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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Social Software</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Online Social Networks: Merkmale und prominente Beispiele</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Ebersbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Online-Netzwerke, auch als Social-Network-Dienste (SND) oder Online Social Networks (OSN) bekannt, haben es sich zum Ziel gesetzt, Freundes- und Bekanntenkreise ebenso wie Geschäftspartner miteinander zu verbinden. Der Mensch und seine Beziehungen sind zentral und so sind bei Social Networks Menschen gleichzeitig Mittel und Inhalt der Anwendung. Die meisten unterscheiden sich untereinander durch „Class“, „Age“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Online-Netzwerke, auch als Social-Network-Dienste (SND) oder Online Social Networks (OSN) bekannt, haben es sich zum Ziel gesetzt, Freundes- und Bekanntenkreise ebenso wie Geschäftspartner miteinander zu verbinden. Der Mensch und seine Beziehungen sind zentral und so sind bei Social Networks Menschen gleichzeitig Mittel und Inhalt der Anwendung. Die meisten unterscheiden sich untereinander durch „Class“, „Age“ oder „Culture“.</p>
<h3>Merkmale:</h3>
<ul>
<li><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/socialnetwork-struktur-farbig.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-620" title="socialnetwork-struktur-farbig" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/socialnetwork-struktur-farbig-300x272.jpg" alt="" width="300" /></a>Registrierung erforderlich,</li>
<li>Profilseiten mit Interessen und Tätigkeiten,</li>
<li>Daten liegen hauptsächlich in strukturierter Form vor,</li>
<li>Beziehungen zu anderen Menschen werden dargestellt,</li>
<li>Bekanntschaften über die sprichwörtlichen »fünf Ecken« werden nachvollziehbar gemacht und</li>
<li>starker Bezug zu realen Sozialbindungen.</li>
</ul>
<p>Social Networking Dienste sind eigentlich schon lange bekannt. Bereits 1997 kam Sixdegrees als erstes Social Networking Angebot auf den Markt, wurde aber nach vier Jahren verkauft und stellte seinen Dienst im Jahre 2001 ein.<br />
Kurz danach starteten die großen, erfolgreichen Netzwerke wie Tribe und LinkedIn und sammelten in Kürze Millionen von Mitgliedern.</p>
<p>Doch wie entstehen digitale soziale Netzwerke? Das Schneeballsystem kann Erklärung bieten: <span id="more-597"></span>Ein Nutzer wird geworben und meldet sich an, erstellt ein Profil und lädt dann Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner zur Teilnahme am Netzwerk ein. Wenn dann die Freunde wiederum ihre Freunde einladen, so werden diese für den ersten Nutzer Bekannte zweiten Grades, und deren Bekannte sind dann die Kontakte dritten Grades und so weiter. Mir nichts dir nichts kommen Netzwerke mit Hunderten oder Tausenden von Kontakten zustande.</p>
<p>Die weite Vernetzung bleibt nicht ohne Folgen. Kleinanzeigen-Märkte von traditionellen Medien, aber auch Stellenmarkt-Portale wie monster.de und sogar Partnervermittlungen wie neu.de werden überflüssig. Bei Jugendlichen werden teilweise sogar EMail, Twitter und SMS u.a. durch die neuen Funktionen von Statusmeldungen ersetzt.</p>
<h3>Prominente Beispiele</h3>
<p>Inzwischen haben sich einige Netzwerke als Marktführer herauskristallisiert. Wir teilen dabei grob in geschäftlich und freundschaftlich orientierte Netzwerke ein.</p>
<p>Zu den bekanntesten Businessnetzwerken zählen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/linkedin1.png"><img class="size-full wp-image-601 alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 20px;" title="linkedin" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/linkedin1.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Linked in</strong></p>
<ul>
<li>Professionelles Werkzeug, das von zahlreichen Managern und Geschäftsleuten genutzt wird, um an neue Aufträge zu kommen, Businesspartner zu. informieren oder neue Mitarbeiter zu finden.</li>
<li>weltweit über 75 Millionen Mitglieder</li>
<li>genutzt wird das Programm auf Englisch</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/xing-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-602" style="margin-left: 4px; margin-right: 20px;" title="xing-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/xing-logo.png" alt="" width="90" height="93" /></a></td>
<td><strong>Xing</strong></p>
<ul>
<li>europäische Version von LinkedIn, im deutschsprachigen Raum einer der erfolgreichsten Anbieter.</li>
<li>Suche nach geschäftlichen Kontakten</li>
<li>weltweit über neun Millionen Mitglieder</li>
<li>Oberfläche in 16 verschiedenen Sprachen</li>
