Da würden sich die Wichtel freuen: ein fix und fertiges Wiki zur Dokumentation im Weihnachtsangebot
von Michael SchermDokumentieren mit dem neuen BlueSpice docu
Unsere Wiki-Handbuchlösung BlueSpice docu macht die Erstellung von Firmenhandbüchern, Qualitätshandbüchern, Ablaufbeschreibungen und Team-Seiten einfacher, interaktiver und schneller als je zuvor. Mit den neuen Oracle- und Postgres-Anbindungen fügt sich die Software nahtlos in jede IT-Landschaft ein. Sie bietet darüber hinaus Enterprise Content und Search-Funktionen, die sonst nur mit teurer Spezialsoftware erhältlich sind.
Einige Neuerungen im Überblick:
- Noch einfachere Verwaltung des Systems
- Erweiterte Enterprise-Suche
- Individuelle Anpassungsmöglichkeiten
- Rationelleres Arbeiten durch bereichsspezifische Seitenvorlagen
- Bessere Zusammenarbeit im Autorenteam durch Interaktions- und Kommentarfunktionen direkt auf der Seite
- Neues, klares und noch übersichtlicheres Design
Wir gewähren 15% Jahresschluss-Rabatt, wenn Sie sich noch vor Ende des Jahres für den Erwerb von BlueSpice docu entscheiden!
Informieren Sie sich hier!
Ihr Kontakt:
Dr. Michael Scherm
+49 (0) 941 - 66080 -197
Über 3000 Downloads von BlueSpice for MediaWiki – Testimonials gesucht
von Nathalie KöpffDas Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Wir können stolz auf die Veröffentlichung unseres freien Open Source Firmenwikis „BlueSpice“ zurückblicken. Das Feedback zu „unserem Baby“ ist bisher sehr positiv ausgefallen, sowohl von Seiten der ersten Tester, als auch durch die Herz-und-Nieren-Prüfung durch das Linux-Magazin im August („Ein Regensburger Unternehmen bereitet der Wiki-Fangemeinde ein besonderes Mahl…“). Seither haben wir BlueSpice stetig verbessert, weiterentwickelt, und sogar schon den Release 1.0.1 veröffentlicht. Nun ist BlueSpice in der Lage MediaWiki 1.17 zu unterstützen, der Code wurde ordentlich aufgeräumt, der Skin hat sich etwas verändert und viele kleine Gimmicks sind hinzugekommen.
Aber nicht nur auf der technischen Seite hat sich so einiges getan. Wir haben versucht BlueSpice-Nutzern verschiedenste Plattformen zur Verfügung zu stellen, um aktuelle Informationen über das Produkt BlueSpice und seine Funktionsweise zu erhalten. Erste kleine Anleitungsvideos wurden erstellt und auf der neuen Homepage von BlueSpice wurden auch erste Anlaufpunkte für eine BlueSpice-Community geschaffen.
Auch der Vertrieb kommt so langsam in die Gänge. Pakete wurden geschnürt, Verträge unterbreitet und ein umfassendes Partnerprogramm steht in den Startlöchern.
All die Bemühungen basieren nicht zuletzt auf der Motivation durch über 3000 Downloads von BlueSpice, positiven Feedback und konstruktiven Anregungen von BlueSpice Begeisterten. Vielen Dank dafür. Auch dass im Forum erste „User helfen User“ Bemühungen zu sehen sind, freut uns ganz besonders.
Dennoch die Mehrheit der Leute, die auf der Suche nach einem professionellen und leicht handhabbaren Firmenwiki sind, haben noch nie etwas von BlueSpice gehört. Wichtige Entscheidungen werden unter anderem mit dem Argument „MediaWiki finde ich zwar besser, ist aber dafür nicht geeignet“ getroffen, ohne zu wissen, dass durch BlueSpice oft genannte Mängel von MediaWiki behoben sind und Sie weitere nützliche Funktionen erhalten.
