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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Funktionalität</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Seiten beleben mit Frequenzbringern</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 22:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Content Design]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Webpublishing]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrem Supermarkt gibt es eine Fleisch- und Käsetheke oder ein Kühlregal. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie zu diesen Orten, an denen verderbliche Ware verkauft werden, immer durch den ganzen Laden rennen müssen? Ja? Das ist natürlich Absicht. Im Wirtschaftsjargon nennt man das „Frequenzbringer“. Gemeint sind Waren im Sortiment, die besonders günstig sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_198" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-198" title="400px-Kaese-supermarkt" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/400px-Kaese-supermarkt-300x200.jpg" alt="Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Handelsübliche Käsetheke. Q:Wikimedia Commons</p></div>
<p>In ihrem Supermarkt gibt es eine Fleisch- und Käsetheke oder ein Kühlregal. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie zu diesen Orten, an denen verderbliche Ware verkauft werden, immer durch den ganzen Laden rennen müssen? Ja? Das ist natürlich Absicht. Im Wirtschaftsjargon nennt man das „Frequenzbringer“. Gemeint sind Waren im Sortiment, die besonders günstig sind (&#8220;Lockangebote&#8221;) oder täglich neu eingekauft werden müssen. Sie werden so platziert, dass man an allen Regalen vorbei muss, und dann auf den ganzen anderen Kram stößt, dessen Kauf eigentlich nicht beabsichtigt war. Ein Frequenzbringer kann aber auch ein Bereich sein, in dem es immer Sonderangebote gibt, denken Sie an die bekannten Discounter. <span id="more-189"></span>Es wird in jedem Laden immer bestimmte Warengruppen geben &#8211; verderblich, billig oder beides, die täglich und immer wieder Kunden in den Laden spülen sollen. Städtebaulich können übrigens Cafés, Kaufhäuser oder kulturelle Einrichtungen als Frequenzbringer dienen.</p>
<p>Was hat des mit Web und Web 2.0 zu tun? Web 2.0-Anwendungen sind unter anderem attraktiv, weil man dort aktuelle Veränderungen beobachten kann. In Facebook sehe ich die neuesten Statusmeldungen und Kommentare meiner Freunde, bei Wikipedia die „Letzten Änderungen“, im Weblog den neusten Eintrag.</p>
<p>Wir von Hallo Welt! nennen diese Features auch „Frequenzbringer“, weil sie dazu ermuntern, mindestens einmal täglich auf eine Seite zu sehen. Im Unterschied zu den Frequenzbringern Ihres Supermarkts, sind die Frequenzbringer im Web normalerweise nicht irgendwo „hinten“, sondern &#8220;vorne&#8221;, beim Einstieg oder im Portal, angeordnet.</p>
<p>Frequenzbringer können ganz unterschiedlich sein.</p>
<p>Für passives Medienverhalten gibt es die Neuesten Seiten, Neuesten Dateien und Bilder, häufig wechselnde Artikel,  die neuesten Nutzer, Veränderungen in Profilen, E-Mailbenachrichtigungen wie „Franz X. hat eben Ihren Kommentar gelöscht“, (Video-)Blogeinträge, RSS-Feeds oder ein Microblog à la Twitter.</p>
<p>Im aktiven Medienverhalten können Foren und Kommentarfunktionen, aber auch Spiele eine Frequenzbringer-Funktion erfüllen. Frequenzbringer müssen in jedem Fall schnell konsumierbar sein oder dürfen nur einem geringen Arbeitsaufwand nach sich ziehen: bestimmte Votings wären ein weiteres Beispiel.</p>
<p>Keine Frequenzbringer sind natürlich Navigationselemente wie Tagclouds oder Rubriken mit statischem Inhalt.</p>
<p>Soll nun eine Startseite eine größere Aufmerksamkeit erhalten, muss sie ein bestimmtes Maß interessanter oder relevanter Neuigkeiten bereithalten. Und bei erfolgreichen Webprojekten werden diese mit einem erfahrenen journalistischen Blick für Layout und Design zusammengestellt.</p>