<li>zusätzliche Funktionen des Programms kann man ab 4,95 Euro pro Monat Form einer Premiummitgliedschaft nutzen.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Daneben existieren zahlreiche privat-freundschaftliche Netzwerke, so zum Beispiel:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-603" style="margin-left: 4px; margin-right: 20px;" title="facebook-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>facebook</strong></p>
<ul>
<li>Kontakt zu Freunden, Kommilitonen und Kollegen. Dazu unzählige spielerische Anwendungen.</li>
<li>Mit über 400 Millionen offiziell registrierten Nutzer weltweit populärstes Netzwerk der Welt (seit 2008)</li>
<li>Registrierung kostenlos</li>
<li>Facebook ist aber durch den Umgang mit sensiblen Daten auch das umstrittenste OSN.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/myspace-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-609" title="myspace-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/myspace-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>myspace</strong></p>
<ul>
<li>mehrsprachige Website mit kostenlosen Benutzerprofile mit Fotos, Videos, Blogs, Gruppen usw.</li>
<li>mit über 130 Millionen Mitgliedern eine der größten Communitys im WWW</li>
<li>Bei der Gründung 2003, lag der Schwerpunkt von MySpace auf Musik. Tom Anderson (Gründer) nutzte seine Kontakte zu Künstlern und Bands und überzeugte sie davon, sich »ihren MySpace« einzurichten. So konnten Bands und Fans miteinander in Kontakt treten, was zu Beginn der größte Erfolgsfaktor der Website war.</li>
<li>der ehemalige Marktführer MySpace verlor im Vergleich zu Facebook an Bedeutung, deshalb soll das Netzwerk in den kommenden Jahren zu einer Entertainment-Plattform weiterentwickelt werden.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/habbo-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-610" title="habbo-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/habbo-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Habbo</strong></p>
<ul>
<li>Virtuelles Hotel, mit Räumen, in denen man vertreten durch eine virtuelle Figur, mit anderen chatten und online spielen kann. Aber auch Räume ausstatten und Gegenstände tauschen ist möglich (ähnlich der 3D-Online-Community <em>Second Life)</em></li>
<li>162 Millionen Accounts, vor allem Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren.</li>
<li>Teilnahme ist kostenlos. Premium-Features des Spiels, wie virtuelle Möbel oder Habbo Club Mitgliedschaften müssen gekauft werden.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-608" title="studivz-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/studivz-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>StudiVZ</strong></p>
<ul>
<li>Studenten, Alumni und Abiturienten vernetzen sich mit Kommilitonen, tauschen Informationen aus und knüpfen Kontakte. Die Profile enthalten neben den Hobbys und Interessen auch den Namen der Hochschule und die besuchten Veranstaltungen. Gleichgesinnte können sich somit finden, eine Lerngruppe bilden und sogar geschlossene Diskussionsforen einrichten.</li>
<li>über sechs Millionen registrierte Mitglieder</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/werkenntwen_logo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-611" title="werkenntwen_logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/werkenntwen_logo-150x58.jpg" alt="" width="84" height="32" /></a></td>
<td><strong>Wer kennt wen</strong></p>
<ul>
<li>Keine spezielle Nutzergruppe, aber vor allem von nicht-akademischen Berufstätigen genutzt</li>
<li>von RTL aufgekauft</li>
<li>acht Millionen Accounts (bis zur Facebook-Welle 2009/2010 größtes Netzwerk in Deutschland)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Neben diesen in Deutschland bekannten Netzwerken gibt es zahlreiche Communities, die in anderen Ländern und Kulturkreisen heimisch sind.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/orkut-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-612" title="orkut-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/orkut-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Orkut</strong></p>
<ul>
<li>Von Google gegründet</li>
<li>Anfangs nur für Google-Mitarbeiter und ausgewählte Stars, heute komplett offen.</li>
<li>Verbreitet in Brasilien und Indien</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/friendster-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-613" title="friendster-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/friendster-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>friendster</strong></p>
<ul>
<li>Kalifornisches Unternehmen</li>