Deshalb: Sie haben BlueSpice bereits installiert? Melden Sie sich bei uns als Testimonial und beschreiben Sie, wie Sie BlueSpice verwenden. Dazu finden Sie auf www.blue-spice.org ein Formular, das Sie 2 min kostet und uns sehr freut. Helfen Sie uns BlueSpice weiter zu verbreiten.
Eine gute Nachricht: Das Buch „Enterprise Wikis”von Seibert, Preuss und Rauer
von Anja Ebersbach
Endlich mal wieder ein Wiki-Buch! Nach unzähligen „Alle wichtigen Social Media-Anwendungen und wie man’s richtig macht in 200 Seiten“-Werken präsentieren die Autoren ein Buch, das sich dediziert mit der Einführung von Wikis im Unternehmenskontext beschäftigt. Man hat es also mit Experten zu tun, die – wie sie selber schreiben – schon über zweihundert Wiki-Projekte in Firmen geleitet haben.
Eines dieser Projekte (oder eine Mischung aus mehreren?) wird im Buch als Muster durchexerziert: Von der Entscheidungsfindung bis hin zur Pflege des Wikis wird die fiktive Capitol AG (übrigens: heute startet die neue Stromberg-Staffel) bei der Implementierung ihrer neuen Wissensmanagementplattform begleitet. Demnach ist das Buch in folgende Teile gegliedert:
- Unternehmenskommunikation: Wie ein Wiki Unternehmen verändert
- Technologische Aspekte der Wiki-Einführung und eine skeptische IT-Abteilung
- Organisatorische und kulturelle Aspekte
- Wiki-Nutzung ankurbeln
Die Hauptrollen spielen die Autoren selbst und als Mitarbeiter der Capitol AG so genannte „Personas“ , typische Charaktere, die sicherlich schon jedem im Arbeitsalltag begegnet sind, wie zum Beispiel Marc Microsoft oder Gerd Gebichnichther.
Die locker erzählte Geschichte ist flüssig zu lesen – ich habe im Urlaub zwei Tage dazu gebraucht – und wird immer wieder sowohl mit theoretischem als auch mit praktischem Fachwissen gespickt. So werden z. B. 111 Gründe für ein Enterprise-Wiki aufgelistet oder Bezüge zu relevanten Studien hergestellt.
Obwohl es ein Kapitel gibt, das sich mit der Technik des Wikis auseinandersetzt, handelt es sich nicht um eine Bedienungsanleitung für eine bestimmte Wiki-Software. Die Autoren versuchen weitestgehend zu abstrahieren, was ihnen jedoch nicht in Gänze gelingt. Sowohl die Wahl der Begrifflichkeiten und der empfohlenen Plugins als auch das Wiki-Symbol in den Infografiken und das ständige Hadern mit der Wikipedia (ist sie nun ein gutes Vorbild für ein Firmenwiki oder nicht?) machen klar: Hier dreht es sich um Confluence. Dadurch nimmt der Ratgeber aber keinen Schaden, die Tipps und Tricks lassen sich auch auf andere Wiki-Systeme übertragen.
Bezüglich der Zielgruppe muss ich den Angaben des Klappentextes etwas widersprechen. Für „Ernst Entscheider“ und „Nina Nochniegemacht“ ist das Buch garantiert eine großartige Einführung, die nicht zu tief ins Detail geht und einen guten Überblick bietet. Für Berater und erfahrene Wikianer jedoch, die selbst bereits Wiki-Projekte durchlaufen haben und nach weitergehenden Informationen suchen, bleibt das Buch zu stark an der Oberfläche. Aber selbst für diese Gruppe bietet es den Mehrwert einer amüsant geschriebenen Zusammenfassung mit Wiedererkennungseffekt.
Martin Seibert, Sebastian Preuss und Matthias Rauer (2011): Enterprise Wikis – Die erfolgreiche Einführung und Nutzung von Wikis in Unternehmen, Gabler Verlag, Wiesbaden.


