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	<title>Hallo Welt! Blog &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Neuigkeiten und Ideen aus der Hallo Welt!</description>
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		<title>Eindrücke von der Wikimania 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Glaser</dc:creator>
				<category><![CDATA[New]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur Wikimania. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_466" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-09-gdansk-by-RalfR-0291.jpg"><img class="size-full wp-image-466" title="2010-07-09-gdansk-by-RalfR-029" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-09-gdansk-by-RalfR-0291.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Wir predigen es ja die ganze Zeit: Social Web Projekte brauchen ab und an eine Erdung zum echten Leben. Wikipedia und die begleitenden Projekte haben das schon lange erkannt. Und so rief die Wikimedia Foundation zum diesjährigen Treffen der Wikipedianer nach Gdansk, zur <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Main_Page">Wikimania</a>. Hier geben sich Autoren, Administratoren, Organisatoren, Mitglieder der Foundation, Entwickler, Forscher (die <a href="http://www.wikisym.org/ws2010/tiki-index.php">WikiSym </a>Konferenz der ACM war direkt vor der Wikimania) und Anwender die Ehre und disktuieren über Stand und Entwicklung des bedeutendsten Wiki Projekts. Da konnte Hallo Welt! selbstredend nicht fehlen.</p>
<p>Ich machte mich also Freitag nachmittag gespannt auf nach Polen, und, um eins schon vorweg zu nehmen, die Reise hat sich definitv gelohnt. Die drei Tage waren voll mit intensiven Gesprächen, interessanten Erkenntnissen und netten Kontakten.</p>
<div id="attachment_465" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-10-gdansk-by-RalfR-0231.jpg"><img class="size-full wp-image-465" title="2010-07-10-gdansk-by-RalfR-023" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/2010-07-10-gdansk-by-RalfR-0231.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Am Samstag hatte ich einen <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/A_Selenium_testing_framework_for_MediaWiki">Workshop</a> zum Thema <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/SeleniumFramework">Selenium Framework</a>, das es Core- und Extension-Entwicklern erleichtern soll, automatisierte Softwaretests zu schreiben. Mittlerweile ist das Framework sogar Bestandteil des MediaWiki-Kerns. Die Veranstaltung war gut besucht und ich hoffe auf einige Einsatzfälle. Für den Einsatz von Selenium bei der Wikimedia Foundation hat sich eine <a href="http://www.mediawiki.org/wiki/Project:Selenium_deployment">Projektgruppe</a> formiert, die sich ebenfalls auf der Wikimania getroffen hat. Eine gute Gelegenheit, um sich mal face-to-face kennen zu lernen und so die Gesichter hinter den Stimmen aus Skype-Konferenzen zu sehen. Ich habe mich sehr über die konstruktive Atmosphäre gefreut, man fühlt sich sofort integriert, auch wenn man noch keine zehn Jahre aktiver Arbeit in der WMF auf den Buckel hat.</p>
<p>In einem <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Blue_note_-_MediaWiki_for_enterprises">Kurzvortrag</a> durfte ich auch unser neues Projekt, blue note, vorstellen. Ich hatte den Eindruck, dass wir damit einen Nerv treffen. So hat ein Teilnehmer richtig bemerkt, dass eine Out-of-the-box-Installation von MediaWiki nicht die Funktionalität mit sich bringt, die man bei Wikipedia etc. findet. Eine Distribution mit den gängigen (funktionierenden) Erweiterungen würde den Betreibern hier viel Arbeit abnehmen.</p>
<p>Die Entwicklung des MediaWikis geht weiter, so viel steht fest, und es ist einiges Interessantes in der Queue. Ein paar Schlaglichter:</p>
<ul>
<li> Jeroen De Dauw stellte seine <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Extension_Management_Platform">Ideen für ein automatisches Extension-Management</a> a la WordPress vor.</li>
<li> Victor Vasiliev möchte das MediaWiki weiter dynamisieren und eine Art <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Template_scripting">Programmiersprache für WikiCode</a> entwickeln.</li>
<li> Daniel Kinzler gab einen umfassenden <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Wikimedia_Germany%27s_Software_and_Infrastructure_Projects">Überblick über die aktuellen Projekte der deutschen Wikimedia e.V.</a>, unter anderem eine Bildersuche und das Einbinden externen Datenquellen sowie die <a href="http://blog.hallowelt.biz/2010/04/21/eine-mediawiki-erweiterung-fur-tiff-bilder/" target="_blank">Erweiterung für TIFF-Bilder</a>.</li>
</ul>