<li>2009 von MOL Global aufgekauft</li>
<li>Inhaber eines Patentes zur Berechnung und Darstellung von Freundschaftsbeziehungen in sozialen Netzwerken</li>
<li>Verbreitung: Asien (90%)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Qzone-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-614" title="Qzone-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Qzone-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>QQ</strong></p>
<ul>
<li>1998 gegründet</li>
<li>mehr als 200Mio. Mitglieder</li>
<li>China</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hi5-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-615" title="hi5-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/hi5-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>high5</strong></p>
<ul>
<li>gegründet 2003</li>
<li>Beliebt in: Indien, Portugal, Mongolei, Thailand</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Vkontakte-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-616" title="Vkontakte-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Vkontakte-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>Kontakte</strong></p>
<ul>
<li>trotz Ähnlichkeit zu facebook, kein wirtschaftlicher Zusammenhang der Seiten</li>
<li>seit 2006, ca. 89 Mio. Mitglieder</li>
<li>Zu hause in Russland und andere GUS Staaten</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zu guter letzt gibt es zwei kleine, bemerkenswerte Außenseiter, denen wir kurze Aufmerksamkeit schenken wollen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/kaioo-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="kaioo-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/kaioo-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>kaioo</strong></p>
<ul>
<li>Kostenloser Zugang vor allem für Bildungsinstitutionen und gemeinnützigen Organisationen.</li>
<li>2007 von deutschen Topmanagern gegründet.</li>
<li>Gemeinnützige non-profit Community, die plante ihre Werbeeinnahmen zu spenden. Seit 2008 wird das Projekt über Spenden und die gemeinnützige OpenNetworkX Stiftung finanziert.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/smallworld-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-618" title="smallworld-logo" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/smallworld-logo.png" alt="" width="90" height="90" /></a></td>
<td><strong>a small world</strong></p>
<ul>
<li>Nicht viele, sondern exklusive Mitglieder sind das Ziel.</li>
<li>Nur von »trusted members« eingeladene Personen dürfen sich anmelden.</li>
<li>Kurz gesagt: eine Plattform für die Reichen, Schönen und Berühmten, oder diejenigen, die es werden wollen.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Enterprise Social Network – ein vergleichender Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/09/17/enterprise-social-network-%e2%80%93-ein-vergleichender-erfahrungsbericht/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 08:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[ELGG, Just Software, Jive Social Networks in Unternehmen, das ist häufig noch ein Thema für große Unternehmen. Doch auch mittelständische Unternehmen denken zunehmend darüber nach, mit einem Social Network die Kommunikation im Unternehmen zu beleben und das bisherige „Intranet“, also in der Regel ein Content-Management-System durch eine dynamischere Software abzulösen. Ihr Ziel ist die Schaffung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>ELGG, Just Sof</strong><strong>tware, Jive</strong></h3>
<p>Social Networks in Unternehmen, das ist häufig noch ein Thema für große Unternehmen. Doch auch mittelständische Unternehmen denken zunehmend darüber nach, mit einem Social Network die Kommunikation im Unternehmen zu beleben und das bisherige „Intranet“, also in der Regel ein Content-Management-System durch eine dynamischere Software abzulösen.</p>
<p>Ihr Ziel ist die Schaffung eines Expertennetzwerkes. Wissen und Informationen sollen schnell im Unternehmen erarbeitet und verteilt werden. Nicht zuletzt will man Unternehmenseinheiten integrieren, Arbeits- und Innovationsprozesse beschleunigen.</p>
<p>Die Anbieter entsprechender Software arbeiten mit dem Versprechen, dass ihre Software natürlich alle Anforderungen des Unternehmens an das „Intranet“ erfüllt werden.  Doch hinter den Lösungen stecken ganz unterschiedliche Philosophien und Zielvorstellungen, die in die Software eingeflossen sind. Das gilt auch für die drei Lösungen, die ich mir systematisch angesehen habe.</p>
<ul>
<li><strong>Jive</strong>: Am weitest fortgeschrittene Enterprise-Lösung, in die sehr viel Erfahrung eingeflossen ist. Sie ist mein Maßstab für den professionellen Entwicklungsfortschritt.</li>
