das wir beide gespielt hatten. Bevor sie es startet, wird sie über meine letzte Aktion informiert und mein Name ist ein Link. Sie klickt darauf und landet tatsächlich noch auf meinem Profil. Sie findet darauf nur noch ihren Pinnwandeintrag jedoch keine meiner Aktivitäten oder Kommentare. Die Infoseite kann sie aber noch aufrufen. Doch schon am nächsten Tag, führt dieser Link ins Leere.<br />
Ja, und wie ist das außerhalb von Facebook? Da mein Profil in Suchmaschinen indexiert wurde, taucht dieses noch einige Tage auf, wenn ich mich suche. Doch schon bald bin ich nicht mehr zu finden.<br />
Doch in den Datenschutzrichtlinien von Facebook entdecke ich folgende <a href="http://www.facebook.com/policy.php" target="_blank">Passage</a>:</p>
<blockquote><p>Selbst nachdem du Informationen aus deinem Profil entfernt oder dein Konto gelöscht hast, können Kopien dieser Informationen an anderer Stelle noch insoweit sichtbar sein, als diese zuvor anderen zugänglich gemacht, in sonstiger Weise gemäß deiner Privatsphäre-Einstellungen weitergegeben, oder von anderen Nutzern kopiert oder gespeichert wurden.</p></blockquote>
<p>Folglich nagt an meinen Spuren in Facebook zwar der Zahn der Zeit, aber sie gänzlich verschwinden zu lassen, liegt nicht in meiner Macht.</p>
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