<p>Großes Interesse fand das <a href="http://semantic-mediawiki.org/wiki/Semantic_MediaWiki">Semantic MediaWiki</a>-Projekt. Markus Krötzsch wies in einem sehr sehenswerten <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Five_years_of_structured_wiki_data_with_SMW:_experiences_and_directions">Vortrag</a> darauf hin, dass &#8220;Semantic&#8221; hier nicht zu hoch zu bewerten ist. Es geht im Wesentlichen darum, strukturierte Daten im MediaWiki zu hinterlegen und auszuwerten. Der akademische Diskurs zu semantischen Technologien führt immer wieder zu Ängsten bezüglich der Komplexität der Erweiterung. SMW geht hier aber einen schönen pragmatischen Weg, mit dem es &#8220;normalen&#8221; Benutzern durchaus möglich ist, Daten im Wiki zu pflegen, ohne sich viele Gedanken über Ontologien und komplexe Beziehungen machen zu müssen. Ein spannender Showcase für das SMW ist die <a href="http://www.snpedia.com/index.php/SNPedia">SNPedia</a>, in der das menschliche Genom hinterlegt ist. Mit den Entwicklern des SMW hatte ich einige nette Begegnungen und wir haben viele Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte in unseren Projekten festgestellt.</p>
<div id="attachment_467" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-2851.jpg"><img class="size-full wp-image-467  " style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-285" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-09-gdansk-by-RalfR-2851.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Die Veranstaltung selbst war von einem außergewöhlichen Rahmenprogramm flankiert. Am Freitag wurde, dem Veranstaltungsort (der Baltischen Philharmonie) angemessen, ein klassisches Konzert gegeben. Die Wikipedianer rufen schon nach einer neuen Tradition&#8230; Samstag wurde &#8220;<a href="http://truthinnumbersthemovie.com/">Truth in Numbers? Everything, According to Wikipedia</a>&#8221; vorgestellt. Obwohl nach der Aufführung einige kritische Stimmen zu hören waren, denke ich, man bekommt durch den Film einen Einblick in die Debatten und Fragestellungen, die sich um die Wikipedia formieren. Das Filmteam Jimmy Wales auf seinen Reisen begleitet und zahlreiche Wikipedianer und auch prominente Kritiker interviewt. Ein Kritikpunkt aus der Diskussion war, dass die Meinungen  weitestgehend unkommentiert nebeneinander gestellt werden. Das Filmteam stellt dem entgegen, dass sich das Publikum selbst ein Bild machen soll. Zugegeben, ein wenig Kontext oder auch die eine oder andere Erwiderung auf zu banale Vorwürfe hätte gut getan. Auch fehlen viele Bereiche komplett, beispielsweise die Organisation oder die Technik. Aber 90 Minuten sind nicht viel, wenn es darum geht, die Komplexität der Wikipedia darzustellen. So ist es insgesamt ein gelungenes Werk.</p>
<div id="attachment_468" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-1831.jpg"><img class="size-medium wp-image-468" title="800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-183" src="http://blog.hallowelt.biz/wp-content/uploads/800px-2010-07-11-gdansk-by-RalfR-1831-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Q: Ralf Roletschek</p></div>
<p>Ich komme mit neuem Elan von der Wikimania zurück. Die Atmosphäre war durchweg sehr angenehm und man hat das Gefühl, Teil von etwas ganz Großem zu sein. Die Wikipedianer haben ein starkes Sendungsbewusstsein in Bezug auf Freies Wissen entwickelt, ohne dabei den Realismus und die Fähigkeit zur Selbstkritik zu verlieren. Das macht sie als Community einzigartig.</p>
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		<title>Geschichtswissenschaft und Web 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard Heigl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch die Wissenschaften entdecken die Möglichkeiten der Web 2.0-Welt. Hier ist vor allem für die Sozialwisenschaftler der Weg zu kollaborativen Arbeitsweisen sehr weit. Die einzelnen Fachdisziplinen setzen nach wie vor aus Monografien und die Betonung des Autors. Das hat auch mit dem eisgen Konkurrenzkampf zu tun, in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen. Doch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die Wissenschaften entdecken die Möglichkeiten der Web 2.0-Welt. Hier ist vor allem für die Sozialwisenschaftler der Weg zu kollaborativen Arbeitsweisen sehr weit. Die einzelnen Fachdisziplinen setzen nach wie vor aus Monografien und die Betonung des Autors. Das hat auch mit dem eisgen Konkurrenzkampf zu tun, in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen. Doch für Spezialthemen entwickeln sich auch hier nach und nach Expertenwikis.</p>
<p>Wie Historiker Web 2.0 sinnvoll nutzen können, werden vom 8. bis 10. Oktober Teilnehmer des <a href="http://www.geschichtswerkstatt-oberhausen.de/" target="_blank">Geschichtskongresses 2009 in Oberhausen</a> diskutieren.  Richard Heigl macht dort einen Workshop unter den Titel &#8220;Geschichte von unten 2.0&#8243;. Dort wird erarbeitet, welche Chancen das neue Web  für die lokale Geschichtsarbeit bietet, aber auch, welche  grundsätzlichen Schwierigkeiten sich ergeben.</p>
<p>Tags drauf findet an der Universität Siegen eine Tagung zu einem ähnlichen Thema statt: &#8220;Web 2.0 und Geschichtswissenschaft: &#8216;Social Networking&#8217; als Herausforderung und Paradigma&#8221;. Wieder wird Richard Heigl zu sehen sein. Dann aber mit einem Vortrag zur Veränderung der wissenschaftlichen Arbeitsweisen durch Web 2.0.</p>
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<h1><strong><strong>Geschichtskongress<br />
im Oktober 2009</strong></strong></h1>
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