<li><strong>ELGG</strong> ist die führende Open Source Lösung. Ein relativ junges Projekt, das schnell zu einer Art  Standard im freien Bereich wurde.</li>
<li><strong>Just Software</strong>: Eine aufstrebende Software, die für eine richtige Community (kajoo, heute Opennetworx) entwickelt wurde und so schon zig Tausend Fans gewonnen hat.<span id="more-502"></span></li>
</ul>
<h3><strong>Pr</strong><strong>ofile</strong></h3>
<p>Die zentrale Funktion des Social Networks sind die Benutzerprofile. Dabei sind die meisten Unternehmen schon froh, wenn sie irgendwo im Intranet die Arbeitsbereiche, ihre Mitarbeiter und ihre Aufgabengebiete darstellen können. Aber schnell wird klar, dass ein Unternehmen viel Platz für Expertisen, Qualifikationen und Interessen benötigt. Gibt es im Unternehmen Mitarbeiter, die unseren Kunden schon von früher kennen? Welche Erfahrungen und Interessen hat die Belegschaft über die offizielle Stellenbeschreibung hinaus?</p>
<div id="attachment_507" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/justsoftware-profil.jpg"><img class="size-medium wp-image-507" title="justsoftware-profil" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/justsoftware-profil-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schon ein Vergleich der Profilseiten zeigt die unterschiedlichen Philosophien: Hier ein Profil bei Just Software</p></div>
<p>Ein Unterschied zu öffentlichen Social Networks im WWW wie facebook sticht ins Auge: Die Personenprofile sind für alle Mitarbeiter vollständig sichtbar.</p>
<p>Jive hat seine Personen-Profile am umfassendsten an Unternehmensanforderungen angepasst. Bis hin zur Bereitstellung einer vCard zum Download findet der CEO alles, was das Herz begehrt. Leider ist für Hobbies und Privates kein Platz vorgesehen. Damit verschließt sich Jive auf dem ersten Blick einem ganzheitlichen Ansatz und auch der Realität in Unternehmen: Viele Mitarbeiter halten Kontakt über ihre privaten Interessen. Das ist für die Kooperation von enormer Bedeutung.</p>
<p>Mit ihrer Communityerfahrung gewichten deshalb die Macher von Just Software die „privaten“ Aussagen höher. Ihre Profilseite könnte im Bereich Ausbildung und Expertise noch mehr bieten (was sich sicher schnell nachziehen lässt).  Aber hier haben wir eine sehr einladende und übersichtliche Profilseitengestaltung.</p>
<p>ELGG bietet immerhin Plugins, um die Profilseite über den Standard hinaus zu erweitern. Für unsere Kunden mussten wir aber häufig die Profilseiten noch spezifisch anpassen, das eine oder andere Organigramm integrieren oder die Telefonnummern aus einem zentralen Verzeichnis einspielen. Ein herausstechendes Merkmal: In ELGG können die Nutzer Teile der Profilseite mit Widgets selbst gestalten und so ihre Kontakte und Aktivitäten ein- und ausblenden.</p>
<table style="height: 484px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"><strong>Jive</strong></td>
<td valign="top"><strong>Just Software</strong></td>
<td valign="top"><strong>ELGG</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Übersicht</strong></td>
<td valign="top">Einer der größten proprietären Anbieter. Von Beginn an als Unternehmenslösung geplant</td>
<td valign="top">Entstanden als Plattform für eine existierende Community (kajoo) wird die Software heute für Unternehmen optimiert</td>
<td valign="top">Führende Open Source Lösung für Social Networks. Entwickelt für schnelle Anpassung und Erweiterung durch externe Entwickler (z. B. über Widgets)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Stärken</strong></td>
<td valign="top">Unternehmensanforderung am umfangreichsten umgesetzt Spannende Ansätze wie zum Beispiel ein Ideenmanagement oder ein kleines Projektmanagement</td>
<td valign="top">Optimal für dezentrale Strukturen (Bereiche mit eigenem Layout und Berechtigungsschutz)Sehr gute UsabilityExtrem hohe Geschwindigkeit</td>
<td valign="top">Sehr flexibel gestaltbares SystemGute Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Schwächen</strong></td>
<td valign="top">Software ist sehr langsam Mangelhafte Benutzerführung: Nutzer finden sich nicht gut zurecht</td>
<td valign="top">Noch weitere Anpassungen an Unternehmens-anforderungen nötig</td>
<td valign="top">Muss oft noch von erfahrenen Entwicklern angepasst werdenMittlere Geschwindigkeit</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Aufwände</strong></td>
<td valign="top">Lizenz</td>
<td valign="top">Softwaremiete</td>
<td valign="top">Keine Lizenz, dafür einmalige Kosten für Anpassung und Ausbau, ggf. Wartungsvertrag</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Bewertung</strong></td>
