Hallo Welt! Blog
20Jul/100

Eindrücke von der Wikimania 2010

von

Q: Ralf Roletschek

Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur Wikimania. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher (die WikiSym Konferenz der ACM war direkt vor der Wikimania) und Anwender die Ehre und disktuieren über Stand und Entwicklung des bedeutendsten Wiki Projekts. Da konnte Hallo Welt! selbstredend nicht fehlen.

Ich machte mich also Freitag nachmittag gespannt auf nach Polen, und, um eins schon vorweg zu nehmen, die Reise hat sich definitv gelohnt. Die drei Tage waren voll mit intensiven Gesprächen, interessanten Erkenntnissen und netten Kontakten. weiterlesen...

14Jul/090

Geschichtswissenschaft und Web 2.0

von

Auch die Wissenschaften entdecken die Möglichkeiten der Web 2.0-Welt. Hier ist vor allem für die Sozialwisenschaftler der Weg zu kollaborativen Arbeitsweisen sehr weit. Die einzelnen Fachdisziplinen setzen nach wie vor aus Monografien und die Betonung des Autors. Das hat auch mit dem eisgen Konkurrenzkampf zu tun, in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen. Doch für Spezialthemen entwickeln sich auch hier nach und nach Expertenwikis.

Wie Historiker Web 2.0 sinnvoll nutzen können, werden vom 8. bis 10. Oktober Teilnehmer des Geschichtskongresses 2009 in Oberhausen diskutieren.  Richard Heigl macht dort einen Workshop unter den Titel "Geschichte von unten 2.0". Dort wird erarbeitet, welche Chancen das neue Web für die lokale Geschichtsarbeit bietet, aber auch, welche grundsätzlichen Schwierigkeiten sich ergeben.

Tags drauf findet an der Universität Siegen eine Tagung zu einem ähnlichen Thema statt: "Web 2.0 und Geschichtswissenschaft: 'Social Networking' als Herausforderung und Paradigma". Wieder wird Richard Heigl zu sehen sein. Dann aber mit einem Vortrag zur Veränderung der wissenschaftlichen Arbeitsweisen durch Web 2.0.

Geschichtskongress
im Oktober 2009