<p>Doch Vorsicht: Nicht immer ist der Einsatz von Frequenzbringern sinnvoll. Im Unternehmensumfeld, kann ein relativ statisches Betriebshandbuch eigentlich darauf verzichten. Ein Intranet-Startportal dagegen benötigt relevante News, die dann auch gepflegt werden müssen. Offizielle wie inoffizielle Online-Redakteure übernehmen  hier streckenweise die Funktion von Publishern.  Schon aus Gründen der Zeitersparnis kommen dann oft Dienste zum Einsatz, die Beiträge verschiedener Autoren automatisiert bereitstellen.</p>
<p>Ganz generell sollte man Frequenzbringer unbedingt sparsam und mit Blick auf die gesamte Softwarelandschaft einsetzen, um die eh schon steigenden Informationsflut und Reizüberflutung einzudämmen. Machen Sie es wie ihr Supermarkt: Lassen Sie sich ggf. fachkundig beraten.</p>
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		<title>No Wiki is perfect</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Ebersbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[… und das ist gut so. Nach zahlreichen Wiki-Anwenderschulungen, die ich im Firmenkontext veranstaltet habe, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass sich diese Software für Anfänger alles andere als intuitiv erweist. Zwar kennen viele User die Wikipedia, aber eben nur vom „Anschauen“ und „Lesen“. Wenn es darum geht, die aktive Mitarbeit im Wiki zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Mosaiik-Italien-300px1.jpg"><img class="size-full wp-image-173   " title="Mosaik Italien - 300px" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Mosaiik-Italien-300px1.jpg" alt="Mosaik. Biennale Venedig 2009" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mosaik. Biennale Venedig 2009</p></div>
<p>… und das ist gut so.</p>
<p>Nach zahlreichen Wiki-Anwenderschulungen, die ich im Firmenkontext veranstaltet habe, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass sich diese Software für Anfänger alles andere als intuitiv erweist. Zwar kennen viele User die Wikipedia, aber eben nur vom „Anschauen“ und „Lesen“. Wenn es darum geht, die aktive Mitarbeit im Wiki zu vermitteln, wird es für den Trainer zum Spießrutenlauf. Kommentare wie „Ich kann meine Seite nicht mehr finden!“, „Meine Änderungen sind verschwunden!“, „Warum muss ich denn so umständlich Tabellen programmieren?“ „In Word geht das viel einfacher!“ stehen auf der Tagesordnung.<span id="more-163"></span></p>
<p>Und natürlich kommt diese Wahrnehmung nicht von ungefähr. Ein Wiki ist eine klassische Webanwendung, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Nutzer, die ihre bisherigen Use Cases mit Desktoplösungen wie Word, Excel oder Outlook totschlagen konnten, vermissen Annehmlichkeiten wie Drag and Drop, die automatische Speicherung und ein ausgefeiltes Formatierungssystem schmerzlich.</p>
<p>Selbst Erweiterungen, die die Arbeit im Wiki erleichtern sollen, wie z. B. ein WYSIWYG-Editor, könnten sich als kontraproduktiv erweisen, da sie dem Nutzer eine gewohnt perfekte Funktionsweise vorgaukeln, die sie nachwievor noch nicht garantieren können. Das schafft eher Enttäuschung als die erhoffte Erleichterung.</p>
<p>Doch auch die positiven Seiten dieser „Misere“ sind ganz deutlich zu erkennen. Gelingt es, in den Einführungsveranstaltungen ein grundlegendes Verständnis für den Wiki-Charakter zu generieren, kann die zukünftigen Wiki-Community nur davon profitieren:</p>
<ul>
<li>Die User entwickeln eine Vorstellung von und ein besseres Verständnis für die Funktionsweise einer Webanwendung, was die Toleranz gegenüber der Software erhöht.</li>
<li>Die Nutzer können „ihr“ Basiswiki selbst gestalten und entwickeln eine gewisse Wertschätzung für die technischen Anpassungen.</li>
<li>Die vergleichsweise rudimentäre Architektur des Wikis schafft in vielen Fällen ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und eine Konzentration auf das Wesentliche, nämlich die kollaborative Wissensammlung, ganz nach dem Motto „das Medium ist die Botschaft“.</li>
</ul>
<p>Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich plädiere hiermit nicht für eine schlechte Software. Vielmehr fordere ich eine Toleranz gegenüber dem Funktionalen zugunsten einer neuen Möglichkeit der Kooperation. Auch DAS ist das Web 2.0.</p>
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