<td valign="top">Etablierte Software aber zu sehr optimiert für den Verkauf und nicht aus der Nutzerperspektive heraus entwickelt</td>
<td valign="top">Neuer Shootingstar unter den proprietären Lösungen</td>
<td valign="top">Trotz einiger Mängel die führende Open Source Software</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Gruppen</strong></h3>
<p>Die Gruppenfunktionen sind wichtig für Arbeitsteams, etwa um Protokolle für Projekte bereitzustellen. Über die Gruppenforen können vertieft und nachvollziehbar Fachfragen behandelt werden.</p>
<p>Jive hat hier viele Funktionen und die Gruppen sind auch gut verwaltbar. Die Gruppenseiten von Just Software sind richtig gut designed. Insgesamt gefällt mir hier aber ELGG am besten, weil mich die grundsätzliche Aufteilung des Layouts von der Inhaltsverteilung her überzeugt. Wieder können die Nutzer die Gruppen mit Widgets individueller gestalten und über Plugins erweitern. Allerdings muss Energie in das Design und in die Anpassung gesteckt werden, wenn kein Standard-Design verwendet werden soll.</p>
<p>Bei Just Software und Jive gibt der Kunde die verfügbaren Funktionen für alle Nutzer zentral vor. Das hat Vor- und Nachteile und muss kundenspezifisch entschieden werden.</p>
<h3><strong>Projektverwaltung? Oder zumindest ein Kalender?</strong></h3>
<div id="attachment_508" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Jive-Profil.jpg"><img class="size-medium wp-image-508 " style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Jive Profil" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/Jive-Profil-300x195.jpg" alt="... etwas nüchterner das Profil bei Jive ..." width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">... etwas nüchterner das Profil bei Jive ...</p></div>
<p>Für die Ankündigung von Events im Unternehmen oder Planung kleinerer Projekte sind Kalenderfunktionen gut brauchbar. Bei Jive ist dieser Mechanismus entsprechend in einer gesonderten Projektfunktion untergebracht, eine logische Ergänzung der Aufgabenfunktionalität, die auch nur Jive bietet. Jive kommt damit konsequent vielen Kundenanforderungen nach.</p>
<p>Für ELGG gibt es zwischenzeitlich auch einen kleinen Eventkalender als Plugin, der sowohl in den Gruppen als auch auf der ganzen Plattform zu finden ist.</p>
<p>Just Software legt konzeptionell den Schwerpunkt auf die Ankündigung von Ereignissen und klammert Projektmanagement konsequent aus. Das ist tatsächlich einen Gedanken wert. Es klingt ja immer gut, wenn ein Vertriebler sagt: „Und Sie können auch Ihre Projekte managen!“ Strategisch muss sich ein Unternehmen aber gut überlegen, wieweit sie ihre Terminverwaltung in ein Social Network übertragen will.</p>
<p>Dieser Schritt hat weitgehende Konsequenzen für die Unternehmensorganisation. Wie gut ist beispielsweise Ihr E-Mail-System an das Social Network angebunden? Und welche Rolle spielt künftig Ihre Mailsoftware? So kombiniert Outlook bewusst bestimmte Funktionen (Kalender, Aufgaben, Email, Kontakte). Diese Kombination wird durch eine Auslagerung des „kleinen“ Projektmanagements  aufgebrochen. Das kann sinnvoll sein, aber auch Verwirrung der Nutzer und Redundanzen nach sich ziehen. Wieder gilt: Man muss vorab die wichtigsten Kommunikationskanäle und –medien festlegen, auch das grundsätzliche Prozessmanagement im Unternehmen ist von Bedeutung, wenn es auf einmal um Kalender und Aufgabenverwaltung geht.</p>
<h3><strong>Foren</strong></h3>
<p>Eine gewisse Bedeutung haben die Gruppenforen, weil hier Feedbackkanäle zu Spezialthemen geöffnet werden. Wieder gibt es eine inhaltliche Konkurrenz zur klassischen E-Mail. Der Vorteil von Gruppenforen besteht in der gezielten Adressierung eines Expertenkreises und in der Möglichkeit der Zugangskontrolle zu den Foren. Ich möchte hier nicht weiter einsteigen, aber Foren erhalten auf einer anderen Ebene auch eine gewisse Konkurrenz durch Enterprise-Microblogging-Systeme, also wenn ein Unternehmen einen twitterähnlichen Dienst einsetzt.</p>
<p>Grundsätzlich haben alle drei Social Network Lösungen Gruppenforen. Die Funktion ist bei Jive wieder am umfangreichsten (man kann Foren sogar verschieben oder Einzelbeiträge per E-Mail verschicken). Die Foren von Just Software sind noch sehr rudimentär. Die ELGG-Foren sind erwartungskonformer Standard.</p>
<h3><strong>Kontaktaufnahme und Benachrichtigung</strong></h3>
<div id="attachment_509" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/ELGG-Profil.jpg"><img class="size-medium wp-image-509  " title="ELGG-Profil" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/ELGG-Profil-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">...und modularer die Profilseite in ELGG.</p></div>
<p>Andere Kontakte anschreiben können gehört auch zum Standard jedes Social Networks. Die öffentlichen Networks bieten aber abgestufte Möglichkeiten, der Kontaktaufnahme (zum „anstupsen“ bei facebook) und lassen Raum für Freundlichkeiten.</p>
<p>Diese Web 2.0-Philosophie verkörpert Just Software, hier kann man jemanden durchaus mal „ein Lächeln schenken“. Die Anbindung des Mailsystems ist eine eigene Welt. Backlinks in einer E-Mail können Probleme machen, wenn man nicht vom Intranet, sondern über ein Extranet auf das System zugreift u.v.a.m. Die Benachrichtigungen sind oft mehrsprachig und kundenspezifisch. Aber wenn es mal läuft, hat man plötzlich viele lächelnden Gesichter am Tisch sitzen.</p>
<h3><strong>Wiki</strong></h3>
<p>Hier sind wir von Hallo Welt! Partei: Der Begriff Wiki ist dehnbar. Social Networks haben sinnvollerweise eine Wissensdatenbank und Wikis sind ein absolut nutzbringende Ergänzung, wenn verallgemeinerbares Wissen von Arbeitsgruppen zusammengetragen werden soll.</p>
<p>Jive bietet die komfortable Möglichkeit, Seiten zu veröffentlichen. Ebenso gibt es im ELGG die Möglichkeit, Seiten in einer Gruppe zu publizieren und ggf. für alle Nutzer verfügbar zu machen. Mit einem wirklichen Wiki hat das aber nichts zu tun. Die Wikis sind nicht als technischer oder inhaltlicher Zusammenhang erkennbar, sondern als irgendwie verteilte Seitensammlung mit unterschiedlichen Zugriffsmöglichkeiten. Wenn man ein DokuWiki oder ein MediaWiki danebenstellt, wird der Unterschied mit einem Schlag deutlich.</p>
<p>Just Software hat übrigens einen interessanten Ansatz für die „Wiki“-Seitenproduktion, den man genauer beobachten sollte: Zu jeder Wiki-Seite kann ein vollwertiges Diskussionsforum und eine Pinnwand für Kommentare eingerichtet werden. Die Seitenfunktionalitäten in den  Social Networks sind vereinfachte Publikationsmöglichkeiten für ein Firmenportal. Es muss kein Onlineredakteur zentral Wissen bereitstellen: Jeder kann publizieren. Das ist es. Und das ist auch gut.</p>
<p>Wissenssammlungen oder Dokumentationen gehören dann in ein richtiges Wiki oder ggf. in ein Dokumentenmanagementsystem, das jedoch an ein Social Network angebunden sein kann.</p>
<h3><strong>Corporate Blogging</strong></h3>
<p>Viel wichtiger ist die Möglichkeit zu bloggen. Hier können Berichte geschrieben, Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt werden. Die Ideen müssen noch nicht „fertig“ sein, aber sie können vorgestellt und diskutiert werden. Wir haben auf einmal Raum für Hinweise auf Fachartikel und vieles andere. Nicht jeder Mitarbeiter wird bloggen. Aber diese Funktion ist im Unternehmenskontext ausgesprochen hilfreich.</p>
<p>ELGG ermöglicht persönliche Blogs. Jeder Nutzer kann seine Blogbeiträge schreiben. Und Blogs für Abteilungen sind nicht möglich, außer man richtet der Abteilung einen eigenen Account ein. Ein richtiges Weblog sieht bewusst anders aus und kann eine ernsthafte Alternative sein. Dennoch kommt diese Funktion außerordentlich gut bei den Mitarbeitern an. Ausgefuchster ist der Ansatz von Jive, das den Nutzer die Freiheit lässt zu entscheiden, wo der Blogbeitrag publiziert werden soll.</p>
<h3><strong>Suchen und finden </strong></h3>
<p>Eine gute Suche unabdingbar. Und wenn Sie verschiedene Informationsquellen haben, ist es eine interessante Frage, wie Sie damit umgehen. Wieder spielt die Philosophie der Softwarehersteller eine Rolle. Just Software lässt den Nutzer zuerst in „seinem“ Bereich (Abteilungen, Standorten, Filialen o.ä.) suchen, danach kann er den Suchraum ausweiten. Alle Plattformen bieten die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach Medien zu filtern: Die Ergebnisse werden nach Gruppen, Wiki-Seiten, Dokumenten, Blogs oder Veranstaltungen aufgesplittet.  ELGG ist hier noch Nachzügler, aber seit neuestem werden auch dort die Suchergebnisse aufgeteilt dargestellt. Das schafft tatsächlich Übersicht. Bei der Suche ist die Filtermöglichkeit wichtig, das Killerargument ist jedoch, ob die Suche auch schnell ist.</p>
<h3><strong>Usability</strong></h3>
<p>Geschwindigkeit ist ein weiterer zentraler Aspekt für die gesamte Plattform. Jive ist aus meiner Sicht völlig überladen. Zumindest reagierte das Onlinedemo extrem langsam auf jede Aktion. Unausgereift ist auch Jives Benutzerführung. Um die Auflistung aller Gruppen zu finden, klickt man sich schon einmal zehn Minuten durchs Programm. Und das ist kein Einzelfall.</p>
<p>In diesem Punkt ist Just Software um Meilen voraus. Aus den Kajoo-Erfahrungen heraus wird die Oberfläche möglichst einfach und übersichtlich gehalten. Das beginnt damit, dass die Nutzer nicht die ganze Bildschirmbreite absuchen müssen, sondern alle Informationen auf einem übersichtlichen Tableau geliefert bekommen.</p>
<p>Hier hat ELGG zum Teil noch Ausbaubedarf. Die jeweiligen Portalseiten sind rudimentär und auch für Entwickler nicht gut anzupassen. Allerdings teilen Just Software und ELGG eine wesentliche Erkenntnis der Web-Welt: Eine feste Navigation sorgt für Sicherheit und Überblick. Der grundsätzliche Seitenausbau, das Basislayout ändert sich nicht und so können Nutzer immer wieder schnell zurück zu den zentralen Einsprungknoten gelangen (in den eigenen Bereich, in eine andere Funktionalität, an den Anfang).</p>
<h3><strong>Dashboard</strong></h3>
<p>Einer dieser Einsprungknoten ist das Dashboard. Auf diesem findet man Informationen über Veränderungen im System, Neuigkeiten aus meinen Gruppen, Blogs und Kommentare. Oft ist es möglich gezielt bestimmte Seiten oder Themen zu beobachten. Hier ist es wichtig, dass die Nutzer Freiraum zur eigenen Gestaltung erhalten. Das Dashboard bei Just Software  ist noch sehr statisch, das heißt vom Nutzer nicht anpassbar.  Jive geht den Mittelweg und bietet ein allgemeines Dashboard an, das für alle gleich vom Unternehmen festgelegt wird und einem persönlichen Dashboard. ELGG geht hier konsequent den Weg, dass die Nutzer ihr Dashboard mit Widgets selbst zusammenstellen können sollen. Man sieht auch hier wieder die Bandbreite der Philosophien.</p>
<p>Und das ist es auch: Die Plattform muss zu den Anforderungen Ihres Unternehmens, zum realen Bedarf der Nutzer und zur neuen Philosophie im Unternehmen passen. Nehmen Sie sich auch Zeit für die Planung der Intranetarchitektur.</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>In meinem Überblick interessierte mich vor allem die Nutzbarkeit und die Nutzerfreundlichkeit der drei Systeme. Von diesem Gesichtspunkt aus gehören alle drei in die engere Wahl, wenn ein Unternehmen zügig ein Social Network zur Verfügung stellen will.</p>
<p>Jive ist die mächtigste und ausgereifteste Lösung. Sie setzt viele Standards. Persönlich würde ich Jive aber nur als Vergleichspunkt für andere Systeme verwenden. Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit ist für die Akzeptanz einer Software viel wichtiger als eine umfassende Feature-Liste.</p>
<p>ELGG bleibt für mich die Open Source-Lösung für Social Networks. Die Anpassung kann aufwändig sein, aber die ELGG-Entwickler haben schon viele Kinderkrankheiten überwunden. Die Software bietet den Nutzern eine gute Funktionsauswahl und es macht Spaß, damit zu arbeiten. Für viele Unternehmen ist diese Lösung optimal. Nur einen Tick schneller könnte die Anwendung sein.</p>
<p>Auch wenn Just Software in einigen Detailfragen noch am weitesten vom Unternehmensalltag weg ist, bleibt die Software mein Favorit unter den proprietären Lösungen. Gerade in einem wachsenden und heterogenen Unternehmen kann die Software aufgrund seiner Basisarchitektur optimal sein.</p>
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		<title>Facebook Account löschen</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2010/05/13/facebook-account-loschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzerverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf SPIEGEL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-316" style="border: 0pt none;" title="facebook" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/facebook.jpg" alt="facebook Logo" width="168" height="168" /></a>Ein Facebook-Konto ist schnell angelegt, doch so manches Mitglied möchte die Seite für immer verlassen. Gründe für einen solchen Schritt gibt es viele. Einen aktuellen Anlass dafür bietet gerade die umstrittene Datenschutzpolitik von Facebook, die laut Spiegel zum Teil hart an die Grenzen des Bundesdatenschutzgesetzes stößt und diese sogar überschreitet (siehe den Beitrag auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,693509,00.html" target="_blank">SPIEGEL online</a>).</p>
<p>Bleibt die Frage wie man seinen Facebook-Account löschen kann. Ich mache mich auf die Suche nach der Antwort …<span id="more-315"></span></p>
<h2>Deaktivieren ≠ Löschen</h2>
<p>… und finde schnell in den Kontoeinstellungen den Punkt Konto deaktivieren. Sogleich werde ich von einigen meiner Freunde vermisst. Unter den Bildern, habe ich eine Liste von Gründen zur Auswahl, warum ich mein Konto deaktivieren will. Diese kann ich näher erklären und ich habe auch die Möglichkeit E-Mails abzubestellen.<br />
Ich wähle einen Grund aus und es erscheint ein Textblock, um meine Bedenken zu zerstreuen und mich aufzuhalten. Fest entschlossen entscheide ich mich trotzdem für die Deaktivierung. Das darauf folgende E-Mail habe ich erwartet. Doch der Inhalt überrascht mich. Mein Profil ist nicht aus Facebook gelöscht. Ich kann mein Konto wann immer ich will reaktivieren, indem ich mich einfach wie gewohnt anmelde. Das probiere ich sofort aus. Und prompt ist mein Account ganz der Alte. Es folgt das E-Mail „Willkommen zurück auf Facebook“.</p>
<h2>Löschen nicht leicht gemacht</h2>
<p>Wenn ich mein Benutzerkonto hier also nur deaktivieren kann, wo kann ich es dann ganz löschen? Nach längerer Suche werde ich letztendlich im <strong>Hilfebereich </strong>unter <strong>Privatsphäre </strong>fündig. Hier gibt es unter „<strong>Datenschutzrichtlinien und Internet-Sicherheit</strong>“ den Punkt „<strong>Konto deaktivieren</strong>, löschen und in den Gedenkzustand versetzen“. Und nun kann ich auf „<strong>Ich möchte mein Konto dauerhaft löschen</strong>“ klicken.<br />
Aber ich bin noch lange nicht am Ziel. Mir wird die Option Konto deaktivieren ans Herz gelegt, dennoch kann ich zum Löschen im Text hier klicken. Hier erhalte ich die Information, dass ich in diesem Fall mein Konto nicht mehr reaktivieren kann. Dessen ungeachtet klicke ich auf Absenden und werde gefragt, ob ich mir sicher bin. Nun muss ich noch mein Passwort und einen Sicherheitscode eintippen und endlich ist mein Konto komplett gelöscht – denke ich…<br />
… bis ich das E-Mail in meinem Posteingang finde, welches mir mitteilt, dass mein Konto vorerst nur deaktiviert ist und ich die „Anfrage auf dauerhafte Löschung“ binnen 14 Tagen widerrufen kann. Erst wenn ich also dem Netzwerk zwei Wochen lang den Rücken kehre, ist mein Facebook-Account endgültig Geschichte.</p>
<p>Und für die ganz Eiligen hat <a href="http://www.josupeit.com/weblog" target="_blank">Manuel Josupeit-Walter</a> sogar einen <strong><a href="https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account" target="_blank">Backlink</a></strong> bereitgestellt.</p>
<h2>Spuren verblassen</h2>
<p>Meine Spuren lassen sich jedoch nicht von jetzt auf gleich komplett verwischen. Ich frage eine Freundin, nach meinen Kommentaren auf ihrer Pinnwand. Und siehe da, ich bin sofort aus ihrer Freundschaftsliste verschwunden und auch meine Kommentare haben sich in Nichts aufgelöst. Doch dann schaut sie genauer und mein Name taucht noch als Neueste Aktivität auf, da sie auf meine Pinnwand geschrieben hatte, bevor ich mich abgemeldet habe. Aber immerhin führt der Link nirgends mehr hin.</p>
<p>Erfolgreicher ist sie jedoch über ein Spiel, das wir beide gespielt hatten. Bevor sie es startet, wird sie über meine letzte Aktion informiert und mein Name ist ein Link. Sie klickt darauf und landet tatsächlich noch auf meinem Profil. Sie findet darauf nur noch ihren Pinnwandeintrag jedoch keine meiner Aktivitäten oder Kommentare. Die Infoseite kann sie aber noch aufrufen. Doch schon am nächsten Tag, führt dieser Link ins Leere.<br />
Ja, und wie ist das außerhalb von Facebook? Da mein Profil in Suchmaschinen indexiert wurde, taucht dieses noch einige Tage auf, wenn ich mich suche. Doch schon bald bin ich nicht mehr zu finden.<br />
Doch in den Datenschutzrichtlinien von Facebook entdecke ich folgende <a href="http://www.facebook.com/policy.php" target="_blank">Passage</a>:</p>
<blockquote><p>Selbst nachdem du Informationen aus deinem Profil entfernt oder dein Konto gelöscht hast, können Kopien dieser Informationen an anderer Stelle noch insoweit sichtbar sein, als diese zuvor anderen zugänglich gemacht, in sonstiger Weise gemäß deiner Privatsphäre-Einstellungen weitergegeben, oder von anderen Nutzern kopiert oder gespeichert wurden.</p></blockquote>
<p>Folglich nagt an meinen Spuren in Facebook zwar der Zahn der Zeit, aber sie gänzlich verschwinden zu lassen, liegt nicht in meiner Macht.</p>
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		<title>Shirky über die fundamentalen Veränderungen durch Social Media</title>
		<link>http://blog.hallowelt.biz/2009/07/16/shirky-uber-die-fundementalen-veranderungen-durch-social-media/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 15:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Clay Shirky gibt es einen sehenswerten und kurzweiligen Vortrag über "How social media can make history". Licht aus - Spot an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Clay_Shirky" target="_blank">Clay Shirky</a> gibt es einen sehenswerten und kurzweiligen Vortrag über "<a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/clay_shirky_how_cellphones_twitter_facebook_can_make_history.html" target="_blank">How social media can make history</a>". Licht aus - Spot an.</p>
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